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"Du bist schuld"
eigen(wüchsig)e Lieder
1 Leben lieben
da kam vieles zusammen: die Jammerqualitäten
beispielsweise, die uns und unsere Landsleute so auszeichnen, die
mangelnde Fähigkeit oder Bereitschaft, wirklich mit Genuss zu leben -
oder es wenigstens zu versuchen...
2 Vorfreude
Abschiedslieder gibt es viele - hier ist mal
eins zur bevorstehenden Ankunft...
3 Greif zu
es bringt halt nichts, die Hände in den Schoß
zu legen und darauf zu warten, dass sich schon alles fügen wird...
4
Regen
dem Pessimisten passiert's halt leichter, dass
der Tag verhagelt...
5 Nie verkehrt
ein neues Liebeslied - muss irgendwie dabei
sein, wenn die Liedersammlung "rund" sein soll
6 Du bist schuld
es ist immer leichter, wenn die Schuldfrage
vorher geklärt ist und man sich nicht lange mit dem Streit darüber
aufhalten muss...
7
Womit hab ich das verdient
die hilflose Antwort desjenigen, der nicht
weiß, wieso er da in Problemen steckt... eigentlich eine Antwort
auf das Lied "Wieso frag ich dich"
8 Schon wieder frei
entstand als "Kinderlied" Ende der
achtziger Jahre nach einem "Erlebnis aus zweiter Hand" -
Nachbarstochter Jenny hatte Knatsch mit ihrem Freund...
9 Freiheit
ist irgendwie ja immer nur begrenzt zu
bekommen...
10
Drüber schlafen
im Bestreben, weniger Nerven zu investieren und
gelassener zu reagieren, muss ich mich selbst immer wieder bestärken...
11 Forschung
damit bewege ich mich vorsichtig auf ein Terrain
zu, das mich lockt: erotische, aber eben keine pornographischen Lieder
12
Museum
ich hab am letzten Tag der MoMa-Ausstellung in
Berlin sehen können, was so viele Leute dazu gebracht hat, sich
stundenlang anzustellen...
13
Papa Rap
es war einmal ein Kinderlied... "Papa
repariert" hat hier, rund ein Jahrzehnt nach seiner Entstehung, eine
Aktualisierung erfahren, die sich an den mutmaßlichen musikalischen
Geschmacksnerven der Zuhörergeneration von damals orientiert - aber
vielleicht lieg ich ja auch daneben und treffe mehr die Geschmacksnerven
der Eltern...
14
In der Nacht
Kleine Kinder, die nachts den Weg ins Elternbett
gefunden haben, vergessen diesen nicht so schnell wieder...
15
Abhetzblues
es geht hier um nicht mehr uns nicht weniger als
um die tiefere Ursache für Krankheiten, Störungen, Neurosen, die
stressbedingt sind... so sind wir eben "sozialisiert" worden
16
Es ist wie’s ist
noch ein "Kinderblues", der sich um ein "bluesiges
Thema" dreht: Stress in der Schule, schlechte Noten, blaue Briefe...
17 Langweilig
ein ganz und gar nicht langweiliges Lied über
das abwechslungsreiche und phantasievoll gestaltete Leben halbwüchsiger
Nachkommen...
18 Aufräum’ (später)
ist eine dauerhafte Herausforderungen - manche
Sachen, die unsortiert im Weg liegen, ändern sich, andere nicht... diese
Version des Liedes ist die "spätere"...
19 Warnung
im Konzert singe ich dieses Lied a capella - es
ist als Hinweis gedacht, wie man die Pause bitte nicht nutzen sollte...
20
Kurzinfo
warum soll ich das Wissenswerte über meine
Liedermacherei nur sagen, wenn ich es auch singen kann..
Gesamtinhaltsverzeichnis
(plus Angabe der CD,
auf der das Lied zu finden ist,
Kinderlieder kursiv geschrieben)
A
Abhetzblues
(Du bist schuld, Der geklaute Gameboy,
Papa backt,
Aufräum', Diese 1)
Abrechnung
(Nicht als Eigentum,
Nichts ist ideal,
Diese 2)
Acht große Lieben
(Spuren, Diese 2)
Adventszeit
- Bastelzeit (Mama, mach Mam'lade)
Alle alle
da (Mama, mach Mam'lade)
Allein
mit meinen Träumen (Nicht
als Eigentum)
Alle
haben einen Weg (Ich bin groß)
Alleine
in der Stadt (Papa repariert)
Alle
Kinder draussen (Der geklaute Gameboy)
Alles
dabei (Weit und offen,
Gegenseitig geschenkt,
Diese 3)
Alles hat
seine Zeit (Draufgänger,
Gegenseitig
geschenkt,
Schicksalsglück, Diese 1)
Alle
Zeit (Bestes Stück)
Andres
Kind (Draufgänger, Mama, mach
Mam'lade,
Schicksalsglück)
Anneli
(Schicksalsglück)
Anziehlied
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Aufräum')
Aufgewacht (Spuren)
Aufräum’
(Du bist schuld, Papa repariert, Papa backt,
Aufräum')
Auf
Reisen (Stück des
Wegs, Sternschnuppen)
Aufstehn
Auf
Wiedersehn (Ich bin groß)
Aufzug
(Im Handumdrehn)
Ausgeliefert
(Ausgeliefert, Diese 1)
Aus,
over, roger (Unentdeckt)
Aussen vorbei (Spuren)
Ausstand
(So ist gut)
Ausziehen
(Ausgeliefert, Diese 4)
Autowäsche
(So ist gut)
B
Baby
Doll (Draufgänger, Igitt, da
drin sind Zwiebeln,
Papa backt)
Bäh (Ich bin
groß)
Bande Bande
(Papa repariert)
Bangelied
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach die Tür zu)
Bauchschuss
(Nicht als Eigentum)
Bauchweh
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach die Tür zu)
Bei
Gelegenheit - Wiedersehen reloaded
(Im Handumdrehn)
Bekenntnis
(Nicht als Eigentum)
Bestes
Stück (Bestes Stück)
Beweise (Unentdeckt)
Big Brother (Nicht
als Eigentum)
Big
Brother 2004 (neu) (Im
Handumdrehn)
Bilanz (Weit und offen)
Bis sie geht (Unentdeckt, Diese
2)
Bloß
keinen Schiss (Ich bin groß)
Blütenträume (auch
engl.) (Stück
des Wegs,
Gegenseitig
geschenkt)
Bonbonpapier
(Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Brieffreundschaft
(Der geklaute Gameboy, Papa backt,
Mach die Tür zu)
C
Camping
(Papa repariert, Papa backt, Aufräum')
Camping-Disco
Computer
(Nix dagegen)
Cool
(So ist gut)
D
Das
merk ich mir (Papa repariert, Papa backt, Mach die
Tür zu)
Das
peinliche Lied (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt, Aufräum')
Das
Phantom: Der Opa (Der geklaute Gameboy, Papa
backt, Aufräum', Im
Handumdrehn)
Das
Recht ein Mensch zu sein (Stück
des Wegs,
Nichts ist ideal,
Sternschnuppen)
Das
Recht ein Mensch zu sein - ergänzt
(Im Handumdrehn)
Das
war's (So ist gut)
Das
Weihnachtslicht (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Da war doch
was (Ich bin groß)
Denk
nun an dich (So gesehen)
Deine
Klamotten (Der geklaute Gameboy, Papa backt,
Aufräum', Im
Handumdrehn))
Der Abend
vorher (Ich bin groß)
Der
ewige Despot (So gesehen, Nichts
ist ideal)
Der
geklaute Gameboy (Der geklaute Gameboy,
Aufräum')
Der
Hexenmeister (Papa repariert, Aufräum')
Der
Junge ist tapfer (Papa repariert, Mach die Tür zu)
Der
Kalender (So ist gut)
Der
Kardinalsfehler (Bestes Stück)
Der Namenstag
(Ich bin groß)
Der
qualmende Karl (Papa repariert)
Der Ranzen
(Ich bin groß)
Der
Tropfen (Ausgeliefert)
Der
Verdacht (Bestes Stück)
Der
Zirkus (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Dicke Decke
(Bestes Stück)
Die
Eulen lauschen (Weit und offen)
Die
ist bekloppt 1 (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Die
ist bekloppt 2
Die
Krise kommt (Im
Handumdrehn)
Die
Lehrerin (Ich bin groß)
Die
Macht des Glaubens (Ausgeliefert,
Diese 3)
Die
Nacht durchwacht (Im Handumdrehn)
Die Schule
(Ich bin groß)
Die
Tage werden kürzer (Nix
dagegen)
Die
Tüte (Ich bin groß)
Doch
aufgepasst (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Domina (Spuren)
Draufgänger
(Draufgänger, Woher - wohin, Diese
1)
Drei alte Kisten (Nix
dagegen)
Drüber schlafen (Du bist schuld)
Du
alte Schule (Mama, mach Mam'lade)
Du bist
schuld (Du bist schuld, Diese 1)
Du bist zu allem fähig (So
gesehen, Nichts ist ideal)
Du könntest meine Tochter sein (Draufgänger,
Woher - wohin, Diese
3)
Du nicht bei mir (Weit
und offen, Gegenseitig
geschenkt, Diese 3)
Durch den Wind (Draufgänger)
Durchsicht
meiner Konten (So
gesehen)
Dutzendgesicht (Unentdeckt, Diese
4)
E
Eile
mit Weile (So ist gut)
Ein Blick (Draufgänger,
Gegenseitig geschenkt, Diese 4)
Ein
Glas Saft (Papa repariert, Papa backt, Mach die Tür
zu)
Eismann (Mama, mach Mam'lade)
Epitaph
für John Pearse (So ist gut)
Epitaph
für Phil Ochs (auch in engl.)
