Gerd Schinkel

Bin ich ihr ähnlich?

 - Adoptivtochter auf  Spurensuche in Korea -

Erschienen bei „Books on Demand“ 
in Norderstedt, 

ISBN-Nr. 3-8334-33915-7. 

Der Preis im Buchhandel (für 260 Seiten ) beträgt 14,90 Euro. 

Inzwischen angekündigt:

"Seidentochter" - Ein Adoptivkind aus Korea findet seine leiblichen Eltern

von Anneli Schinkel

 

 

Links auf Leseproben aus einzelnen Abschnitten des Buches "Bin ich ihr ähnlich?" sind unter dem anschließenden Foto.

Dies ist das Buch - und zwar schon in der zweiten Auflage, die im Layout deutlich, im Inhalt leicht verändert wurde -, das ich in der zweiten Jahreshälfte 2003 in der Rohfassung geschrieben und inzwischen überarbeitet habe. Es kann bei uns direkt oder im Buchhandel bezogen werden.

Man wird es wohl nur auf Bestellung erhalten, denn es dürfte kaum vorrätig sein. Wir bieten es direkt quasi zum selben Preis an, auf Wunsch signiert und - dann aber nur zu einem Gesamtpreis von 20 Euro - auch mit einer CD mit 19 Liedern, von denen zehn im unmittelbaren Zusammenhang mit der Geschichte stehen, und neun im erweiterten Kontext. Das „Paketangebot“ gibt es nicht im Handel, denn meine CDs gibt es nur bei mir. Bei Bestellung teilen wir die Versandkosten:

- Nur das Buch „Bin ich ihr ähnlich?“ zum Preis von 16 Euro, Versand inklusive.

- Das Buch „Bin ich ihr ähnlich?“ plus CD „Schicksalsglück“ für  21 Euro.

- Für Selbstabholern: das Buch für 14,00 Euro und das Paket für 20 Euro. 

Bestellungen bitte per Mail 

Gerd Schinkel, 
gschinkel@gerdschinkel.de
.  

Für Telefon-Bestellungen 0221 43 93 43, 

bitte mit Rückruf-Nr. auf dem Anrufbeantworter.

Als Autor ohne namhaften Verlag kann ich nicht erwarten, dass mein Buch „ordentlich“ rezensiert wird. Deshalb verspreche ich mir auch mehr von mündlichen Empfehlungen. Als „Selbstvermarkter“ bitte ich Euch, bei Gelegenheit alle denkbaren Interessenten in Eurem Bekanntenkreis auf das Buch hinzuweisen. 

Hier die Beschreibung des Buch-Inhalts vom Klappentext:

"Eine junge, erwachsene Adoptivtochter aus Deutschland begibt sich unbefangen und eher zufällig auf Spurensuche nach ihren biologischen Eltern in Korea. Sie wird dabei von ihren deutschen Adoptiveltern und ihrem – ebenfalls adoptierten - Bruder begleitet. Aus der Erinnerung beschreibt der Adoptivvater die Erwartungen, Enttäuschungen, Hoffnungen und Begegnungen bei der am Ende geglückten Suche.

Das Buch schildert Ereignisse zwischen den Monaten März und August des Jahres 2003, die das Leben von zwei Familien in Deutschland und Korea völlig verändert haben: Die erste Begegnung der erwachsenen Adoptivkinder mit ihrem Geburtsland;  die Suche nach biographischen Details in den Kinderheimen; die Teilnahme an einer Suchsendung im koreanischen Fernsehen; vier Wochen später die erste Begegnung mit den biologischen Eltern; und schließlich der Besuch bei den biologischen Eltern."

 

Ich habe mich damit einer Herausforderung gestellt, die mich immer schon gereizt hat. Es hatte allerdings immer am geeigneten "Stoff" gefehlt, den ich erzählen konnte, und aus den Fingern saugen wollte ich mir nichts. So war es bis Sommer 2003 bei meinem Liederbuch "Überlebenslieder -Lieder übers Leben" geblieben, das 1982 im Stuttgarter RADIUS-Verlag erschienen war.

Anfang der achtziger Jahre, als wir eine Familie wurden - zunächst mit einem Kind, und nach drei Jahren mit zwei Kindern - haben wir, Martina und ich, ein Eltern-Tagebuch geschrieben. Wir wollten für unsere Kinder und uns festhalten, wie viel uns die Erfüllung unserer Kinderwünsche bedeutet hat, und was wir damals erlebt und erlitten, gefühlt und gedacht haben. Unsere Kinder Anneli und Jannik sind adoptiert und stammen beide aus Korea. 

Im Sommer 2003 hat Anneli während einer Koreareise unserer ganzen Familie über die Teilnahme an einer Fernsehsendung ihre koreanischen, leiblichen Eltern wiedergefunden. Das Jahr 2003 hat unser Leben reichlich durcheinander gewirbelt. Mir wurde quasi eine Geschichte vor die Füße, in die Hände, auf den Tisch gelegt - ich durfte sie - gemeinsam mit meiner Frau Martina und unseren Kindern Anneli und Jannik - erleben. Als dieses halbe Jahr vorbei war, hab ich mir die Erlebnisse in Erinnerung gerufen und aufgeschrieben, was mir noch einfiel. Alls alles geschrieben war, hatte ich natürlich viel zu viel "Stoff"..

