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Gedichte und Texte zum Jahresende
Das Jahr geht rum 1989
Einheitsweihnachten
1990
Weiße
Weihnacht in weißen Westen (Dialog)1994
Von Nix kommt nix (Reportage)1995
Die Lichter an Weihnachten 1998
Zehn Minuten Gedicht 2001
Schon wieder Zeit 2002
Frohe Weihnacht wieder mal 2003
Weihnachtsstimmung 2004
Gesamtinhaltsverzeichnis
(plus Angabe der CD,
auf der das Lied zu finden ist,
Kinderlieder kursiv geschrieben)
A
Abhetzblues
(Du bist schuld, Der geklaute Gameboy,
Papa backt, Aufräum',
Diese 1)
Abrechnung
(Nicht als Eigentum,
Nichts ist ideal,
Diese 2)
Acht große Lieben (Spuren,
Diese 2)
Adventszeit
- Bastelzeit (Mama, mach Mam'lade)
Alle alle
da (Mama, mach Mam'lade)
Allein
mit meinen Träumen (Nicht
als Eigentum)
Alle
haben einen Weg (Ich bin groß)
Alleine
in der Stadt (Papa repariert)
Alle
Kinder draussen (Der geklaute Gameboy)
Alles
dabei (Weit und offen,
Gegenseitig geschenkt,
Diese 3)
Alles hat
seine Zeit (Draufgänger,
Gegenseitig
geschenkt, Schicksalsglück,
Diese 1)
Alle
Zeit (Bestes Stück)
Andres
Kind (Draufgänger, Mama, mach
Mam'lade,
Schicksalsglück)
Anneli
(Schicksalsglück)
Anziehlied
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Aufräum')
Aufgewacht (Spuren)
Aufräum’
(Du bist schuld, Papa repariert, Papa backt,
Aufräum')
Auf
Reisen (Stück des
Wegs, Sternschnuppen)
Aufstehn
Auf Wiedersehn
(Ich bin groß)
Aufzug
(Im Handumdrehn)
Ausgeliefert
(Ausgeliefert, Diese 1)
Aus,
over, roger (Unentdeckt)
Aussen vorbei (Spuren)
Ausstand
(So ist gut)
Ausziehen
(Ausgeliefert, Diese 4)
Autowäsche
(So ist gut)
B
Baby
Doll (Draufgänger, Igitt, da drin
sind Zwiebeln,
Papa backt)
Bäh (Ich bin
groß)
Bande Bande (Papa
repariert)
Bangelied
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach die Tür zu)
Bauchschuss
(Nicht als Eigentum)
Bauchweh
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach die Tür zu)
Bei
Gelegenheit - Wiedersehen reloaded
(Im Handumdrehn)
Bekenntnis
(Nicht als Eigentum)
Bestes
Stück (Bestes Stück)
Beweise (Unentdeckt)
Big Brother (Nicht
als Eigentum)
Big
Brother 2004 (neu) (Im
Handumdrehn)
Bilanz (Weit und offen)
Bis sie geht (Unentdeckt, Diese 2)
Bloß
keinen Schiss (Ich bin groß)
Blütenträume (auch
engl.) (Stück
des Wegs,
Gegenseitig geschenkt)
Bonbonpapier
(Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Brieffreundschaft
(Der geklaute Gameboy, Papa backt,
Mach die Tür zu)
C
Camping
(Papa repariert, Papa backt, Aufräum')
Camping-Disco
Computer
(Nix dagegen)
Cool
(So ist gut)
D
Das
merk ich mir (Papa repariert, Papa backt, Mach die
Tür zu)
Das
peinliche Lied (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt, Aufräum')
Das
Phantom: Der Opa (Der geklaute Gameboy, Papa
backt, Aufräum', Im
Handumdrehn)
Das
Recht ein Mensch zu sein (Stück
des Wegs,
Nichts ist ideal,
Sternschnuppen)
Das
Recht ein Mensch zu sein - ergänzt
(Im Handumdrehn)
Das
war's (So ist gut)
Das
Weihnachtslicht (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Da war doch
was (Ich bin groß)
Denk
nun an dich (So gesehen)
Deine
Klamotten (Der geklaute Gameboy, Papa backt,
Aufräum', Im
Handumdrehn))
Der Abend
vorher (Ich bin groß)
Der
ewige Despot (So gesehen, Nichts
ist ideal)
Der
geklaute Gameboy (Der geklaute Gameboy,
Aufräum')
Der
Hexenmeister (Papa repariert, Aufräum')
Der Junge
ist tapfer (Papa repariert, Mach die Tür zu)
Der
Kalender (So ist gut)
Der
Kardinalsfehler (Bestes Stück)
Der Namenstag
(Ich bin groß)
Der
qualmende Karl (Papa repariert)
Der Ranzen
(Ich bin groß)
Der
Tropfen (Ausgeliefert)
Der
Verdacht (Bestes Stück)
Der
Zirkus (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Dicke Decke
(Bestes Stück)
Die
Eulen lauschen (Weit und offen)
Die
ist bekloppt 1 (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Die
ist bekloppt 2
Die
Krise kommt (Im
Handumdrehn)
Die
Lehrerin (Ich bin groß)
Die
Macht des Glaubens (Ausgeliefert,
Diese 3)
Die
Nacht durchwacht (Im Handumdrehn)
Die Schule
(Ich bin groß)
Die
Tage werden kürzer (Nix
dagegen)
Die
Tüte (Ich bin groß)
Doch
aufgepasst (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Domina (Spuren)
Draufgänger
(Draufgänger, Woher - wohin, Diese 1)
Drei alte Kisten (Nix
dagegen)
Drüber schlafen (Du bist schuld)
Du
alte Schule (Mama, mach Mam'lade)
Du
bist schuld (Du bist schuld, Diese
1)
Du bist zu allem fähig (So
gesehen, Nichts ist ideal)
Du könntest meine Tochter sein (Draufgänger,
Woher - wohin, Diese 3)
Du nicht bei mir (Weit
und offen, Gegenseitig
geschenkt, Diese 3)
Durch den Wind (Draufgänger)
Durchsicht
meiner Konten (So gesehen)
Dutzendgesicht (Unentdeckt, Diese
4)
E
Eile
mit Weile (So ist gut)
Ein Blick (Draufgänger,
Gegenseitig geschenkt, Diese 4)
Ein
Glas Saft (Papa repariert, Papa backt, Mach die Tür
zu)
Eismann (Mama, mach Mam'lade)
Epitaph
für John Pearse (So ist gut)
Epitaph
für Phil Ochs (auch in engl.)