(Nicht als
Eigentum,
Nichts ist ideal, Sternschnuppen,
Diese 3)
Epitaph
für Rudi Dutschke (Stück
des Wegs, Nichts
ist ideal)
Er tanzt (Unentdeckt, Diese 1)
Es
ist wie’s ist (Du bist schuld, Mama, mach Mam'lade,
Papa backt, Aufräum')
Es
tut mir leid (Nicht als
Eigentum)
Etikette (Unentdeckt)
F
Fahrrad
fahrn (Papa repariert)
Falschgeld
(So ist gut)
Fang
an (Weit und offen)
Fassade
Fast dreißig
Jahre (Ausgeliefert)
Fit
oder fett (Stück
des Wegs)
Flieg
(Ausgeliefert, Diese 2)
Forschung (Du
bist schuld)
Fragen
Fragen Fragen (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt)
Freiheit (Du
bist schuld)
Frei
sein (Draufgänger)
Freispruch
(Ausgeliefert)
Frei
wie der Wind (Im Handumdrehn)
Fremde Augen (Nix
dagegen)
Freund aus Potsdam (Nix
dagegen)
Freunde, seid wach (Nicht als
Eigentum, Nichts ist
ideal,
Sternschnuppen, Diese 1)
Frieden (Stück
des Wegs, Nichts ist ideal,
Sternschnuppen, Diese
3)
Früher war alles besser (Draufgänger)
Frühstück
im Bett (Mama, mach Mam'lade)
Furcht
im Nacken (Nix dagegen)
G
Gamino
(Nicht als Eigentum,
Nichts ist ideal)
Gegenseitig geschenkt (Weit und
offen, Gegenseitig
geschenkt, Diese 2)
Geh
nicht auf den Wecker (Mama, mach Mam'lade)
Gelage
(Stück des Wegs)
Gelebter Traum (Unentdeckt)
Genieß (Spuren,
Diese 4)
Glaubwürdigkeitsmarsch (Nix
dagegen)
Grau in grau (Draufgänger)
Greif zu (Du bist schuld, Diese
4)
Gute
Besserung (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
H
Hab
doch noch Geduld (auch engl.)
(Nicht als
Eigentum, Gegenseitig geschenkt,
Sternschnuppen,
Diese 4)
Halbes Leben (Unentdeckt)
Hallo Kam'raden (So
gesehen)
Harrisburg-Syndrom
(Störfall in Stade) (Nicht
als
Eigentum,
Sternschnuppen)
Haufen Schrott (Bestes Stück)
He,
Baby
Heinz,
der Elefant (Ich bin groß)
Herzlichen
Glückwunsch (Ausgeliefert, Diese
4)
Heute
hab ich frei (Ich bin groß)
Heut
geht M.G. (Im Handumdrehn)
Heute,
liebe Leute (Ich bin groß)
Holz knistert (Ausgeliefert)
I
Ich
bin dran (Papa repariert)
Ich bin
ein Cowboy (Papa repariert)
Ich
bin ja so gespannt (Ich bin groß)
Ich
bin so blank (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Ich
bin stolz (So gesehen)
Ich
hätte und du würdest (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Ich
kam in Jeans (Draufgänger, Woher
- wohin, Diese 3)
Ich kann auch anders (Weit
und offen, Woher - wohin,
Diese 2)
Ich
kann noch mehr (Papa repariert)
Ich
kenn den Weg zu dir (So gesehen)
Ich
mag das nicht (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt, Aufräum')
Ich
muss (So gesehen)
Ich
spür dich bei mir (Stück des
Wegs, Gegenseitig
geschenkt)
Idioten
(Der geklaute Gameboy)
Im
Handumdrehn (Im Handumdrehn)
Immer
hab ich dich dabei (So
gesehen)
Im
Mäppchen ist so viel (Ich bin groß)
Immer Augen
auf (Ich bin groß)
Immer
locker
Im
Zoo (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa backt,
Aufräum')
In der Nacht (Du bist
schuld)
Intensiv
(Spuren, Diese 1)
Intrigantenstadl
(Bestes Stück)
Irgendwo
(Der geklaute Gameboy, Mach die Tür zu)
Is egal
(Mama, mach Mam'lade, Im Handumdrehn)
Ist
vorbei, ich bin groß (Ich bin groß)
J
Ja
du, dann dann
Jammerschade
(Weit und offen, Nichts ist ideal)
Jannik
(Schicksalsglück)
Ja,
wenn das so ist (So gesehen,
Nichts ist ideal)
Jeder kennt einen (Weit und
offen, Nichts ist ideal,
Diese 4)
Jederzeit (Unentdeckt)
Journalisten
(Stück des Wegs, Nichts ist ideal,
Setzt
euch zu mir, Diese 2)
Jugendherberge
(Papa repariert)
Jugendlich
(Spuren, Diese 2)
Jusotod
(Nix dagegen)
K
Kalt
(Draufgänger)
Kann
man das kleben (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach
die Tür zu)
Kann
nicht schlafen (Papa repariert, Papa backt, Mach
die Tür zu)
Kann
nur besser sein (So gesehen,
Woher - wohin,
Diese 3)
Karl der Steife (Nix dagegen)
Kasimir,
das Nachtgespenst (Papa repariert)
Katastropheneinsatzplan
(Nicht als Eigentum, Nichts
ist ideal,
Sternschnuppen, Diese 2)
Kinderarzt
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Aufräum')
Kinderklau (Ausgeliefert)
Kindertag (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Klare
Ansage (Spuren)
Klassenfest
(Mama, mach Mam'lade)
Kleiner Engel
(Draufgänger, Ich bin groß, Papa backt,
Mach die Tür zu,
Schicksalsglück, Diese 2)
Kleiner
Wirbelwind (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Knallkopp
Knibbelei (So
gesehen, Papa repariert, Papa backt,
Diese 3)
Knötterich
(Ich bin groß)
Kohlroulade
(Ausgeliefert)
Komm
doch mal rüber (Im Handumdrehn)
Komm in meine Arme (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt)
Komm
mit in den Park (auch engl.)
