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„Draufgänger“
eigen(händig)e
Lieder
1
Ich kam in Jeans –
Ob die Gegenwart an Reiz verliert, wenn man älter wird? Was sonst könnte
der Grund sein, dass sich immer mehr Themen aus der Erinnerung und der
persönlichen Vergangenheit in Lieder verwandeln.
in meinen letzten Sommerferien vor dem Schulabschluss zog es mich 1970,
zur Belohnung für einen stressigen Ferienjob in einer Fabrik, am
Wochenende in eine Diskothek. Single der ich war, außerdem mit 59
Kilogramm verteilt auf eine Länge
von 1,86 hart am Rande akuter Unterernährung, bemühte ich mich um
Kontakt zwecks Anbahnung geschlechterübergreifender Beziehung. Was sich
dabei in einem Fall ergab, erzählt dieses Lied - ein Rückblick,
geschrieben mit inzwischen 25 Kilogramm zusätzlichem Ballast. Daher die
erste Zeile der letzten Strophe... Die Strophen eins und zwei
sind biografisch (Sommer 1970, kurz bevor ich meine Frau Martina kennen gelernt
hatte...) - die Strophe drei antizipiert...? Geschrieben 2003
2
Ein Blick –
steht wohl immer am Anfang, und dann entscheidet sich, ob mehr draus
werden kann, wobei dieser Blick in der Phase noch nicht gewährter
Erwiderung gelegentlich ein Abtauchen in aufwühlende Tagträume nach sich
zieht...
Mit ein wenig Geduld war mir zu einer Akkordfolge, die ich über Monate vor mich
hingeklimpert und verfeinert hatte, schließlich doch noch ein Text
eingefallen... Kategorie: leicht frivol... Der
Text setzt da an, wo jede Liebe beginnt: Bei Schwärmerei und Hoffnung darauf,
überhaupt erst mal wahrgenommen zu werden.. Das Weitere ergibt sich - oder auch
nicht. Auch daran knüpft sich Hoffen und Sehnen, Wünschen und Bitten, manchmal
sogar mit Erfolg.
Es
soll ja durchaus Erfahrungen geben, nach denen laute Musik (zum Beispiel mit
aufgedrehten Bässen...), die aus einem Zimmer durch die verschlossene Tür
dringt, im Grunde nicht deshalb so laut aufgedreht ist, weil man sie selbst im
Zimmer so laut hören will, sondern um unfreiwilligen Zuhörer außerhalb des
Zimmers keine
breitere Geräuschpalette zu bieten....geschrieben 2003
3
Was muss ich noch tun –
ist eine Gegenfrage, die aus Verzweiflung erwächst, wenn sich der
Wissensdurst einer Partnerin oder eines Partners lediglich auf die
Beantwortung einer Frage beschränkt: "Liebst du mich (auch)
noch?" geschrieben 2003
4 Draufgänger
–
Mutter und Sohn - eine Beziehung eigener Art, wenn Muttern vor Stolz auf
ihren Sohnemann fast platzt, weil er „alles mitbringt“ und er alle Mädels
um den Finger wickelt, wobei sie alles dransetzt, ihn noch lange für sich
zu haben... Dieses
Lied ist im Grunde eine notwendige Ergänzung zum "T-Shirt"
- also zum Lied über "Väter-Leiden". Es geht um "Casanova-Mütter", die sich auch noch was drauf
einbilden, wenn ihr Sohnemännchen ein Mädchenherz nah dem anderen
knickt. Die Ungerechtigkeit hat Tradition: Während man Jungs gern
zugesteht, dass sie sich ruhig die "Hörner abstoßen"
sollen, geraten Mädels, die ähnlich an "die Sache"
rangehen, in schlechten Ruf.. Aber wer hat behauptet, die Welt könnte
fair sein... geschrieben 2003
5
T-Shirt –
Vater und Tochter - eine Beziehung anderer Art, wenn Väter das Heranwachsen ihres Töchterchens mit Argusaugen sehen und nicht
wahrnehmen, in welcher Gefahr sie sind, aus erlebtem eigenem Leiden zum
Tyrannen zu werden... Manchmal
schlummern Themen über Jahre hinweg, bis sie unangemeldet wieder auf dem Tisch
landen und sich quasi von allein in einen Liedertext verwandeln. So war es
jedenfalls bei diesem Lied. Ein Freund hatte vor einigen Jahren erhebliche
Probleme damit, als seine älteste Tochter ihren ersten Freund mitbrachte.
- Kein Einzelfall, wie sich jetzt bei einem Gespräch unter Vätern
herausstellte. - Für mich ein "Leiden aus zweiter Hand" - aber wohl
doch ein Lied der Güteklasse A. geschrieben 2003
6
Du könntest meine Tochter sein –
eine Beziehung noch anderer Art, wenn Männer der Versuchung ausgesetzt
sind, eine neue Partnerin im Alter der eigenen Tochter zu wählen, und
dabei vergessen, wie gnadenlos der Altersvorsprung über kurz oder lang unübersehbar
wird... Verlockungen und reizvolle Herausforderungen, einmal anders bewertet.
Das Lied entstand vor dem Hintergrund der Erfahrungen, die ich als Sohn
meiner Mutter sammeln konnte: Sie hatte etwa acht Jahre lange einen
Partner, der 29 Jahre älter war als sie. Welche Risiken sind damit verbunden,
wenn eine junge Frau eine Lebenspartnerschaft mit einem erheblich älteren
Mann eingeht? Beiden ist damit die Chance genommen, gemeinsam alt zu werden.
Beide tragen das Risiko, dass es irgendwann - altersbedingt - doch nicht mehr
passt. Es gibt eben doch biologische Grenzen, die sich nur schwer ignorieren
lassen, auch wenn man sie nicht wahrhaben will... geschrieben 2003
7
Krähenfüße –
das gemeinsame Altern - was kann reizvoller sein...,
war
mit diesem Liedertext in Padinas deutsche Gedichtehitliste gerutscht und konnte auf diese Weise ein wenig mehr
wahrgenommen werden - immerhin - geschrieben 2003
8
Frei sein –
kann gelegentlich auch nicht mehr sein als eine Illusion (genauso wie die
Annahme, der Text könnte absichtlich Tiefgang haben...), Ein Text, bei dessen Entstehung ich mich fast ausschließlich
durch Assoziationen habe leiten lassen - es floss einfach, und was
dabei rauskam, schien zu einer Begleitung zu passen, auf der ich schon
eine Weile herumprobiert hatte... irgendwie übers Leben - oder so... geschrieben 2003
9
Kalt –
bei jedem Fall sexueller Gewalt gewinnt der Text Aktualität;
entstand unter dem Eindruck von aufwühlenden Reportagen zum Thema Inzest
Anfang der neunziger Jahre
10
Schneemann –
gehört zu der Sorte Lieder, die ich für die Zielgruppe Kinder
geschrieben habe, aber von der ich beim besten Willen nicht sagen kann, ob
es nicht eher ein Lied für Erwachsene ist - vielleicht für beide...
geschrieben Anfang der neunziger Jahre in einem der wenigen
Schnee-Winter in Köln
11
Durch den Wind –
Die Frage nach der Identität: Wer weiß eigentlich schon so genau, wer oder was er oder sie ist, vor
allem wirklich... kenn ich mich selbst? - will ich mich überhaupt kennen lernen...?
geschrieben
2003
12
Paternoster –
dem archaischen Transportmittel im WDR-Funkhaus gewidmet, das immer dann
Ruhe ins Leben bringt, wenn man sich der Herausforderung stellt, der
Langsamkeit eine Chance zu geben... geschrieben 2003
13
Grau in grau –
ein "Schlecht-Wetter-Lied, wenn der Regen auf die Stimmung
drückt. Bei tagelangem Regenwetter kann die Decke auf den Kopf fallen - aber
selbst bei schlechtem Wetter lassen sich reizvolle Ablenkungen finden...
geschrieben 2003
14
Zu anderer Zeit –
Melodien
und Texte fliegen einem manchmal zu, wenn der zündende Einfall zur
richtigen Zeit kommt - und manchmal kommt er als Folge einer
Inspiration, die sich daraus ergibt, dass man andere Lieder hört...