(Nicht als
Eigentum, Nichts
ist ideal, Sternschnuppen,
Diese 3)
Epitaph
für Rudi Dutschke (Stück
des Wegs, Nichts
ist ideal)
Er tanzt (Unentdeckt, Diese 1)
Es
ist wie’s ist (Du bist schuld, Mama, mach Mam'lade,
Papa backt, Aufräum')
Es
tut mir leid (Nicht als
Eigentum)
Etikette (Unentdeckt)
F
Fahrrad
fahrn (Papa repariert)
Falschgeld
(So ist gut)
Fang
an (Weit und offen)
Fassade
Fast dreißig
Jahre (Ausgeliefert)
Fit
oder fett (Stück
des Wegs)
Flieg
(Ausgeliefert, Diese 2)
Forschung (Du
bist schuld)
Fragen
Fragen Fragen (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt)
Freiheit
(Du bist schuld)
Frei
sein (Draufgänger)
Freispruch
(Ausgeliefert)
Frei
wie der Wind (Im Handumdrehn)
Fremde Augen (Nix dagegen)
Freund aus Potsdam (Nix
dagegen)
Freunde, seid wach (Nicht als
Eigentum, Nichts ist
ideal, Sternschnuppen,
Diese 1)
Frieden (Stück
des Wegs, Nichts ist ideal,
Sternschnuppen, Diese
3)
Früher war alles besser (Draufgänger)
Frühstück
im Bett (Mama, mach Mam'lade)
Furcht
im Nacken (Nix dagegen)
G
Gamino
(Nicht als Eigentum,
Nichts ist ideal)
Gegenseitig geschenkt (Weit und
offen, Gegenseitig
geschenkt, Diese 2)
Geh
nicht auf den Wecker (Mama, mach Mam'lade)
Gelage
(Stück des Wegs)
Gelebter Traum (Unentdeckt)
Genieß (Spuren,
Diese 4)
Glaubwürdigkeitsmarsch (Nix
dagegen)
Grau in grau (Draufgänger)
Greif zu (Du bist schuld, Diese 4)
Gute
Besserung (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
H
Hab
doch noch Geduld (auch engl.)
(Nicht als
Eigentum, Gegenseitig geschenkt,
Sternschnuppen,
Diese 4)
Halbes Leben (Unentdeckt)
Hallo Kam'raden (So
gesehen)
Harrisburg-Syndrom
(Störfall in Stade) (Nicht als
Eigentum,
Sternschnuppen)
Haufen Schrott (Bestes Stück)
He,
Baby
Heinz, der
Elefant (Ich bin groß)
Herzlichen
Glückwunsch (Ausgeliefert, Diese
4)
Heute hab
ich frei (Ich bin groß)
Heut
geht M.G. (Im Handumdrehn)
Heute,
liebe Leute (Ich bin groß)
Holz knistert (Ausgeliefert)
I
Ich
bin dran (Papa repariert)
Ich bin ein
Cowboy (Papa repariert)
Ich
bin ja so gespannt (Ich bin groß)
Ich
bin so blank (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Ich
bin stolz (So gesehen)
Ich
hätte und du würdest (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Ich
kam in Jeans (Draufgänger, Woher -
wohin, Diese 3)
Ich kann auch anders (Weit
und offen, Woher - wohin,
Diese 2)
Ich
kann noch mehr (Papa repariert)
Ich
kenn den Weg zu dir (So gesehen)
Ich
mag das nicht (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt, Aufräum')
Ich
muss (So gesehen)
Ich
spür dich bei mir (Stück des
Wegs, Gegenseitig
geschenkt)
Idioten
(Der geklaute Gameboy)
Im
Handumdrehn (Im Handumdrehn)
Immer
hab ich dich dabei (So
gesehen)
Im
Mäppchen ist so viel (Ich bin groß)
Immer Augen
auf (Ich bin groß)
Immer
locker
Im
Zoo (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa backt,
Aufräum')
In der Nacht (Du bist
schuld)
Intensiv
(Spuren, Diese 1)
Intrigantenstadl
(Bestes Stück)
Irgendwo
(Der geklaute Gameboy, Mach die Tür zu)
Is egal
(Mama, mach Mam'lade, Im Handumdrehn)
Ist
vorbei, ich bin groß (Ich bin groß)
J
Ja
du, dann dann
Jammerschade
(Weit und offen, Nichts ist ideal)
Jannik
(Schicksalsglück)
Ja,
wenn das so ist (So gesehen,
Nichts ist ideal)
Jeder kennt einen (Weit und offen,
Nichts ist ideal,
Diese 4)
Jederzeit (Unentdeckt)
Journalisten
(Stück des Wegs, Nichts ist ideal,
Setzt
euch zu mir, Diese 2)
Jugendherberge
(Papa repariert)
Jugendlich
(Spuren, Diese 2)
Jusotod
(Nix dagegen)
K
Kalt
(Draufgänger)
Kann
man das kleben (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach
die Tür zu)
Kann nicht
schlafen (Papa repariert, Papa backt, Mach
die Tür zu)
Kann
nur besser sein (So gesehen, Woher
- wohin,
Diese 3)
Karl der Steife (Nix dagegen)
Kasimir,
das Nachtgespenst (Papa repariert)
Katastropheneinsatzplan
(Nicht als Eigentum, Nichts
ist ideal,
Sternschnuppen, Diese 2)
Kinderarzt
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Aufräum')
Kinderklau (Ausgeliefert)
Kindertag (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Klare
Ansage (Spuren)
Klassenfest
(Mama, mach Mam'lade)
Kleiner Engel
(Draufgänger, Ich bin groß, Papa backt,
Mach die Tür zu,
Schicksalsglück, Diese 2)
Kleiner
Wirbelwind (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Knallkopp
Knibbelei (So
gesehen, Papa repariert, Papa backt,
Diese 3)
Knötterich
(Ich bin groß)
Kohlroulade
(Ausgeliefert)
Komm
doch mal rüber (Im Handumdrehn)
Komm in meine Arme (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt)
Komm
mit in den Park (auch engl.)
