Papa repariert
A/2
Neulich war das Klo verstopft.
A f# D E
Da stand ein kleiner Teich.
A f# D E
Papa holt den Werkzeugkasten,
A f# D E
sagt: "Na, das ham wa gleich!"
AEA
Macht hier was dran, dreht daran rum, A A7
ist furchtbar angestrengt,
D F
und keiner darf ihn fragen,
A f# D E
weil er grad so schrecklich denkt...
A E A
Papa repariert alleine.
DEA
Papa kennt sich aus. DEA
Und wenn was kaputt geht,
DEA
bei uns zu Haus, dann
H7 E
holt er einen Hammer, eine
A
Zange und noch mehr,
A7
und wenn er fertig ist, ist es be-
D
stimmt viel lustiger...
F
Papa repariert alleine - ja
A f# D E
Papa kennt sich aus...
A E A
Papa hat was repariert - man sieht’s mit einem Blick:
Das Licht geht mit der Klingel an und der Herd macht jetzt Musik.
Am Wasserhahn geht’s Fernsehn an, die Küchenuhr, die tropft.
Und weil der Toaster Eis ansetzt, hat der Papa draufgeklopft.
Papa hat was repariert - das hältst Du gar nicht aus:
Im Backofen läuft ab sofort die Sendung mit der Maus.
Die Waschmaschine bügelt, und das Bügeleisen brät.
Und weil die Dusche leuchtet, hat der Papa dran gedreht...
Papa hat was repariert - und alles ist okay:
Der Plattenspieler grillt jetzt, und der Recorder macht Kaffee.
Die Spülmaschine dudelt, und geduscht wird man im Klo...
Wenn Paps was reparieren kann, ja, dann ist er stolz und froh...
Ich kann noch mehr
C/2
Kuck mal - hab ich gebaut!
C
Den Plan hab ich schnell durchschaut. D
Dann war’s auch gar nicht schwer -
G
ich kann noch mehr, oh ja, ich kann noch
mehr.
CGC
Kuck mal - wie das da steht.
Drück da - wie das dann geht.
Siehste - geht hin und her.
Ich kann noch mehr, oh ja, ich kann noch mehr.
Kuck mal - das dreht sich rund,
Und ich kenn’ auch schon den Grund.
Hör mal, weil ich’s erklär’ -
ich kann noch mehr, oh ja, ich kann noch
mehr.
Kuck mal - wie das da fährt.
Nicht so - das ist verkehrt!
Bald ist der Akku leer,
dann geht’s nicht mehr, so’n Pech, dann geht’s
nicht mehr.
Kuck mal - hab ich probiert.
Den Trick hab ich schnell kapiert.
Zeig mir doch ruhig noch mehr -
ich kann noch mehr, oh ja, ich kann noch
mehr.
Der qualmende Karl
A/0
Kennst Du Karl? Der qualmt wie ein Kamin.
AE
Am liebsten möcht’ man aus den Zimmern fliehn.
E7 A
Ganz dicke Schwaden hängen in der Luft.
AE
Der volle Aschenbecher - ach, was für ein Duft...
E7 A
Es riecht ganz muffig, schlicht gesagt: Es stinkt!
DA
Ich kann nicht glauben, dass die Stinkerei was bringt.
H7 E
Doch Karl sagt trotzig: "Nein, ich mag’s nicht lassen!" -
DEA
Ist nicht zu fassen! Ist nicht zu fassen!
DEA
Kennst Du Karl? Der qualmt wie ein Kamin.
Man hat ihm schon den großen Schornsteinpreis verliehn.
Er hat ‘ne Tüte, darin steckt der braune Dreck.
Den rollt er in Papier und brennt ihn danach weg.
Dann muss er husten, und das klingt so "kerngesund".
Da kommt der Teer dann aus dem tiefsten Lungengrund.
Doch Karl sagt hilflos: "Nein, ich kann’s nicht lassen..."
Ist nicht zu fassen! Ist nicht zu fassen!
Kennst Du Karl? Der qualmt wie ein Kamin.
