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"So
gesehen"
eigen(mächtig)e
Lieder
1
So gesehen -
lässt ein Leben rückwärts abspulen und im Augenblick höchsten Glücks
enden. Entstand im Frühherbst 2000 nach einem "Zitat der
Woche" im "Stern". Zitiert wurde der amerikanische
Schauspieler Donald Sutherland, der - in Prosa - die aufgegriffene Idee
ausspann, das Leben könnte wesentlich reizvoller sein, wenn man es denn
rückwärts leben könnte.. Donald Sutherland ist 15 Jahre älter als ich
und ein Mann,
der eine gewisse Ähnlichkeit mit mir haben muss, bin ich doch Anfang
des Jahres 2000 in New York von ein Pärchen angesprochen worden, ob ich
eben jener Donald Sutherland sei. Einige Monate später meinte auf
Rhodos auch ein Grieche, dass ich Donald Sutherland ähnlich sähe...)
Jedenfalls macht mich seit New York dieser Schauspieler
neugierig.
Das Zitat von Donald Sutherland: "Das Leben sollte mit dem Tod beginnen, nicht andersherum. Zuerst
gehst du ins Altersheim, wirst rausgeschmissen, wenn du zu jung wirst,
spielst danach ein paar Jahre Golf, kriegst eine goldene Uhr und
beginnst zu arbeiten. Anschließend geht's auf die Uni. Du hast
inzwischen genug Erfahrung, das Studentenleben richtig zu genießen,
nimmst Drogen, säufst. Nach der Schule spielst du fünf, sechs Jahre,
dümpelst neun Monate in einer Gebärmutter und beendest dein Leben
als Orgasmus."
Eine faszinierende Vorstellung, die mich nach einem anderen Erlebnis den Text "So
gesehen" schreiben ließ, in dem ich diese Idee ein wenig variiert
habe. Die Vertonung machte mir zusätzliches Vergnügen, weil ich dazu
einmal mehr eine Melodie zur Begleitung mit einer offenen
Gitarrenstimmung (D-Dur) fand. Mein Erlebnis, das
ich mit Donald Sutherlands Idee kombiniert habe, hatte ich einen Tag nach meine
50. Geburtstag. Eine akute Blinddarmentzündung führt kurz vor knapp zur
Operation. Es hätte schief gehen können – Grund genug, übers Ende
nachzudenken. ( Die Anregung von Donald Sutherland hatte übrigens zeitgleich auch der
Liedermaching-Kollege Götz Widmann verarbeitet.) Inzwischen wurde die
Erzählung, die dem "Sutherland-Zitat" zugrunde liegt (die
literarische Vorlage schrieb der Autor Scott Fitzgerald aus den USA in
den Zwanziger Jahren) unter dem gleichen Titel verfilmt, den auch
schon die Fitzgerald-Novelle hatte, nämlich: "Das seltsame Leben
des Benjamin Button". Der Film - mit Bad Pitt in der Hauptrolle -
kam 2009 in die Kinos, und die filmische Umsetzung hält sich genauso
wenig eng an die Vorlage wie mein Liedertext. Vor allem meinen Schluss
finde ich am reizvollsten...
2
Du bist zu allem fähig -
Weil ich den Lebensunterhalt für meine Familie und mich in einem
Vollzeit-„Brotberuf“ verdiene (festangestellter Hörfunkredakteur beim WDR
im Programmbereich Politik), kann ich natürlich auch Erfahrungen sammeln, die
anderen Liedermacher-Kollegen, die dieser Art der „abhängigen Beschäftigung“
nicht nachgehen müssen, erspart bleiben. Ich habe im Laufe meines Berufslebens Aufgaben in verschiedener –
auch leitender - Funktion übernommen, Hierarchien und Hierarchen erlebt und
ertragen, mich an Vorbildern orientiert und gegen Choleriker und überforderte
Strohpuppen gewehrt. Dieses Lied entstand im Jahre 2001.Mit eben dieser
„Berufserfahrung“ habe ich auch die Titel 10, 17, 18 und 19 dieser CD
geschrieben.