(So gesehen,
Gegenseitig geschenkt, Diese
2)
Komm' se raus
(Stück des Wegs, Sternschnuppen)
Komm
spielen
Kopf
hoch (Draufgänger)
Krähenfüße (Draufgänger,
Gegenseitig geschenkt,
Diese 1)
Krank
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach die Tür zu)
Krieg
der Knöpfe (Stück des Wegs)
Krölle-Bölle
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa backt,
Aufräum')
Kuck
doch mal her (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Kurzinfo
(Du bist schuld)
Kussräuber
L
Langweilig
(Du bist schuld, Mama, mach Mam'lade,
Papa backt, Mach
die Tür zu, Diese 4)
Lang
ist her (Bestes Stück)
Lätzchen-Schätzchen
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Lass dich fallen (Spuren)
Lass
mich dir erklären (Stück des
Wegs)
Lass
mich lesen (Der geklaute Gameboy, Papa backt,
Mach die Tür zu)
Lass
sie nur (So gesehen, Nichts ist
ideal)
Leben (auch
engl.) (Stück des Wegs,
Woher - wohin,
Diese 3)
Leben lieben (Du bist schuld, Diese
1)
Leben
mit dir (So ist gut)
Lebenslust (Weit und offen, Nichts
ist ideal)
Logik (Stück
des Wegs)
Lukis
Nuki (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
M
Mach
die Tür zu (Mama, mach Mam'lade, Mach die Tür
zu)
Mach
dir nichts vor (Nicht als Eigentum,
Schicksalsglück)
Mach was, Mama (Spuren,
Diese 1)
Mallied (Ich
bin groß)
Mal
reden (Nicht als Eigentum, Woher -
wohin,
Sternschnuppen, Diese
3)
Mama,
mach Mam’lade (Mama, mach Mam'lade)
Manager
von Jennifer (Weit und offen)
Mein
Bett (Mama, mach Mam'lade, Mach die Tür zu)
Meine Mode
Meisterschaft
(Unentdeckt)
Melanie
(Ausgeliefert, Diese 1)
Mich traf ein Licht (So gesehen,
Gegenseitig
geschenkt)
Midlifekrise (Stück
des Wegs, Woher - wohin,
Sternschnuppen, Setzt
euch zu mir, Diese 2)
Mordsgelüste
(Bestes Stück)
Museum (Du
bist schuld, Diese 4)
Mutation (Nicht als Eigentum,
Nichts ist ideal,
Sternschnuppen)
N
Nasenlöcher
sehen nichts (Ich bin groß)
Nasenwuchs
(So ist gut)
Neuanfang
(Nix dagegen)
Neubeginn
Neustart
(Im Handumdrehn)
Nicht
als Eigentum (Nicht als Eigentum,
Gegenseitig
geschenkt,
Sternschnuppen, Diese 2)
Nichts ist ideal (Nicht
als Eigentum, Nichts ist ideal)
Nichts
ist so toll (Ich bin groß)
Nichts
zu verliern (Unentdeckt)
Nie verkehrt (Du bist schuld)
Nikoläuse
(Ich bin groß)
Nix
dagegen (Nix dagegen)
Noch
frisch (Im Handumdrehn)
Noten
sind bloß Zahlen (Ich bin groß)
Nur
geklont (Ausgeliefert, Diese 2)
O
Oettinger
Klartext (Bestes Stück)
Oh Mann (Nicht als Eigentum, Woher
- wohin, Diese 4)
Ohne
Ende (Im Handumdrehn)
Ohne Gebiss (Stück
des Wegs, Diese 4)
Olle
Pollen (Papa repariert)
P
Packlied
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Papa backt (Weit und offen, Papa backt, Diese 1)
Papa-Rap
(Du bist schuld)
Papa
repariert (Papa repariert, Papa backt, Aufräum')
Party (Spuren,
Diese 1)
Passiert
ist passiert (Weit und offen, Diese
3)
Paternoster (Draufgänger,
Nichts ist ideal)
Pazzilozzi-Kindergarten
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Pekinger
Frieden (So ist gut)
Photosession
(Weit und offen, Woher - wohin, Diese
3)
Plapperfrei
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Prima,
sind Ferien (Mama, mach Mam'lade)
Prinzesschen
hat geheiratet (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Pudding
mit Ketchup (Der geklaute Gameboy)
R
Radiotime
(Stück des Wegs)
Regen (Du bist schuld)
Reif (Weit
und offen, Woher - wohin, Diese 4)
Reste
(Der geklaute Gameboy)
Rezepte
(Unentdeckt)
Richtig
wichtig (Bestes Stück)
Rücken
zur Wand (Bestes Stück)
S
Schicksalsglück
(Unentdeckt)
Schlaflied
(Schlaf, mein Schatz) (Stück
des Wegs,
Woher - wohin,
Sternschnuppen, Diese 3)
Schlaflied
(Brav, dreh dich) (Igitt, da drin sind Zwiebeln,
Papa backt, Mach die Tür
zu)
Schlot (Papa
repariert)
Schlotterhosenknabe
(So ist gut)
Schneemann
(Draufgänger, Mama, mach Mam'lade,
Mach die Tür zu)
Schnurr,
Miezi, schnurr (Mama, mach Mam'lade, Mach
die Tür zu)
Schöner
Döner (Ausgeliefert)
Schon
wieder (Nix dagegen),
Schon
wieder frei (Du bist schuld, Mama, mach
Mam'lade)
Sechzehn
Nationen (Nix dagegen)
Sei still (Stück
des Wegs, Nichts ist ideal, Diese 4)
Sie in ihr (Spuren)
Sie lacht (Unentdeckt,
Diese 1)
Sie
schläft nicht gut (Bestes Stück)
So gesehen (So gesehen, Woher -
wohin, Diese 1)
So gut (Spuren)
So
ist gut (So ist gut)
So kann's gehn (Unentdeckt)
So nah dran (Spuren,
Diese 4)
So’n
Pech für mich (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Sonst
nix (So gesehen, Nichts ist ideal,
Diese 4)
Sozialistengesetz (Nix dagegen)
Spekulantensong (Nix dagegen)
Spick
mich (So ist gut)
Spiel
dein Spiel (Ausgeliefert)
Sprechstunde (zum
"Jahr des Kindes") (Nicht als
Eigentum, Sternschnuppen,
Diese 4)
Spurensuche (Spuren,
Diese 2)
Spur zum Glück (So
gesehen, Woher - wohin, Diese 2)
Sternschnuppen
(Stück des Wegs, Woher - wohin,
Sternschnuppen, Mach die Tür
zu, Diese 1)
Stimme
im Ohr (So ist gut)
Stimme seines Herrn (So
gesehen, Nichts ist ideal)
Stück des
Wegs (auch engl.)