Am liebsten möcht’ man ihn an den Ohren ziehn.
Seine Fingerspitzen, die sind gelb gefärbt.
Auch seine Zähne hat er so doch nicht geerbt...
Und wenn er küssen will: Na, weißte, wie das schmeckt?
Als ob Du ‘n vollen Aschenbecher ausgeleckt - iiih!
Doch Karl sagt einfach: "Och, ich will’s nicht lassen..."
Ist nicht zu fassen! Ist nicht zu fassen.
Ich bin dran
C/0
Ich, ich, ich bin dran - komm, gib die Würfel her!
CFC
Ich, ich, ich fang an - was andres ist nicht fair...
CDG
Dreimal würfeln - keine sechs -
C C7
eine Runde warten - wie verhext.
F
Ich, ich, ich fang an - jetzt gib die Würfel her.
CGC
Denn jetzt komm ich und sonst keiner -
F
wart auf mich, Du Gemeiner!
C
Du bist nach mir an der Reihe - wart’s doch ab!
GC
Denn erst komm ich und sonst keiner -
F
jetzt sag nicht schon wieder "Kleiner"!
C
Ich bin vor Dir an der Reihe - wart’s doch ab!
GC
Ich, ich, ich will dran - ich schieß den Elfer rein.
Ich, ich, ich lauf an - das wird das Siegtor sein.
Fünf, sechs Schritte - fester Schuss -
geht über die Latte - so’n Verdruss...
ich, ich, ich bin dran - ich schieß den Elfer rein...
Ich, ich, ich bin dran - ich will das mal probiern.
Ich, ich, ich will ran - ich werd schon nichts beschmiern.
Voller Löffel - abgeschleckt -
nur ein kleiner Fleck - hat gut geschmeckt...
Ich, ich, ich will dran - ich will das mal probiern.
Ich, ich, ich bin dran - ich weiß was, hört mal her.
Ich, ich, ich fang an - Geschichten weiß ich mehr.
Um Mitternacht, da kam ein Geist,
der musste nur mal Pipi - ganz schön dreist -
Ich, ich, ich bin dran - ich weiß was, hört mal her.
Ich, ich, ich bin dran - ich sing Euch mal ein Lied.
Ich, ich, ich bin dran - wer’s mag, der singt laut mit.
Der Refrain ist kurz und knapp -
jetzt mit ganz viel Luft und nicht so schlapp.
Ich, ich, ich bin dran - ich sing Euch mal ein Lied.
Knibbelei
A/0
Wenn ich mal hingefallen bin und rote Tropfen fließen
A D’D A
mir vom Knie am Bein wie nie, auch Tränen sich ergießen,
A D’ D A
dass ich fast im Wasser schwimm,
EAE
weiß ich doch: Ist halb so schlimm,
EAE
denn am Ende steht ein Spaß,
EAE
den ich mir nicht nehmen lass:
EAE
< Ich knibbel mir, ich knibbel mir, solang da noch was dran ist,
D
die Kruste ab, die Kruste ab, bis da nichts mehr dran ist. > 2 x
A
Und ist dann nichts mehr dran fang ich irgendwann,
EAEA
wenn ich kann, wenn ich kann, woanders an.
EAEA
Als mir so’n Ding am Nagel hing und den Finger zwickte:
Eine Nagelstück - ich zog und drück- te, doch gar nichts glückte.
Es hing da und ging nicht weg - schien es fast, es hat’ kein Zweck!
Doch am Ende steht ein Spaß, den ich mir nicht nehmen lass.
Ein Stück Haut hab ich geschaut, das nicht mehr ganz fest war.
Sah ich’s an und zog daran, so als ob’s ein Test war:
Lass ich’s? Oder reiß ich’s ab, bis ich da keine Haut mehr hab?
Und das ist ein toller Spaß, den ich mir nicht nehmen lass.
Wird mir einmal so recht zur Qual ein Pickel, rot und grässlich,
dass ich’s drück’, das dumme Stück, denn es macht mich hässlich.