3
Spur zum Glück -
Ein Versuch, nach Art eines Rock-Songpoeten wie Bruce Springsteen die
Substanz einer partnerschaftlichen Beziehung zu bilanzieren, die Höhen
und Tiefen erlebt hat. Geschrieben 1999
4
Komm mit in den Park -
soll den Beginn einer Beziehung mit „Kribbeln im Bauch“ in Worte und Töne
fassen. Geschrieben 2000
5
Denk nun an dich -
Eines meiner persönlichsten Lieder, geschrieben 1980 nach der erster
Krebsoperation meiner Mutter, als sie neuen Lebensmut erkennen ließ. Meine Mutter
starb am 14.8.1985 an Krebs. Dieses Lied schrieb ich also fünf Jahre
vorher, nachdem sie den Schock der Diagnose und die anschließende
Brustamputation zunächst offenbar gut verkraftet und verarbeitet zu
haben schien...
6 Kann nur besser sein -
Eine Hommage an alleinerziehende Frauen , die
in der Lage sind, mehr Kräfte zu mobilisieren, als sie oft genug zu haben
glauben... Ich habe selbst aus der Perspektive des (Einzel)Kindes
erlebt, was es heißt, wenn sich eine Frau als alleinerziehende Mutter
durchschlägt. Ein Lied in Respekt und Sympathie für Frauen, die nicht bereit
sind, sich auf Trümmern ihrer Beziehung in ihre Schicksal zu
fügen. Entstand 2000
7
Hallo Kam'raden -
zur leidigen Wehrpflicht bereits Ende der siebziger Jahre begonnen,
verarbeitet das Lied Erlebnisse aus stundenlangen Reisen in Zugabteilen
mit wehrpflichtigen Wochenendheimkehrern aus den
Stationierungsorten; 2000 bekam das Lied für mich neue Aktualität
durch den Wehrdienst des Freundes meiner Tochter...
8
Mich traf ein Licht -
beschreibt wie Titel 4 den "Blitz aus heiterem Himmel", geschrieben ebenfalls
2000
9
Voll dabei -
Geht auf eine der „Kommunikationen“ ein, die zwischen der Bühne und
davor passieren können. Entstand in der ersten Häfte der achtziger Jahre
in einer Zeit, als ich mit meine Rockband „Krise“ in Stuttgart
rockmusikalische Erfahrungen gesammelt habe, die ich nicht missen möchte.
10
Der ewige Despot -
Manche Lieder schreiben sich quasi von selbst, wenn sich der zündende Einfall,
die ideestiftende Inspiration einstellen - und darauf hab ich nicht immer
den entscheidenden Einfluss. In diesem Falle kam eins zum andern: inhaltliche Inspiration und formaler Einfall,
nämlich ein Lied über einen "idealtypischen" Vorgesetzten zu
schreiben, orientiert an dem Protestsong "The Universal Soldier" von
Buffy Sainte-Marie, den Donovan Mitte der sechziger Jahre bekannt gemacht hatte. Den
Text schrieb ich zunächst mit dieser Melodie im Kopf - hab aber am Ende doch
eine eigene Vertonung vorgezogen.
11
Ja wenn das so ist -
Es geht um die Konsequenzen aus geänderten Voraussetzungen. Das Lied war
eines der ersten neueren Songs für Erwachsene nach meiner achtjährigen
Phase als Kinderliedermacher; entstand 1995
12
Immer hab ich dich dabei -
versucht den Selbsttrost, wenn die Sehnsucht zu groß wird; geschrieben 2000
13
Durchsicht meiner Konten -
die Parteispendenaffäre der CDU mit den spurlos verschwundenen Millionen
und den treuherzigen Aussagen, mit denen uns diejenigen für dumm
verkaufen, die eigentlich mehr wissen müssten, als sie sagen wollen, wie
beispielsweise der frühere CDU-Schatzmeister Walter Leisler Kiep.
Entstand 2001.