(Stück des Wegs,
Gegenseitig geschenkt,
Sternschnuppen, Setzt
euch zu mir, Diese 1)
Suchen
- Finden (Ausgeliefert)
Susanne
steigt aus (Bestes Stück)
T
Taschenlampe
im Bett (Papa repariert)
Träne
im Auge (auch engl.)
(Stück des Wegs, Gegenseitig
geschenkt, Diese 4)
Traumlied
(Ich bin groß)
Trotzige
Alte (Stück des Wegs, Nichts ist
ideal,
Sternschnuppen, Diese 4)
Tschuldigung (Spuren)
T-Shirt (Draufgänger,
Woher - wohin, Diese 1)
Tun als ob
(Ich bin groß)
Tut mir
leid (Der geklaute Gameboy)
U
U-Bahn
fahrn (Ich bin groß)
Überheblich
(Unentdeckt)
Unentdeckt (Unentdeckt, Diese 2)
V
Verklappt
(Ausgeliefert, Diese 3)
Vergessen
(Bestes Stück)
Verwirrung
(Im Handumdrehn)
Vielleicht
ist ja so (Im Handumdrehn)
Voll
dabei (So gesehen)
Vorbei (Spuren,
Diese 4)
Vorfreude (Du bist schuld)
W
Wachtraum
(Spuren)
Warnung (Du bist schuld)
Warum
beeilen (Der geklaute Gameboy)
Was
ich erzählen will (Ich bin groß)
Was ihr wisst
(Ich bin groß)
Was
ist wahr (Draufgänger, Nichts ist
ideal, Diese 3)
Was mach ich da (So gesehen)
Was muss ich noch tun (Draufgänger,
Gegenseitig
geschenkt, Diese 2)
Was
weiß ich schon (So ist gut)
Was würd ich ohne dich tun (Weit
und offen,
Gegenseitig geschenkt, Diese 2)
Weit und offen
(Weit und offen, Gegenseitig
geschenkt, Diese 1)
Wem nützt es (Spuren)
Wenn der Vorhang fällt (Nix
dagegen)
Wenn ich gehn muss (Unentdeckt,
Diese 3)
Wer
kommt (Ich bin groß, Papa backt)
Wie
geschmiert (Unentdeckt, Diese 3)
Wieso frag ich dich (Weit und
offen, Woher - wohin, Diese 3)
Will
aber (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa backt)
Woher,
wohin (Weit und offen, Woher -
wohin, Diese 3)
Wohin der Weg auch führt (Nicht
als Eigentum,
Gegenseitig geschenkt,
Sternschnuppen)
Womit hab ich das verdient (Du
bist schuld)
Woran
denkst du (Bestes Stück)
Wunder (Spuren,
Diese 2)
Wut so doll (Der geklaute Gameboy)
Z
Zähl
mal mit (Nix dagegen)
Zahnspange
(Mama, mach Mam'lade, Aufräum')
Zielsuche
(Im Handumdrehn)
Zu
anderer Zeit (Draufgänger)
Zuhörer
(Der geklaute Gameboy)
Unvertonte
Gedichte
Ausgewogenheit
Denkmal
Die Lichter an Weihnachten
nach Senta Schads Abschied
Fettich
HDH (für Hanns Dieter Hüsch)
Nachlass
Traditionspflege
Trost ?
Wenn
Zum Trotz
Gedichte
und Texte zum Jahresende
Das
Jahr geht rum 1989
Einheitsweihnachten 1990
Weiße Weihnacht in weißen Westen (Dialog)1994
Von Nix kommt nix (Reportage)1995
Die Lichter an Weihnachten 1998
Zehn Minuten Gedicht 2001
Schon wieder Zeit 2002
Frohe Weihnacht wieder mal 2003
Weihnachtsstimmung 2004
Gedichte
über den Weihnachtsmann
Jobsharing
Weihnachtsmann & Osterhase 1991
Der Weihnachtsmann auf Tour in Kur 1992
Der Weihnachtsmann Präsidentschaftskandidat
(Der
Kandidat - gescheit gescheitert) 1993
Glaubst du an den Weihnachtsmann? 1996
Weihnachtsstreik 1997
Weihnachtsmann ohne Dichtlust 1998
Das Weihnachtslicht 1999
Weihnachtsmann mit Frust 2000
Gerd
Schinkel
singt auf deutsch eigene Lieder
CDs
für Erwachsene:
Es gibt CDs mit Liedern für
Erwachsene in quasi chronologischer Zusammenstellung (drei vorwiegend
aus dem vorigen Jahrtausend), eine CD mit meinen besten Liedern aus dem
vorigen Jahrtausend und - als besondere Zusammenstellung - einen
Viererpack mit meinen besten Liedern.
0
- "Nix dagegen" -
eigen(sinnig)e Lieder
1
- „Nicht
als Eigentum" - eigen(artig)e Lieder
2
- „Stück
des Wegs" - eigen(willig)e Lieder
3
- „So
gesehen" - eigen(mächtig)e Lieder
4
- „Weit
und offen“
- eigen(ständig)e Lieder
5
- "Draufgänger" - eigen(händig)e
Lieder
6
- "Unentdeckt" - eigen(tümlich)e
Lieder
7
- "Du bist schuld" -
eigen(wüchsig)e Lieder
8
- "Spuren" - eigen(wertig)e
Lieder
9
- "Ausgeliefert" - eigen(nützig)e
Lieder
10
- "Bestes Stück" -
eigen(brötlerisch)e Lieder
11
- "So
ist gut" - eigen(verantwortlich)e Lieder
12
- "Im
Handumdrehn" eigen(süchtig)e Lieder
CDs in
besonderer Zusammenstellung:
die
besten eigenen
aus dem vorigen Jahrtausend :
-
"Sternschnuppen"
-
- "Schicksalsglück" -
CD mit 19 Liedern
zu meinem Buch :
„Bin
ich ihr ähnlich?"
