 „Nichts
ist ideal“
"Sichtweisen"
trotzigste Trotzlieder
1
Was ist wahr –
eine, wie ich finde, berechtigte Frage, wenn man gelegentlich selbst
erlebt, wie sich Wahrheit je nach individueller Wahrnehmung
unterschiedlich darstellt... geschrieben 2003
2
Jeder kennt einen –
die Idee zu dem Lied kam mir, als ich mich an eine Geschichte erinnerte,
die mir Colin Wilkie über seinen Sohn erzählt hatte: "Papa",
hatte der eines Tages gesagt, "eigentlich kennst Du ja alle Leute auf
der Welt, denn du kennst einen, der einen kennt, der einen kennt, der
einen kennt..." geschrieben 2003
3
Der
ewige Despot
–
entstand 2000 als Versuch, aufgrund eigener Erfahrungen im Berufsleben den
„Universal Soldier“ von Buffy Sainte-Mary in anderen Zusammenhängen
mit anderer Melodie wiederzubeleben.
4
Paternoster –
dem archaischen Transportmittel im WDR-Funkhaus gewidmet, das immer dann
Ruhe ins Leben bringt, wenn man sich der Herausforderung stellt, der
Langsamkeit eine Chance zu geben... geschrieben 2003
5
Du bist zu allem fähig –
basiert auf Berufserfahrungen, die ich als festangestellter Hörfunkredakteur
sammeln konnte, die ausschließlich künstlerisch wirkenden
Liedermacher-Kollegen ohne "abhängige Beschäftigung“ erspart
bleiben. Dieses Lied entstand im Jahre 2000.
6
Stimme seines Herrn –
Auch „der Stellvertreter“ soll nicht zu kurz
kommen und sein Lied erhalten... geschrieben
2002
7
Lass sie nur –
Eine Art Bilanz der Auseinandersetzung mit Vorgesetzten, die
sich für unfehlbar halten und an ihrem Bemühen ergötzen, ihre Macht zu
missbrauchen. Geschrieben
2003
8
Sonst nix –
handelt von der Sorte Chef, die ihre Position aus
unerfindlichen Gründen erklommen haben und dort mehr Schaden anrichten,
als dass sie von Nutzen sind. Sie schleimen sich so weit hoch, bis sie auf
der Stufe sind, auf der ihre Unfähigkeit nicht mehr toleriert werden kann
– und dann werden sie auf eine noch höhere Stufe oder in ein
Parallelsystem auf eine Stelle entsorgt, auf der sie keinen (oder nur noch
geringen) Schaden anrichten können. Beispiele kennt nahezu jeder
abhängig Beschäftigte selbst. Entstand 2002
9
Lebenslust –
gehört in die Reihe der Lieder, die sich mit den Widrigkeiten des Daseins
in abhängiger Beschäftigung auseinandersetzen, wenn man Druck und
Schikanen erlebt, mit denen Vorgesetzte sich wichtig machen wollen.
Entstand 2003
10
Ja wenn das so ist –
Es geht um die Konsequenzen aus geänderten Voraussetzungen. Das Lied war
eines der ersten neueren Songs für Erwachsene nach meiner achtjährigen
Phase als Kinderliedermacher; entstand 1995
11
Jammerschade –
ein politisches Lied in einer Art, wie ich sie gern häufiger
schreiben würde – aber nicht erzwingen kann. Es entstand 2003 kurz vor
Ausbruch des Irak-Kriegs von Bush-Junior und seiner
Kriegs-Kamarilla.
12
Frieden –
sollte die damalige „Friedensbewegung“ in ihrer
„Friedensbesoffenheit“ ein wenig ernüchtern, und zwar mit der
Fragestellung, wo denn Frieden überhaupt zu finden ist und schließlich
auch vorstellbar oder zu rechtfertigen wäre... geschrieben Anfang der
achtziger Jahre.
13
Das Recht, ein Mensch zu sein –
war das Thema einer Veranstaltung von „amnesty international“, zu der
ich Ende der siebziger Jahre in Bonn als beitragender Liedermacher
eingeladen worden war. Amnesty befasste sich mit der Frage, was das Recht,
ein Mensch zu sein, gelte - und zwar weit weg in anderen Ländern. Ich hab
mit dem Lied versucht, die Kurve nach Hause zu kriegen...
