"Mama, mach Mam'lade" -
Lieder für
große Grundschulkinder
Mama, mach Ma’m’lade...
C/2
Mamama Mama, mach Ma’m’lade! 2 X
C / G
Mach kein’ Kuchen, kein’ Kompott,
F
denn sonst sind alle Früchte fott..
G
Mamama Mama, mach Ma’m’lade! 2 X
C / G
Mach ma so zwanzig, dreißig Glas -
F
das wär’ doch wirklich was!
G
Mamama Mama, mach Ma’m’lade...
C
Achtzehn Kilo, ‘ne Kiste voll
C
reife Pflaumen, is’ ja toll!
G
Wo ich Pflaumen doch so mag,
F
morgens dick auf Brot mit Quark...
G
Haste leere Gläser da,
C
aufbewahrt vom letzten Jahr?
G
Prima, mach se wieder voll
F
reife Pflaumen - is ja toll
G
(und erst dann tanz Rock’n Roll...)
‘n ganzer Strauch voll Stachelbeern -
sind schön sauer - hab ich gern.
Pflücken is ‘ne miese Qual -
doch da bleibt wohl keine Wahl...
Erd- und Brom-, Johannisbeern,
Sauerkirschen, ohne Kern:
So mit Vitaminen voll -
findet auch die Wespe toll...
Kokoko kost mal - Konfitüre!
Mamama rühre, Mama, rühre!
Denk heut ma nich an Kaffeeklatsch,
und mach Ma’m’lade aus dem Matsch...
Mamama Mama, mach Ma’m’lade!
Sasasa sei Dir nicht zu schade!
Und nimm den Löffel in die Hand,
denn sonst ist alles angebrannt...
Mamama Mama, mach Ma’m’lade! 2 X
Und füll se in die Gläser rein!
Nanana siehste, kannste fein!
Mamama Mama, mach Ma’m’lade! 2X
Und sind die Gläser alle voll,
dann haste Zeit für Rock’n Roll...
Mamama Mama, mach Ma’m’lade...
Geh nicht auf den Wecker
D/0 Eà d
Hey, geh mir nicht auf’n Wecker!
D
Hey, geh mir nicht auf’n Wecker!
A
Hey, geh mir nicht auf’n Wecker! -
D D7 G
Stell den Wecker mal weg.
AD
Früh um sieben weckt mich schon der Wecker.
Früh um sieben weckt mich schon der Wecker.
Früh um sieben - der verdammte Wecker -
stell den Wecker mal weg.
Früh um sieben hau ich auf den Wecker.
Früh um sieben hau ich auf den Wecker.
Früh um sieben ein bekloppter Wecker -
stell den Wecker mal weg.
Ich bin’s leid: Weg mit diesem Wecker!
Jetzt hab ich ‘nen Elektrowecker.
Wenn der summt, zieh ich halt den Stecker -
steck den Wecker mal weg.
Hey, geh mir nicht auf den Wecker,
blöder Wecker, mit und ohne Stecker.
Hey, geh mir nicht auf den Wecker -
bring den Wecker mal weg.
Zahnspange
D/0
Ich hab ‘ne Zahnspange hinter meiner Wange -
D
diese Zahnspange brauch ich sicher lange.
AGD
Vor der Zahnspange war ich lange bange -
D
und ich weiß, wenn ich beiß, das ist ein schaaa--
GAG
--einbar schönes Ding, von dem ich jetzt sing.
ADGAD
Wenn ich lache oder gähne, sieht jeder meine Zähne.
D
Paar sind wohl auch krumm und schief.
D
Zur Regelung der Schäden
G
zum Kieferorthopäden ich mit meiner Mama lief.
GD
Und dafür kann ich bürgen: Ich musste schrecklich würgen,
D
bis der Abdruck fertig war
D
im Mund, von meinen Zähnen - ich will das nur erwähnen,
GA
damit Ihr wisst, was mir geschah.
GAD
Will ich essen oder naschen, aus Tüten oder Taschen -
sowas mocht ich früher sehr. -
Nun kannst Du selber schauen: Wie soll man damit kauen?
Mit der Spange geht’s nicht mehr.
Wie soll das Sprechen gehen? Man kann mich kaum verstehen -
das geht mir doch ziemlich quer!