Vielleicht noch eine Erklärung dazu, wieso ich seit Mitte der achtziger
Jahre deutlich
weniger politische Lieder schreibe als in den siebziger und zu Beginn der
achtziger Jahre: Als politischer Redakteur kann ich inzwischen – anders als während
des Studiums – meine Ansichten zu politischen Vorgängen in Prosa-Kommentaren
formulieren und im Radio verbreiten. Dadurch geht schon viel „Druck aus dem
Kessel“, so dass der Antrieb, sich mit diesem Thema auch noch in einem Lied zu
beschäftigen, geringer ist. Ich sehe dies nicht als Nachteil, denn so
kann mehr Kreativität in Lieder mit längerer „Halbwertzeit“ fließen.
14
Ich bin stolz -
Geschrieben nach einer kontroversen Diskussion im Bekanntenkreis darüber,
ob man stolz darauf sein kann und sollte, Deutscher zu sein. Bei der
Diskussion wurde viel getrunken – das Lied entstand 2001 nach dem
Kater.
15
Ich kenn den Weg zu dir –
Menschen, die nicht so leicht auf anderen zugehen
können, sind nur schwer aus ihrem Schneckenhaus zu locken. Doch manchmal
warten sie darauf... Das Lied war eines der wenigen Versuche, Anfang
der neunziger Jahre neben Lieder für Kinder auch mal wieder eines für
Erwachsene zu schreiben. Geschrieben 1992
16
Knibbel-Lied –
beschreibt eine Marotte, die sich bei manchen Leuten ein Leben lang
nicht verliert. Nach dem ich es zunächst als Kinderlied geschrieben
hatte, hat mich Reaktionen von Eltern bei Kinderkonzerten bestärkt, es
auch bei Konzerten für Erwachsene zu singen. Entstand 1988
17
Sonst nix –
Ein weiterer Text aus der Reihe "Lieder aus der
Arbeitswelt", der sich mit einem bestimmten Typus Vorgesetzter
auseinandersetzt. Es handelt von der Sorte Chef, die ihre Position aus
unerfindlichen Gründen erklommen haben und dort mehr Schaden anrichten,
als dass sie von Nutzen sind. Sie schleimen sich so weit hoch, bis sie auf
der Stufe sind, auf der ihre Unfähigkeit nicht mehr toleriert werden kann
– und dann werden sie auf eine noch höhere Stufe oder in ein
Parallelsystem auf eine Stelle entsorgt, auf der sie keinen (oder nur noch
geringen) Schaden anrichten können. Es ist die Sorte hinterfotziger Chefs, die mit
aufgesetzter Freundlichkeit joviale Zugänglichkeit andeuten, sich
dann aber nicht scheuen, einem hintenrum die Klinge zwischen die
Rippen zu jagen, die sich selbst sorgfältig geschliffen haben. Dass
sie es überhaupt soweit gebracht haben, verdanken sie genau diese
Methode, die sich auch auf gleicher Ebene anwenden lässt, um
unliebsame Konkurrenz auszuschalten. Es sind die Blender, die
Kompetenz vorgaukeln, gleichzeitig aber keine Ahnung haben... Beispiele kennt nahezu jeder
abhängig Beschäftigte selbst. Entstand 2002
18
Stimme seines Herrn –
ein Lied mitten aus dem (Arbeits-)leben und aus dem
reichhaltigen Erfahrungsschatz mit Kollegen in gegenseitigen
Abhängigkeitsverhältnissen... auch „der Stellvertreter“ soll nicht zu kurz
kommen und sein Lied erhalten... geschrieben
2002
19 Lass sie nur
–
Eine Art Bilanz der Auseinandersetzung mit Vorgesetzten, die
sich für unfehlbar halten und an ihrem Bemühen ergötzen, ihre Macht zu
missbrauchen. Hier hatte ich den Text zuerst, der dann eine Vertonung brauchte... Geschrieben
2003
20
Was mach ich da –
Reflektion eines Musikers, der sich als
Musikbox missbraucht sieht. Geschrieben 2002
21
Ich muss (Diabetes-Symptom)
-
eigentlich ein gespenstisches Lied, dem im Sommer 2002 Selbstbeobachtungen
vorausgingen, die Erinnerungen an gelegentliche Autofahrten mit unseren
Kindern wachriefen: Kaum hatten wir im Auto die Stadt hinter uns gelassen
und die Autobahn erreicht, ertönte von einem der Kindersitze aus
gepresster Kehle der Ruf „Ich muss“, während gleichzeitig zappelnd
die Beine zusammengedrückt wurden. Ich hatte 2002 bei mir verstärkten
Harndrang festgestellt, der kaum noch zu kontrollieren war. Ohne es zu
wissen, habe ich Symptome einer Stoffwechselstörung beschrieben. Erst die
fachärztliche Diagnose schaffte Klarheit: Diabetes.