- Adoptivtochter auf Spurensuche in Korea“ -
erschienen Dez. 2005 bei Books on Demand,
Norderstedt, ISBN 3-8334-33915-7, 260 S., 14.90
€
Buch ist im Handel und bei mir erhältlich, CD nur bei mir
- "DIE BOX: gnadenlos
anachronistisch - aber nicht hoffnungslos" enthält meine
mutmaßlich besten Lieder:
- DIESE (1)
- AUCH DIESE (2)
- AUCH NOCH DIESE (3)
- WOHL AUCH NOCH DIESE
(4)
"- "1-fach"
Beispielsweisen
vorzugsweise auszugsweise
- "4-fach"
Beispielsweisen
vorzugsweise scheibchenweise
als
4er Box angelegt, aber auch jede CD einzeln
( erschienen 2003, thematisch sortiert mit meinen bis
dahin geschriebenen besten Liedern):
-
„Gegenseitig
geschenkt“
„Beziehungsweisen“
schönste Liebeslieder
-
„Woher
– wohin“ –
„Betrachtungsweisen“
beste Lebenslieder
-
„Nichts
ist ideal“ –
„Sichtweisen“
trotzigste Trotzlieder
-
„Papa
backt“ –
„Singweisen“
aus der Kinderwelt
Es
gibt fünf CDs mit eigenen Liedern für Kindern in altersentsprechender
Zusammenstellung sowie zwei CDs mit den besten Kinderliedern (einmal
laut, einmal leise):
CDs
für Kinder:
- "Igitt!
Da drin sind Zwiebeln" - für
Vorschulkinder
- "Ich bin groß" -
zur Einschulung
- "Papa repariert" - für
"frische" Grundschulkinder
- "Der geklaute Gameboy"
- für
erfahrene Grundschulkinder
- "Mama, mach
Mam'lade" - für
große Grundschulkinder
sowie
als "beste" Kinderlieder:
- "Aufräum'"
(laut genug)
- "Mach die Tür zu"
(leise)
|

Gerd
Schinkel
singt auf deutsch eigene Lieder
|
Jahresendgedichte oder -texte:
Weihnachten 1989
Das Jahr geht rum
Das Jahr geht rum - kann nicht verweilen -
schon wieder Zeit für dumme Zeilen.
Deshalb zum Stift und zum Papier -
was dabei rauskam, liegt vor Dir.
Nach frohen Oster-, Pfingstentagen,
und Urlaub, als am Strand wir lagen,
sind wir aus unserer Wohnung raus
und wohnen jetzt im eignen Haus.
Dort feiern wir das Weihnachtsfest -
wenn man so will - im eignen Nest.
Wir wünschen Euch Gemütlichkeit.
wohlige Wärme, Heiterkeit,
Marzipan und Haselnüsse,
Geschenkpapier und feuchte Küsse,
auch volle Teller, Schüsseln, Krüge,
Weihnachtsmänner zu genüge -
von allem etwas, nicht zuviel
von den vier Schinkels aus Köln-Kriel.
Einheitsweihnachten 1990
Einheitsland und Einheitsleben,
Einheitswein von Einheitsreben,
Einheitswert der Einheitshäuser,
lauter Einheitsnikoläuser,
Einheitsbrei und Einheitswurst,
Einheitsbier löscht Einheitsdurst,
Einheitswohnung, Einheitswagen,
Einheitsfreuden, Einheitsklagen,
zur Einheitseinheizzeit zu holen:
Einheizbriketts und Einheizkohlen,
Einheizfreudenfeuer brennen,
Einheitsfeuerwehren rennen,
Einheitsostern, Einheitswesten,
einig Einheitsluft verpesten,
Einheitskuchen, Einheitstee,
Einheitsbrötchen und -kaffee,
Einheitsfraß - nee: Einheitskost,
Einheitsporto, Einheitspost,
Einheitsrotkohl, Einheitsruß,
Einheitschristbaumschmuck und -fuß,
Einheitsweihnacht und -lametta,
Einheitsregen: Einheitswetter,
Einheitsliebe, Einheitsgrüße,
Einheitsgröße für Hände und Füße,
Einheitsverträge, Einheitsverbote,
Einheitsgebühren, Einheitsgebote,
dreiundzwanzig Pfennig/Einheit -
vertelefoniert - so ‘ne Gemeinheit...
Einheitsmafia mit Einheitspate -
zur Weihnacht gibt’s nur noch die Einheitskarte...
Weihnachten 1994
Weisse
Weihnacht in weissen Westen
„Was ist denn nun seltener: Das
Weiß weißer Weihnacht -
oder weißer Westen?“ -
„...“ -
„Wie: ‘Osten!?? - Sibirien - da läg mehr Schnee rum als im Westen’... Na,
Sie Scherzbold! Ich mein die ärmellose, vor verschließbare
Oberbekleidung...“ -
„...“ -
„Ja ‘Ach so’ - nu tun Sie bloß nicht so... Also: Welches Weiß ist denn
nun weniger selten?“ -
„...“ -
„Wie ‘Weiß nicht’...Ach so, Sie wissen nicht. Ja wer denn dann?“ -
„...“ -
„Wie: ‘Weiß der Himmel’... Kucken Se mal hoch!... Alles Grau!... Aber wie
is nu mit der Seltenheit weißer Westen?...“ -
„...“ -
„Fiel Ihnen auch schon auf? - ja, woran liegt’s?“ -
„...“ -
„Ach so... Sie meinen: Hängen alle im Schrank, die weißen Westen... wär’
denkbar... aber warum?...“ -
„...“ -
„Passen nicht mehr ... Könnte auch sein...“ -
„...“ -
„Zu eng geworden - ach so meinen Sie das. Aber vielleicht ist es ja auch
beides: Paßt nicht mehr, weil: Klemmt inzwischen - aber paßt auch nicht mehr,
weil nicht mehr passend...“ -
„...“ -
„Nicht Mode... das auch. Aus der Mode sowieso. Nein: Ich mein: Nicht mehr
passend, weil nicht mehr angebracht. Weil man beim Blick in’ Spiegel - der
anner Wand oder der zum Blättern is ma egal - weil dann die Birne zu rot würde...“
-
„...“ -
„Wie: ‘Das Problem ma vom Kanzler lösen’ ... Ach so... Also: Wenn’s nur
zu eng wär’, zum Beispiel beim Helmut (ich hab ja nich Kohl gesagt...) -
wenn’s also kneifen würde... so ‘ne Pelle wär’... man könnt ja nix
drunter tragen, unter der Weste...“ -
„...“ -
„Ach so... ham Se auch recht: Sieht nich gut aus, wenn gleich neben den
Fettflecken das Lebendige so unter der Knopfleiste rausgequetscht käm’... Und
bei nix drunter: Schwitzflecken sind auch nich schön... tja, würd wohl mancher
ins Schwitzen kommen, mit ‘ner weißen Weste an... wegen der
Peinlichkeit...“ -
„...“ -
„Wie: ‘Soll sich nich so anstellen... kann ja was drüber ziehen’...“ -
„...“ -
„Ach so: Sakko an, Zweireiher zu - fertig is die Laube... na ja, wär’
denkbar...aber dann wär’ sie auch wieder weg, die weiße Weste...“ -
„...“ -
„Ja, stimmt - aber die Flecken säh man auch nicht mehr. Die von der letzten
Schlammschlacht zum Beispiel, als die Kübel nur so flogen. Früher, da hat
Mutter immer gesagt: ‘Tritt nich inne Pfütze - gibt Flecken auffe weißen Strümpfe!’