(So gesehen,
Gegenseitig geschenkt,
Diese 2)
Komm' se raus
(Stück des Wegs, Sternschnuppen)
Komm
spielen
Kopf
hoch (Draufgänger)
Krähenfüße (Draufgänger,
Gegenseitig geschenkt,
Diese 1)
Krank
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach die Tür zu)
Krieg
der Knöpfe (Stück des Wegs)
Krölle-Bölle
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa backt,
Aufräum')
Kuck
doch mal her (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Kurzinfo (Du
bist schuld)
Kussräuber
L
Langweilig
(Du bist schuld, Mama, mach Mam'lade,
Papa backt, Mach
die Tür zu, Diese 4)
Lang
ist her (Bestes Stück)
Lätzchen-Schätzchen
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Lass dich fallen (Spuren)
Lass
mich dir erklären (Stück des
Wegs)
Lass
mich lesen (Der geklaute Gameboy, Papa backt,
Mach die Tür zu)
Lass
sie nur (So gesehen, Nichts ist
ideal)
Leben (auch
engl.) (Stück des Wegs,
Woher - wohin,
Diese 3)
Leben lieben (Du bist schuld,
Diese 1)
Leben
mit dir (So ist gut)
Lebenslust (Weit und offen,
Nichts ist ideal)
Logik (Stück
des Wegs)
Lukis
Nuki (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
M
Mach
die Tür zu (Mama, mach Mam'lade, Mach die Tür
zu)
Mach
dir nichts vor (Nicht als
Eigentum, Schicksalsglück)
Mach was, Mama (Spuren,
Diese 1)
Mallied
(Ich bin groß)
Mal
reden (Nicht als Eigentum, Woher
- wohin,
Sternschnuppen, Diese
3)
Mama,
mach Mam’lade (Mama, mach Mam'lade)
Manager
von Jennifer (Weit und offen)
Mein
Bett (Mama, mach Mam'lade, Mach die Tür zu)
Meine
Mode
Meisterschaft
(Unentdeckt)
Melanie
(Ausgeliefert, Diese 1)
Mich traf ein Licht (So gesehen,
Gegenseitig
geschenkt)
Midlifekrise (Stück
des Wegs, Woher - wohin,
Sternschnuppen, Setzt
euch zu mir, Diese 2)
Mordsgelüste
(Bestes Stück)
Museum (Du bist
schuld, Diese 4)
Mutation (Nicht als Eigentum,
Nichts ist ideal,
Sternschnuppen)
N
Nasenlöcher
sehen nichts (Ich bin groß)
Nasenwuchs
(So ist gut)
Neuanfang
(Nix dagegen)
Neubeginn
Neustart
(Im Handumdrehn)
Nicht
als Eigentum (Nicht als Eigentum,
Gegenseitig
geschenkt,
Sternschnuppen, Diese 2)
Nichts ist ideal (Nicht
als Eigentum, Nichts ist ideal)
Nichts
ist so toll (Ich bin groß)
Nichts
zu verliern (Unentdeckt)
Nie verkehrt (Du bist schuld)
Nikoläuse
(Ich bin groß)
Nix
dagegen (Nix dagegen)
Noch
frisch (Im Handumdrehn)
Noten
sind bloß Zahlen (Ich bin groß)
Nur
geklont (Ausgeliefert, Diese 2)
O
Oettinger
Klartext (Bestes Stück)
Oh Mann (Nicht als Eigentum,
Woher - wohin, Diese 4)
Ohne
Ende (Im Handumdrehn)
Ohne Gebiss (Stück
des Wegs, Diese 4)
Olle
Pollen (Papa repariert)
P
Packlied
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Papa backt (Weit und offen, Papa backt, Diese 1)
Papa-Rap (Du bist schuld)
Papa
repariert (Papa repariert, Papa backt, Aufräum')
Party
(Spuren, Diese 1)
Passiert
ist passiert (Weit und offen,
Diese 3)
Paternoster (Draufgänger,
Nichts ist ideal)
Pazzilozzi-Kindergarten
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Pekinger
Frieden (So ist gut)
Photosession
(Weit und offen, Woher - wohin, Diese
3)
Plapperfrei
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Prima,
sind Ferien (Mama, mach Mam'lade)
Prinzesschen
hat geheiratet (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Pudding
mit Ketchup (Der geklaute Gameboy)
R
Radiotime
(Stück des Wegs)
Regen (Du bist schuld)
Reif (Weit
und offen, Woher - wohin, Diese 4)
Reste
(Der geklaute Gameboy)
Rezepte
(Unentdeckt)
Richtig
wichtig (Bestes Stück)
Rücken
zur Wand (Bestes Stück)
S
Schicksalsglück
(Unentdeckt)
Schlaflied
(Schlaf, mein Schatz) (Stück
des Wegs,
Woher - wohin,
Sternschnuppen, Diese 3)
Schlaflied
(Brav, dreh dich) (Igitt, da drin sind Zwiebeln,
Papa backt, Mach die
Tür zu)
Schlot (Papa
repariert)
Schlotterhosenknabe
(So ist gut)
Schneemann
(Draufgänger, Mama, mach Mam'lade,
Mach die Tür zu)
Schnurr,
Miezi, schnurr (Mama, mach Mam'lade, Mach
die Tür zu)
Schöner
Döner (Ausgeliefert)
Schon
wieder (Nix dagegen),
Schon
wieder frei (Du bist schuld, Mama, mach
Mam'lade)
Sechzehn
Nationen (Nix dagegen)
Sei still (Stück
des Wegs, Nichts ist ideal, Diese 4)
Sie in ihr (Spuren)
Sie lacht (Unentdeckt,
Diese 1)
Sie
schläft nicht gut (Bestes Stück)
So gesehen (So gesehen, Woher -
wohin, Diese 1)
So gut (Spuren)
So
ist gut (So ist gut)
So kann's gehn
(Unentdeckt)
So nah dran (Spuren,
Diese 4)
So’n
Pech für mich (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Sonst
nix (So gesehen, Nichts ist
ideal, Diese 4)
Sozialistengesetz (Nix dagegen)
Spekulantensong (Nix dagegen)
Spick
mich (So ist gut)
Spiel
dein Spiel (Ausgeliefert)
Sprechstunde (zum
"Jahr des Kindes") (Nicht als
Eigentum, Sternschnuppen,
Diese 4)
Spurensuche (Spuren,
Diese 2)
Spur zum Glück
(So gesehen, Woher - wohin, Diese 2)
Sternschnuppen
(Stück des Wegs, Woher - wohin,
Sternschnuppen, Mach die Tür
zu, Diese 1)
Stimme
im Ohr (So ist gut)
Stimme seines Herrn (So
gesehen, Nichts ist ideal)
Stück des
Wegs (auch engl.)
(Stück des Wegs,
Gegenseitig geschenkt,
Sternschnuppen, Setzt
euch zu mir, Diese 1)
Suchen
- Finden (Ausgeliefert)
Susanne
steigt aus (Bestes Stück)
T
Taschenlampe
im Bett (Papa repariert)
Träne
im Auge (auch engl.)