Eins muss ich noch nicht müssen: Ich brauch noch nicht zu küssen -
mit der Spange wär’s auch zu schwer...
Is egal
E/0
Soll die Zahnbürste rot oder blau sein?
E
Der Kakao lieber warm oder kalt?
AEH7
Kommt der Schal ins Regal oder in’ Schrank rein?
E
Magst Du den Käse lieber
jung oder alt?
H7 E
Willst Du vor- oder rückwärts lieber fahren?
H7 E
Sitzt Du lieber hinten oder
vorn?
AEH7
Isst Du die Würstchen gar nicht oder gleich in Paaren?
H7 E
Wenn Dich was piekt, was spürst Du: Stachel oder Dorn?
H7 E
Is egal, is egal, is egal, is egal -
ADA
Weiß ich jetzt noch nicht - frag mich
nachher noch mal.
c# f#
Is egal, is egal, is egal, is egal -
H7 E
immer soll ich mich entscheiden, hab die
Qual der Wahl, A H7
dabei is doch schnurz, dabei is doch piep,
AE AE
dabei is doch sch......on egal.
AE H7E
Ob im Wald wir nun schleichen oder pirschen?
Wohin soll nun das Bild an der
Wand?
Streuselkuchen mit und ohne Kirschen?
Isst Du das Brot vom Teller oder aus
der Hand?
Trägst Du Hut? Oder hast Du lieber Mützen?
Siehst Du lieber Kino oder fern?
Magst Du mich lieber nun zum Lehnen oder Stützen?
Geboren bist Du, sag mir, unter welchem Stern?
Willst Du Erdbeer-, Vanille- oder Nusseis?
Schmeckt der Keks besser weich
oder hart?
Schokoladenriegel mit und ohne Puffreis?
Bleibt er dran, kommt er ab, Papas
Bart?
Scheitel links, Scheitel rechts, in der Mitte?
Klopapier mehr kratzig oder
weich?
Wenn Du was willst - ist das nun mehr als nur ‘ne Bitte?
Wann gibt’s Du mir die Antwort: sofort oder gleich?
Langweilig
a/0
Rechnen, schreiben, Hausaufgaben -
aG
puh, hab keine Lust.
aea
Will jetzt Zeit für mich nur haben,
aG
und keiner sagt: Du musst!
aea
Mir ist so langweilig - was mach ich mit mir?
daGCea
Ich weiß nichts anzufang’ - ich telefonier:
daGC
Du mit mir, ich mit Dir, von halb drei bis halb vier,
eaGF
dann kommste zu mir um Viertel nach vier.
Ga
Basteln, malen, Comics lesen -
och, macht keinen Spaß.
Am Kühlschrank bin ich auch gewesen –
die Wurst ist weg – das war’s...
Mir ist so langweilig - was mach ich mit mir?
Ich weiß nichts anzufang’ - ich telefonier:
Du mit mir, ich mit Dir, von halb drei bis halb vier,
und um Viertel vor vier bist Du noch nicht hier.
Glotze sehn, Kassetten spielen -
alles viel zu blöd.
Schminken, in den Spiegel schielen -
ist genauso öd...
Mir ist so langweilig - was mach ich mit mir?
Ich weiß nichts anzufang’ - ich telefonier:
Du mit mir, ich mit Dir, von halb drei bis halb vier,
dann kommste zu mir, und dann gehn wir zu Dir...
Im Bett und auf dem Teppich liegen -
strengt so furchtbar an.
Am Rad das Schutzblech gerade biegen –
komm ich grad nicht dran...
Mir ist so langweilig - was mach ich mit mir?
Ich weiß nichts anzufang’ - ich telefonier:
Du mit mir, ich mit Dir, von halb drei bis halb vier,
und sind wir bei Dir, gehn wir wieder zu mir.
Klassenfest
C/0
Klassenfete, Klassenfest -
C
wir machen heut ein Klassenfest!
G
Weg die Tische! Weg die Stühle!
FBF
Wo ist das Getränk, das kühle?
CFC
Klassenfete, Klassenfest -
G
haltet Eure Tassen fest. FGC
Jetzt wird geblödelt und gelacht -
die Eltern um den Schlaf gebracht.