So war es auch in diesem Falle. Auf einer CD der britischen
Countryband "The New Bushberry Mountain Daredevils",
wärmstens empfohlen von meinem Freund Andrew aus Barnsley, fand ich
ein Lied mit ähnlichem Thema "Born In The Right Time"), das
sich variieren ließ... ich habe die
Idee für mich bearbeitet, wie es wäre, hätte man das Licht der Welt zu
einer anderen Zeit erblickt... geschrieben 2003
15
Früher war alles besser –
jawoll - oder auch nicht - oder doch? - was weiß ich... geschrieben 2003
16
Was ist wahr –
eine, wie ich finde, berechtigte Frage, wenn man gelegentlich selbst
erlebt, wie sich Wahrheit je nach individueller Wahrnehmung
unterschiedlich darstellt... Möllemann
ist tot, Friedman unter Drogenverdacht - spektakuläre Fälle, in denen
professionelle Ermittler mit Boulevard- und anderen Journalisten in der
Wahrheitsfindung konkurrieren. Andere Fälle von Tricksereien und Täuschungen
passieren hin und wieder im Berufsalltag, vielleicht sogar im Privatleben. Die
Grenze zwischen Dichtung und Wahrheit wird zur Grauzone... geschrieben 2003
17
Baby Doll –
ein ganz alter „Begrüßungstext“ für einen neuen Menschen, der
bereits in meinem Liederbuch „Überlebenslieder - Texte übers Leben“,
erschienen 1982 im Stuttgarter „RADIUS-Verlag“, enthalten war...
geschrieben etwa 1980, vertont Anfang der neunziger Jahre
18
Kleiner Engel –
das Halbzeitlied in meinem Kinderliederzyklus zum Thema „Einschulung“,
beschreibt die Gedanken von Eltern am Bett ihres schlafenden Kindes, das
am folgenden Tag eingeschult werden soll...
geschrieben 1989, war bislang nur in Liederzusammenstellungen für
Kinder enthalten
19
Anderes Kind –
greift die Tatsache auf, das es Kinder und „andere Kinder“ gibt:
Kinder, denen es gut geht, und andere, die es schwerer haben. Geschrieben
etwa 1982 unter dem Eindruck der Mitarbeit bei „terre des hommes“ und
der Adoption unseres ersten Kindes aus Korea.
20
Alles hat seine Zeit -
wenn die Kinder aus dem Haus sind und ihre Wege in die Selbständigkeit
suchen und finden, können sich die Eltern wiederfinden - falls sie sich
gelegentlich gegenseitig vernachlässigt haben sollten - und Bilanz
ziehen, wenn sie mögen... geschrieben
2003
21
Kopf hoch -
wenn es soweit ist, nach einer gemeinsamen Zeit „Auf Wiedersehen“ zu
sagen, muss man manchmal traurige Leute trösten ... Der Versuch, mein Repertoire mit einem Lied zum
Thema Abschied zu ergänzen - und zwar nicht tränenschwer und traurig, sondern
zuversichtlich... geschrieben 2003
Gesamtinhaltsverzeichnis
(plus Angabe der CD,
auf der das Lied zu finden ist,
Kinderlieder kursiv geschrieben)
A
Abhetzblues
(Du bist schuld, Der geklaute Gameboy,
Papa backt,
Aufräum', Diese 1)
Abrechnung
(Nicht als Eigentum,
Nichts ist ideal,
Diese 2)
Acht große Lieben
(Spuren, Diese 2)
Adventszeit
- Bastelzeit (Mama, mach Mam'lade)
Alle alle
da (Mama, mach Mam'lade)
Allein
mit meinen Träumen (Nicht
als Eigentum)
Alle
haben einen Weg (Ich bin groß)
Alleine
in der Stadt (Papa repariert)
Alle
Kinder draussen (Der geklaute Gameboy)
Alles
dabei (Weit und offen,
Gegenseitig geschenkt,
Diese 3)
Alles hat seine Zeit (Draufgänger,
Gegenseitig
geschenkt,
Schicksalsglück, Diese 1)
Alle
Zeit (Bestes Stück)
Andres Kind
(Draufgänger, Mama, mach Mam'lade,
Schicksalsglück)
Anneli
(Schicksalsglück)
Anziehlied
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Aufräum')
Aufgewacht (Spuren)
Aufräum’
(Du bist schuld, Papa repariert, Papa backt,
Aufräum')
Auf
Reisen (Stück des
Wegs, Sternschnuppen)
Aufstehn
Auf
Wiedersehn (Ich bin groß)
Aufzug
(Im Handumdrehn)
Ausgeliefert
(Ausgeliefert, Diese 1)
Aus,
over, roger (Unentdeckt)
Aussen vorbei (Spuren)
Ausstand
(So ist gut)
Ausziehen
(Ausgeliefert, Diese 4)
Autowäsche
(So ist gut)
B
Baby
Doll (Draufgänger, Igitt, da
drin sind Zwiebeln,
Papa backt)
Bäh (Ich bin
groß)
Bande Bande
(Papa repariert)
Bangelied
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach die Tür zu)
Bauchschuss
(Nicht als Eigentum)
Bauchweh
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach die Tür zu)
Bei
Gelegenheit - Wiedersehen reloaded
(Im Handumdrehn)
Bekenntnis
(Nicht als Eigentum)
Bestes
Stück (Bestes Stück)
Beweise (Unentdeckt)
Big Brother (Nicht
als Eigentum)
Big
Brother 2004 (neu) (Im
Handumdrehn)
Bilanz (Weit und offen)
Bis sie geht (Unentdeckt, Diese
2)
Bloß
keinen Schiss (Ich bin groß)
Blütenträume (auch
engl.) (Stück
des Wegs,
Gegenseitig
geschenkt)
Bonbonpapier
(Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Brieffreundschaft
(Der geklaute Gameboy, Papa backt,
Mach die Tür zu)
C
Camping
(Papa repariert, Papa backt, Aufräum')
Camping-Disco
Computer
(Nix dagegen)
Cool
(So ist gut)
D
Das
merk ich mir (Papa repariert, Papa backt, Mach die
Tür zu)
Das
peinliche Lied (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt, Aufräum')
Das
Phantom: Der Opa (Der geklaute Gameboy, Papa
backt, Aufräum', Im
Handumdrehn)
Das
Recht ein Mensch zu sein (Stück
des Wegs,
Nichts ist ideal,
Sternschnuppen)
Das
Recht ein Mensch zu sein - ergänzt
(Im Handumdrehn)
Das
war's (So ist gut)
Das
Weihnachtslicht (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Da war doch
was (Ich bin groß)
Denk
nun an dich (So gesehen)
Deine
Klamotten (Der geklaute Gameboy, Papa backt,
Aufräum', Im
Handumdrehn))
Der Abend
vorher (Ich bin groß)
Der
ewige Despot (So gesehen, Nichts
ist ideal)
Der
geklaute Gameboy (Der geklaute Gameboy,
Aufräum')
Der
Hexenmeister (Papa repariert, Aufräum')
Der
Junge ist tapfer (Papa repariert, Mach die Tür zu)
Der
Kalender (So ist gut)
Der
Kardinalsfehler (Bestes Stück)
Der Namenstag
(Ich bin groß)
Der
qualmende Karl (Papa repariert)
Der Ranzen
(Ich bin groß)
Der
Tropfen (Ausgeliefert)
Der
Verdacht (Bestes Stück)
Der
Zirkus (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Dicke Decke
(Bestes Stück)
Die
Eulen lauschen (Weit und offen)
Die
ist bekloppt 1 (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Die
ist bekloppt 2
Die
Krise kommt (Im
Handumdrehn)
Die
Lehrerin (Ich bin groß)
Die
Macht des Glaubens (Ausgeliefert,
Diese 3)
Die
Nacht durchwacht (Im Handumdrehn)
Die Schule
(Ich bin groß)
Die
Tage werden kürzer (Nix
dagegen)
Die
Tüte (Ich bin groß)
Doch
aufgepasst (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Domina (Spuren)
Draufgänger
(Draufgänger, Woher - wohin, Diese
1)
Drei alte Kisten (Nix
dagegen)
Drüber schlafen (Du bist schuld)
Du
alte Schule (Mama, mach Mam'lade)
Du
bist schuld (Du bist schuld,
Diese 1)
Du bist zu allem fähig (So
gesehen, Nichts ist ideal)
Du könntest meine Tochter sein (Draufgänger,
Woher - wohin, Diese
3)
Du nicht bei mir (Weit
und offen, Gegenseitig
geschenkt, Diese 3)
Durch den Wind (Draufgänger)
Durchsicht
meiner Konten (So
gesehen)
Dutzendgesicht (Unentdeckt, Diese
4)
E
Eile
mit Weile (So ist gut)
Ein Blick (Draufgänger,
Gegenseitig geschenkt, Diese 4)
Ein
Glas Saft (Papa repariert, Papa backt, Mach die Tür
zu)
Eismann (Mama, mach Mam'lade)
Epitaph
für John Pearse (So ist gut)
Epitaph
für Phil Ochs (auch in engl.)