(Stück des Wegs, Gegenseitig
geschenkt, Diese 4)
Traumlied
(Ich bin groß)
Trotzige
Alte (Stück des Wegs, Nichts ist
ideal,
Sternschnuppen, Diese 4)
Tschuldigung (Spuren)
T-Shirt (Draufgänger,
Woher - wohin, Diese 1)
Tun als ob
(Ich bin groß)
Tut mir
leid (Der geklaute Gameboy)
U
U-Bahn
fahrn (Ich bin groß)
Überheblich
(Unentdeckt)
Unentdeckt (Unentdeckt, Diese 2)
V
Verklappt
(Ausgeliefert, Diese 3)
Vergessen
(Bestes Stück)
Verwirrung
(Im Handumdrehn)
Vielleicht
ist ja so (Im Handumdrehn)
Voll
dabei (So gesehen)
Vorbei (Spuren,
Diese 4)
Vorfreude (Du bist schuld)
W
Wachtraum
(Spuren)
Warnung (Du bist schuld)
Warum
beeilen (Der geklaute Gameboy)
Was
ich erzählen will (Ich bin groß)
Was ihr wisst
(Ich bin groß)
Was
ist wahr (Draufgänger, Nichts
ist ideal, Diese 3)
Was mach ich da (So gesehen)
Was muss ich noch tun (Draufgänger,
Gegenseitig
geschenkt, Diese 2)
Was
weiß ich schon (So ist gut)
Was würd ich ohne dich tun (Weit
und offen,
Gegenseitig geschenkt, Diese 2)
Weit und offen
(Weit und offen, Gegenseitig
geschenkt, Diese 1)
Wem nützt es (Spuren)
Wenn der Vorhang fällt (Nix
dagegen)
Wenn ich gehn muss (Unentdeckt,
Diese 3)
Wer
kommt (Ich bin groß, Papa backt)
Wie
geschmiert (Unentdeckt, Diese 3)
Wieso frag ich dich (Weit und
offen, Woher - wohin, Diese 3)
Will
aber (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa backt)
Woher,
wohin (Weit und offen, Woher -
wohin, Diese 3)
Wohin der Weg auch führt (Nicht
als Eigentum,
Gegenseitig geschenkt,
Sternschnuppen)
Womit hab ich das verdient (Du
bist schuld)
Woran
denkst du (Bestes Stück)
Wunder (Spuren,
Diese 2)
Wut so doll (Der geklaute Gameboy)
Z
Zähl
mal mit (Nix dagegen)
Zahnspange
(Mama, mach Mam'lade, Aufräum')
Zielsuche
(Im Handumdrehn)
Zu
anderer Zeit (Draufgänger)
Zuhörer
(Der geklaute Gameboy)
Unvertonte
Gedichte
Ausgewogenheit
Denkmal
Die Lichter an Weihnachten
nach Senta Schads Abschied
Fettich
HDH (für Hanns Dieter Hüsch)
Nachlass
Traditionspflege
Trost ?
Wenn
Zum Trotz
Gedichte
und Texte zum Jahresende
Das
Jahr geht rum 1989
Einheitsweihnachten 1990
Weiße Weihnacht in weißen Westen (Dialog)1994
Von Nix kommt nix (Reportage)1995
Die Lichter an Weihnachten 1998
Zehn Minuten Gedicht 2001
Schon wieder Zeit 2002
Frohe Weihnacht wieder mal 2003
Weihnachtsstimmung 2004
Gedichte
über den Weihnachtsmann
Jobsharing
Weihnachtsmann & Osterhase 1991
Der Weihnachtsmann auf Tour in Kur 1992
Der Weihnachtsmann Präsidentschaftskandidat
(Der
Kandidat - gescheit gescheitert) 1993
Glaubst du an den Weihnachtsmann? 1996
Weihnachtsstreik 1997
Weihnachtsmann ohne Dichtlust 1998
Das Weihnachtslicht 1999
Weihnachtsmann mit Frust 2000
Gerd
Schinkel
singt auf deutsch eigene Lieder
CDs
für Erwachsene:
Es gibt CDs mit Liedern
für Erwachsene in quasi chronologischer Zusammenstellung (drei
vorwiegend aus dem vorigen Jahrtausend), eine CD mit meinen besten
Liedern aus dem vorigen Jahrtausend und - als besondere
Zusammenstellung - einen Viererpack mit meinen besten Liedern.
0
- "Nix dagegen" -
eigen(sinnig)e Lieder
1
- „Nicht
als Eigentum" - eigen(artig)e Lieder
2
- „Stück
des Wegs" - eigen(willig)e Lieder
3
- „So
gesehen" - eigen(mächtig)e Lieder
4
- „Weit
und offen“
- eigen(ständig)e Lieder
5
- "Draufgänger" -
eigen(händig)e Lieder
6
- "Unentdeckt" - eigen(tümlich)e
Lieder
7
- "Du bist schuld"
- eigen(wüchsig)e Lieder
8
- "Spuren" - eigen(wertig)e
Lieder
9
- "Ausgeliefert" -
eigen(nützig)e Lieder
10
- "Bestes Stück" -
eigen(brötlerisch)e Lieder
11
- "So
ist gut" - eigen(verantwortlich)e Lieder
12
- "Im
Handumdrehn" eigen(süchtig)e Lieder
CDs in
besonderer Zusammenstellung:
die
besten eigenen
aus dem vorigen Jahrtausend :
-
"Sternschnuppen"
-
- "Schicksalsglück" -
CD mit 19 Liedern
zu meinem Buch :
„Bin
ich ihr ähnlich?"
- Adoptivtochter auf Spurensuche in Korea“ -
erschienen Dez. 2005 bei Books on Demand,
Norderstedt, ISBN 3-8334-33915-7, 260 S.,
14.90 €
Buch ist im Handel und bei mir erhältlich, CD nur bei mir
- "DIE BOX: gnadenlos
anachronistisch - aber nicht hoffnungslos" enthält meine
mutmaßlich besten Lieder:
- DIESE (1)
- AUCH DIESE (2)
- AUCH NOCH DIESE (3)
- WOHL AUCH NOCH DIESE
(4)
"- "1-fach"
Beispielsweisen
vorzugsweise auszugsweise
- "4-fach"
Beispielsweisen
vorzugsweise scheibchenweise
als
4er Box angelegt, aber auch jede CD einzeln
( erschienen 2003, thematisch sortiert mit meinen bis
dahin geschriebenen besten Liedern):
-
„Gegenseitig
geschenkt“
„Beziehungsweisen“
schönste Liebeslieder
-
„Woher
– wohin“ –
„Betrachtungsweisen“
beste Lebenslieder
-
„Nichts
ist ideal“ –
„Sichtweisen“
trotzigste Trotzlieder
-
„Papa
backt“ –
„Singweisen“
aus der Kinderwelt
Es
gibt fünf CDs mit eigenen Liedern für Kindern in
altersentsprechender Zusammenstellung sowie zwei CDs mit den besten
Kinderliedern (einmal laut, einmal leise):
CDs
für Kinder:
- "Igitt!
Da drin sind Zwiebeln" - für
Vorschulkinder
- "Ich bin groß" -
zur Einschulung
- "Papa repariert" -
für "frische" Grundschulkinder
- "Der geklaute
Gameboy" - für
erfahrene Grundschulkinder
- "Mama, mach
Mam'lade" - für
große Grundschulkinder
sowie
als "beste" Kinderlieder:
- "Aufräum'"
(laut genug)
- "Mach die Tür
zu" (leise)
|

Gerd
Schinkel
singt auf deutsch eigene Lieder
|
"Du bist schuld"
-
eigen(wüchsig)e Lieder
Leben lieben
Manche
leben, als ob die Zeit wegrennt,
andere haben alle Zeit der Welt.