Kaltes Eis und heiße Scheiben -
wen geht’s was an, was wir hier treiben?
Jetzt wird geblödelt und gelacht -
jeder hat was mitgebracht.
Da wird getanzt auf neueste Hits,
‘nen Preis gibt’s für den besten Witz.
Im schwachen Licht ist’s so gemütlich -
mit Nüssen tut sich jeder gütlich.
Da wird getanzt auf neueste Hits,
nach Luft geschnappt auf weichem Sitz.
Klassenfete, Klassenfest -
so geht es rund, wenn man uns lässt.
Papiergirlanden, bunte Wände -
jedes Fest geht mal zu Ende...
Klassenfete, Klassenfest -
wer kümmert sich jetzt um den Rest... > 2 x
Schon wieder frei
e/0
Er ruft sie nicht an. Er denkt gar nicht dran.
e
Irgendwann fängt sie an zu zweifeln und fragt sich,
e
ist er denn nun wirklich der richtige Mann?
e e7
Sie sitzt nur rum zu Haus und traut sich nicht raus,
a
denkt: Alles ist aus - doch sie macht sich nichts draus.
e
Soll ihn doch der Teufel holn - bleib mir doch gestohln -
H7 a
so schnell geht’s vorbei - schon wieder frei...
e H7
Er ruft gar nicht an. Er denkt gar nicht dran.
Irgendwann fängt sie an sich maßlos zu ärgern
und fragt sich, wieso denk ich an diesen Mann?
Da steht’s Telefon - jetzt klingel doch schon...
doch da kommt kein Ton - kann noch so viel droh’n...
Er ruft doch nicht an. Er denkt gar nicht dran.
Irgendwann fängt sie an sich sorgsam zu schminken,
will sehn, wen sie sonst noch so aufreißen kann...
Da schellt’s an der Tür. Will einer zu ihr?
Sie denkt: Nicht mit mir! Ist keiner mehr hier.
Jetzt kann ihn der Teufel holn...
Eismann
"Hokey Pokey" Richard Thompson
C/0 Eà C
Kleiner Junge rennt, kleines Mädchen auch,
C F C
mit abgezähltem Kleingeld in der Hand.
C F C
Sie laufen um die Ecke und die Straße lang -
F C
da hat der Eismann seinen Stand,
F C
der Eismann hat da seinen Stand.
F C
Jeder kommt gerannt, ist der Eismann da.
Seine Glocke hört man bis in jedes Haus.
Ist es richtig heiß, dann hat er kühles Eis,
deshalb kommen alle Leute raus,
deshalb kommen alle Leute raus.
Das Mädchen an der Ecke mit dem hautengen Dress -
auch sie kennt keinen besseren Genuss.
Sie fühlt sich erfrischt - hat sie die Lippen abgewischt,
ist sie bereit für den nächsten Kuss,
wartet sie auf den nächsten Kuss.
"Hast Du die Zunge verschluckt," fragt Frank seine Anne.
"Seit Minuten bist Du stumm wie’n Fisch..."
Anne grinst ihn an, weil sie nichts sagen kann -
sie schleckt am Hörnchen, und das macht sie frisch.
So ein Hörnchen macht sie wieder frisch.
Manche wolln die Kugeln rund, andre flach
gedrückt,
andre wolln ‘nen Becher oder zwei.
Stelln sich in der Schlange an, sind irgendwann dran,
und sie haben ihren Spaß dabei.
Und sie haben ihren Spaß dabei.
Opa steht am Fenster und kuckt hinaus.
Aus der Schlange winkt die Enkelin ihm zu.
"Zwei Kugeln Schoko-Nuss." - Opa kriegt dafür ‘n Kuss -
und das Eis schmilzt weg im Nu -
und das Eis ist weggeleckt im Nu.
Mama sagt dem Söhnchen: "Nun sei nicht so laut,
oder Du kriegst jetzt kein Eis!"
Söhnchen find’s gemein, drum fängt es an zu schrein.
Auch das ist nicht besonders leise -
Auch das ist nicht besonders leis.
Es ist wie’s ist
A/0
Ich steh im Kla-ha-ha-hassenbuch.
A
Ich steh im Kla-ha-ha-hassenbuch.
E
Ich hab mein Matheheft dreimal vergessen.