Gesamtinhaltsverzeichnis
(plus Angabe der CD,
auf der das Lied zu finden ist,
Kinderlieder kursiv geschrieben)
A
Abhetzblues
(Du bist schuld, Der geklaute Gameboy,
Papa backt,
Aufräum', Diese 1)
Abrechnung
(Nicht als Eigentum,
Nichts ist ideal,
Diese 2)
Acht große Lieben
(Spuren, Diese 2)
Adventszeit
- Bastelzeit (Mama, mach Mam'lade)
Alle alle
da (Mama, mach Mam'lade)
Allein
mit meinen Träumen (Nicht
als Eigentum)
Alle
haben einen Weg (Ich bin groß)
Alleine
in der Stadt (Papa repariert)
Alle
Kinder draussen (Der geklaute Gameboy)
Alles
dabei (Weit und offen,
Gegenseitig geschenkt,
Diese 3)
Alles hat
seine Zeit (Draufgänger,
Gegenseitig
geschenkt,
Schicksalsglück, Diese 1)
Alle
Zeit (Bestes Stück)
Andres
Kind (Draufgänger, Mama, mach
Mam'lade,
Schicksalsglück)
Anneli
(Schicksalsglück)
Anziehlied
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Aufräum')
Aufgewacht (Spuren)
Aufräum’
(Du bist schuld, Papa repariert, Papa backt,
Aufräum')
Auf
Reisen (Stück des
Wegs, Sternschnuppen)
Aufstehn
Auf
Wiedersehn (Ich bin groß)
Aufzug
(Im Handumdrehn)
Ausgeliefert
(Ausgeliefert, Diese 1)
Aus,
over, roger (Unentdeckt)
Aussen vorbei (Spuren)
Ausstand
(So ist gut)
Ausziehen
(Ausgeliefert, Diese 4)
Autowäsche
(So ist gut)
B
Baby
Doll (Draufgänger, Igitt, da
drin sind Zwiebeln,
Papa backt)
Bäh (Ich bin
groß)
Bande Bande
(Papa repariert)
Bangelied
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach die Tür zu)
Bauchschuss
(Nicht als Eigentum)
Bauchweh
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach die Tür zu)
Bei
Gelegenheit - Wiedersehen reloaded
(Im Handumdrehn)
Bekenntnis
(Nicht als Eigentum)
Bestes
Stück (Bestes Stück)
Beweise (Unentdeckt)
Big Brother (Nicht
als Eigentum)
Big
Brother 2004 (neu) (Im
Handumdrehn)
Bilanz (Weit und offen)
Bis sie geht (Unentdeckt, Diese
2)
Bloß
keinen Schiss (Ich bin groß)
Blütenträume (auch
engl.) (Stück
des Wegs,
Gegenseitig
geschenkt)
Bonbonpapier
(Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Brieffreundschaft
(Der geklaute Gameboy, Papa backt,
Mach die Tür zu)
C
Camping
(Papa repariert, Papa backt, Aufräum')
Camping-Disco
Computer
(Nix dagegen)
Cool
(So ist gut)
D
Das
merk ich mir (Papa repariert, Papa backt, Mach die
Tür zu)
Das
peinliche Lied (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt, Aufräum')
Das
Phantom: Der Opa (Der geklaute Gameboy, Papa
backt, Aufräum', Im
Handumdrehn)
Das
Recht ein Mensch zu sein (Stück
des Wegs,
Nichts ist ideal,
Sternschnuppen)
Das
Recht ein Mensch zu sein - ergänzt
(Im Handumdrehn)
Das
war's (So ist gut)
Das
Weihnachtslicht (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Da war doch