Einer hetzt, als ob ihm was auf den Nägeln brennt,
ein anderer nimmt, was ihm entgegen fällt.
Leben lieben lernen,
leb so, dass du das Leben liebst.
Leben lieben lernen,
Leben lieben – nicht verschieben –
Bis du den Löffel von selbst abgibst...
Manche zeigen den Luxus der Gelassenheit,
andere explodieren schnell.
Einer geht so weit’s geht – ist es auch nicht weit –
Und wird’s dunkel, wird’s auch wieder hell.
Manchen das Leben durch die Finger rinnt,
andere greifen zu und zögern nicht.
Andere schlafen traumlos bis der Tag beginnt,
manche lieben nur gedimmtes Licht.
Manche suchen Halt und halten doch nichts fest,
andere geben bis sie nackt dastehen –
andere sparen alles, auch den kleinsten Rest,
manche könn’ nur rückwärts sehn...
Manche strahlen schon, wenn eine Chance sich zeigt,
andere können nie zufrieden sein,
manche wissen, wie sofort die Laune steigt,
andere maulen ewig hinterdrein...
2004
Vorfreude
Vorbei
die endlose Nacht,
hab’ sie halb durchgewacht,
vor diesem herrlichen Tag.
Solang gewartet, ersehnt,
scheint fast wie ein Jahrzehnt,
vorbei am heutigen Tag.
Wir seh’n uns wieder –
nun ist es soweit –
Überstanden die ewige Zeit.
Erkenn’ wir uns,
wenn wir uns wiederseh’n?
Werden wir uns suchend umdreh’n,
bis wir voreinander steh’n...
Ich bin nervös, aufgeregt,
aufgewühlt und bewegt –
Wie lang her – weiß nicht mehr...
So viel Erinn’rung verblasst,
Gelegenheiten verpasst,
Leid getan hinterher.
Die Hände feucht und auch kalt –
jetzt kommt der Augenblick bald
nach so viel Zeit – glaub’ es kaum.
Wird’ dich gleich halten und spür’n.
wenn wir uns beide berühr’n
ist es fast wie im Traum.
2004
Greif zu
Was ist schon fertig – alles im Fluss.
Nichts ist vollendet, kaum was in Schuss.
Soviel zu drechseln, zu reparier’n –
Man muss sich drum kümmern, soll’s funktionier’n...
Was von ganz alleine läuft,
ist noch nicht entdeckt –
„Von nichts kommt nichts“ –
ein Spruch, der dich verstimmt.
Nimm die Dinge in die Hand,
bist du erst mal geweckt.
Greif zu, dass keiner sie dir wieder nimmt.
Was ist vernünftig – alles verspielt,
keiner zufrieden, daneben gezielt.
Nichts zu bedauern – alles hat seinen Preis.
Man muss sich nur trauen, bis man
es weiß.
Was sich von allein ergibt,
kommt vielleicht zu spät.
„Nichts ist umsonst“ –
ein Spruch, der dich verstimmt.
Nimm die Dinge in die Hand,
auch wenn kein Hahn nach kräht –
greif zu, dass keiner sie dir wieder nimmt.
Nichts ist verloren – alles im Lot.
Keiner weiß alles – womit wird gedroht?
Manches zu schlucken – häufig verschluckt –
Aber nicht wegseh’n und nicht geduckt.
Kein Traum wird von alleine wahr
nach durchschlaf’ner Nacht.
„Nichts“ fällt in den Schoß“ –
du merkst, es stimmt.
Nimm die Dinge in die Hand,
bist du aufgewacht.
Greif zu, dass keiner dir die Träume nimmt.
2004
Regen
Der
Himmel tristes Grau –
musst aufsteh’n, arme Sau - schon genug.
Der Tag, der draußen steht,
second hand angedreht – feiner Zug.
Im Bad das Shampoo leer,
und dann kein Kaffee mehr - Stimmung steigt.
Klingelndes Telefon, inzwischen regnet’s schon,
gerannt – die Bahn verpasst:
Das Schicksal wird zur Last, wie sich zeigt -
dann ist es besser, wenn man schweigt.
Arbeit bloß Einerlei,
Spaß daran längst vorbei – welche Lust.
Auf Sitzung Zeit vertun,
zu eng in falschen Schuh’n – gleich gewusst.
Dann mit dem Chef noch Stress,
die Lippe wohl zu kess – Stimmung steigt.
Anschiss am Telefon, geregnet hat’s ja schon,
die Bahn nach Haus verpasst,
das Schicksal eine Last – wie sich zeigt -
dann ist es besser, wenn man schweigt.
Daheim kein Mensch zu Haus.
Du machst, weil du dich traust, Fernseh’n an.
Sie zeigen, wie’s oft ist,
in jedem Sender Mist – was machst du dann?
Du willst was essen, doch:
Einkauf vergessen – och... -Stimmung steigt...
Besetzt das Telefon, Regen war vorher schon,
Post – Einspruchsfrist verpasst,
das Schicksal nur noch Last, wie sich zeigt.
Da ist es besser, wenn man schweigt.
Der Abend viel zu kurz,
im Darm drückt mancher Furz – solche Pein.
Das Bier zu warm und schal,
das Sofa viel zu schmal – trink allein.
Aus Alptraum aufgetaucht,
Zahnpasta aufgebraucht – Stimmung platt.
Lärmendes Telefon, Nachtregen fällt längst schon,
den besten Schlaf verpasst –
das Schicksal schwere Last - alles satt,
gut, wenn man wen zum Meckern hat.
Dann doch nach kühler Nacht
tatsächlich aufgewacht – helles Licht.
Die Wolken im Versteck,
die Pfützen alle weg – glaubst du nicht?
Die Dusche nimmt den Schweiß,
der Kaffee nicht zu heiß - Sahne schwimmt.
Ein freies Telefon, droht Regen – na wenn schon
Die Bahn am Griff gefasst,
keine Chance verpasst,
Stimmung stimmt
Das Glück hilft dem, der es sich nimmt.
2004
Nie verkehrt D/0
DD
Was ist noch wichtig?
D D-
Und soviel ist nichtig,
D+ D D-
kann ich bei dir sein. GA
Wo sollt’ ich sonst hin,
D D-
wenn ich nicht bei dir bin – D+
D D-
will nur bei dir sein. GA
Nur bei dir find’ ich die Kraft, die ich brauche,
xD
um durchzusteh’n, was mich verzehrt.
xD
Du kennst die Richtung, den Weg und das Ziel –
F-C-
Folg ich dir, dann geh’ ich nie verkehrt.
yE
Wohin wir treiben
und wo am End’ bleiben –
wenn’s nur bei dir ist...
Wonach soll ich streben?
Hab’ nur ein Leben –
wenn’s nur mit dir ist...
Nur bei dir find’ ich den Mut, den ich brauche,
um anzugeh’n, was mich bewegt.
Du kennst die Fakten, die Fragen und Antworten,
weißt auch, für wen mein Herz schlägt.
Wenn wir uns legen,
ganz sacht bewegen,
soll’s nie vorbeigeh’n.
Die Zeit festhalten
und nie erkalten –
wird’s nie vorbeigeh’n?
Nur bei dir find’ ich das Glück, das ich suche,
um klar zu seh’n, wofür ich leb’.
Du kennst die Formel, die Lösung, den Rat,
und mit dir weiß ich, wonach ich streb’.
2004
Du bist schuld
Es ist gut, dass es dich gibt, denn du bist schuld.