Aber kommt er noch nicht raus, macht mir das nicht sehr viel aus,
denn es bleibt mir doch der Spaß, den ich mir nicht nehmen lass...
Ich bin ein Cowboy
C/1
Ich bin ein Cowboy und hab ‘n Colt.
C
Hab nie was anderes in meinem Gurt gewollt.
CG
Mit Hut und Weste komm ich grad aus der Prärie.
FC
Paß Du bloß auf, wie schnell ich den Revolver zieh.
GC
Vom vielen Reiten sagen meine Beine "O" -
C
im "Wilden Westen" gehn die Cowboys alle so...
CG
und geh ich cool in den Saloon,
FC
dann kann der Wirt für mich was ganz Besondres tun. GC
Ich will ‘ne Cola gegen Durst,
F
hab Kohldampf auf ‘ne Riesenwurst,
Kratz, Schlot, roll Dich im Dreck.
GAD
Kratz, Schlot, Du kriegst mich doch nicht weg.
GAD
Tschuka, tschuka, tschuka, tschuka tschu 2 x
GAD GAD
Schlot gewann Preise, kam groß raus.
Ich lebte mit in Saus und Braus.
So ein Leben machte mich froh -
durch ihn wurd ich ein prämierter Floh.
Schlot erhielt Kränze mit breitem Band,
Schleifen und Geschenke, so allerhand.
Doch hatten wir dann endlich Ruh,
biss ich wieder zu.
Schlot wurde alt und zog sich zurück.
Sag mir, was bleibt von Ruhm und Glück.
Vor der Hütte liegt er faul und breit,
und denkt an unsere große Zeit.
Müde gähnt er, wenn die Sonne sticht.
Wir ruhen uns aus, bis die Nacht anbricht.
Doch halt ich es mal nicht mehr aus,
beiß ich zu - dann muss er raus.
Ich hab kein Mitleid mit dem fetten Tier -
ich bin ja nur ein Floh und kann doch nichts dafür....
Camping
C/0
Camping, Camping - der Zeltplatz ist schön groß.
CG
Camping, Camping - schon geht der Aufbau los.
GC
Camping, Camping - ist alles sturmwindfest,
CF
dann schließen wir die Reißverschlüsse,
FC
Reißverschlüsse, Reißverschlüsse,
GC
schließen wir die Reißverschlüsse erst mal so zum Test.
FCGC
Camping, Camping - das Toilettenhaus
Camping, Camping - sieht halbwegs sauber aus.
Camping, Camping - da ist ein richt’ges Klo,
da öffnen wir die Reißverschlüsse,
Reißverschlüsse, Reißverschlüsse,
öffnen wir die Reißverschlüsse - das macht man da so.
Camping, Camping - im heißen Sonnenschein.
Camping, Camping - so muss das Zelten sein.
Camping, Camping - und wird es uns zu schwül,
dann öffnen wir die Reißverschlüsse,
Reißverschlüsse, Reißverschlüsse,
öffnen wir die Reißverschlüsse - und der Wind weht kühl.
Camping, Camping - wenn der Regen fällt,
Camping, Camping - ob das Zelt wohl hält?
Camping, Camping - pladdert es aufs Dach,
dann schließen wir die Reißverschlüsse,
Reißverschlüsse, Reißverschlüsse,
schließen wir die Reißverschlüsse und sind lang noch wach.
Camping, Camping - bleibt das Wetter schlecht,
Camping, Camping - dann ist das grade recht.
Camping, Camping - und ist die Wolke weg,
dann öffnen wir die Reißverschlüsse,
Reißverschlüsse, Reißverschlüsse,
öffnen wir die Reißverschlüsse - in unserm Versteck.
Camping, Camping - die Nacht ist sternenklar.
Camping, Camping - im Zelt liegt man sich nah.
Camping, Camping - auf dem Schlafsackbett,
da schließen wir die Reißverschlüsse,
Reißverschlüsse, Reißverschlüsse,
schließen wir die Reißverschlüsse und es ist so nett.
Camping, Camping - hör mal, nebenan -
Camping, Camping - dass man so lärmen kann.