(Nicht als
Eigentum,
Nichts ist ideal, Sternschnuppen,
Diese 3)
Epitaph
für Rudi Dutschke (Stück
des Wegs, Nichts
ist ideal)
Er tanzt (Unentdeckt, Diese 1)
Es
ist wie’s ist (Du bist schuld, Mama, mach Mam'lade,
Papa backt, Aufräum')
Es
tut mir leid (Nicht als
Eigentum)
Etikette (Unentdeckt)
F
Fahrrad
fahrn (Papa repariert)
Falschgeld
(So ist gut)
Fang
an (Weit und offen)
Fassade
Fast dreißig
Jahre (Ausgeliefert)
Fit
oder fett (Stück
des Wegs)
Flieg
(Ausgeliefert, Diese 2)
Forschung (Du
bist schuld)
Fragen
Fragen Fragen (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt)
Freiheit
(Du bist schuld)
Frei sein (Draufgänger)
Freispruch
(Ausgeliefert)
Frei
wie der Wind (Im Handumdrehn)
Fremde Augen (Nix
dagegen)
Freund aus Potsdam (Nix
dagegen)
Freunde, seid wach (Nicht als
Eigentum, Nichts ist
ideal,
Sternschnuppen, Diese 1)
Frieden (Stück
des Wegs, Nichts ist ideal,
Sternschnuppen, Diese
3)
Früher war alles besser (Draufgänger)
Frühstück
im Bett (Mama, mach Mam'lade)
Furcht
im Nacken (Nix dagegen)
G
Gamino
(Nicht als Eigentum,
Nichts ist ideal)
Gegenseitig geschenkt (Weit und
offen, Gegenseitig
geschenkt, Diese 2)
Geh
nicht auf den Wecker (Mama, mach Mam'lade)
Gelage
(Stück des Wegs)
Gelebter Traum (Unentdeckt)
Genieß (Spuren,
Diese 4)
Glaubwürdigkeitsmarsch (Nix
dagegen)
Grau in grau (Draufgänger)
Greif zu (Du bist schuld, Diese
4)
Gute
Besserung (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
H
Hab
doch noch Geduld (auch engl.)
(Nicht als
Eigentum, Gegenseitig geschenkt,
Sternschnuppen,
Diese 4)
Halbes Leben (Unentdeckt)
Hallo Kam'raden (So
gesehen)
Harrisburg-Syndrom
(Störfall in Stade) (Nicht
als
Eigentum,
Sternschnuppen)
Haufen Schrott (Bestes Stück)
He,
Baby
Heinz,
der Elefant (Ich bin groß)
Herzlichen
Glückwunsch (Ausgeliefert, Diese
4)
Heute
hab ich frei (Ich bin groß)
Heut
geht M.G. (Im Handumdrehn)
Heute,
liebe Leute (Ich bin groß)
Holz knistert (Ausgeliefert)
I
Ich
bin dran (Papa repariert)
Ich bin
ein Cowboy (Papa repariert)
Ich
bin ja so gespannt (Ich bin groß)
Ich
bin so blank (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Ich
bin stolz (So gesehen)
Ich
hätte und du würdest (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Ich kam
in Jeans (Draufgänger, Woher -
wohin, Diese 3)
Ich kann auch anders (Weit
und offen, Woher - wohin,
Diese 2)
Ich
kann noch mehr (Papa repariert)
Ich
kenn den Weg zu dir (So gesehen)
Ich
mag das nicht (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt, Aufräum')
Ich
muss (So gesehen)
Ich
spür dich bei mir (Stück des
Wegs, Gegenseitig
geschenkt)
Idioten
(Der geklaute Gameboy)
Im
Handumdrehn (Im Handumdrehn)
Immer
hab ich dich dabei (So
gesehen)
Im
Mäppchen ist so viel (Ich bin groß)
Immer Augen
auf (Ich bin groß)
Immer
locker
Im
Zoo (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa backt,
Aufräum')
In der Nacht (Du bist
schuld)
Intensiv
(Spuren, Diese 1)
Intrigantenstadl
(Bestes Stück)
Irgendwo
(Der geklaute Gameboy, Mach die Tür zu)
Is egal
(Mama, mach Mam'lade, Im Handumdrehn)
Ist
vorbei, ich bin groß (Ich bin groß)
J
Ja
du, dann dann
Jammerschade
(Weit und offen, Nichts ist ideal)
Jannik
(Schicksalsglück)
Ja,
wenn das so ist (So gesehen,
Nichts ist ideal)
Jeder kennt einen (Weit und
offen, Nichts ist ideal,
Diese 4)
Jederzeit (Unentdeckt)
Journalisten
(Stück des Wegs, Nichts ist ideal,
Setzt
euch zu mir, Diese 2)
Jugendherberge
(Papa repariert)
Jugendlich
(Spuren, Diese 2)
Jusotod
(Nix dagegen)
K
Kalt
(Draufgänger)
Kann
man das kleben (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach
die Tür zu)
Kann
nicht schlafen (Papa repariert, Papa backt, Mach
die Tür zu)
Kann
nur besser sein (So gesehen,
Woher - wohin,
Diese 3)
Karl der Steife (Nix dagegen)
Kasimir,
das Nachtgespenst (Papa repariert)
Katastropheneinsatzplan
(Nicht als Eigentum, Nichts
ist ideal,
Sternschnuppen, Diese 2)
Kinderarzt
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Aufräum')
Kinderklau (Ausgeliefert)
Kindertag (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Klare
Ansage (Spuren)
Klassenfest
(Mama, mach Mam'lade)
Kleiner Engel (Draufgänger, Ich
bin groß, Papa backt,
Mach die Tür zu,
Schicksalsglück, Diese 2)
Kleiner
Wirbelwind (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Knallkopp
Knibbelei (So
gesehen, Papa repariert, Papa backt,
Diese 3)
Knötterich
(Ich bin groß)
Kohlroulade
(Ausgeliefert)
Komm
doch mal rüber (Im Handumdrehn)
Komm in meine Arme (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt)
Komm
mit in den Park (auch engl.)
(So gesehen,
Gegenseitig geschenkt,
Diese 2)
Komm' se raus
(Stück des Wegs, Sternschnuppen)
Komm
spielen
Kopf hoch (Draufgänger)
Krähenfüße (Draufgänger,
Gegenseitig geschenkt,
Diese 1)
Krank
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach die Tür zu)
Krieg
der Knöpfe (Stück des Wegs)
Krölle-Bölle
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa backt,
Aufräum')
Kuck
doch mal her (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Kurzinfo
(Du bist schuld)
Kussräuber
L
Langweilig
(Du bist schuld, Mama, mach Mam'lade,
Papa backt, Mach
die Tür zu, Diese 4)
Lang
ist her (Bestes Stück)
Lätzchen-Schätzchen
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Lass dich fallen (Spuren)
Lass
mich dir erklären (Stück des
Wegs)
Lass
mich lesen (Der geklaute Gameboy, Papa backt,
Mach die Tür zu)
Lass
sie nur (So gesehen, Nichts ist
ideal)
Leben (auch
engl.) (Stück des Wegs,
Woher - wohin,
Diese 3)
Leben lieben (Du bist schuld,
Diese 1)
Leben
mit dir (So ist gut)
Lebenslust (Weit und offen,
Nichts ist ideal)
Logik (Stück
des Wegs)
Lukis
Nuki (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
M
Mach
die Tür zu (Mama, mach Mam'lade, Mach die Tür
zu)
Mach
dir nichts vor (Nicht als
Eigentum, Schicksalsglück)
Mach was, Mama (Spuren,
Diese 1)
Mallied
(Ich bin groß)
Mal
reden (Nicht als Eigentum, Woher
- wohin,
Sternschnuppen, Diese
3)
Mama,
mach Mam’lade (Mama, mach Mam'lade)
Manager
von Jennifer (Weit und offen)
Mein
Bett (Mama, mach Mam'lade, Mach die Tür zu)
Meine
Mode
Meisterschaft
(Unentdeckt)
Melanie
(Ausgeliefert, Diese 1)
Mich traf ein Licht (So gesehen,
Gegenseitig
geschenkt)
Midlifekrise (Stück
des Wegs, Woher - wohin,
Sternschnuppen, Setzt
euch zu mir, Diese 2)
Mordsgelüste
(Bestes Stück)
Museum (Du
bist schuld, Diese 4)
Mutation (Nicht als Eigentum,
Nichts ist ideal,
Sternschnuppen)
N
Nasenlöcher
sehen nichts (Ich bin groß)
Nasenwuchs
(So ist gut)
Neuanfang
(Nix dagegen)
Neubeginn
Neustart
(Im Handumdrehn)
Nicht
als Eigentum (Nicht als Eigentum,
Gegenseitig
geschenkt,
Sternschnuppen, Diese 2)
Nichts ist ideal (Nicht
als Eigentum, Nichts ist ideal)
Nichts
ist so toll (Ich bin groß)
Nichts
zu verliern (Unentdeckt)