D
Ansonsten hab ich gar nichts ausgefressen.
A
Ich steh im Klassenbuch, weshalb ich tierisch fluch’ -
ED
so’n Mist, so’n Mist - es ist, wie’s ist...
CEA
Jetzt krieg ich Stre-hä-hä-hä-hä-heß zu Haus.
DGDA
Jetzt krieg ich Stre-hä-hä-hä-hä-heß zu Haus.
DGDA
Ich könnt ja sagen, dass mir das egal ist -
E
obwohl’s doch eigentlich schon ganz fatal ist.
D
Jetzt hab ich Streß zu Haus. Wie komm ich da bloß raus?
GDGD
So’n Mist, so’n Mist. Es ist, wie’s ist.
CEA
Ich krieg ‘ne se-hä-hä-hechs zurück.
Ich krieg ‘ne se-hä-hä-hechs zurück.
Ich konnt vom Text zu wenig übersetzen -
am liebsten würde ich das Heft zerfetzen.
Ich krieg ‘ne sechs zurück - ich hab heut gar kein Glück -
so’n Mist, so’n Mist - es ist, wie’s ist...
Ich krieg ‘n Brie-hi-hi-hief nach Haus.
Ich krieg ‘n Brie-hi-hi-hief nach Haus.
Hab bei der Klassenarbeit abgeschrieben -
jetzt halten die mich da für ganz durchtrieben.
Ich krieg ‘n Brief nach Haus - dafür gibt’s kein’ Applaus...
so’n Mist, so’n Mist - es ist, wie’s ist...
Prima, sind Ferien
e/0
Prima, sind Ferien! Prima, sind Ferien! Schule ist vorbei!
eGCe
< Lehrer ade und Bücher im Schrank -
Ce
endlich, Gott sei Dank. > 2 x
H7e
Morgens lang im Bett - ach, wie ist das nett...
C e C e
Prima, sind Ferien! Urlaub am Strand -
C e
knackig braun gebrannt...
H7 e
Prima, sind Ferien! Prima, sind Ferien! Koffer voll gepackt.
< Los geht die Fahrt - hol’s Geld von der Bank -
endlich - Gott sei Dank.
> 2 x
Abends spät ins Bett - vorher so adrett...
Prima, sind Ferien - faul sein am Strand -
flirten, Hand in Hand...
Prima, sind Ferien! Prima, sind Ferien! Sonne, Meer und Wind.
< Wellen durchtauchen, rank sein und schlank -
endlich , Gott sei Dank.>
2x
Ins gemachte Bett - wenn man’s stets so hätt...
Prima, sind Ferien - küssen am Strand -
und es brennt der Sand.
Prima, sind Ferien! Prima, sind Ferien! Salz auf unsrer Haut.
< Nächte durchtanzen und auffüll’n den Tank -
endlich, Gott sei Dank.
> 2 x
Schatten in der Bar - ach, auch schon wieder da?
Hell klirrt das Eis im Glas in der Hand -
kühlt den Sonnenbrand.
Prima, sind Ferien! Prima, sind Ferien! Was? - Sind schon vorbei?
< Urlaub ade - noch ein kühler Trank -
auch schon völlig blank... > 2 x
Alle alle da
D/0
Die eine, die hat Locken, die andre dunkle Haut,
DA
die Dritte, die hat Schlitzaug’n, und wie sie clever schaut.
GA
Der Vierte hat ‘n Turban, der Fünfte einen Bart,
DA
der Sechste, der ist pleite - hat viel bezahlt für seine Fahrt... GA
Und nun sind alle, alle da, alle hier -
GAD
hallo Nachbarn, guten Tag - wo wohnt Ihr?
GAD
Nun sind alle, alle hier alle da -
GAD
ob mit blondem oder braunem, schwarzem oder rotem,
A
weißem oder grauem,
A
(grünem oder blauem, buntem oder ohne) Haar.
A D
Die eine geht zur Schule, die andre ins Büro.
Die Dritte geht ins Kaufhaus - das macht sie einfach so.
Der Vierte ist Vertreter, der Fünfte, der fährt Bus.
Der Sechste sitzt zu Hause ohne Arbeit - mit Verdruss..
