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Mein BLOG ist MEIN Tagebuch als MEIN Forum für MEINE Reaktionen auf das, was MICH bewegt. Deshalb ist auch gar nicht beabsichtigt, |
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_______________________________________________ 17. Mai 2009 Ich schreibe über das, was mir durch den Kopf
geht, in die Nase
sticht, auf der Hand
liegt, im Nacken sitzt, die Tränen aus
den Augen treibt, alles andere geht mir am Arsch vorbei
Mein
BLOG ist MEIN Internet-Tagebuch.
Deshalb ist auch gar nicht beabsichtigt, diesen Blog interaktiv zu gestalten,
also auch gar nicht daran gedacht, spezielle Möglichkeiten für Leserreaktionen
zu schaffen. Die Blogosphäre hält das aus...
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_______________________________________________ 17.5. Am Freitag (15.5.) war unsere erste Lesung in einer Buchhandlung (Pura Vida in Köln-Rondorf). Bis dahin hatten wir nur in unserer Besenkammer, in Stadtbüchereien, bei der Volkshochschule, in einem Cafe und vor Adoptierten und Adoptiveltern gelesen. Inzwischen gibt es nicht mehr nur Auszüge aus meinem Buch "Bin ich ihr ähnlich?" zu hören, sondern auch Passagen aus dem Buch "Seidentochter" unserer Tochter, die die gleiche Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt - wie oft ist Vergleichbares eigentlich vorhanden, nämlich ein "Erzählstoff", der aus den unterschiedlichen Blickwinkeln von Tochter und Vater geschildert wird... Nach meinem Eindruck ist es uns gelungen, die Leute zu fesseln - wären sie sonst noch fast vollzählig rund eine Stunde länger geblieben als die Lesung gedauert hat? Kann sein, dass das Interesse an meinem Buch nun ein wenig nachlässt, denn vor ein paar Tagen ist die Taschenbuchausgabe der "Seidentochter" erschienen und nun problemlos im Handel erhältlich. Und wer annimmt, dass er damit die Geschichte ja kennt, wird vielleicht nicht mehr auf mein Buch neugierig sein. Mal sehen - vielleicht ist es ja auch gerade andersherum... Gestern (16.5.) hab ich mein nächstes Buchprojekt fertiggestellt: Mein Liederbuch, das ich noch in diesem Jahr dem Verlag vorlegen muss, will ich vermeiden, dass mein Gutschein, den ich im vergangenen Herbst für einen Spottpreis bei einem Kaffeeröster erworben hab, verfällt. Nun muss es gegengelesen werden - Tippfehler sind immer drin... - und dann kann es in den Druck gehen. Dann hab ich auf rund 350 Seiten alle Lieder in einem Buch, die ich auf 13 CDs chronologisch für ein erwachsenes Zielpublikum aufgenommen habe, und zwar ergänzt mit Anmerkungen zu den Liedern und vor allem auch den Gitarrengriffen. Dann kann man die Texte auch ohne Internet nachlesen... Heute (17.5.) hab ich einen Veranstaltungsnachmittag zum Jubiläum der Seniorenvertretungen KSG und SVK in Köln-Porz mit einem kurzen Konzert abgeschlossen. Zunächst hatte ich den Eindruck, dass ich das Publikum nur schwer erreichen könnte. Es gab Probleme mit der Technik, weil meine Gitarre zunächst unverstärkt blieb (die Batterie in meinem Chorus-Gerät war leer...), und die Reaktionen schienen mir auch etwas verhalten zu sein. Doch vielleicht waren die Leute nach einem langen Programm-Nachmittag mit Modenschau, kölschen Stimmungsliedern von Ludwig Sebus, die ein Nachfolger von Sebus nun zu Playback singt, kölschen Mitmachliedern mit Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau, Vorführungen von Senioren-Tanzgruppen, Rock'n-Roll-Präsentation und Jazz einfach groggy. Und dann war es doch vielen Leuten hinterher ein Bedürfnis, mir zu sagen, wie gut ihnen meine Liedergefallen hatten. Mein Programm war unter anderem: "Schpass an d'r Freud" (von einem Hamburger Imi, der zum Karneval von der Elbe an den Rhein kommt..., eines von zwei Liedern, deren Texte ich auf kölsch verfasst habe, mit einem Zusatzrefrain in norddeutscher Klangfärbung - quasi der Brückenschlag von Ludwig Sebus zu Helmut Debus...), "Doppelkinn" (als Antwort auf eine Kolumne, die eine junge Journalistin darüber geschrieben hatte, wie ätzend sie Mütter findet, die sich so jugendlich geben wie ihre Töchter), "Ohne Gebiss" (ein Lied, zu dem mir die Idee in der Hörfunk-Übertragungskabine für Bundestagssitzungen Anfang der 90er Jahre im Bonner Wasserwerk gekommen war: Alle Abgeordneten, so meine Vision damals, sprächen ohne Zähne...), "Party" (über die Vision einer Ü-50-Party in der Wolkenburg), "Brillejestell" (auf "Heartbreak Hotel" von Elvis eine Parodie darauf, dass auch der King wohl, wenn er noch lebte, inzwischen eine Lesebrille nötig hätte - bzw. wohl mehrere, weil ja doch, wenn man schon eine braucht, eine einzige nie ausreicht...), "Weit und offen" (um die Perspektive aufzuzeigen, die man sich erschließen kann, wenn die Kinder erst mal aus dem hause sind und der Hund nicht mehr lebt...), "So wird alles anders" (meine deutsche Fassung des chilenischen Liedes "Todo Cambia", das ich von Marili Machado gelernt habe und gelegentlich auch mit ihr gemeinsam im Wechsel spanisch/deutsch singe. Helmut Debus hat auf der Grundlage meiner deutschen Fassung eine plattdeutsche Fassung geschrieben, ebenso von Gracias a la vida), und schließlich "Wiedersehen" - mein Schlusslied aus der Besenkammer, um so den Leuten von unseren nicht-öffentlichen Konzerten zu erzählen und Interesse daran zu wecken. |
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