Nie verkehrt (Du bist schuld)
Nikoläuse
(Ich bin groß)
Nix
dagegen (Nix dagegen)
Noch
frisch (Im Handumdrehn)
Noten
sind bloß Zahlen (Ich bin groß)
Nur
geklont (Ausgeliefert, Diese 2)
O
Oettinger
Klartext (Bestes Stück)
Oh Mann (Nicht als Eigentum,
Woher - wohin, Diese 4)
Ohne
Ende (Im Handumdrehn)
Ohne Gebiss (Stück
des Wegs, Diese 4)
Olle
Pollen (Papa repariert)
P
Packlied
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Papa backt (Weit und offen, Papa backt, Diese 1)
Papa-Rap
(Du bist schuld)
Papa
repariert (Papa repariert, Papa backt, Aufräum')
Party
(Spuren, Diese 1)
Passiert
ist passiert (Weit und offen,
Diese 3)
Paternoster (Draufgänger,
Nichts ist ideal)
Pazzilozzi-Kindergarten
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Pekinger
Frieden (So ist gut)
Photosession
(Weit und offen, Woher - wohin, Diese
3)
Plapperfrei
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Prima,
sind Ferien (Mama, mach Mam'lade)
Prinzesschen
hat geheiratet (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Pudding
mit Ketchup (Der geklaute Gameboy)
R
Radiotime
(Stück des Wegs)
Regen (Du bist schuld)
Reif (Weit
und offen, Woher - wohin, Diese 4)
Reste
(Der geklaute Gameboy)
Rezepte
(Unentdeckt)
Richtig
wichtig (Bestes Stück)
Rücken
zur Wand (Bestes Stück)
S
Schicksalsglück
(Unentdeckt)
Schlaflied
(Schlaf, mein Schatz) (Stück
des Wegs,
Woher - wohin,
Sternschnuppen, Diese 3)
Schlaflied
(Brav, dreh dich) (Igitt, da drin sind Zwiebeln,
Papa backt, Mach die
Tür zu)
Schlot (Papa
repariert)
Schlotterhosenknabe
(So ist gut)
Schneemann (Draufgänger, Mama, mach
Mam'lade,
Mach die Tür zu)
Schnurr,
Miezi, schnurr (Mama, mach Mam'lade, Mach
die Tür zu)
Schöner
Döner (Ausgeliefert)
Schon
wieder (Nix dagegen),
Schon
wieder frei (Du bist schuld, Mama, mach
Mam'lade)
Sechzehn
Nationen (Nix dagegen)
Sei still (Stück
des Wegs, Nichts ist ideal, Diese 4)
Sie in ihr (Spuren)
Sie lacht (Unentdeckt,
Diese 1)
Sie
schläft nicht gut (Bestes Stück)
So gesehen (So gesehen, Woher -
wohin, Diese 1)
So gut (Spuren)
So
ist gut (So ist gut)
So kann's gehn
(Unentdeckt)
So nah dran (Spuren,
Diese 4)
So’n
Pech für mich (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Sonst
nix (So gesehen, Nichts ist
ideal, Diese 4)
Sozialistengesetz (Nix dagegen)
Spekulantensong (Nix dagegen)
Spick
mich (So ist gut)
Spiel
dein Spiel (Ausgeliefert)
Sprechstunde (zum
"Jahr des Kindes") (Nicht als
Eigentum, Sternschnuppen,
Diese 4)
Spurensuche (Spuren,
Diese 2)
Spur zum Glück
(So gesehen, Woher - wohin, Diese 2)
Sternschnuppen
(Stück des Wegs, Woher - wohin,
Sternschnuppen, Mach die Tür
zu, Diese 1)
Stimme
im Ohr (So ist gut)
Stimme seines Herrn (So
gesehen, Nichts ist ideal)
Stück des
Wegs (auch engl.)
(Stück des Wegs,
Gegenseitig geschenkt,
Sternschnuppen, Setzt
euch zu mir, Diese 1)
Suchen
- Finden (Ausgeliefert)
Susanne
steigt aus (Bestes Stück)
T
Taschenlampe
im Bett (Papa repariert)
Träne
im Auge (auch engl.)
(Stück des Wegs, Gegenseitig
geschenkt, Diese 4)
Traumlied
(Ich bin groß)
Trotzige
Alte (Stück des Wegs, Nichts ist
ideal,
Sternschnuppen, Diese 4)
Tschuldigung (Spuren)
T-Shirt (Draufgänger,
Woher - wohin, Diese 1)
Tun als ob
(Ich bin groß)
Tut mir
leid (Der geklaute Gameboy)
U
U-Bahn
fahrn (Ich bin groß)
Überheblich
(Unentdeckt)
Unentdeckt (Unentdeckt, Diese 2)
V
Verklappt
(Ausgeliefert, Diese 3)
Vergessen
(Bestes Stück)
Verwirrung
(Im Handumdrehn)
Vielleicht
ist ja so (Im Handumdrehn)
Voll
dabei (So gesehen)
Vorbei (Spuren,
Diese 4)
Vorfreude (Du bist schuld)
W
Wachtraum
(Spuren)
Warnung (Du bist schuld)
Warum
beeilen (Der geklaute Gameboy)
Was
ich erzählen will (Ich bin groß)
Was ihr wisst
(Ich bin groß)
Was ist
wahr (Draufgänger, Nichts ist
ideal, Diese 3)
Was mach ich da (So gesehen)
Was muss ich noch tun (Draufgänger,
Gegenseitig
geschenkt, Diese 2)
Was
weiß ich schon (So ist gut)
Was würd ich ohne dich tun (Weit
und offen,
Gegenseitig geschenkt, Diese 2)
Weit und offen
(Weit und offen, Gegenseitig
geschenkt, Diese 1)
Wem nützt es (Spuren)
Wenn der Vorhang fällt (Nix
dagegen)
Wenn ich gehn muss (Unentdeckt,
Diese 3)
Wer
kommt (Ich bin groß, Papa backt)
Wie
geschmiert (Unentdeckt, Diese 3)
Wieso frag ich dich (Weit und
offen, Woher - wohin, Diese 3)
Will
aber (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa backt)
Woher,
wohin (Weit und offen, Woher -
wohin, Diese 3)
Wohin der Weg auch führt (Nicht
als Eigentum,
Gegenseitig geschenkt,
Sternschnuppen)
Womit hab ich das verdient (Du
bist schuld)
Woran
denkst du (Bestes Stück)
Wunder (Spuren,
Diese 2)
Wut so doll (Der geklaute Gameboy)
Z
Zähl
mal mit (Nix dagegen)
Zahnspange
(Mama, mach Mam'lade, Aufräum')
Zielsuche
(Im Handumdrehn)
Zu
anderer Zeit (Draufgänger)
Zuhörer
(Der geklaute Gameboy)
Unvertonte
Gedichte
Ausgewogenheit
Denkmal
Die Lichter an Weihnachten
nach Senta Schads Abschied
Fettich
HDH (für Hanns Dieter Hüsch)
Nachlass
Traditionspflege
Trost ?
Wenn
Zum Trotz
Gedichte
und Texte zum Jahresende
Das
Jahr geht rum 1989
Einheitsweihnachten 1990
Weiße Weihnacht in weißen Westen (Dialog)1994
Von Nix kommt nix (Reportage)1995
Die Lichter an Weihnachten 1998
Zehn Minuten Gedicht 2001
Schon wieder Zeit 2002
Frohe Weihnacht wieder mal 2003
Weihnachtsstimmung 2004
Gedichte
über den Weihnachtsmann
Jobsharing
Weihnachtsmann & Osterhase 1991
Der Weihnachtsmann auf Tour in Kur 1992
Der Weihnachtsmann Präsidentschaftskandidat
(Der
Kandidat - gescheit gescheitert) 1993
Glaubst du an den Weihnachtsmann? 1996
Weihnachtsstreik 1997
Weihnachtsmann ohne Dichtlust 1998
Das Weihnachtslicht 1999
Weihnachtsmann mit Frust 2000
Gerd
Schinkel
singt auf deutsch eigene Lieder
CDs
für Erwachsene:
Es gibt CDs mit Liedern
für Erwachsene in quasi chronologischer Zusammenstellung (drei
vorwiegend aus dem vorigen Jahrtausend), eine CD mit meinen besten
Liedern aus dem vorigen Jahrtausend und - als besondere
Zusammenstellung - einen Viererpack mit meinen besten Liedern.
0
- "Nix dagegen" -
eigen(sinnig)e Lieder
1
- „Nicht
als Eigentum" - eigen(artig)e Lieder
2
- „Stück
des Wegs" - eigen(willig)e Lieder
3
- „So
gesehen" - eigen(mächtig)e Lieder
4
- „Weit
und offen“
- eigen(ständig)e Lieder
5
- "Draufgänger" -
eigen(händig)e Lieder
6
- "Unentdeckt" - eigen(tümlich)e
Lieder
7
- "Du bist schuld"
- eigen(wüchsig)e Lieder
8
- "Spuren" - eigen(wertig)e
Lieder
9
- "Ausgeliefert" -
eigen(nützig)e Lieder
10
- "Bestes Stück" -
eigen(brötlerisch)e Lieder
11
- "So
ist gut" - eigen(verantwortlich)e Lieder
12
- "Im
Handumdrehn" eigen(süchtig)e Lieder
CDs in
besonderer Zusammenstellung:
die
besten eigenen
aus dem vorigen Jahrtausend :
-
"Sternschnuppen"
-
- "Schicksalsglück" -
CD mit 19 Liedern
zu meinem Buch :
„Bin
ich ihr ähnlich?"
