"Im Handumdrehn"
eigen(
süchtig)e Lieder  

Im Handumdrehn 
und noch eins, um den Trübsinn zu vertreiben...

Komm doch mal rüber
Der Anteil der Single-Haushalte steigt beständig. Für manche Menschen, denen es nicht so leicht fällt, auf andere zuzugehen und Kontakte zu knüpfen, dürfte Vereinsamung eine Folge sein. Nun sollen wir aus der Werbung gelernt haben, dass es allein auf die richtigen Tabs für die Geschirrspülmaschine ankommt, dann "klappt's schon mit dem Nachbarn"... - wenn es denn so einfach wäre.

Vielleicht ist ja so
Eine Kurzgeschichtensammlung der französischen Autorin Anna Gavalda trägt den Titel "Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet". Vielleicht wird dieser Wunsch ja von manchen gehegt. Doch Wünschen allein ist vielleicht etwas wenig - vielleicht hilft Nachhelfen...

Verwirrung
ein Lied aus dem Repertoire der "Krise" über emotionale Verwicklungen, die verwirrende Orientierungslosigkeit zur Folge haben können.

Zielsuche
Distanz zu spüren, wenn man sie gar nicht will, kann zur Orientierungslosigkeit führen, doch was nützt es - wenn der Abstand eher größer als geringer wird, kann man nicht erzwingen, dass sich die Kluft schließt.

Noch frisch
Neusortierung, Umorientierung ist mitunter zwingend, auch wenn's schwer fallen mag.

Is egal
ein Kinderlied über die wirklich wichtigen Entscheidungsfragen, auf die wir eine Antwort parat haben sollten...

Die Krise kommt
nachdem ich 1992 meine Rockkombo "Krise" nannte ("Gerd Schinkel mit Krise - rockt in den Kopf"), war es eine für mich logische Folge, ein Lied darüber zu schreiben, dass "die Krise kommt" - zumal sie damals politisch in allen Leitartikeln be- und herbeigeschrieben wurde. Vielleicht hätte ich die Band besser "Wende" nennen sollen, um - politisch - auf der Höhe der Entwicklung zu sein. Ich bezweifle allerdings, dass dies dem Erfolg mehr Auftrieb gegeben hätte. Eine Krise wie diese hier beschriebene kann jederzeit kommen... 

Erläuterungen zur Band "Krise"  siehe unten.

Das Recht, ein Mensch (neu)
ein altes politisches Lied zum Motto einer Informations-Veranstaltung von amnesty international, geschrieben in der ersten Fassung Ende der Siebziger Jahre, dann nach der Diskussion um Terry Schiavo im Frühjahr 2005 aktualisiert bzw. um eine Strophe ergänzt, in der auch das Recht auf den eigenen würdigen Tod als Recht eines jeden Menschen verlangt  wird.

Big Brother (neu)
neue Fassung eines alten Liedes, angestossen durch meinen alten "Saitenwind"-Freund Hans Fraeulin, anlässlich eines kurzfristigen "Saitenwind"-Stoßes bei einem Revival der Bonner Folk-Blues-Live-Veranstaltung im Mai 2004. Wobei die Neufassung in dieser wiedergegebenen Form nicht der Intention von Hans entsprach. Ich fand jedoch die Gleichgültigkeit bemerkenswert, mit der inzwischen selbst intimste Details in öffentlichen Verkehrsmitteln laut und vernehmbar mit Handy-Gesprächspartnern erörtert werden und schließe daraus, dass es inzwischen den meisten völlig wurscht ist, ob sie abgehört werden, also ein "Big Brother" mitlauschen könnte...

Aufzug
Am 8.6.2006 habe ich spät abends eine Stunde unfreiwillig im Bonner Seniorenstift Augustinum in einem feststeckenden Verwaltungs-Aufzug verbracht - eine Erfahrung, die ich keinem wünsche, auch wenn sie "interessant" war... Das Gefühl, hilflos ausgeliefert zu sein, auf engstem Raum in einer Zufallsgemeinschaft zusammengepfercht, nichts an seinem eigenen Schicksal ändern zu können, die ersten Konsequenzen vor Augen, dass einer in absehbarer Zeit die Nerven verliert - das muss man nicht wiederholen...

Ohne Ende
Mitleiden ist noch mal anders als Mitleid...

Frei wie der Wind
Freiheit hat zwei Seiten, zumal unfreiwillige...

Die Nacht durchwacht
Quälereien in der Dunkelheit...

Neustart
Plattitüden, Allgemeinplätze sind vielen verhasst - doch das ändert nichts daran, dass uns diese so leicht geschmähten Tatsachen zu häufig und zu schnell aus dem Blick verschwinden... 

Deine Klamotten
wenn Kinder ein bestimmtes Alter erreicht haben, und sie in ihrem Bestreben, erwachsener zu wirken als sie sind, kaum noch gebremst werden können, ist kein Kleiderschrank mehr sicher...

Das Phantom: Der Opa
Der "echte" Titel der ähnlich klingenden Oper schrie förmlich nach einer Alternativ-Story...