Camping, Camping - die Nachbarn sind so laut.
Das geht durch alle Reißverschlüsse,
Reißverschlüsse, Reißverschlüsse,
das geht durch alle Reißverschlüsse durch bis auf die Haut.
Camping, Camping - draußen wird es hell.
Camping, Camping - die Nacht vergeht so schnell.
Camping, Camping - die Sonne treibt uns raus.
Drum öffnen wir die Reißverschlüsse,
Reißverschlüsse, Reißverschlüsse,
öffnen wir die Reißverschlüsse, ziehn den Schlafsack aus.
Camping, Camping - geht auch mal vorbei.
Camping, Camping - der Platz wird wieder frei.
Camping, Camping - das Zelt ist schnell im Sack.
Und offen sind die Reißverschlüsse,
Reißverschlüsse, Reißverschlüsse,
offen sind die Reißverschlüsse - alles ist verpackt.
Alleine in der Stadt
C/0
Kleiner Mann alleine in der Stadt -
CFG
und er sieht sich dort selber um.
FGC
Er entdeckt, was die Stadt so alles hat:
CFG
Überall Gestank und Gebrumm.
FGC
Und er sieht, wie die Leute hetzen,
FC
wie sie an ihm vorüber wetzen,
FC
durch die Straßen und auf den Plätzen -
FC
er tippt sich an die Stirn und fragt: Warum?
D D7 G
Warum gehn all die Leute nicht nach Haus?
CFC
Dann hält man’s in der Stadt doch besser aus...> 2 x G G7
C
Nun steht er vor der Ampel - die ist "Rot".
Was das heißen soll, weiß er genau.
Aber mancher geht, trotz Gehverbots...
und dazwischen eine dicke Frau.
Und er sieht, wie die Autos jagen,
alte Karren und dicke Wagen,
ihr Gestank ist kaum zu ertragen,
und sie machen so einen Radau...
Jetzt bleibt er an der Straßenecke stehn.
Ein großer Bus rollt zischend vorbei.
Vor sich sieht er zwölf Touristen gehn,
die reden ihren Kauderwelsch-Brei.
In jeder Hand eine Plastiktüte,
auf den Köpfen grüne Gamsbart-Hüte.
Ach, denkt er, du meine Güte -
wann ist denn der Weg endlich frei...
Mit so viel Leuten hält man es kaum aus.
Da bleibt man besser gleich zu Haus. > 2 x
Bande Bande
C/2
Keine Zeit zum Essen, nicht für Hausaufgaben,
C
denn wir haben einen großen Plan:
CFC
Hinten auf’m Plätzchen müssen wir uns treffen,
FCC
dass es mit dem Plan auch losgehn kann:
CGC
Wir bilden eine Bande, Bande, Bande
C
bilden eine Bande - Bande, Bande. > 2 x
CG
Was wir dann besprechen, darf nicht jeder wissen -
denn es soll ja ein Geheimnis sein.
Jeder ist verschwiegen, haben wir geschworen,
und wer plaudert, soll verstoßen sein.
Einer soll der Chef sein - jeden Tag ein andrer -
und der soll bestimmen, was wir tun.
Jeden Tag was andres wollen wir erleben -
abends bleibt die Zeit, sich auszuruhn.
Hinter Ecken lauschen, im Gebüsch verstecken,
mit den Rädern unsre Runden drehn.
Detektive spieln, geheime Briefe schreiben -
wie kann nur der Tag so schnell vergehn?
Hat mal einer Pech, dann halten wir zusammen -
das ist unser großer Bandeneid:
"Jeder für die andern - alle auch für jeden,
stets in guten und in schlechter Zeit."
Fahrrad fahrn
a/0
Komm, wir fahrn mit dem Fahrrad.
aCa
Jeder mit seinem Helm - und dann geht’s los.
aChaGa
Es geht ab mit dem Fahrrad.
aCa
Lass das Zwanziger stehn - Du bist zu groß.
aChaGF
< Und wir fahrn wie der Wind,
G
weil wir die schnellsten sind. > 2 x
Ga
Jetzt mal in die Pedalen!