- Adoptivtochter auf Spurensuche in Korea“ -
erschienen Dez. 2005 bei Books on Demand,
Norderstedt, ISBN 3-8334-33915-7, 260 S.,
14.90 €
Buch ist im Handel und bei mir erhältlich, CD nur bei mir
- "DIE BOX: gnadenlos
anachronistisch - aber nicht hoffnungslos" enthält meine
mutmaßlich besten Lieder:
- DIESE (1)
- AUCH DIESE (2)
- AUCH NOCH DIESE (3)
- WOHL AUCH NOCH DIESE
(4)
"- "1-fach"
Beispielsweisen
vorzugsweise auszugsweise
- "4-fach"
Beispielsweisen
vorzugsweise scheibchenweise
als
4er Box angelegt, aber auch jede CD einzeln
( erschienen 2003, thematisch sortiert mit meinen bis
dahin geschriebenen besten Liedern):
-
„Gegenseitig
geschenkt“
„Beziehungsweisen“
schönste Liebeslieder
-
„Woher
– wohin“ –
„Betrachtungsweisen“
beste Lebenslieder
-
„Nichts
ist ideal“ –
„Sichtweisen“
trotzigste Trotzlieder
-
„Papa
backt“ –
„Singweisen“
aus der Kinderwelt
Es
gibt fünf CDs mit eigenen Liedern für Kindern in
altersentsprechender Zusammenstellung sowie zwei CDs mit den besten
Kinderliedern (einmal laut, einmal leise):
CDs
für Kinder:
- "Igitt!
Da drin sind Zwiebeln" - für
Vorschulkinder
- "Ich bin groß" -
zur Einschulung
- "Papa repariert" -
für "frische" Grundschulkinder
- "Der geklaute
Gameboy" - für
erfahrene Grundschulkinder
- "Mama, mach
Mam'lade" - für
große Grundschulkinder
sowie
als "beste" Kinderlieder:
- "Aufräum'"
(laut genug)
- "Mach die Tür
zu" (leise)
|

Gerd
Schinkel
singt auf deutsch eigene Lieder
|
"Draufgänger"
- eigen(händig)e Lieder
Ich kam in Jeans
Ich kam in Jeans und sie war schick.
Im Minikleid Magnet für jeden Blick.
Die Diskothek hieß Falle – irgendwann war jeder da:
Beleuchtung schummrig, Musik laut – ideal, kam man sich nah.
Ich war so schüchtern, sie war so scheu:
Berührung, Kuss, Umarmung – alles war so neu.
Genuss in engen Grenzen – wir haben uns nicht mehr getraut.
Die letzte Bahn, der letzte Bus – und noch mal angeschaut...
Passt es oder passt es nicht –
Gefühle noch im Test.
Man findet sich und kennt sich kaum
und hält sich noch nicht fest.
Irgendwie stimmt die Chemie,
dass mehr draus werden könnt –
Wenn’s klappt, ist Glück,
wenn nicht halt Pech –
Dann war es nicht vergönnt...
Sie kam in Jeans und ich war schick:
In Bügelfalten mit perfektem Knick.
Wir wollten uns entgegen geh’n beim nächsten Rendezvous –
Blind versteh’n von Anfang an – gehört halt Glück dazu...
Ich war voll Neugier, sie interessiert.
Berührung, Kuss, Umarmung – mehr ist nicht passiert.
Genuss in engen Grenzen – wir haben uns nicht mehr getraut.
Der letzte Bus, die letzte Bahn – und noch mal angeschaut...
Heut trägt sie Charme und ich bin dick*.
Gesehen und erkannt erst auf den zweiten Blick.
Die Wege führten auseinander – und das war okay.
Ein Wiederseh’n mit Sympathie – und nichts tut dabei weh.
Wir sind gereift und nicht mehr jung.
Berührung, Kuss, Umarmung und Erinnerung.
Genuss in engen Grenzen – wir haben uns nicht mehr getraut:
Ein Wangenkuss, ein scheuer Gruß und noch mal umgeschaut...
2003
* Zwischen den in den Strophen 1 und 2 beschriebenen Begegnungen und dem –
vorgestellten – Wiedersehen zum Zeitpunkt der Entstehung des Liedes,
beschrieben in Strophe 3, lagen 27 Jahren und 25 Kilogramm...
Ein Blick
D/2 DD
Schenk’
mir einen Blick, D
einen Augenblick. DG
Wo ich geh’ und stehe,
D
such’ ich deine Nähe.
DC
Schenk’ mir einen Augenblick.
DGD
Reich’ mir deine Hand,
deine zarte Hand.
Will sie einfach halten,
mit dir Glück entfalten.
Reich’ mir einfach deine Hand.
Gib mir einen Kuss,
einen ersten Kuss.
Ich will dich gewinnen,
kann dir nicht entrinnen.
Nimm von mir den ersten Kuss.
Lass’ mich dich berühr’n,
zärtlich dich berühr’n,
streicheln und verführen.
Will dich bei mir spüren.
Lass’ mich zärtlich dich berühr’n...
Bleib’ doch hier bei mir.
Bleib’ – sonst fehlst du mir.
Ich möchte dich verwöhnen.
Wir lassen Bässe dröhnen...
Bleib’ doch eine Weile hier...
2003
Was muss ich noch tun
Manch Fragen werden oft
und andere häufiger gestellt.
Bleibt die Antwort gleich, scheint doch,
dass sich ein Zweifel hält.
Immer willst du von mir wissen:
„Sag, liebst du mich noch?“
Oft reicht dir meine Antwort nicht,
wenn ich dir sag: „Doch, doch!“
Oft reicht dir meine Antwort nicht,
wenn ich dir sag: „Doch, doch!“
Wie kann ich dir beweisen,
wonach du so häufig fragst:
Mit Handstand, Kopfsprung, Ohrenwackeln,
dass du nicht mehr klagst.
Steh’ auf mit dir früh morgens,
wenn ich gern noch liegen blieb –
Was muss ich noch tun,
bis du endlich glaubst, dass ich dich lieb’?
Immer willst du von mir wissen:
„Sag, liebst du mich noch?“
Oft reicht dir meine Antwort nicht,
wenn ich dir sag: „Doch, doch!“
Oft reicht dir meine Antwort nicht,
wenn ich dir sag: „Doch, doch!“
Ich geh’ mit dir zum Supermarkt
an meinem freien Tag,
ess’ mittags nur Salat mit dir -
Salat, den ich nicht mag.
Hör’ klassische Musik, die ein
Genie im Wahnsinn schrieb –
Was muss ich noch tun,
bis du endlich glaubst, dass ich dich lieb’?
Immer willst du von mir wissen:
„Sag, liebst du mich noch?“
Oft reicht dir meine Antwort nicht,
wenn ich dir sag: „Doch, doch!“
Oft reicht dir meine Antwort nicht,
wenn ich dir sag: „Doch, doch!“
Ich jogg’ mit dir nach Feierabend –
so schon halb kaputt.
Weil du mich lieber schlanker magst,
bleibt nur „Wat mut, dat mut!“
Japs’ ich nach Luft mit weichen Knien,
fragst du mich, was ich trieb –
Was muss ich noch tun,
bis du endlich glaubst, dass ich dich lieb?
Immer willst du von mir wissen:
„Sag, liebst du mich noch?“
Oft reicht dir meine Antwort nicht,
wenn ich dir sag: „Doch, doch!“
Oft reicht dir meine Antwort nicht,
wenn ich dir sag: „Doch, doch!“
Lauf’ mit dir durch Museen
und bestell’ mir toten Fisch,
gieß’ Blumen, saug’ den Teppich,
leg’ ne Decke auf den Tisch,
knabber’ trock’nes Vollkorn-Knäcke,
gieß den Tee durch’s Sieb –
Was muss ich noch tun,
bis du endlich glaubst, dass ich dich lieb?
Immer willst du von mir wissen:
„Sag, liebst du mich noch?“
Oft reicht dir meine Antwort nicht,
wenn ich dir sag: „Doch, doch!“
Oft reicht dir meine Antwort nicht,
wenn ich dir sag: „Doch, doch!“
Trink’ für dich ein Glas weniger,
ruf’ dich dafür mehr an,
verzichte auf das Länderspiel,
zünd’ mit dir Kerzen an,
weiß nicht, wann ich das letzte Mal
im Streit mich an dir rieb’ –
Was muss ich noch tun,
bis du endlich glaubst, dass ich dich lieb’?
Immer willst du von mir wissen:
„Sag, liebst du mich noch?“
Oft reicht dir meine Antwort nicht,
wenn ich dir sag: „Doch, doch!“
Oft reicht dir meine Antwort nicht,
wenn ich dir sag: „Doch, doch!“
2003
Draufgänger
Draufgänger, Schwerenöter, Aufreißer –
so ein toller Hecht – sagt Mama...