Heut geht M.G.
Wenn das Berufsleben auf sein Ende zusteuert, sind manche froh und glücklich, andere traurig und voller Sorge, was werden soll, wenn plötzlich soviel Freizeit zur Verfügung steht. Auch wenn die Kollegen sentimental werden - es gibt doch allen Grund, sich auf den neuen Lebensabschnitt zu freuen.

Bei Gelegenheit 
("Wiedersehn" reloaded)
Wenn das Berufsleben auf sein Ende zusteuert, sind manche froh und glücklich, andere traurig und voller Sorge, was werden soll, wenn plötzlich soviel Freizeit zur Verfügung steht. Auch wenn die Kollegen sentimental werden - es gibt doch allen Grund, sich auf den neuen Lebensabschnitt zu freuen.

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Erläuterungen zur "Krise"

Kurz vor Ostern 2002 traf ich im Stuttgarter Szene-Lokal "Zum Lehen" zwei frühere Mitmusiker aus meiner "Rocker-Zeit". Dies rief Erinnerungen an interessante Erfahrungen, schöne Konzert-Momente, aber auch an Enttäuschungen wach, die alle auf ihre Weise prägend waren. 

Zwischen 1982 und 1984 wollte ich in Stuttgart  dem Trend der Zeit dadurch entsprechen, dass ich mit Freunden versuchte, meine Lieder rockmusikalisch zu arrangieren. Die Zeit der alleine klampfenden Liedermacher schien abgelaufen. Nachdem Udo Lindenberg überzeugend gezeigt hatte, dass sich Rockmusik sehr wohl mit deutschen Texten versehen ließ,  bestimmten BAP, Grönemeyer und Westernhagen, die Spider Murphy Gang und (in Schwaben) Wolle Kriwanek und Schwoißfuss die Szene, und ich erlag der Versuchung, mich auch elektrisch zu verstärken. 

Wir nannten die Band "Gerd Schinkel mit Krise", denn der Begriff "Krise" war gerade durch die letzten Zuckungen der sozialliberalen Koalition in aller Munde. Vielleicht hätten wir die Band doch eher nach dem anderen vielverwendeten Begriff dieser Zeit benennen sollen ("Wende") - vielleicht wäre dann mehr draus geworden. So schien - im Rückblick - der Name das Ende dieses Projektes vorzuzeichnen. Das Repertoire wuchs, auch ergänzt durch neue Texte, die ich schrieb, die dann von unserem Sologitarristen Sigi Bär vertont und arrangiert wurden. Nach ersten Anfängen wechselten die Besetzungen an den Drums und am Bass mehrmals.

Das Echo des Publikums war gespalten. Es gab begeisterte Reaktionen, aber auch skeptische Stimmen. Es war laut - letztlich wohl auch zu laut für den Geschmack derjenigen, die mich zuvor als Liedermacher kennen und schätzen gelernt hatten. Neues Publikum war offenbar schwer zu gewinnen. Vermutlich war ich für die mehr an fetzigen Klängen interessierten Zuhörern als "krisengeschüttelter Alt-Folkie mit Rock-Fassade", der als Rampensau einen auf Mick Jagger macht, nicht ganz glaubwürdig. Und die übrig gebliebenen Kleinkunst-Liebhaber, die immer noch ein offenes Ohr für Liedermacher hatten, wurden durch die Lautstärke abgeschreckt. Sie verstanden die Texte nicht mehr. Nach rund 20 Auftritten haben wir das "Krisen"-Projekt beendet. 

Ich hatte in der dieser Zeit nahezu den Kontakt zum Instrument verloren, weil ich am Ende nur noch als Möchtegern-Freddy Mercury gegen den Geräuschteppich angesungen habe, der mich nach vorne blies. Bitte mich nicht falsch verstehen: Ich möchte die Erfahrung nicht missen, zumal ich überzeugt bin, dass meine Gesangstechnik in dieser Phase deutlich besser wurde und ich gelernt habe, mit mehr Druck und Power zu singen. 

Gleichwohl - nach dem Ende der "Krise" habe ich mehrere Jahre gar nicht mehr Gitarre gespielt, geschweige denn Lieder geschrieben. Dies änderte sich erst, als unsere Kinder entdeckten, dass es offenbar Lieder gibt, die speziell für Kinder geschrieben wurden. "Anne Kaffeekanne" von Frederik Vahle gab den entscheidenden Anstoß zum nächsten künstlerischen Entwicklungsschritt. Ich nahm die familieninterne Herausforderung an und schrieb - in Konkurrenz zu den marktbeherrschenden bekannten Kinderliedermachern Frederik Vahle und Rolf Zuckowski - eigene Lieder für Kinder, die die Erfahrungen und Erlebnisse unserer Kinder aufgriffen. Bis zu dem Zeitpunkt, als ich gegen die Kelly Family und Ace of Base keine Chance mehr hatte, schrieb ich so etwa 120 Kinderlieder - und konnte damit ein Zielpublikum  zwischen Kindergartenalter und viertem Grundschuljahr "bedienen". 