Der erste Arbeitstitel des Buches war "Wurzeln in Pohang"; über „Nase rubbeln“ sind wir dann bei „Bin ich ihr ähnlich?“ angelangt. Pohang ist eine Stadt in Südkorea. Sie liegt an der Ostküste der Halbinsel, etwa fünf Fahrtstunden von Seoul entfernt, und bis Juli 2003 hatten wir noch nie von dieser Stadt gehört. Doch sie hat mit uns, und am meisten mit unserer Tochter Anneli zu tun. In welcher Weise, darüber berichte ich in meinem Buch. 

Auf dieser Seite meiner Homepage möchte ich dieses Buch als Fragment veröffentlichen. Es wird an dieser Stelle in kurzen Teilen wiedergegeben. Die ungekürzte Langfassung der "Adoptions-Vor-Geschichte", die  nicht in der Endfassung des Buches abgedruckt wird, habe ich als eigene Geschichte, die man hier nachlesen kann, wenn man mag.. 

Eine Buchveröffentlichung ohne Verlag bedeutet in der Regel, dass kein professionelles Lektorat an der Arbeit beteiligt ist. Mit Hilfe von Freundinnen habe ich versucht, das Buch soweit es geht fehlerfrei zu machen. Garantiert haben wir Fehler übersehen. Aber die Überarbeitung des Manuskriptes musste irgendwann einen Abschluss finden, auch auf das Risiko hin, dass immer noch Fehler vorhanden sind. 

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.     

im September 2005                                             Gerd Schinkel

Und hier die einzelnen fragmentarischen Teile, um einen Leseeindruck zu erhalten:  

Teil 1: Einleitung, Vorgeschichte und Ausgangslage

Teil 2: Einladung

Teil 3: Spurensuche

Teil 4: Wartezeit

Teil 5: Begegnung

Teil 6 Annäherung und Schluss

Die CD mit den Liedern zum Buch heißt "Schicksalsglück" und ist nur beim Autor zu beziehen. Auf dieser Seite werden auch die Zusammenhänge zwischen der im Buch erzählten Geschichte und den Liedern erläutert.
Die Texte der Lieder - insbesondere jener, die nicht im Buch abgedruckt sind - kann man hier nachlesen.

Buchvorstellung:

Das Buch schildert, wie eine jungen, erwachsenen Adoptivtochter aus Deutschland, begleitet von ihren Adoptiveltern und ihrem – ebenfalls adoptierten - Bruder nach ihrer biologischen Mutter in Korea sucht. Diese Suche hat der begleitende Adoptivvater chronologisch dargestellt.

Das Ehepaar Martina und Gerd Schinkel hat Anfang der achtziger Jahre über das Kinderhilfswerk „terre des hommes“ ihre beiden Adoptivkinder Anneli und Jannik aus Südkorea vermittelt bekommen. Das Ehepaar war bereits in der „terre des hommes“-Arbeitsgruppe Ludwigsburg aktiv, als sie sich zur Adoption entschieden hatten. Ihren Kinderwunsch versuchten sie dann über eine Auslandsadoptionsvermittlung von „terre des hommes“ umzusetzen.

Nach den Schilderungen der jeweils ersten Tage oder Wochen, die Anneli und Jannik mit ihren neuen Eltern verbrachten, beschreibt ein kurzer Zwischenteil die Lebenssituation der Eltern und der Adoptivkinder Ende 2002.

Im Mittelpunkt stehen die Ereignisse zwischen März und August des Jahres 2003: Die Einladung nach Seoul zu einem Seminar für adoptierte Koreaner aus aller Welt; die Frage, ob diese Gelegenheit mit der Suche nach den biologischen Wurzeln verknüpft werden könnte; die erste Begegnung der adoptierten Koreaner mit ihrem Geburtsland und der Austausch mit anderen Adoptierten; die Suche nach den biologischen Wurzeln in den Kinderheimen; die Teilnahme der Tochter an einer Suchsendung im koreanischen Fernsehen; die Mitteilung, dass eine Frau sich als biologische Mutter der Adoptivtochter gemeldet habe; die Feststellung des positiven DNA-Nachweises nach der Rückkehr nach Deutschland; die einmonatige Wartezeit bis zur zweiten Reise; die erste Begegnung mit den biologischen Eltern und Geschwistern im koreanischen Fernsehen; die Fahrt nach Hause zu den biologischen Eltern; die Entdeckung unglaublicher Ähnlichkeiten, Zufälligkeiten und Übereinstimmungen; das kurze Zusammenwachsen beider Familien; der Abschied als Beginn einer neuen Lebensphase für alle Beteiligten.

Unterschiedliche Rückblicke beteiligter Personen und eine Bilanz des Jahres 2003 aus Familiensicht runden die Schilderungen der  vorausgegangenen Ereignisse ab.

Adoptierte, die wie Anneli Schinkel ohne nennenswerte Informationen über ihre Herkunft vor der Frage stehen, ob und wie sie nach ihren Wurzeln suchen könnten, finden in der Geschichte Ermutigung, sich auf die Suche zu begeben.

Adoptiveltern, die einem wachsenden Interesse ihrer Adoptivkinder an den biologischen Wurzeln mit Angst und Sorge entgegen sehen, weil sie den „dauerhaften Verlust“ ihrer Kinder an die biologischen Eltern fürchten, könnten aus der Geschichte Mut und Zuspruch gewinnen, ihre Adoptivkinder bei der Suche vertrauensvoll zu unterstützen.