Stößt er sich die Hörner ab,
ist das erst mal gar nicht schlecht,
sagt Mama.
Irgendwann wird er schon zahm,
so wie der Opa, den sich Oma nahm...
Nein, da ist doch, was er macht, kein Drama,
sagt Mama.
Nein, der Junge sucht nur seinen Spaß.
Er ist doch jung – und warum soll er nicht...
die Hühner laufen ihm ja alle nach...
und so nimmt er sich halt was er kriegt.
Und was ist auch schon dabei –
so ist die Jugend, und die Jungs sind frei....
Nein, der Junge hat ein gutes Herz
und auch Geschmack – die Mädels sind ja nett...
Nein, er ist ja auch ein fescher Bub –
na – da nimmt er sie halt mit ins Bett...
Und was ist auch schon dabei –
so sind die Jungs – heut ist die Jugend frei...
Und ich brat’ ihm die Kartoffeln
so, wie er sie mag.
Frag ihn nicht, in welchem Bett
er bis zum Morgen lag.
Ich brat ihm die Kartoffeln
so, wie er sie will.
Und wenn mal eine länger bleibt,
erlebt sie meinen Drill...
Nein, die Richtige, die zu ihm passt,
die ist vermutlich noch nicht auf der Welt.
Die einen sind zwar hübsch, doch dumm –
die Raffinierten wollen nur sein Geld.
Besser bleibt er noch ’ne Weile frei –
Kondome hat er hoffentlich dabei...
2003
T-Shirt
Vorgestern auf meinem Arm
und gestern auf dem Schoß –
Sie wächst und wächst, war erst noch klein –
auf einmal ist sie groß.
Mädchencharme mit erster Schminke,
T-Shirt viel zu knapp –
Wer klingelt da? Wer ruft sie an?
Wer holt sie wohin ab?
Was für Jungs steh’n an der Ecke?
Was für Kerle dreh’n sich um?
Etwas sticht mir in den Magen,
schnürt mir meine Seele krumm.
So zu tun, als stünd’ ich drüber,
ist zu schwer - ich kann es nicht. –
Mein Herz rast und die Luft bleibt weg,
wenn sie mir noch widerspricht.
Vorhin doch noch auf der Schaukel,
gestern Karussell –
Sie wächst und wächst – kann es kaum glauben.
Alles geht so schnell.
Teenager in neuester Mode –
T-Shirt viel zu eng.
Wer winkt ihr da? Wer lacht sie an?
Ich bin doch nicht zu streng?
Was für Jungs steh’n auf der Straße?
Was für Kerle seh’n ihr nach?
Etwas würgt in meiner Kehle,
macht mich in den Knien schwach.
So zu tun, als würd’s mich freuen,
ist unmöglich, kann ich nicht.
Mein Herz rast und die Luft bleibt weg,
wenn sie mir noch widerspricht...
Eben noch auf meiner Schulter,
grad noch an der Hand –
Sie wächst und wächst – kann’s nicht begreifen,
raubt mir den Verstand.
Junge Frau perfekt gestylt,
T-Shirt viel zu kurz –
Wer pfeift ihr nach? Wen bringt sie mit?
Ich wollt, es wär’ mir schnurz.
Mit wem ist sie da im Zimmer?
Was passiert? Die Tür ist zu...
Meine Phantasie läuft Amok,
und ich finde keine Ruh...
So zu tun, als hätt’ ich damit
kein Problem – ich kann es nicht.
Mein Herz rast und die Luft bleibt weg,
wenn sie mir noch widerspricht...
2003
Du könntest meine Tochter sein
Es schmeichelt mir, wie du mich ansiehst –
so ein Blick macht schwach.
Ist das ein Spiel? Ich spiel’ nicht!
Denk’ vor jedem Zug lang nach.
Tauch’ ein in deine Augen
und schweb’ im Sekundentraum,
fall’ auf den Boden – umgeknickt
wie ein zu morscher Baum...
Du könntest meine Tochter sein.
Wenn ich dein Vater wär’,
dann säh’ die Sache anders aus –
es fiel’ mir nicht so schwer,
dich einfach in den Arm zu nehmen,
ohne ein Gespür,
das mehr will als den Wangenkuss,
wenn ich dich zart berühr’...
Wenn deine Hand auf meinem Arm liegt
und du lachst mich an,
wünsch’ ich mich näher hin zu dir
und weg, so weit ich kann...
Ich taum’le in Gedanken,
hilflos hadernd mit dem Glück,
das mich vor mir zum Narren macht,
zum Hans-Wurst, lang, am Stück...
Mag sein, dass ich dir stattlich vorkomm’ –
ich weiß zu genau,
was bleibt, sieht man es nüchtern:
Alter Mann und junge Frau...
Seh’ mich als Rentner schon zu Haus –
es dauert nicht mehr lang.
Bin mir für dich nicht jung genug -
mir fehlt der Frühlingsdrang...
2003
Krähenfüsse
D/0 DD
Du kriegst Krähenfüsse –
D D’
ich hab’ lang schon graues Haar.
x F#-
Die Knochen knirschen – keiner
D D’
ist so kräftig wie er war.
X F#-
Wir können oft nicht, wie wir woll’n – G-A
könn’ nichts dagegen tun,
F#-h
finden uns mit ab,
F-G-
wie mit kaputten alten Schuh’n...
A’-
Ich schnarch’ dich um den Schlaf
und bin gerädert vor dir wach.
Du borgst dir meine Lesebrille,
ist sie dir auch zu schwach...
Wir schildern uns gleich mehrmals,
was wir uns schon lang erzählt,
vergessen, was wir sagen woll’n,
und merken, was uns fehlt...
Gelassen seh’n wir vorwärts,
mit Zufriedenheit zurück
auf Weichen, die sich selber stellten,
unsern Traum vom Glück.
Auf Schienen zieh’n wir weiter,
hinterlassen eine Spur,
längst nicht mehr so belastbar,
altersweise, altersstur...
Wir nehmen uns und geben uns
einander, Haut an Haut.
Genießen mit dem andern,
eng verbunden, tief vertraut.
In Würde altern heißt doch nicht
auf einmal nur noch „grau“ –
Seh’n bunte Blumen, Sonnenschein,
den Himmel strahlend blau...
Sieh bunte Blumen, Sonnenschein,
den Himmel strahlend blau...
2003
Frei sein
Frei sein, dabei sein,
sich legen, bewegen,
genießen, beschließen
sich binden, verschwinden –
Leben auf ’nem Pulverfass
mit ’ner Kippe in der Hand.
Reden ohne Unterlass -
wozu noch den Verstand...
Leiden vermeiden,
warten und verraten,
reifen – nichts begreifen,
begehren, sich vermehren.
Tanzen auf ’nem Luftballon –
an den Füßen Stöckelschuh’.
Kein Geländer am Balkon
der Musik hört keiner zu...
Sich zieren und verlieren,
klagen, nichts mehr wagen.
Schweigen, sich neigen,
mit Schrecken sich verstecken –
Einsam durch den Rummel geh’n
und im Lärm ein stummes Schrein.
Immer nur im Kreise dreh’n –
Riesig groß und winzig klein.
Aber dabei sein, endlich frei sein,
regen, sich bewegen,
beschließen zu genießen,
sich finden, überwinden –
Leben ohne Unterlass
und der Regen tränkt das Land –
durchnässt das Pulverfass –
Gefahr gebannt....
2003
Kalt
Kalt, kalt wie Schnee,
tu mir nicht weh - bleib mir fern.
Heiß, heiß und Schweiß,
kalt wie Eis - bleib mir fern.
Keinem was sagen,
niemanden fragen –
bloß nicht von reden.
Das geht vorbei,
geht vorbei, geht vorbei –
geht vorbei.
Qual, Höllenqual,
gemein, brutal - bleib mir fern.
Wut, kalte Wut,
so weh tut - bleib mir fern.
Keinem vertrauen,
zu Boden schauen.
Die Nächte durchwachen -
Das geht vorbei,
geht vorbei, geht vorbei –
geht vorbei.
Hass, leichenblass,
total und krass - bleib mir fern.
Hohl, leer und hohl,
fühl mich nie wohl - bleib mir fern.
Jetzt widerstehen
und nie wiedersehen,
die Nächte vergessen.
Wann geht’s vorbei?
Geht’s vorbei? Geht’s vorbei? –
Geht’s vorbei?
Schreck nie mehr weg,
und der Dreck - bleib mir fern.
Fühl kein Gefühl,
alles kühl - bleib mir fern.
Nie mehr im Engen,
nie wieder bedrängen,
nie mehr Angst spüren -
das geht vorbei,
geht vorbei, geht vorbei –
geht vorbei.
1992
Schneemann
Wenn der Winter Schnee bringt
und es draußen friert,
wird mit dicken Stiefeln
draußen rummarschiert.
Warm mit Schal und Mütze
und wasserdicht verpackt,
mit Anorak und dicker Hose,
und nicht etwa nackt...