Und wenn’s doch passiert war: ‘Laß den Matsch trocknen. Kannze später noch
rausbürsten“...Aber so Dreckspritzer sind hartnäckig - auch auffe Westen.
Und mit ‘ner Drahtbürste kann so’n Stoff ganz schön gerupft werden Sieht
man dann auch...“-
„...“ -
„Wie: ‘Chemie’...Ach so: chemische Keule, Fleckenspray, flüssiger
Entferner ... wenn das man nicht zu ätzend is ... könnt Löcher geben, wo
vorher Flecken warn... dann hätt man ja auch gleich mit der Nagelschere so
drumrum... aber wär ‘n Jammer, dat feine weiße Westenstöffken...“ -
„...“ -
„Mein ich doch. - Oder wenn ma rote Grütze, Nachtisch inner Kantine, ganz
hinten inner Ecke beim Mauscheln... also: wenn einer wat von Schwarzgeld sagt,
kann ei’m ja schon ma wat vom Kaffeelöffel rutschen, nich? Wo’s um Beträge
geht, die man nich einfach schlabbern kann... Aber so Kleckerleskram, wo die
Serviette verrutscht war - müßte doch weggehn...“ -
„...“ -
„Und wenn die Spritzer so mehr am Rand sind - so seitlich außen anner Weste,
wo die Serviette ja nie... etwa da, wo drunter die Brustwarzen sind ... könnte
man ja lässig die Daumen in die Armlöcher der Weste, Handflächen drüber, und
die Finger scheinheilig spielen lassen... Scheinheilig - das paßt überhaupt -
ich mein: zu weißen Westen. Einfach den Schein der Heiligkeit wahren. Augen zu
- und durch. Das ist die Devise. ‘ne peppige Fliege dazu: Das lenkt ab von der
mangelnden Makellosigkeit des Westenweißes... „ -
„...“ -
„Und Selbstbewußtsein! Stolz geschwellte Brust - und so tun, als könnt’
die Weste nich blendender sein. Dabei wissen se genau von ihrem Weiß: Weißer
geht’s nich... ja, wie denn auch... Rubbeldidupp?...
Eck-Speck-Dreck-Fleck-weg-hex-hex...? Hätt’ wohl mancher gerne,
dem’s an Selbstbewußtsein fehlt... der seine Weste lieber tief verbuddelt...
im Schrank, oder Kommode... Fraß für die Motten...“ -
„...“ -
„Ich weiß von nix... nix von Westen... nix von Osten... aber kucken se mal
hoch... immer noch alles grau?...“ -
„...“ -
„Vielleicht schneit’s noch... weiße Weihnacht... könnt ja schon öfter
sein... gab’s früher häufiger...“ -
„...“ -
Wie: ‘Weiße Westen auch’...ach so...“ -
Weihnachten 1995
Von
nix kommt nix
- eine
„theologische“ Schröpfungsgeschichte
Moderator:
„Es dürfte sich allenthalben herumgesprochen haben:
Bundesfinanzminister Theo Waigel hat große Löcher zu stopfen. Die Steuerschätzer
haben sich vertan, und nun ist guter Rat teuer. Wir haben uns umgehört und
weder Kosten noch Mühen gescheut, um Beispiele zu suchen, die Waigel quasi
„theologisch“ als Vorbild zur Problemlösung dienen könnten. Im Nahen
Osten, in Palästina, sind wir fündig geworden. Am Telefon begrüße ich
unseren Korrespondenten Willi Wichtig in Amman. Herr Wichtig, was ist Ihnen
aufgefallen?“ -
Korrespondent:
„Ja, guten Tag Herr Schwätzig, hier im Nahen Osten ist
ja allerhand in Bewegung. Im Westjordanland hat es Verschiebungen im Machtgefüge
gegeben. Palästina den Palästinensern heißt die Devise, die sich allerdings
noch nicht völlig durchgesetzt hat. Die neu in die Ämter drängende Obrigkeit
versucht nun, sich ein genaueres Bild zu machen, wie ihre Herrschaft überhaupt
aussieht. dazu gehört natürlich auch Klarheit übers Geld. Natürlich wird
auch hier, westlich des Jordans, erwartet, daß die Behörden und staatlichen
Dienstleistungen funktionieren. Alles kostet Geld, und der Staat hat natürlich
- wie überall - zu wenig davon. Selbstverständlich gibt es auch hier Steuerschätzungen,
aber die zugrunde liegenden Zahlen sind doch zu ungenau und überdies werden sie
ständig angezweifelt. Was also tun? Die zuständigen Instanzen haben
entschieden: Es gibt jetzt zunächst eine Volkszählung, damit man überhaupt
erst einmal erfährt, wie viele Steuerzahler es im westlichen Jordanland
gibt.“ -
Moderator:
„Eine Volkszählung, sagen Sie. Mit einem derartigen
Vorhaben ist unsere Regierung ja schon mal vor dem Verfassungsgericht
gescheitert. Das kann Theo Waigel also nicht so helfen. Datenschutz spielt
offenbar im Nahen Osten keine so große Rolle.“ -
Korrespondent:
„Nein, wissen Sie, hier hat man ganz andere Probleme. Die
Obrigkeit hat nämlich verfügt, daß für diese Volkszählung ein ganz
besonderes, in diesem Falle sogar sehr aufwendiges Verfahren angewandt wird.