Alleine deshalb schon hab ich mit dir Geduld,
schieb dir alles in die Schuhe
und hab selber meine Ruhe,
wasch’ den Pelz mir und mach mich dabei nicht nass –
so entschuldigt macht das Leben richtig Spaß.
Du bist schuld. Darum ist gut, dass es dich gibt.
Wer alles auf sich nimmt, ist überall beliebt.
Bau’ ich mal Mist, kann nix passieren,
denn ich kann mich exkulpieren,
denn ich weiß, nur du kannst schuld gewesen sein –
so entschuldigt ist die Schuldzuweisung fein.
Du bist da und bist auch schuld, und das ist gut,
bist mein Blitzableiter, packt mich mal die Wut.
Ist mir mal was schief gegangen,
hab ich gar nicht das Verlangen
mich zu schämen, weil ich immer sagen kann:
„Du bist schuld!“ – wie schön, dass ich nicht schuld sein kann.
Du bist verantwortlich, wenn’s regnet oder schneit,
ist es zu kalt, zu heiß, zu dunkel und zu weit.
Will ich was trinken oder essen,
hab’ das Einkaufen vergessen,
dann hast du versagt, das ist doch völlig klar.
Du bist schuld – dafür bist du ja schließlich da.
Du bist schuld und ich weiß auch nicht, wie’s passiert.
Wenn das bei mir so wäre, Mann, wär’ ich frustriert.
Drum ist es gut, bist du zugegen.
Du bist nützlich grad deswegen.
Du bist schuld – wie mich das froh und heiter macht.
Schön ist die Schadenfreude – selten so gelacht....
Damit du’s nicht vergisst, noch einmal: Du bist schuld.
Und du kannst sicher sein, du stehst in meiner Huld.
Und mit mir ist nicht zu spaßen,
drum woll’n wir das auch so lassen.
Dann nimmt nie ein trüber Schatten uns das Licht -
vorausgesetzt natürlich, keiner widerspricht.
Ich bin schuld - kann nichts dran ändern, weil's so ist.
Und wiederhol es nur, damit's keiner vergisst.
Wenn die Tasten mal nicht passten,
übernehm’ ich alle Lasten -
denn ich sitz ja schließlich hier an dem Klavier -
Wolln se Schuld loswerden, na dann sag'n se's mir.
2004
Womit hab ich das verdient
Womit hab ich das verdient,
dass du mich rücksichtslos verlachst,
’nen großen Bogen um mich machst,
mit mir kein Bier mehr trinken magst,
mir nicht mehr zuhörst, nichts mehr sagst,
mich nicht in deine Nähe lässt,
das gibt mir endgültig den Rest.
Du hast den Weg zu dir vermint –
Das hab ich nicht verdient…
Was hab ich bloß getan,
dass du die Tür vor mir verschließt,
mit Hohn und Spott mich übergießt.
Mir sonst die kalte Schulter zeigst,
beharrlich auf mein Fragen schweigst,
mir keinen Hauch von Chance gibst,
mich einfach so auf Seite schiebst –
das wirft mich ziemlich aus der Bahn –
ich hab doch nichts getan…
Wie soll das weitergeh’n,
wenn du mich ständig ignorierst
und zum Warum kein Wort verlierst,
als ob ich ein Verbrecher wär’ –
mich so zu quälen ist nicht fair…
Was ich auch tat, es tut mir leid,
wenn du nun Zeit brauchst, nimm dir Zeit,
und ich versuch’, es zu versteh’n –
doch lass’ mich dich wieder seh’n…
2004
Schon wieder frei
Er ruft sie nicht an. Er denkt gar nicht dran.
Irgendwann fängt sie an zu zweifeln und fragt sich,
ist er denn nun wirklich der richtige Mann?
Sie sitzt nur rum zu Haus und traut sich nicht raus,
denkt: Alles ist aus - doch sie macht sich nichts draus.
Soll ihn doch der Teufel hol’n -
bleib mir doch gestohl’n -
so schnell geht’s vorbei -
schon wieder frei...
Er ruft gar nicht an. Er denkt gar nicht dran.
Irgendwann fängt sie an sich maßlos zu ärgern
und fragt sich, wieso denk ich an diesen Mann?
Da steht’s Telefon - jetzt klingel doch schon...
doch da kommt kein Ton - kann noch so viel droh’n...
Er ruft doch nicht an. Er denkt gar nicht dran.
Irgendwann fängt sie an sich sorgsam zu schminken,
will sehn, wen sie sonst noch so aufreißen kann...
Da schellt’s an der Tür. Will einer zu ihr?
Sie denkt: Nicht mit mir! Ist keiner mehr hier.
Jetzt kann ihn der Teufel hol’n...
Ende der 80er Jahre
Freiheit
Freiheit, die ich meine –
Meine Freiheit ist mir lieb und wert.
Freizeit hab ich dafür keine –
Irgendwas läuft hier verkehrt.
Arbeit, die ich habe,
meine Arbeit schluckt den ganzen Tag.
Freizeit gibt’s als milde Gabe –
Wehe, wenn ich mich beklag.
Ehrlich währt am längsten –
Immer ehrlich – ist ein guter Rat.
Im Gedränge, da ist es am engsten,
wo man den Glauben an die Ehrlichkeit längst verloren hat.
Freiheit zum Verlieren –
Soviel Freiheit ist schon längst verlor’n.
Freizeit um dahin zu vegetieren,
und um zu grübeln, warum bin ich gebor’n…
Freiheit, sich zu wenden,
diese Freiheit, die hat ihren Preis.
Freizeit nicht allein verschwenden –
Freiheit kostet Mut und Schweiß.
Schweiß und Blut und Tränen –
Jahre könn’ vergeh’n,
umringt von Geiern und Hyänen –
da musst du durch und widersteh’n.
2004
Drüber schlafen
Wer weiß, was passiert,
wenn zwei Welten aufeinander prall’n,
wer wie reagiert,
wenn die Hoffnungen in Scherben fall’n...
Wer rät dir wohin,
wenn der Kompass keine Richtung zeigt?
Wer sagt dir den Sinn,
wenn deine inn’re Stimme schweigt?
Drüber schlafen – und schon sieht es anders aus,
wenn ein neuer Tag dich weckt.
Aus dem Labyrinth führt auch ein Pfad hinaus,
der sich nicht vor dir versteckt,
hast du ihn auch noch nicht entdeckt...
Wer weiß, was geschieht,
wenn ein brodelnder Vulkan ausbricht,
und wohin man flieht,
wenn einer alles und nichts verspricht.
Wo holt man sich Kraft,
wenn man lang’ schon auf Reserve fährt?
Wann hat man gerafft,
dass sich keiner einen Dreck drum schert...
Drüber schlafen Und schon wird es wieder hell,
und du kannst dich neu sortier’n.
Du kommst drauf, vielleicht nicht gleich, vielleicht nicht schnell,
und du kannst dich arrangier’n –
vielleicht musst du es nur probier’n...
Wann hast du kapiert,
vieles fällt nicht von allein in’ Schoß.
Wenn einer verliert,
dann ist er nur eine Chance los.
Wieder an den Start –
die Karten werden neu gemischt,
wieder volle Fahrt –
Kopf hoch, die Tränen abgewischt...
Drüber schlafen Und schon kann es weiter geh’n,
in dir steckt mehr Kraft als du denkst.
Blick nach vorn, reizt es dich auch, zurück zu seh’n,
weil du deine Chance verschenkst,
wenn du dich an Verlor’nes hängst...
2004
Forschung
F/0
Wie viel Zärtlichkeit verträgst du?
FC
Wie viele Küsse hältst du aus?