Die eine hat gern Jeans an, der andere ‘nen Schlips,
die Dritte trägt gern Leder - und der Vierte hat ‘n Schwips.
Der Fünfte läuft in Stiefeln, die Sechste Ton in Ton,
der Siebte riecht was strenger - trägt, was er anhat, Wochen schon...
Der eine hat es eilig, der andere noch Zeit.
Dem Dritten wird der Weg lang, der Vierte hat’s nicht weit.
Der Fünften wird der Platz eng. Der Sechsten ist es kalt.
Der Siebte, der ist einsam - er ist krank und fühlt sich alt.
Die eine hat ‘n Laden, die andere ‘ne Bar,
der Dritte hat ‘ne Werkstatt, macht olle Autos wieder klar.
Der Vierte steht am Fließband, der Fünfte hat ‘n Haus,
der Sechste, der hat Hunger - und das hält er kaum noch aus...
Der eine hilft dem andern, die Dritte ist schon da.
Die Vierte kommt gleich wieder - die war vorhin schon mal da.
Der Fünfte will was mitbring’n, der Sechste hat noch mehr.
Da ist genug für alle - man sieht’s doch, bitte sehr...
Und nun sind alle, alle da, alle hier -
hallo Nachbarn, guten Tag - wo wohnt Ihr?
Nun sind alle, alle hier, alle da -
ob mit blondem oder braunem, schwarzem oder rotem
weißem oder grauem, grünem oder blauem,
buntem oder ohne Haar.
Andres Kind
e/0
Schmale Augen - andre Haut -
e Cmaj7 h7 I2x
rätselnd in die Welt geschaut.
Cmaj7 f# 2x
Andre Sprache - nichts verstehn -
und nur fragend um sich sehn...
Ohne Heimat - wo zu Haus?
Haare glatt - die Stirne kraus...
Wenig Freunde - fremdes Land -
Leben noch nicht in der Hand...
Kleines Leben - nackt und bloß -
zu sehr anders - chancenlos...
Mach die Tür zu
A/0
Spinnst Du? Lass den Rolladen unten!
c# Dmaj7 c# f#
So kurz nach Mitternacht steh ich noch nicht auf.
D E A
Hör zu: Bei drei bist Du verschwunden!
c# Dmaj7 c# f#
Ich mach das Fenster selber früh genug auf.
D E A
Lass es schön dunkel - draußen ist viel zu hell.
D E A f#
Das blendet mir bloß ins Gesicht.
D E A
Ist die Nacht schon vorbei? - Das ging viel zu schnell. D E A f#
Mach die Tür zu! Lösch vorher noch das Licht.
H7 E E7
He Du! Warum muss das so laut sein?
Ein bisschen leiser geht’s doch sicherlich auch...
He Du! Musst Du wirklich so rumschrein?
Du weißt, dass ich den Schlaf doch so dringend brauch.
Ich bin noch müde - im Bett ist schön warm.
Ich steh doch draußen bloß dumm herum.
Lass mich in meinem Traum - gib keinen Alarm.
Mach die Tür zu - ich dreh mich nochmal um.
Ey Du! Lass die Bettdecke liegen!
Du merkst doch wohl, ich bin lang noch nicht wach.
Ey Du! Willst Du Zoff mit mir kriegen?
Geh raus, sonst kriegen wir noch ziemlichen Krach!
Ich werd schon aufstehn. Nachher. Irgendwann.
Komm ich zu spät - was kümmert’s Dich?
Hier im Bett ist so schön - komm, kuck es Dir an!
Mach die Tür zu - ich mach noch Platz für Dich...
Mein Bett
D/0 Eà D
In meinem Bett leg ich mich gerne lang.
D
Dahin komm ich immer wieder, wie ein Bumerang.
D
In meinem Bett fühl ich mich so wohl.
GD
Ich brauch mein Kuscheltier, das ich mir jeden Abend hol.
GA
Und liegt es neben mir, dann bin ich nicht allein -
D
was meinst Du: Bin ich trotzdem groß oder noch klein...?
GAD
In meinem Bett leg ich mich gerne hin.
Das gefällt mir - doch nur, wenn ich wirklich müde bin.
In meinem Bett hab ich Platz genug.
Und auch mein Kuscheltier schläft mit mir auf dem Bettbezug.