14
Sei
still
–
Anfang der achtziger Jahre bekamen wir Kontakt zur Ludwigsburger
Arbeitsgruppe von „terre des hommes“, einer
Nichtregierungsorganisation, die sich nach Art einer Bürgerinitiative der
Hilfe für ausgewählte Projekte in ärmeren Ländern widmet. Nachdem wir
- Martina und ich - dort „eingestiegen“ waren und über diese
Organisation auch unsere Kinderwünsche per Adoption erfüllen wollten,
wurde ich auch in den Bundesvorstand gewählt, in dem ich drei Jahre nach
Kräften mithalf, die Ziele des Vereins zu erreichen. Nebenbei entstand
dieses Lied Mitte der achtziger Jahre...
15
Gamino –
als Vorstandsmitglied bei „terre des hommes“ Deutschland hatte ich
drei Jahre lang Mitte der achtziger Jahre monatlich über die Verwendung
von Spendengeldern mitzuentscheiden. Dies hieß konkret: Welche
entwicklungspolitisch sinnvollen Projekte sollten gefördert werden. Zuvor
hatten wir schon einige Jahre in der Ludwigsburger Arbeitsgruppe von „terre
des hommes“ bei Aktionen mitgewirkt, die allein den Zweck hatten, die Öffentlichkeit
zu informieren und Spenden zu sammeln. In dieser Zeit entstand dieses Lied
über Slum-Kinder in Lateinamerikas Elendsvierteln, die sich ihren
Lebensunterhalt auf den Müllkippen der Metropolen erkämpfen und von den
Abfällen leben, die von den Reichen weggeworfen wurden. Geschrieben 1982
16
Epitaph für Phil Ochs –
ein Lied, dass einem nicht aus dem Ärmel rutscht. Phil Ochs hat mich von
allen amerikanischen Singer/Songwritern am meisten beeindruckt , jedoch
nicht unbedingt beeinflusst. Seine Lieder, in denen er kompromisslos für
eine bessere Welt sang, hatten ihn - neben dem „Altlinken“ Pete Seeger
- zum wichtigsten jungen Sänger der Bürgerrechtsbewegung und
Vietnamkriegsgegner werden lassen. Dass er sich mit seiner fast besessenen
Suche nach künstlerischer Anerkennung und vor allem kommerziellen Erfolg
selbst überfordert hat, war sein tragisches Schicksal. Am Ende einer
langen Zeit voller Resignation, Depressionen und Selbstzweifeln nahm er
sich im Frühjahr 1976 im Alter von 36 Jahren das Leben. Das Lied schrieb
ich 1978.
17
Epitaph für Rudi Dutschke –
versucht in sehr verkürzten Schlagzeilen die Lebensgeschichte der 68er-Ikone
in Erinnerung zu rufen, jeweils unterbrochen mit der Frage, ob nach seinem
Tod als Spätfolge des Attentats wirklich alle vorbei sein kann...
geschrieben Ende der siebziger Jahre
18
Abrechnung –
ich habe 16 Semester Jura studiert. In der Endphase dieses Traumas
besuchte ich in Bonn eine Ausstellung mit Werken von Honoré Daumier, bei
der auch Juristenkarikaturen gezeigt wurden. Obwohl hundert Jahre zuvor
gezeichnet, sahen die Juristen immer noch so aus wie heute... Ich verließ
die Ausstellung relativ beschwingt - und um dieser Beschwingtheit Ausdruck
zu verleihen, hab ich als musikalisches Transportmittel für dieses Lied
einen Musettewalzer gewählt... geschrieben 1979
19
Journalisten –
nach Abschluss meines Jurastudiums an der Uni klappte ich dieses Kapitel
zu und begann ein Volontariat bei der Kornwestheimer Zeitung.
Um der Hektik Ausdruck zu verleihen, die in diesem Beruf steckt,
komponierte ich zu dem Liedertext eine Polka. Geschrieben 1980.