Zeig mal, was in dem alten Stahlross steckt.
Steig jetzt in die Pedalen -
durch die Pfützen - jetzt ist das Hemd verdreckt...
und es klebt auf der Haut - he, jetzt klingeln wir laut.
< Ab mit ‘nem Affenzahn -
lass uns freihändig fahrn... > 2 x
Kuck - so schnell in die Kurven -
pass mal auf: Ich fahr jetzt im zwölften Gang.
Leg Dich so in die Kurven,
und dann grade den Fahrradweg entlang.
< Ab mit ‘nem Affenzahn -
lass uns freihändig fahrn. > 2 x
Der Hexenmeister
D/0 Eà
d
Melodie nach "Jack Of All Trades"
Wenn die Kerze flackert - ohne Wind! -
D
die Kaffeekanne leise fiept,
A
der Radiosender plötzlich rauscht,
D
weißt Du, dass es mich gibt...
AD
Bin der Hexenmeister Quasimox -
DC I eaG I
mal frech, mal keck, mal dreister,
DA
verhext die Welt wie’s mir gefällt -
DADG
ich bin der Hexenmeister.
DAD
Fällt früh Dein Marmeladenbrot
auf den Pullover runter,
und macht ‘nen Fleck, schön groß und rot
und den Pullover bunter -
solche Streiche falln mir viele ein...
muss gar nicht überlegen.
Wenn etwas schiefgeht, find ich’s fein -
dann ist das meinetwegen.
Kippt mal Dein Glas: Der Saft fließt weit,
tropft auf den Teppich runter,
macht auch ‘nen Fleck, ganz nass und breit
und Mama wird putzmunter.
Der Luftballon fliegt an die Wand...
das Bild zerschellt in Scherben.
Ist in der Wäsche allerhand -
auch Socken, die verfärben.
Kriegt mal die Hose einen Riss,
das Fahrrad einen Platten,
die Oma ihr Gebiss vermisst,
am Fenster tanzen Schatten,
wenn Blitze zucken, Donner grollt,
und trommelt laut der Hagel,
ein Auto von alleine rollt,
im Reifen steckt ein Nagel...
Aufräum’
a/0
adE
Socken, Sticker, Lineal
a E
auf dem Teppich - ist doch normal.
E7 a
Filzstift, Flöte, Briefpapier
a E
sind nicht weg - sind irgendwo hier.
E7 a
Irgendwo wird alles sein -
a7 d
ich werd’s schon finden - lass mich allein.
E E7 a I dE
Aufräum’, schon wieder aufräum’,
a
ich könnt’ mich aufbäum’ - lass mich in Ruh’.
Ea I a7
Aufräum’, immer nur aufräum’,
a
ich könnt vor Wut schäum’ - gehört doch dazu... Ea
Comikheft, Indianerbuch auf dem Stuhl unterm Badetuch.
Unterhose, Kaugummi - ich weiß, wo die sind - die such ich nie.
Meine Ordnung - so muss sie sein. Ist doch mein Zimmer - misch Dich nicht ein.
Turnschuh, Klebstift, Zauberstab - ich weiß genau, wo ich alles hab.
T-Shirt, Ranzen, Schlafanzug - hinter der Tür ist Platz genug.
Geht die nicht auf - kommste nicht rein - kannste nur kucken - kannste nur
schrein...
Das merk ich mir
D/0 Eà
D
Ich find Dich blöde, wenn Du brüllst,
DGA
und schreist Du laut, bleibst Du
allein!
DG
Du hältst mich doch nicht zum Narren -
DA
dafür bist Du noch zu klein.
AD
Du kannst später selbst bestimmen -
DGA
aber erstmal folgst Du mir!
DG
Und wenn Du jetzt noch bockig wirst,
DA
dann setzt es was! - Das merke Dir!
GD
Es macht Spaß, herumzukramen,
D D6
volle Schubladen zu drehn,
G D
in den Kisten rumzuwühlen,
e G
knöcheltief im Inhalt stehn.