Offenbar traut man den eigenen Organisationstalenten so manches zu. Man will
sich hier nicht nur an den Einwohnermelderegistern orientieren, auch nicht an
den Dateien der Sozialversicherungen oder was sonst noch an bürokratischen
Erhebungen zugrunde gelegt werden könnte. Nein, man will der Sache ganz auf den
Grund gehen und hat deshalb angeordnet, daß jeder dort gezählt werden soll, wo
sein Geburtsort ist.“
Moderator:
„Und alles wegen der Steuer? Die haben wohl keinen Bund
der Steuerzahler, wie bei uns. Wird das nicht furchtbar aufwendig? Wie muß man
sich das vorstellen?“ -
Korrespondent:
„In der Tat: Der Aufwand ist enorm, aber gleichzeitig -
man kann ja auch die guten Seiten
herausstellen - ist darin auch ein gigantisches Konzept zur Ankurbelung der
Tourismusbranche, genauso wie für die Gastronomie oder die Hotellerie zu sehen
- und da könnte es wieder als Beispiel zur Lösung von Waigels Steuerproblemen
herhalten. Schauen Sie, es ist ja nicht nur so, daß die Leute sich schriftlich
an die Behörden ihrer Geburtsorte zu wenden hätten. Nein, sie sollen sich dort
innerhalb eines bestimmten Zeitraumes leibhaftig und persönlich melden, damit
man sie nach Augenschein registrieren kann.“ -
Moderator:
„Gigantisch - und das gilt für jeden - also für Männlein,
Weiblein und die Kinder dazu?“ -
Korrespondent:
„Ja - eingeschränkt. Also erst mal natürlich nur für
Steuerzahler. Man will sich ja nicht zuviel Zählarbeit machen, schon gar nicht
mehr als nötig. Also heißt das in der arabischen Männerwelt, daß die Männer,
die Ernährer der Familie, gezählt werden. Die Frauen und Kinder kommen dann
mit auf die Zählkarte und werden so auch registriert. Aber sie müssen auch
leibhaftig erscheinen - als Köpfe werden nur die tatsächlich gesichteten Köpfe
gezählt.“
Moderator:
„Heißt das nun, daß sich zu einer bestimmten Zeit ganz
Palästina - quasi ferngesteuert - auf die Socken macht und dahin strebt, wo die
familiären Wurzeln liegen?“ -
Korrespondent:
„Exakt. Ich will das mal an einem Beispiel deutlich
machen, damit auch Theo Waigel versteht, wie das funktioniert. Etwas südlich
von Jerusalem ist ein Fleckchen von überschaubarer Größe, der nennt sich
Bethlehem. Nichts los, Fuchs und Hase sagen sich hier Gute Nacht, ein richtig
verschlafenes Nest. Besatzungssoldaten sieht man selten, sind vielleicht schon
abgezogen, weil’s sich kaum lohnt. Industrie ist nicht, hauptsächlich
Landwirtschaft, genauer Viehzucht, ein paar Rinder, Schafe, vereinzelt Esel,
Weidewirtschaft mit hoher Arbeitslosigkeit. Wer keinen ordentlichen Job hat,
kann sich ein paar Mark damit verdienen, daß er auf das Vieh aufpaßt, damit es
nicht vom Feld geklaut wird. Schön ist das Kaff auch nicht, so daß der
Tourismus auch keine Ansätze hat. Hotelbetten gibt’s folglich auch kaum. Die
wären in normalen Zeiten auch sicher nicht ausgelastet. So.“ -
Moderator:
„So Käffer gibt’s bei uns auch zu genüge.“ -
Korrespondent:
„Richtig. Nun kommt aber diese Volkszählung, und die
bringt dem Flecken tatsächlich einen warmen Regen. Bethlehem muß - keiner weiß
so recht warum - ein ziemlich fruchtbarer Ort gewesen sein. Vielleicht lag’s
am Wasser oder an der guten Landluft, mag sein auch daran, daß nichts los ist,
außer sternenklaren Nächten, in denen man, leicht besäuselt, schon mal die
eigenartigsten Wahrnehmungen haben kann. Kann aber auch sein, daß hier mal früher
der Bär los war, vielleicht als Nomadentreff mal in Mode, oder hier gab’s
gute Hebammen - weiß der Kuckuck. Jedenfalls gab’s hier wohl früher
reichlich Geburten.“ -
Moderator:
„Jetzt kommen wir wohl der Sache näher: Waigel ist ja
auch kürzlich Vater geworden.“ -
Korrespondent:
„Moment. Auf Waigel komm ich gleich wieder. Nun ist über
dieses Örtchen Bethlehem das absolute Chaos reingebrochen. Die paar Hotels sind
längst ausgebucht, die Gaststätten und Fremdenzimmer auch, Pensionen sind auch
voll. Aber - die Leute strömen immer noch in das Nest - und keiner weiß, wo
sie noch hin sollen. Das führt zu den dollsten Improvisationen - und natürlich
auch zu unverhofften Einnahmen. Es wurden Notunterkünfte geschaffen, in
Eingangsfluren, Turnhallen, Kirchen, sogar ein Stall wurde zur Verfügung
gestellt.“ -
Moderator:
„Also solche Unterkünfte, wie man sie bei uns manchmal
Flüchtlingen anbietet.“ -
Korrespondent:
„Genau. Ich hab mir einen Fall mal genauer schildern
lassen. Ein gewisser Lukas hat den populärwissenschaftlich dokumentiert. Es
geht um ein Handwerkerehepaar aus Nazareth: Er schon reichlich betagt, und
sicher nicht mehr für’s Schlafen auf hartem Boden zu begeistern. Sie könnte
seine Tochter sein, also vom Alter vielleicht noch für’s spontane Nächtigen
zu haben, aber: Sie kam hochschwanger an und mittlerweile ist der Nachwuchs da -
kann also jetzt auch mitgezählt werden. Es sieht übrigens ganz idyllisch aus
in dieser Stall-Behausung. Heizung ist zwar nicht, aber die auch untergestellten
Viecher geben ja genug Körperwärme ab. Frische Luft kommt von draußen, Licht
auch, denn Strom ist natürlich auch Fehlanzeige. Dafür scheint ein Stern rein,
der wie dafür geschaffen überm Eingang steht und so eine Art Schweif zu haben
scheint. Den Säugling haben die Eltern in die Futterkrippe gelegt. Na ja - mich
würd’ das ja pieksen, aber so kann das, was nicht drin bleibt, problemlos
nach unten durchsickern. man wird nur drauf achten müssen, daß sich das Vieh
beim Fressen nicht vertut und aus Versehen einen Zeh anknabbert.“ -