Leg ich am Abend unters Kissen ein Gedicht -
was meinst Du: Kann ich’s in der Früh’ oder noch nicht?
In meinem Bett lieg ich so gerne rum.
Ganz egal, ob ich da gerade liege oder krumm.
In meinem Bett, da ist es schön warm.
Und auch mein Kuscheltier liegt bei mir gern in meinem Arm.
Mal auf dem Rücken, auf der Seite, auf dem Bauch -
Was meinst Du: Wie schläft man am besten? Schnarchst Du auch?
Frühstück im Bett
Frühstück im Bett, das ist, was ich manchmal gerne hätt’ -
denn Frühstück im Bett - das find ich nett.
Frühstück im Bett: Brötchen und Kakao auf dem Tablett.
Erst mit Krümel wird das Bett komplett.
Wach ich morgens auf und muss nicht raus,
richt’ ich mir’s gemütlich ein zu Haus.
Zieh die Decke etwas höher, dreh mich nochmal um
und nehm jeden Aufsteh-Aufruf krumm.
Angelehnt, Tablett auf meinem Schoß -
weichgekochtes Ei: Das ist famos.
Ich mag Marmelade, Honigbrötchen, knusprig-frisch -
wozu brauch ich einen Frühstückstisch?
Käse gibt es mit und ohne Loch.
Quark schmeckt mir am besten, weiß Du doch.
Gieß mir bitte noch was nach - Achtung - so ein Schreck...
auf der Decke ist ein Riesenfleck!
Adventszeit - Bastelzeit
A/2
Der Küchentisch ist abgewischt,
A
die Decke weggenommen.
DE
Schon wird der Teig dünn ausgerollt -
A
Weihnachten kann kommen.
DE
Mond und Sterne, Herz und Tier -
E7’ A’
Plätzchen ausgestochen.
E7’
A’
< Weihnachten steht vor der Tür -
DEA
das hab ich schon gerochen.
> 2 x
EA
Kommt nach November der Advent,
DEA
dann ist so viel zu tun,
DEA
zu backen, basteln, malen, schreiben -
E7’ A’
keine Zeit, sich auszuruhn,
EA
zu backen, basteln, malen, schreiben,
E7’ A’
keine Zeit, zu ruhn.
EA
Die Schere teilt die Folie
gezackt in bunte Sterne.
Die grüßen Dich vom Fenster -
ich mag Weihnachten sehr gerne.
Mit Kleber, Faden, Tesafilm
kann bunter Schmuck entstehen -
Weihnachten steht vor der Tür -
das hab ich schon gesehen. > 2 x
Die bunten Stifte, kreuz und quer -
sie färben manche Karten.
Ein Gruß für viele ferne Leut’,
die Weihnachten drauf warten.
Für manche gibt es ein Paket,
gefüllt mit den Geschenken.
Weihnachten steht vor der Tür -
das kann ich mir schon denken. > 2 x
Schneemann
a/0
Wenn der Winter Schnee bringt
a7 a6 a
und es draußen friert,
a7 a6 a
wird mit dicken Stiefeln
G6
draußen rummarschiert.
d E
Warm mit Schal und Mütze
a7 a6 a
und wasserdicht verpackt,
a7 a6 a
mit Anorak und dicker Hose,
G6
und nicht etwa nackt...
E
Schneemann, Schneemann, zieh Dich warm an.
A f#
Schneemann, Schneemann - es ist kalt.
h E
Schneemann, Schneemann, zieh Dich warm an,
A f#
Schneemann, Schneemann, sonst frierst Du bald.
h E A
Schnell hinaus zum Rodeln -
ich fahr schon allein.
Wer war das mit den Schneeball -
jetzt seif ich Dich ein.
Dafür musst Du mich nun
mit dem Schlitten ziehn.
Flatsch - jetzt bist Du ausgerutscht -
was machst Du auf den Knien?
Wieso liegt hier kein Schnee mehr?
Wer hat da gestreut?
Ich hab mich doch so aufs
Schlittenfahrn gefreut...
Matsch liegt auf der Straße
und spritzt mir ins Gesicht.
Warum soll das besser sein -
mir gefällt das nicht!
Draußen falln die Flocken,
decken alles weiß.
Der See ist zugefroren -
da ist ein Loch im Eis.