A D
Alles ist noch zu gebrauchen -
D D6
wer wirft denn schon gern was weg?
G D
Das sind Reichtümer und Schätze!
e G
Wieso sagst Du: "Das ist
Dreck!"
A D
Ich find Dich blöde, wenn Du schreist,
und wenn Du haust, ist das gemein.
Ich kuck rauf und Du kuckst runter -
Du bist groß und ich bin klein.
Ich will auch mal was bestimmen!
Wieso geht es nur nach Dir?
Und wenn Du jetzt sagst: "Halt den Mund!",
bist Du selbst schuld: Das
merk ich mir!
Es macht Laune, was zu bauen,
wenn man selber sagt, wie’s geht,
Einzelteile so zu setzen,
dass was Großes draus entsteht.
Manches liegt dann halt beiseite,
ist mal nicht grad im Regal.
Warum nennst Du das gleich "Chaos"?
So war’s bei Dir auch schon
mal...
Es ist lustig, was zu schnipseln,
mit der Schere zu hantiern,
dann den Klebstoff drauf zu drücken
und ihn richtig zu verschmiern.
Das ist "Kunst" und kommt von "können" -
man muss üben,
bis man’s kann!
Also lass mich weitermachen -
irgendwann fängt jeder an...
Der Junge ist tapfer
D/0
Der Zahnarzt hat Bohrer, die bohren so schrill.
Dh
Da sitzt er im Sessel, verhält sich ganz still.
De
Und wenn es mal zwickt, kann sein, dass er zuckt.
G f#
Der Junge ist tapfer - was der alles schluckt.
AD
Der Junge ist tapfer, der Junge hat Mumm.
G f#
Er hat keine Bange und jammert nicht rum.
AD
Und wenn es auch weh tut - er schreit nicht gleich los.
G f# A
Der Junge ist tapfer, so tapfer, der Junge ist groß.
A I GD I A D
Bei jedem Schritt schmerzt der Splitter im Fuß.
Da muss man halt schneiden - er weiß, was man muss.
Er beißt auf die Zähne und ballt seine Hand.
Der Junge ist tapfer, verträgt allerhand.
Der Weg voller Schotter - und weg rutscht das Rad.
Das Knie aufgeschürft - nach Haus schafft er grad.
Auswaschen, abtupfen und desinfiziern -
der Junge ist tapfer, kann ruhig was passiern.
Er muss in die Klinik, kommt ins Krankenhaus.
Im Bauch steckt ein Schlauch und auch das hält er aus.
Er lässt sich erklären, wieso und warum -
der Junge ist tapfer, der Junge hat Mumm.
Der Junge ist tapfer, der hält schon was aus.
Doch kann er auch weinen - was raus muss, muss raus.
Mach mit Deinen Tränen mein Hemd ruhig nass.
Geht alles vorbei und wir ham wieder
Spaß.
Olle Pollen
G/0
Bleib mir weg mit Birke, Ahorn,
GC
Haselnuss und Erle.
DG
Wenn die ollen Pollen fliegen,
GC
geh ich lieber rein.
AD
Hol mir ein Buch, das spannend ist
GC
und kuschel mich ins Sofa.
DG
Was soll mir, wenn die Nase juckt,
GC
der schönste Sonnenschein.
DG
Doch wenn der Regen draußen fällt,
DG
ist ein Wetter, das mir gefällt:
CD
Das macht Spaß, so ganz nass -
eA
so ein Wetter - das ist doch was.
DG
Hau mir ab mit grünen Gräsern, die im Garten blühen.
Lass sie, wo der Pfeffer wächst - ich will sie gar nicht sehn.
Ich leg mir ‘ne Kassette rein und kuschel mich ins Sofa.
Wenn Dir auch die Nase juckt, dann wirst Du mich verstehn.
Kleine Katzen, die sind niedlich - wer wird das nicht wissen.
Ach, wenn doch die Katzenhaare nicht an Katzen wär’n...
Kommt mir so ein Raubtier nah, dann merk ich’s in der Nase.
Darum hab ich lieber meine Kuscheltiere gern.