Das Lied "Die Krise kommt" war der Schlusssong unseres Programms "Gerd Schinkel mit Krise rockt in den Kopf", bei dem wir uns nach manch text- und zeigefingerlastigem Stück am Ende eines anderthalbstündigen Programms redlich bemühten, die Sau raus und die Post abgehen zu lassen... Musikalisch würde es gut ins Repertoire der Gruppe "Status Quo" passen...


Gerd Schinkel singt auf deutsch eigene Lieder  

CDs für Erwachsene:

Es gibt CDs mit Liedern für Erwachsene in quasi chronologischer Zusammenstellung (drei vorwiegend aus dem vorigen Jahrtausend), eine CD mit meinen besten Liedern aus dem vorigen Jahrtausend und - als besondere Zusammenstellung - einen Viererpack mit meinen besten Liedern.

 

00 - "Nix dagegen" - eigen(sinnig)e Lieder

01 - „Nicht als Eigentum" - eigen(artig)e Lieder

02 - „Stück des Wegs" - eigen(willig)e Lieder

03 - „So gesehen" - eigen(mächtig)e Lieder

04 - „Weit und offen“  - eigen(ständig)e Lieder  

05 - "Draufgänger" - eigen(händig)e Lieder

06 - "Unentdeckt" - eigen(tümlich)e Lieder

07 - "Du bist schuld" - eigen(wüchsig)e Lieder

08 - "Spuren" - eigen(wertig)e Lieder

09 - "Ausgeliefert" - eigen(nützig)e Lieder

10 - "Bestes Stück" - eigen(brötlerisch)e Lieder

11 - "So ist gut" - eigen(verantwortlich)e Lieder

12 - "Im Handumdrehn" - eigen(süchtig)e Lieder

13 - "Na klar" - eigen(gesetzlich)e Lieder

14 - "Geh ma weg" - eigen(formatig)e Lieder

15 - "Muss was passiern" - eigen(gewächsig)e L.

16 - "Was denn sonst" - eigen(förmig)e Lieder

sowie die besten eigenen aus dem vorigen Jahrtausend :

- "Sternschnuppen"

CDs in besonderer Zusammenstellung:

- "DIE BOX: gnadenlos anachronistisch - aber nicht hoffnungslos"  enthält meine mutmaßlich besten Lieder:
             - DIESE
             - AUCH DIESE
             - AUCH NOCH DIESE
             - WOHL AUCH NOCH DIESE
             - Dann wohl auch noch diese

- "Schicksalsglück" - CD mit 19 Liedern zu meinem  Buch :   „Bin ich ihr ähnlich?" 
             - Adoptivtochter auf Spurensuche in Korea“ -
             erschienen Dez. 2005 bei Books on Demand,
             Norderstedt, ISBN
3-8334-33915-7, 260 S., 14.90 €
            
Buch ist im Handel und bei mir erhältlich, CD nur bei mir

"- "1-fach" Beispielsweisen 
             vorzugsweise auszugsweise 

- "4-fach" Beispielsweisen 
             vorzugsweise scheibchenweise
             als 4er Box angelegt, aber auch jede CD einzeln 
            
( erschienen 2003, thematisch sortiert mit meinen bis 
             dahin geschriebenen besten Liedern):

- „Gegenseitig geschenkt“
     
„Beziehungsweisen“ schönste Liebeslieder
-
„Woher – wohin“ – 
            „Betrachtungsweisen“ beste Lebenslieder
- „Nichts ist ideal“ – 
            „Sichtweisen“ trotzigste Trotzlieder 

- „Papa backt“ – 
           
„Singweisen“ aus der Kinderwelt
   

Es gibt fünf CDs mit eigenen Liedern für Kindern in altersentsprechender Zusammenstellung sowie zwei CDs mit den besten Kinderliedern (einmal laut, einmal leise):

CDs für Kinder:

- "Igitt! Da drin sind Zwiebeln" - für Vorschulkinder

- "Ich bin groß" - zur Einschulung       

- "Papa repariert" - für "frische" Grundschulkinder

- "Der geklaute Gameboy" - für erfahrene Grundschulkinder 

- "Mama, mach Mam'lade" - für große Grundschulkinder

sowie als "beste" Kinderlieder:

- "Aufräum'"   (laut genug)

- "Mach die Tür zu" (leise)

erhältlich (aber auch nicht im Handel!):

  • "Überlebenslieder - Lieder übers Leben" 60 Lieder
    Textbuch z.T. mit Noten, RADIUS-Verlag 1982
  • Texthefte zu den CDs nach Anfrage (auch mit Akkorden)

     

    außerdem CD-Kopien von uralten Studioproduktionen:

  • "Kein Grund zur Aufregung" LP von 1977
  • "Abrechnung" LP von 1979

    Bei Interesse an diesem und jenem fragt nach über info@gerdschinkel.de

    Ich gebe mir alle Mühe, den Wünschen gerecht zu werden

mehr infos - über kurz oder lang - schau mal wieder rein