Im Schnee sind tiefe Spuren.
Wer weiß, was drunter liegt...
Woher die Spatzenhorde
jetzt wohl ihr Futter kriegt?
Schnell ins warme Zimmer
und zum heißen Tee.
Rot sind Ohrn und Nase -
die Zehen tun weh.
Draußen wird’s schon dunkel -
es ist doch noch nicht spät.
Keiner ist schon müde,
dass er sich schlafen legt.
Schnurr,
Miezi, schnurr
D/0
Auf dem Fenstersims draußen
DAGDh
steht die Miezi und miaut.
GAD
Sie hat sich für ein paar Stunden
DAGDh
mal da draußen umgeschaut.
EA
Und nun will sie rein ins Warme,
DAGD
will mal wieder schmusen gehn.
GA
Denn nach einem langen Ausflug
DAGDh
ist es Zeit, nach Haus zu gehn.
GAD
Komm, schnurr, Miezi, schnurr, Miezi, schnurr -
D’AD
ja,
Du bist meine Gute - schnurr.
DA
An den Pfoten noch Dreck - na, der geht wieder weg - f# h
ja, Du bist meine Gute - schnurr...
GAD
Auf der Fensterbank drinnen
sitzt die Miezi, die sich putzt.
Denn ihr Fell soll wieder glänzen -
schien es da nicht noch verschmutzt?
Und sie leckt mit rauer Zunge
jedes Staubkorn aus dem Pelz,
kümmert sich um keinen andern,
und fragt auch nicht: Wie gefällt’s?
Auch das Schaukelstuhlkissen,
das gehört zu Miezis Reich.
Eingerollt hat sie das Köpfchen,
und sie schläft dort warm und weich.
Irgendwann wird sie erwachen,
und dann gähnt sie, macht sich lang.
Doch sie schläft wohl noch ‘ne Runde
vor dem nächsten weiten Gang.
Auf das Bett, auf die Decke,
springt die Miezi in der Nacht.
Sie hat mir von ihrem Streifzug
mal ein Mäuschen mitgebracht.
Sie ist stolz und will gelobt sein -
nur: Was mach ich mit der Maus?
Liebe Miezi, braves Kätzchen -
doch nun bring das Mäuschen raus...
Irgendwo in den Gärten
streift die Miezi durch’s Revier.
Sicher hat sie ihr Vergnügen -
doch ich hätt sie lieber hier,
denn ihr Schnurren und ihr Schmusen,
ich geb’s zu: Es fehlt mir sehr.
Und ich hoff’, es wird ihr gut gehen,
und sie kommt bald wieder her...
Du alte Schule (Melodie: "Old 97")
D/0 Eà d
Du alte Schule, du altes Haus -
DA
gehn noch jeden Tag viele Kinder ein und aus?
GD
Du alte Schule - nun muss ich gehen -
DA
mach es gut - Auf Wiedersehn.
GAD
Mein allererster Schultag - ich weiß es noch wie heute -
DGD
im Arm die große Tüte, die war so voll und schwer.
GDEA
Auf dem Schulhof so viele Kinder und aufgeregte Eltern -
DGD
der erste Schultag: Lang ist das her.
GDAD
Meine erste Lehrerin, die war ‘ne richtig liebe Mutti.
Wir hatten sie zwei Jahre - das war ‘ne schöne Zeit.
Wir sprangen über Tische und Bänke und waren kaum zu bremsen.
Die erste Klasse - sie ist so weit.
Die Kinder in meiner Klasse war’n alle prima Kumpel.
Die Nachmittage hab ich mit Freunden oft verbracht.
Wir machten Hausaufgaben gemeinsam und hatten viele Pläne.
Die alte Klasse - was sie wohl macht...
Andere Lehrerinnen, die waren deutlich strenger:
Wir mussten uns benehmen und hatten viel zu tun.
Doch wir waren ja auch schon älter und mussten auch mehr lernen -
es gab ja Ferien, sich auszuruhn...
Schön war’s in dieser Schule - das war’n vier kurze Jahre.
Ich werd sie nie vergessen, sind sie auch nun vorbei.
Doch das Lernen geht immer weiter mit vielen neuen Lehrern -
du alte Schule - mach’s gut, Bye-Bye...
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