Schneemann, Schneemann,
zieh dich warm an.
Schneemann, Schneemann -
es ist kalt
Schneemann, Schneemann,
zieh dich warm an,
Schneemann, Schneemann,
sonst frierst du bald.
Schnell hinaus zum Rodeln -
ich fahr schon allein.
Wer war das mit den Schneeball -
jetzt seif ich dich ein.
Dafür musst du mich nun
mit dem Schlitten zieh’n.
Flatsch - jetzt bist du ausgerutscht -
was machst du auf den Knien?
Wieso liegt hier kein Schnee mehr?
Wer hat da gestreut?
Ich hab mich doch so
aufs Schlittenfahr’n gefreut...
Matsch liegt auf der Straße
und spritzt mir ins Gesicht.
Warum soll das besser sein -
mir gefällt das nicht!
Draußen fall’n die Flocken,
decken alles weiß.
Der See ist zugefroren -
da ist ein Loch im Eis.
Im Schnee sind tiefe Spuren.
Wer weiß, was drunter liegt...
Woher die Spatzenhorde
jetzt wohl ihr Futter kriegt?
Schnell ins warme Zimmer
und zum heißen Tee.
Rot sind Ohr’n und Nase -
die Zehen tun weh.
Draußen wird’s schon dunkel -
es ist doch noch nicht spät.
Keiner ist schon müde,
dass er sich schlafen legt.
Ende der 80er Jahre
Durch den Wind
Wenn im
Spiegel mich ein fremder Mann ansieht,
der mir außerdem noch ’ne Grimasse zieht,
dann sag ich ihm vielleicht verschlafen ins Gesicht:
„Kann sein, dass ich dich kenn’ – doch ich rasier’ dich nicht!“
Man kann nicht gerade sagen, dass ich mich verwöhn’.
Kann sein, dass ich grad deshalb ziemlich häufig stöhn’ –
Ich bin mit mir geschlagen, steck’ in meiner Haut.
Viele Fragen hab’ ich mich noch nicht zu stell’n getraut...
Ich würd’ gern wissen, wer ich wirklich bin –
Wüsst’ gerne, wie es aussieht in mir drin...
Wär’ ich nicht ich – wie müsst’ ich sein anstatt
chaotisch, durch den Wind – sortiert und glatt?
Gibt ’ne Menge Leute, die mich häufig seh’n,
die mir gern versichern, dass sie mich versteh’n.
Ich denk’ mir meinen Teil dazu und glaub’ es kaum –
Weiß nicht, was ist ein guter, was ein böser Traum.
Du kannst mir helfen, wenn du ihn zu deuten weißt:
Außen ist mir heiß, doch innen ist’s vereist....
Bin mit mir gepeinigt, mag mich selber nicht –
Ich hab’ nur eine Frage, kenn’ die Antwort nicht:
Manchmal merk’ ich, steh’ ich völlig neben mir.
Mag’ sein, wenn ich auch da bin, schein’ ich weit von hier,
schweb’ irgendwo auf Wolken, ohne Überblick,
weiß nicht, wie ich dahin komm’, wüsst’ gern selbst den Trick.
Fall’ hin und wieder immer wieder auf mich rein,
muss auch wohl für mich selbst unwiderstehlich sein
und hoff’, dass ich doch wenigstens die Kurve krieg’
und mir nicht selber irgendwann zu Füßen lieg.
2003
Paternoster
Gnadenlos, wie die Post abgeht,
und die Luft wird dünn und knapp,
bis sich rasend alles vor Augen dreht,
und dir klar wird, du machst schlapp.
Schweißausbruch und der Druck im Kopf –
du hast Angst, was noch passiert –
Rutscht dir grad dein Leben aus der Hand?
Schwindelanfall, weiche Knie –
geht das so, wenn man verliert,
vorm Abgrund steht, mit dem Rücken an der Wand...
Paternoster gibt dir Zeit,
bist du vom Wettlauf abgeschlafft.
Paternoster bringt dir Ruhe –
in der Ruhe liegt die Kraft.
Hetzerei, die die Uhr diktiert
und die Schlagzahl steigt und steigt –
Genauso steigt auch die Pulsfrequenz –
man wehrt sich nicht und schweigt.
Nicht die Spur einer Schwäche zeigen,
und fest zugepackt –
Rutscht die Hand auch ab, so feucht und kalt.
Auch wenn’s laut in den Schläfen pocht –
du hörst nur den Leistungstakt,
und der Druck sich in
die Därme krallt...
Weil man immer noch mehr auf die Tube drückt,
wird Geschwindigkeit zur Sucht,
und das Tempo macht dich ganz atemlos –
jede Schicht ein Grund zur Flucht.
Herzbeklemmung, trockner Mund
und ein Rauschen in den Ohr’n –
Du suchst eine Chance, dich zu sortier’n.
Hände zittern, der Blick wird stumpf,
und du spürst, du hast verlor’n –
Und kannst dir gar nicht leisten, zu verlier’n...
2003
Grau in Grau
D/0 DDD
Grau
in grau seit Tagen schon –
D/F D D/F’ D
die Zeit scheint still zu steh’n.
D/F D D/F’ D
Der Himmel nass verhangen –
D/F D D/F’ D
nur noch Schatten sind zu seh’n.
A# D/C D
Zwar sagt man, dort wo Schatten ist,
sei irgendwo auch Licht –
Es leuchten nur noch Funzeln –
Sonne wärmt und leuchtet nicht.
Die Kälte kommt von unten –
alles ist schon feucht und klamm.
Das Pfützenmeer ist endlos,
macht aus festem Boden Schlamm.
Man träumt von trock’nen Zeiten,
während es aus Kübeln gießt.
Es hört nicht auf – wer war der Mann,
der sagte: „Alles fließt“...
Ich
setz’ ’nen Kessel Wasser auf D/C- D/H D/C
und mach’ ’ne Kanne Tee.
D
Der Wind pfeift kalt um’s Haus –
C-
tobt er, weil ich am Fenster steh’?
A
Bin ihm nur knapp entwischt, doch
D/A#
wenn ich rausgeh’ vor die Tür,
D/A# D/C D
dann packt er mich am Kragen –
D/A#
deshalb bleib’ ich hier bei dir.
D/A# D/C D
Die Tropfen auf den Scheiben
klammern sich an’s feuchte Glas.
Zu raten, wer als erster rinnt,
macht nur begrenzten Spaß.
Solang’ der Ausblick trübe bleibt,
kein Fleckchen Blau sich zeigt,
hilft aus dem Tief nur Phantasie,
wenn sich die Stimmung neigt.
Sag, woll’n wir uns nicht gegenseitig
wärmen, statt zu frier’n?
Die Zeit so sinnvoll nutzen,
statt die Nerven zu verlier’n?
Und haben wir uns feucht gewärmt
und kleben Haut an Haut,
genießen wir den Regen, der
durch Tropfen auf uns schaut...
2003
Zu anderer Zeit
Stell dir vor, du wärst zu ’ner anderen Zeit
an anderem Ort gebor’n.
Alles wär’ völlig anders gelaufen
und du wärst in der Welt verlor’n.
Alles hätt’st du dir erkämpfen müssen –
nichts hätt’ man dir geschenkt.
Immer andern Leuten ausgeliefert –
ferngesteuert, ferngelenkt.
Wo wär’ da dein Platz auf dieser Welt?
Wärst du sicher, dass es dir dort gefällt.
Wer kann da schon sicher sein.
Aber Du bist nun mal hier.
Wenn du überlegst, wo ist dein Platz –
Hier kannst du finden, was du brauchst, mein Schatz!
Schieb ein rastloses Streben auf ein anderes Leben
und bleib hier bei mir.
Stell dir vor, du wärst zu ’ner besseren Zeit
an besserem Ort gebor’n.
Alles wär’ deutlich besser gelaufen –
du bliebst in der Welt ungeschor’n.
Vieles hätt’st du dir erobern müssen –
manches käm’ von allein.
Oft genug die Nase vorn –
Könnt’ ein schönes Schicksal sein...
Stell dir vor, du wärst zur richtigen Zeit
an richtigem Ort gebor’n.
Alles wär’ immer perfekt gelaufen
und du hättest auch nie verlor’n.
Alles wär’ dir geglückt –
kein’ Finger hätt’st du krumm gemacht.
Bis heut’ kein einz’ges graues Haar –
keine Nacht voll Angst durchwacht...
Wo ist sonst mein Platz auf dieses Welt –
Bin sicher, dass es mir bei dir gefällt.
Mag es auch woanders mal besser scheinen –
sicher fehlst du mir
Muss gar nicht überlegen: Hier ist mein Platz.
Ich find ich, was ich brauch und hab dich, mein Schatz.
Schieb ein rastloses Leben auf ein anderes Leben –
Mein Glück find ich bei dir.
2003
Früher
war alles besser
Sommer
warn warm – eben richtige Sommer
und im Winter lag noch Schnee –
Die Jugend hatten mehr Respekt vor den Alten
und alle hatten mehr im Portemonnaie.