Moderator:
„Wirklich idyllisch...“ -
Korrespondent:
„Das hat sich hier auch schon rumgesprochen. Ein paar von
den Aushilfshirten, die auch nachts dem Vieh auf den Weiden Gesellschaft leisten
- wahrscheinlich haben sie im Ort ihre Betten für die Volkszählungsgäste zur
Verfügung gestellt, vielleicht ist es ja die Verwandtschaft - die haben sich
auch schon eingefunden, angelockt wohl von diesem eigenartigen Schimmer überm
Stall, der ja am Himmel zu sehen ist. Ob das irgendwas zu bedeuten hat,
vielleicht ein neuer Arafat angedeutet wird, wer will das zu diesem Zeitpunkt
sagen. Darüber kann uns ja dann in ein paar Jahren vielleicht irgend so ein
andere Lukas aufklären...“ -
Moderator:
„Und wie kriegen wir jetzt die Kurve wieder zu Waigel?“ -
Korrespondent:
„Ganz einfach. Der will ja, wie Sie sagen, sein
Steuerloch stopfen. Wie wär’s mit einer Stallsteuer für raffgierige
Vermieter, oder mit einer Unterbringungssteuer für alle, die Betten anbieten,
oder auch eine Außerhaus-Übernachtungssteuer für diejenigen, die nicht in
ihren eigenen Betten schlafen können oder wollen. Oder gleich eine
Schlafsteuer, womit Waigel ein für allemal dokumentieren könnte, daß er zu
den Auserwählten gehört, nach dem Motto: ‘Den Seinen gibt’s der Herr im
Schlafe’.“ -
Moderator:
„Nicht schlecht, die Idee. Und wenn gar nichts mehr
hilft, könnte Bayern ja auch die Nahostlösung für das Westjordanland mit der
ausgedehnten Autonomie verfallen und das Volkszählungsurteil des
Verfassungsgerichtes so respektieren wie das Kruzifixurteil. Dann stünde einer
bayerninternen Völkerwanderung zwecks Feststellung der genauen Zahl aller
Steuerzahler im Freistaate und zum Wohle des darbenden Fremdenverkehrs nichts
mehr im Wege. In diesem Sinne:
Fröhliche Weihnachten.“
Die
Lichter an Weihnachten 1998
(nach Senta
Schads Abschied)
frost
klirrt seltener
schnee bleibt rar
es regnet viel
und tropfen rinnen
die wangen hinab
weint
mit uns der himmel
oder duschen uns wolken
den kummer aus der seele
damit wir empfänglich werden
für die sonne danach
und wieder leichteren herzens
nach oben winken können
wo man uns wahrnimmt
auch wenn du es nicht glaubst
die
lichter an weihnachten
zaubern uns neuen glanz
selbst in traurige augen
wenn wir uns an das erinnern
was uns niemand nehmen kann
Zehn-Minuten-Gedicht
(Weihnachten 2001)
Martina
wollte ein Gedicht.
Ich sagte erst: "Ich will das nicht!
Schon wieder dieses dumme Dichten,
aus den Fingern gesaugte Geschichten.
(Oder
heißt das jetzt "gesogen"?) -
Siehste! Stress! Ich hab nicht gelogen! -
Haste 'nen Stift? Haste Papier?" -
Sie reichte mir beides, sagte nur: "Hier!",
räumte
den Tisch frei, machte mir Platz,
und ich saß da, schrieb Satz auf für Satz
und sollte dabei schon an Weihnachten denken...
Was für eine Welt: Man muß sich verrenken
und
hat keine Chance, der Zeit zu entfliehen,
sich irgendwo weitab zurückzuziehen.
Drum soll es halt sein, wie gewohnt so seit Jahren:
ein Brief ist dabei (da kann man was erfahren)
aus
der Wildenburgstraße, fast hinterster Winkel
die herzlichen Grüße zum Fest - 4 X Schinkel.
Weihnachten 2002
Schon wieder Zeit
Das Wetter nass und kalt
die Füße -
Lichterketten leuchten hell.
Schon wieder Zeit für Weihnachtsgrüße.
Das Jahr vergeht so furchtbar schnell.
So sitzt man da, macht sich Gedanken,
denn schließlich soll was auf Papier.
Man überlegt und setzt sich Schranken,
kratzt sich am Kopf, verzweifelt schier.
Man will ja keinen Unsinn schreiben,
nur weil es sich zur Weihnacht schickt
mit Grüßen in Kontakt zu bleiben -
und ratlos man ins Weite blickt.
"Ein frohes Fest" - na ja, wie immer,
"und guten Rutsch" - so wie gehabt.
Ein anderer Einfall? - Keinen Schimmer,
an dem man sich zufrieden labt.
Und so bleibt alles wie's gewesen. -
Es eilt! Die Post muß schließlich weg.
Der Gruß zum Fest hier aus der Besen-
kammer, dem Kulturversteck.
Jahresendgedanken Weihnachten 2003
Frohe
Weihnacht wieder mal
Frohe
Weihnacht wieder mal -
Jedes Jahr dieselbe Qual:
Wem will, wem soll, wem muss man schreiben,
schenkt man Geschenke, lässt man’s bleiben..
Kerzen
kaufen, Weihnachtsbaum –
Wo soll er steh’n? Wie wirkt der Raum?
Essen planen und Besuche –
Wie schlägt das finanziell zu Buche...
Restaurant
– vielleicht zu teuer...
Nächstes Jahr zahlt man mehr Steuer...
Vieles kann das Fest vermiesen –
Bloß nicht ärgern! Nein, nehmt diesen
Brief,
der vielleicht Freude bringt,
dass Ihr sogar zur Weihnacht singt!
Alles Gute, nah und ferne
Von 4 Schinkels – habt uns gerne...
Rennt
jeder rum, kauft was zum Schenken,
dann muss ich an den Sommer denken.
Da war der Himmel oft so blau -
jetzt ist er neblig, trüb und grau.
Wenn Regen, Schnee die Erde feuchten,
wenn drinnen hell die Kerzen leuchten,
kann's draußen ungemütlich sein -
ich schenk mir noch 'nen Glühwein ein.
Bringt der auch Hitze nur von innen -
man muss ja irgendwo beginnen.
Dann schnell dem Baum zu Leibe rücken,
die Zweige so wie immer schmücken,
Klamotten sich mit Harz verdrecken,
Kerzen in die Halter stecken,
die Krippe irgendwie drapieren,
man will ja nicht viel Zeit verlieren.
Geschenke drum herum dann liegen -
alle viel zu vieles kriegen,
Weihnachtslieder - längst vergessen,
und im Bauch drückt schwer das Essen.
Weihnachtsstimmung froh genießen,
und feucht das neue Jahr begießen -
Man muss nur lange genug warten,
dann wird es wieder grün im Garten.
g.sch.2004
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