So wie mir, so geht es vielen Allergie-Geplagten:
Hat man sich nicht vorgesehn, dann fängt das Jucken an.
Kratzen hilft da gar nichts - man darf einfach nicht vergessen,
dass nicht jeder alles machen darf und machen kann.
Jugendherberge
(Melodie: "Von den blauen Bergen kommen
wir") D/0
In der Jugendherberge ist Rabatz.
D
Alle Zimmer sind belegt - es ist kein
Platz.
D A
In der Jugendherberge
D
gibt es nicht mal Platz für Zwerge -
D7
in der
Jugendherberge ist Rabatz.
GG7D
Singen ja, ja, ja Juhe, Juhe. 2x
D
Singen ja, ja Juhe, 2 x Singen ja, ja, ja Juhe, Juhe. ...
DAD
In der Jugendherberge gibt es Dreck.
Alle machen ihn - wer macht ihn wieder
weg?
In der Jugendherberge gibt es keine Heinzelzwerge -
in der Jugendherberge gibt
es Dreck.
In der Jugendherberge gibt’s Geschrei,
denn die Herbergseltern neh’m sich
dauernd frei.
In der Jugendherberge gibt es nicht mal was für Zwerge.
In der
Jugendherberge gibt’s Geschrei.
In der Jugendherberge ist Radau.
Gibt zu wenig Brot und nicht genug Kakao.
In der Jugendherberge knurrn die Mägen, auch der Zwerge.
In der
Jugendherberge ist Radau.
In der Jugendherberge gibt es Lärm.
Denn die Erbsensuppe kneift in das
Gedärm.
In der Jugendherberge pupsen laut sogar die Zwerge -
in der Jugendherberge
gibt es Lärm.
In der Jugendherberge gibt’s Protest:
Im Getränkeautomat ist nicht ein
Rest.
In der Jugendherberge, da verdursten auch die Zwerge -
in der Jugendherberge
gibt’s Protest.
In der Jugendherberge gibt es Stunk,
denn der Herbergsvater, das ist ein
Halunk’.
In der Jugendherberge klaut der Herbergsvater Zwerge...
in der Jugendherberge
gibt es Stunk.
In der Jugendherberge ist Krawall,
denn die Herbergsmutter, die hat einen
Knall:
In der Jugendherberge beißt die Herbergsmutter Zwerge -
in der
Jugendherberge ist Krawall.
In der Jugendherberge gibt es Krach,
denn mit Budenzauber werden alle wach.
In der Jugendherberge schlafen nicht mal mehr die Zwerge -
n der
Jugendherberge gibt es Krach...
Taschenlampe im Bett
D/0
He, ich bin noch nicht müde -
D’DAA7D
schlafen kann ich sowieso noch nicht.
AA7DAA7
Was soll ich schon unter der Decke -
D’DAA7D
machst Du Licht aus, mach ich selber Licht...
AA7DAD
Ich hab ‘ne Taschenlampe im Bett -
AD
besser ein schwaches Licht, als wenn man gar keins hätt’.
GDA
da kann ich leuchten, sogar lesen -
AD
kommt einer, tu ich so als wär’ gar nix gewesen...
AA7D
Lichtschein an meiner Wand lang,
über die Bilder und übern Schrank...
da - auf einmal ist da ein Schatten -
jetzt ist er weg - Gott sei Dank...
Blinklicht - schwach ist die Birne,
oder ist die Batterie schon leer?
Schade - die soll noch was halten.
Wenn’s dunkel ist, seh ich gar nichts mehr...
Leuchten, an- und ausknipsen -
heimlicher Schimmer aus dunklem Eck.
Morsezeichen unter dem Kissen -
Schritte im Flur - schnell die Lampe weg...
Kasimir, das Nachtgespenst
a/2
AGFGa FGa
Ich bin der Kasimir - erlaub’, dass ich Dich duze.