FC
Lass’ mich forschen und probieren.
da
Hilf mir - und wir finden’s raus.
eG
Woher willst du’s vorher wissen,
FC
ohne den Erfahrungswert?
FC
Darum kuschel’ dich auf’s Kissen
da
und genieß’ – du wirst begehrt...
GeaGFGC
Wie viel tiefe Blicke brauchst du?
Wo soll ich dich sanft berühr’n?
Du kannst mich lenken, dirigieren,
wenn wir uns intensiv verführ’n.
Wir berauschen unsere Sinne:
Tasten, schmecken – hör’n nicht auf.
Seh’n und schnuppern – ich beginne
und verwöhn’ dich... Nimm mich auf...
Wo willst du mein Streicheln fühlen?
Welcher Hautfleck braucht noch mehr?
Darf ich drücken, reiben, wühlen?
Bin ich dir vielleicht zu schwer?
Zeig mir laut, wie du empfindest,
raubt der Gipfel den Verstand.
Und wenn du in Schlaf entschwindest,
bleibst du doch an meiner Hand.
2004
Museum (MoMa-Ausstellung,
letzter Tag)
Muss ich ab in die Ecke und mich schämen,
weil ich so ein Banause bin?
Soll ich mich vielleicht bedauern oder grämen,
weil ich lieber zu Hause bin?
Wenn einer kommt und mir sagt,
geh da unbedingt noch rein. Das musst du seh’n.
Weiß ich genau, was mich erwartet,
deshalb will ich lieber gar nicht geh’n.
Denn ich kann Kandinsky nicht versteh’n,
vielleicht würd’ man das Bild mal dreh’n,
weiß nicht, warum ich an dem nichts find’.
Und ob Matisse für mich was is’,
vor der Frage hab’ ich Schiss –
dabei bin ich nicht mal farbenblind...
Brauch’ wohl einen, der mir sagt, was ich seh’,
wenn ich es nicht erkennen kann.
Wenn ich durch die Räume geh, davor steh’,
weiß ich nicht, wo fang ich an.
Wenn einer rät und mir sagt,
geh da unbedingt noch hin, sieh dir das an!
Weiß ich schon, was passiert,
deshalb stell ich mich erst gar nicht an.
Ich find’ zu Klee keinen Dreh,
egal, wie lang ich vor dem steh’,
weiß nicht, warum ich an dem nichts find.
Sag bei Miro voll Staunen oh,
und bei Rousseau vielleicht soso –
dabei bin ich echt nicht farbenblind.
Ob der Cezanne wohl was kann,
sehn andere dem vielleicht ja an –
weiß nicht, warum ich an dem nichts find’.
Und halt Picasso und Chagall
stellenweise für zu prall
doch vielleicht bin ich ja farbenblind.
Vielleicht geh ich in die Volkshochschule,
denn die bieten einen Kursus an,
und steh’ nicht mehr wie’n Ochs vor’m Berg,
der nix begreifen kann.
Wenn einer sagt, das ist toll,
frag ich nicht, was ich da soll und geh da hin.
Und steh da in der Schlange
und bin irgendwann bestimmt auch drin.
Ist das ein Monet, den ich da seh’
Oder doch ein van Gogh
Weiß nicht, wo ich die Erklärung find’.
Sag dann zu Dix erst mal nix
Fall’ auf die Knie vor Dali,
und bin froh, ich bin nicht farbenblind.
2004
Papa Rap
Ein paar Tage ist es her, da war das Klo nicht mehr okay,
da stand ein ekelhafter trüber Teich.
Papa ist nicht dumm - holt den Kasten mit dem Werkzeug
und er sagt: „Na, das ham wa sicher gleich...“
Dann macht er hier was dran, dann dreht er daran rum,
und er strengt sich dabei furchtbar an.
Und keiner darf was sagen oder fragen oder klagen,
weil der Papa sonst nicht reparieren kann.
Papa rep - Papa repariert alleine.
Hip-hop -
ja, der Papa kennt sich aus.
Und wenn irgendwann mal irgendwas kaputt geht,
oder irgendwas nicht funktioniert im Haus,
ja dann holt er einen Hammer, eine Zange und noch mehr,
und wenn er fertig ist, ist es bestimmt viel lustiger.
Papa rep - Papa repariert alleine,
hip-hop - ja, der Papa kennt sich aus.
Papa ist
ein Rapper, und er hat was repariert.
Und das sieht man gleich mit einem Blick.
Drückst du auf die Klingel, ja dann wird es erst mal hell,
und der Herd, der macht jetzt House-Musik.
Drehst du am Wasserhahn, geht erst das Fernsehen an.
Nur die Küchenuhr tropft langsam vor sich hin.
Und der Toaster wird nicht heiß, sondern kalt wie Eis,
und darum haut der Papa drauf ohne Sinn.
Papa rappt, Papa rappt - Papa hat was repariert.
Und ich sag dir: Keiner hält das aus.
Backofen auf und zu und an:
Und was siehst du dann? Die Sendung mit der Maus.
Die Waschmaschine hat mit Papa bügeln gelernt,
aber stell dir vor: Das Bügeleisen brät.
Und will sich einer duschen, dann steht er im grellen Licht. –
Völlig klar - da hat der Papa dran gedreht.
Papa-Rapper repariert, repariert und was passiert?
Alles klar, alles easy und okay.
Würstchen kann man jetzt auf dem CD-Player grill’n,
und der Recorder macht Espresso und Kaffee.
Die Spülmaschine hat ‘n heißes Techno-Programm,
und wer duschen will, geht besser gleich ins Klo.
Unser Papa ist ein Rapper, und hat er was repariert,
ja dann kuckt er ganz bescheuert, nämlich so.
Ende der 90er Jahre
In der Nacht
Wenn ich
in der Nacht mal aufwach’, dann
weiß ich, wo ich weiter schlafen kann.
Dass dort ein wenig eng ist, mag ja sein,
doch wenigstens lieg ich da nicht allein.
Wo Mama und wo Papa liegen, find ich hin im Schlaf –
Da ist es in der Nacht so mollig warm.
Und nachts, wenn alles dunkel ist, frag ich nicht, ob ich darf
und kuschel mich in einen starken Arm.
Hat mich mal in der Nacht ein Traum geweckt,
irgendein Geräusch mich hochgeschreckt,
dann mach ich mich auf einen kurzen Weg
und weiß, wohin ich mich zum Schlafen leg.
Wo Mama und wo Papa schlafen, kann mir nichts passier’n,
denn da find ich ein sicheres Versteck.
Da hab ich keine Angst vor Geistern oder wilden Tier’n –
Wenn Papa schnarcht, dann laufen alle weg...
Wenn ich aufs Klo muss mitten in der Nacht,
und hab ich, was ich machen muss, gemacht –
warum soll ich dann wieder in mein Bett,
als ob ich keinen andern Schlafplatz hätt...
In Mamas und in Papas Bett ist auch für mich noch Platz –
Ich krabbel rein und leg mich einfach hin.
Die wehr’n sich nicht, sind selber viel zu müde für Rabatz –
Und wenn ich einmal drin bin, bin ich drin...
2004
Abhetzblues
Im Haus sind Geräusche – die Nacht geht vorbei.
Würd’ gern weiter pennen – ich wünscht’, ich hätt’ heut frei.
Doch Augen zu, umdreh’n hat gar kein’ Zweck:
Schon kommt die Mama und zieht die Decke weg.
Ich krieg den Abhetzblues, den Abhetzblues -
Du kennst ihn, denn er kommt,
wenn du was zu langsam tust...
Aufsteh’n im Halbschlaf – oh, wie ich das hass’.
Und aus dem Wasserhahn kommt es heut wieder fürchterlich nass.