20
Freunde, seid wach -
Ende der siebziger Jahre erregte die „Wehrsportgruppe Hoffmann“
Aufsehen, die im Raum Nürnberg in Tarnanzügen durch den Wald streifte
und für den Ernstfall exerzierte. Ihr „Führer“ war ein Krimineller,
ihr Waffenarsenal beträchtlich. Nachdem ich das Lied geschrieben hatte,
ereignete sich der Anschlag eines kriminellen Rechtsradikalen auf das Münchner
Oktoberfest, bei dem Besucher durch die Explosion der in einem Papierkorb
versteckten Bombe ums Leben kamen. Durch rechte Unionspolitiker, die gern
am rechtsradikalen Rand im Trüben fischen, verharmlosen ließ sich das
Geschehene nicht mehr... geschrieben 1979
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Gerd
Schinkel
singt auf deutsch eigene Lieder
CDs
für Erwachsene:
Es gibt CDs mit Liedern für
Erwachsene in quasi chronologischer Zusammenstellung (drei vorwiegend aus
dem vorigen Jahrtausend), eine CD mit meinen besten Liedern aus dem
vorigen Jahrtausend und - als besondere Zusammenstellung - einen
Viererpack mit meinen besten Liedern.
00
- "Nix dagegen" -
eigen(sinnig)e Lieder
01
- „Nicht
als Eigentum" - eigen(artig)e Lieder
02
- „Stück
des Wegs" - eigen(willig)e Lieder
03
- „So
gesehen" - eigen(mächtig)e Lieder
04
- „Weit
und offen“
- eigen(ständig)e Lieder
05
- "Draufgänger" - eigen(händig)e
Lieder
06
- "Unentdeckt" - eigen(tümlich)e
Lieder
07
- "Du bist schuld" -
eigen(wüchsig)e Lieder
08
- "Spuren" - eigen(wertig)e Lieder
09
- "Ausgeliefert" - eigen(nützig)e
Lieder
10
- "Bestes Stück" -
eigen(brötlerisch)e Lieder
11
- "So ist gut" -
eigen(verantwortlich)e Lieder
12
- "Im Handumdrehn" -
eigen(süchtig)e Lieder
13
- "Na
klar" - eigen(gesetzlich)e Lieder
14
- "Geh
ma weg" - eigen(formatig)e Lieder
15
- "Muss
was passiern" - eigen(gewächsig)e L.
16
- "Was
denn sonst" - eigen(förmig)e Lieder
sowie
die besten eigenen
aus dem vorigen Jahrtausend :
-
"Sternschnuppen"
-
CDs in
besonderer Zusammenstellung:
- "DIE BOX: gnadenlos
anachronistisch - aber nicht hoffnungslos" enthält meine mutmaßlich
besten Lieder:
-
DIESE
-
AUCH DIESE
-
AUCH NOCH DIESE
-
WOHL AUCH NOCH DIESE
- Dann
wohl auch noch diese
- "Schicksalsglück" -
CD mit 19 Liedern zu meinem Buch :
„Bin
ich ihr ähnlich?"
-
Adoptivtochter auf Spurensuche in Korea“ -
erschienen Dez. 2005 bei Books on Demand,
Norderstedt, ISBN 3-8334-33915-7, 260 S., 14.90
€
Buch
ist im Handel und bei mir erhältlich, CD nur bei mir
"- "1-fach"
Beispielsweisen
vorzugsweise auszugsweise
- "4-fach"
Beispielsweisen
vorzugsweise scheibchenweise
als 4er Box angelegt, aber auch jede CD einzeln
(
erschienen 2003, thematisch sortiert mit meinen bis
dahin geschriebenen besten Liedern):
-
„Gegenseitig
geschenkt“
„Beziehungsweisen“
schönste Liebeslieder
-
„Woher
– wohin“ –
„Betrachtungsweisen“
beste Lebenslieder
-
„Nichts
ist ideal“ –
„Sichtweisen“
trotzigste Trotzlieder
-
„Papa
backt“ –
„Singweisen“
aus der Kinderwelt
Es
gibt fünf CDs mit eigenen Liedern für Kindern in altersentsprechender
Zusammenstellung sowie zwei CDs mit den besten Kinderliedern (einmal laut,
einmal leise):
CDs
für Kinder:
- "Igitt!
Da drin sind Zwiebeln" - für
Vorschulkinder
-
"Ich bin groß" - zur
Einschulung
- "Papa repariert" - für
"frische" Grundschulkinder
-
"Der geklaute
Gameboy" - für
erfahrene Grundschulkinder
-
"Mama, mach Mam'lade"
- für
große Grundschulkinder
sowie
als "beste" Kinderlieder:
-
"Aufräum'"
(laut genug)
-
"Mach die Tür zu"
(leise)
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erhältlich
(aber auch nicht im Handel!):
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