GaGa I G
Ich kann mir sehr gut denken, dass Du mich nicht kennst. aGa I G
Ich muss so schrecklich schwitzen unter der Kapuze.
aGa I G
Ich bin das grus’lig, schaurig-schöne Nachtgespenst.
aGa
Lauf mir nicht weg - ich will ja nur mal mit Dir quatschen,
FGa
ich hab sonst niemanden, der mal so mit mir spricht...
FGa
Vielleicht könn’ wir auch mal im Matsch da draußen matschen?
FGa
Denkst Du denn, ein Gespensterkind mag sowas nicht?
FE
Alle Heemen, Monster, Geister, Zombies,
aG
Draculas, Gespenster
Fa
haben Kinder, die so gerne spieln wie Du - schubidu.
FGa G
Sie ham Geschwister, Mamas, Papas, Onkels,
aG
Tanten, Omas, Opas -
FE
das hätt’ste sicher nicht gedacht - was sagste nu?
aG
Huhu huhuhuhuhuhu...
FGa
Wenn ich, der Kasimir, so durch die Lüfte schwebe,
um dunkle Ecken, durch die Bäume in den Park,
mich durch den Nebel, durch die Nächte hoch erhebe,
fühl ich mich riesig, oberaffengeil - echt stark.
Willst Du mal mit? Dann hol tief Luft und schließ die Augen,
spreiz Deine Arme, und die Lippen schiebst Du vor.
Dann machst Du "Huuuu" - Du musst ja als Gespenst was taugen...
Und dann gespenstern wir den andern mal was vor...
Wir geistern durch das Dunkel, drehen unsre Runde,
wir spielen Fangen und wir heulen durch die Nacht.
Zurück sind wir schon lange vor der Geisterstunde -
denn Du wirst sehn, dass richtig spuken müde macht.
Und morgen nachmittag, dann treffen wir uns wieder:
Du kannst mir zeigen, was Du spielst und was Du machst.
Wir hörn Kassetten, lesen Comics, singen Lieder.
Und ich besuch Dich, wenn Du manchmal nachts erwachst...
Kann nicht schlafen
a/0
Draußen ist schon lange dunkel -
a
Mond und Sterne sind versteckt.
dFa
Irgendwo brummt ein Motorrad -
a
hat mich aufgeschreckt.
dFa
Wie lang lieg ich wohl schon wach...
h7/5- a
wälz mich hin und her,
h7/5- a
auf den Rücken, auf die Seite -
a7 D9
die Decke ist so schwer...
FE
Ich kann nicht schlafen, finde keine Ruh,
a GC e
krieg schon so lang kein Auge zu...
FE
So viel Geräusche, die mich sonst nicht störn, a GC e
< kann ich jetzt hörn...
> 2 x
F Ea
Nebenan die Fernsehsendung - kann jedes Wort verstehn...
Irgendwo schlägt eine Tür zu - schnelles Treppengehn...
Wie lang ist wohl schon die Nacht... ob ich schlafen kann...
das Bein mal lang, mal angewinkelt - schlaf schon... irgendwann...
Irgendwo Toilettenspülung - dann fließt ein Wasserhahn...
Auf der Straße eine Hupe... eine Straßenbahn...
Wie lang bleib ich wohl noch wach... die Kirchturmuhr schlägt zehn...
glaub’, ich muss noch mal auf’s Klo und noch was trinken gehen...
Ein Glas Saft
Eà d D/0
Oma, Du schläfst - lass Dein Nähzeug nur los.
D
Jetzt komm aus dem Sessel - wie mach ich das bloß?
eG eA
Leg Dich ins Bettchen - ich zieh Dich auch aus
D
und deck Dich warm zu - mir macht das nichts aus.
eGAD
Papa, Du schläfst - schalt den Fernseher ab.
Komm hoch aus dem Sofa und sei nicht so schlapp.
Vom Fußballspiel hast Du ja kaum was gesehn.
Nun geh mal ins Bettchen - es ist ja schon zehn...
Mama, Du schläfst mit dem Buch in der Hand.
Das Nachttischlicht leuchtet noch hell an die Wand.
Wieviel von dem Krimi hast Du noch geschafft?
Schlaf Du ruhig weiter - ich will nur ‘n Glas Saft...