Waschen und anzieh’n – ach, lass mich in Ruh’.
Was soll ich denn anzieh’n? Mach den Schrank schnell wieder zu.
Frühstück ist wichtig – man muss alles gut kau’n.
Und war’n so lang die Augen zu, gibt’s erst so viel zu schau’n.
Aufs Brot Marmelade oder nehm’ ich mir Wurst?
Kann mich nicht entscheiden – hab erst mal nur Durst...
Hab
noch ‘n paar Bissen, die Tasse noch voll.
Ist gut, ist gut - weiß schon, dass ich mich jetzt beeilen soll...
Muss mich recken und strecken – was sein muss, muss sein.
Tu, was ich kann - doch Mama fängt schon wieder an zu schrei’n...
Anfang der 90er Jahre
Es ist wie’s ist
Ich steh im Kla-ha-ha-hassenbuch.
Ich steh im Kla-ha-ha-hassenbuch
Ich hab mein Matheheft dreimal vergessen.
Ansonsten hab ich gar nichts ausgefressen.
Ich steh im Klassenbuch, weshalb ich tierisch fluch’ –
so’n Mist, so’n Mist – es ist, wie’s ist.
Jetzt krieg ich Stre-hä-hä-hä-hä-hess zu Haus.
Jetzt krieg ich Stre-hä-hä-hä-hä-hess zu Haus.
Ich könnt ja sagen, dass mir das egal ist –
obwohl’s doch eigentlich schon ganz fatal ist.
Jetzt hab ich Stress zu Haus. Wie komm ich da bloß raus?
So’n Mist, so’n Mist. Es ist, wie’s ist.
Ich krieg ‘ne se-hä-hä-hechs zurück.
Ich krieg ‘ne se-hä-hä-hechs zurück.
Ich konnt vom Text zu wenig übersetzen –
am liebsten würde ich das Heft zerfetzen.
Ich krieg ‘ne sechs zurück – ich hab heut gar kein Glück –
so’n Mist, so’n Mist – es ist, wie’s ist...
Ich krieg ‘n Brie-hi-hi-hief nach Haus.
Ich krieg ‘n Brie-hi-hi-hief nach Haus.
Hab bei der Klassenarbeit abgeschrieben –
jetzt halten die mich da für ganz durchtrieben.
Ich krieg ‘n Brief nach Haus – dafür gibt’s kein’ Applaus...
so’n Mist, so’n Mist – es ist, wie’s ist...
Mitte der 90er Jahre
Langweilig
Rechnen, schreiben, Hausaufgaben –
puh, hab keine Lust.
Will jetzt Zeit für mich nur haben,
und keiner sagt: du musst!
Mir ist so langweilig - was mach ich mit mir?
Ich weiß nichts anzufang’ - ich telefonier’:
Du mit mir, ich mit dir, von halb drei bis halb vier,
dann kommste zu mir um Viertel nach vier.
Basteln, malen, Comics lesen –
och, macht keinen Spaß.
Am Kühlschrank bin ich auch gewesen –
die Wurst ist weg – das war’s...
Mir ist so langweilig - was mach ich mit mir?
Ich weiß nichts anzufang’ - ich telefonier’:
Du mit mir, ich mit dir, von halb drei bis halb vier,
und um Viertel vor vier bist du noch nicht hier.
Glotze sehn, mit Gameboy spielen –
alles viel zu blöd.
Schminken, in den Spiegel schielen –
ist genauso öd...
Mir ist so langweilig – was mach ich mit mir?
Ich weiß nichts anzufang’ - ich telefonier’:
Du mit mir, ich mit dir, von halb drei bis halb vier,
dann kommste zu mir, und dann geh’n wir zu dir...
Im Bett und auf dem Teppich liegen –
strengt so furchtbar an.
Am Rad das Schutzblech gerade biegen –
komm ich grad nicht dran...
Mir ist so langweilig - was mach ich mit mir?
Ich weiß nichts anzufang’ - ich telefonier’:
Du mit mir, ich mit dir, von halb drei bis halb vier,
und sind wir bei dir, geh’n wir wieder zu mir.
Anfang der 90er Jahre
Aufräum’
(später)
Socken,
Kippen, Lineal –
auf dem Teppich - ist doch normal.
Feuerzeug, Zigarettenpapier
sind nicht weg, sind irgendwo hier.
Irgendwo wird alles sein –
ich werd’s schon finden - lass mich allein.
Aufräum’, schon wieder aufräum’,
ich könnt’ mich aufbäum’ - lass mich in Ruh’.
Aufräum’, immer nur aufräum’,
ich könnt vor Wut schäum’ - gehört doch dazu...
CD-Rom, Französischbuch –
auf dem Stuhl unterm Badetuch.
Unterhose, Kaugummi –
ich weiß, wo die sind - die such ich nie.
Meine Ordnung - so muss sie sein.
Ist doch mein Zimmer - misch dich nicht ein.
Chipstüten, Flaschen, alle leer,
sind nicht im Weg, stör’n nicht mehr.
Kapuzensweatshirt, Schlafanzug –
hinter der Tür ist Platz genug.
Geht die nicht auf, kommste nicht rein –
kannste nur kucken, kannste nur schrei’n...
2000
Warnung
Papa will kein’ Zigarettenqualm im Haus.
2 x
Weil der Qualm so furchtbar stinkt,
und in alle Räume dringt,
Papa will kein’ Zigarettenqualm im Haus.
Mama will keine Asche auf’m Boden sehn.
2 x
Dreck ist Dreck und tritt sich breit –
Auch wenn einer sagt: „Oh, tut mir Leid“ –
Mama will keine Asche auf’m Boden sehn.
Papa will kein’ Brandfleck im Parkett.
2 x
Keinen gibt’s, dem das gefällt –
Und wegmachen kost n Haufen Geld –
Papa will kein’ Brandfleck im Parkett.
Mama will kein’ Tabakrest im Klo. 2
x
Der Ort, der hat n andern Sinn –
drum geht man da hauptsächlich hin.
Mama will kein’ Tabakrest im Klo.
Papa will keine Kippen vor der Tür.
2 x
Das Kreuz tut weh, wenn er sich bückt,
und hinterher die Kippen aus dem Rinnstein pickt.
Papa will kein Kippen vor der Tür.
Mama zeigt gern, wo die Aschenbecher sind.
2 x
Da draußen – und da stört es nicht.
Und ist es Euch zu dunkel – es gibt auch Licht.
Mama zeigt gern, wo die Aschenbecher sind.
Papa will keine Besoffenen im Flur. 2 x
Ist das letzte Fass dann leer,
war’s auch genug, dann gibt’s nix mehr.
Papa will keine Besoffenen im Flur.
Mama hofft, ihr habt euch gut amüsiert. 2
x
Wenn’s so war, erzählt es rum,
wenn’s andere erfahren, das wär’ nicht dumm.
Mama hofft, ihr habt euch gut amüsiert. 2
x
2004
Kurzinfo
Ich singe über das, was mir
durch den Kopf geht,
auf die Seele drückt,
die Augen öffnet,
aus den Ohren quillt,
in die Nase sticht,
auf der Zunge zergeht
zum Hals raushängt,
über die Lippen kommt,
auf der Hand liegt,
in den Fingern juckt,
auf den Nägeln brennt,
durch die Haut eindringt,
im Nacken sitzt,
übern Rücken läuft,
in die Glieder fährt,
auf den Magen schlägt,
die Tränen aus den Augen treibt,
den Schmerz aus der Brust zieht,
den Pudding aus den Knien saugt,
die Lust in den Lenden weckt.
Alles andere
alles andere
alles andere
geht mir
am Arsch vorbei
2004
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