Auch das Bier hat noch geschmeckt,
und morgens hat der Hahn geweckt,
und in jedem Jungen
hat ein echter Mann gesteckt...
Früher war alles besser, sagt der Opa –
ob er wirklich weiß, was er sagt?
Früher war alles besser, sagt der Opa –
Er redet gern ungefragt...
Die Autos warn robuster, haben länger gehalten
und billig war das Benzin.
Die Straßen warn sicher, auch noch spät am Abend,
Gangster konnten nicht so leicht entflieh’n.
Nicht jeder hatte Telefon,
Fernsehen gab es aber damals schon –
Mit besserem Programm als das,
womit sie uns heut bedroh’n...
Die Leute haben mehr geschuftet,
aber warn zufrieden.
Man ist nicht einfach so verduftet
und im Zorn geschieden.
Man konnte besser lesen und noch Briefe schreiben
ohne Mail und SMS –
Man hat im Kopf gerechnet und mit Scheck bezahlt –
es gab noch keinen Freizeitstress.
Und überhaupt – der Rock n Roll:
Bill Haley war bei uns schon toll.
Wer Marschmusik noch gut fand,
den nahm man nicht mehr für voll...
Opa hat heut vorn ne Glatze,
aber lang die Harre im Genick...
Manchmal schwärmt er vom Easy Rider,
kriegt nen verklärten Blick.
Am Song „Born To Be wild“
hat er ’ne Weile rumgefeilt.
Steppenwolf war keine Boygroup,
Opa nicht gestylt...
2003
Was ist wahr
Was ist wahr? Was ist klar?
Was ist eindeutig? Was so, wie’s immer war?
Wie man’s nimmt – heißt: man schwimmt.
Wird man je erfahren, wie es wirklich stimmt...
Zwei Seiten einer Münze –
aber eine ungeprägt.
Liegt sie dir wie Falschgeld in der Hand,
steck sie nicht in die Tasche,
weil man dich vielleicht erschlägt –
grab sie besser ein in tiefen Sand....
Was ist echt? Was ist schlecht?
Was ist zweideutig? Und was ist schon gerecht...
Irgendwie weiß man nie,
wo man hinkommt, fällt man sinnlos auf die Knie.
Wer sieht dir in die Augen
Und lügt dir dabei ins Gesicht?
Wohin gehst du, wenn du nicht weißt wohin?
Wer labert dir ein Ohr ab,
glaubt aber selbst nicht, was er spricht –
ist lang schon raus, doch glaubt noch, er wär’ drin....
Was ist hell? Was zu grell?
Was ist Lüge? Und was glaubt man viel zu schnell?
Was ist weit? Was ist Zeit?
Was berührt dich nicht? Was tut dir wirklich Leid?
Sieh
mal in den Spiegel –
Wär’ es dir lieber, er wär’ blind?
Lösch das Licht, bis du nur Schatten siehst...
Heiße Milch kriegt Haut
Und kalte alte Milch gerinnt –
Lügen folgen dir, egal wohin du fliehst,
wohin du fliehst...
2003
Baby Doll
Kleiner Krotz,
Nas’ voll Rotz,
Windeln voll,
brüllt wie doll. 2x
Hungrig wach –
schlägt schnell Krach,
vorwurfsvoll,
schreit wie doll.
Zufrieden satt,
vom Saufen matt –
Sabberlatz voll –
grunzt wie doll.
Klein und nackt,
gut verpackt,
wundervoll –
schläft wie doll -
hoffentlich...
1978
Kleiner
Engel
Kleiner Engel, schläfst du schon,
dein Häschen fest im Arm?
Kleiner Bengel, träumst du schon?
Die Decke hält dich warm.
Was knirschst du laut mit deinen Zähnen?
Wo führt dein Traum dich hin?
Der Mond scheint hell durchs Fensterglas –
sieht, dass ich bei dir bin.
Kleiner Engel, wie die Zeit
so schnell verflogen ist.
Kleiner Bengel, gar nicht lang,
dass du gekommen bist.
Jetzt bist du schon so groß geworden,
suchst deine eigne Welt.
Der Mond scheint hell durchs Fensterglas –
will, dass dich keiner hält...
Kleiner Engel, hab dich lieb
und wünsch dir auch so viel.
Kleiner Bengel, es geht los,
aufs nächste Zwischenziel.
Jetzt kommst du morgen schon zur Schule –
dein eigner Weg beginnt.
Der Mond scheint hell durchs Fensterglas –
auf uns und unser Kind.
1989
AndEres Kind
Schmale Augen –
andere Haut –
rätselnd in
die Welt geschaut.
Andere Sprache –
nichts versteh’n –
und nur fragend
um sich seh’n...
Ohne Heimat –
wo zu Haus?
Haare glatt –
die Stirne kraus...
Wenig Freunde –
fremdes Land –
Leben noch nicht
in der Hand...
Kleines Leben –
nackt und bloß –
zu sehr anders –
chancenlos...
1983
Alles hat seine Zeit C/0
Du
liegst auf dem Sofa, das Buch in der Hand,
CaGC
vertieft in den Krimi, auf den Mörder gespannt.
daFG
Verstohlen seh ich dir beim Lesen zu –
CaeF
Niemand ist für mich so fesselnd wie du.
DaFGC
Seh’ wie du auf der Nase die Brille hochschiebst. GeCD
Spür’, wie du mir grenzenlos Lebensmut gibst.
DCFG
Fühl’ mich so geborgen, zur Zukunft bereit.
CaeF
Du gibst mir die Kraft – alles hat seine Zeit.
DaFGC
Du blätterst die Seite um, folgst dem Roman. -
Mir fällt ein, wie alles mit uns mal begann.
So hätt’ das kein Autor zu schreiben gewagt. -
Der Lektor hätt’ sicher „zu kitschig“ gesagt.
Am Strand Sommernacht, ich Gitarre dabei,
wir beide so jung und beide noch frei.
Weit weg von zu Hause, zur Zukunft bereit,
zog es uns zueinander – alles hat seine Zeit.
Dir fallen die Augen zu. Ich nehm’ dein Buch.
Vor Jahren gabst du mir ein seidenes Tuch.
Das sollt’ ich bewahren – es hat dich gestört.
Hab’ so wie dies Tuch seitdem zu dir gehört.
Einander vertrauend, erst weit noch entfernt,
dann leicht miteinander zu leben gelernt.
Die Gegenwart meisternd, zur Zukunft bereit,
jeden Tag neu gefordert – alles hat seine Zeit.
Behutsam nehm’ ich deine Brille an mich,
küss’ dich auf die Stirn, und schon räkelst du dich.
„Wo bin ich? Was ist denn? – Muss eingenickt sein...“
Bist müde, hast Durst und ein kribbelndes Bein.
Ich hol dir zu trinken und bring’ dich ins Bett.
So weit am Strand niemand vorausgedacht hätt’.
Erinn’rung genießen, zur Zukunft bereit,
gestützt auf uns beide – alles hat seine Zeit.
Die Kinder sind groß, schlafen lang nach uns ein,
übernehmen ihr Leben – wir fügen uns drein.
Den Weg, dem sie folgen, geh’n wir ein Stück mit,
erfahren und nachsichtig, langsam der Schritt.
Und wenn sie uns brauchen, sind wir für sie da,
wie wir füreinander, vertraulich und nah.
Sie geh’n ihren Weg, zur Zukunft bereit,
und wir schlafen ruhig – alles hat seine Zeit...
2003
Kopf hoch
Die Kofferdeckel sind geschlossen,
Taschen voll gepackt.
Unerbittlich tickt die Uhr
unendlich ihren Takt.
Was bleibt, ist das, was schwer fällt,
wovor man am liebsten flieht:
Umarmung, Kuss und Händedruck,
bis man sich wiedersieht.
Kopf hoch – keine Zeit ist endlos –
Sie wird rasch vergeh’n.
Ob früher oder später –
bis zum nächsten Wiederseh’n.
Wie herzlich waren wir beisammen,
haben viel gelacht,
viel zu kurz die Runden,
die gemeinsam wir verbracht.
Lieder – laut und leise,
trockner Wein und kaltes Bier,
Kekse, Käse, Kerzen –
war gemütlich wieder hier.
Die Gläser sind noch nicht gespült,
der Abend wurde lang.
Der Schlaf war dafür kurz, bis hell
das Licht ins Auge drang.
Wer will schon, wenn er aufsteh’n muss,
obwohl er’s gar nicht mag...
Und Himmel sind verschieden –
grau ist jeder Abschiedstag....
Woll’n hoffen, dass beim nächsten Mal
die Stunden länger sind.
Der Blick tief in die Augen –
später sind sie tränenblind...
Kurz und schmerzvoll Abschied nehmen –
wem fällt das schon leicht.
Ein Winken noch als ferner Gruß,
der uns grad noch erreicht.
2003
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