was (Ich bin groß)
Denk
nun an dich (So gesehen)
Deine
Klamotten (Der geklaute Gameboy, Papa backt,
Aufräum', Im
Handumdrehn))
Der Abend
vorher (Ich bin groß)
Der
ewige Despot (So gesehen, Nichts
ist ideal)
Der
geklaute Gameboy (Der geklaute Gameboy,
Aufräum')
Der
Hexenmeister (Papa repariert, Aufräum')
Der
Junge ist tapfer (Papa repariert, Mach die Tür zu)
Der
Kalender (So ist gut)
Der
Kardinalsfehler (Bestes Stück)
Der Namenstag
(Ich bin groß)
Der
qualmende Karl (Papa repariert)
Der Ranzen
(Ich bin groß)
Der
Tropfen (Ausgeliefert)
Der
Verdacht (Bestes Stück)
Der
Zirkus (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Dicke Decke
(Bestes Stück)
Die
Eulen lauschen (Weit und offen)
Die
ist bekloppt 1 (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Die
ist bekloppt 2
Die
Krise kommt (Im
Handumdrehn)
Die
Lehrerin (Ich bin groß)
Die
Macht des Glaubens (Ausgeliefert,
Diese 3)
Die
Nacht durchwacht (Im Handumdrehn)
Die Schule
(Ich bin groß)
Die
Tage werden kürzer (Nix
dagegen)
Die
Tüte (Ich bin groß)
Doch
aufgepasst (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Domina (Spuren)
Draufgänger
(Draufgänger, Woher - wohin, Diese
1)
Drei alte Kisten (Nix
dagegen)
Drüber schlafen (Du bist schuld)
Du
alte Schule (Mama, mach Mam'lade)
Du
bist schuld (Du bist schuld,
Diese 1)
Du bist zu allem fähig (So
gesehen, Nichts ist ideal)
Du könntest meine Tochter sein (Draufgänger,
Woher - wohin, Diese
3)
Du nicht bei mir (Weit
und offen, Gegenseitig
geschenkt, Diese 3)
Durch den Wind (Draufgänger)
Durchsicht meiner Konten (So
gesehen)
Dutzendgesicht (Unentdeckt, Diese
4)
E
Eile
mit Weile (So ist gut)
Ein Blick (Draufgänger,
Gegenseitig geschenkt, Diese 4)
Ein
Glas Saft (Papa repariert, Papa backt, Mach die Tür
zu)
Eismann (Mama, mach Mam'lade)
Epitaph
für John Pearse (So ist gut)
Epitaph
für Phil Ochs (auch in engl.)
(Nicht als
Eigentum,
Nichts ist ideal, Sternschnuppen,
Diese 3)
Epitaph
für Rudi Dutschke (Stück
des Wegs, Nichts
ist ideal)
Er tanzt (Unentdeckt, Diese 1)
Es
ist wie’s ist (Du bist schuld, Mama, mach Mam'lade,
Papa backt, Aufräum')
Es
tut mir leid (Nicht als
Eigentum)
Etikette (Unentdeckt)
F
Fahrrad
fahrn (Papa repariert)
Falschgeld
(So ist gut)
Fang
an (Weit und offen)
Fassade
Fast dreißig
Jahre (Ausgeliefert)
Fit
oder fett (Stück
des Wegs)
Flieg
(Ausgeliefert, Diese 2)
Forschung (Du
bist schuld)
Fragen
Fragen Fragen (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt)
Freiheit
(Du bist schuld)
Frei
sein (Draufgänger)
Freispruch
(Ausgeliefert)
Frei
wie der Wind (Im Handumdrehn)
Fremde Augen (Nix
dagegen)
Freund aus Potsdam (Nix
dagegen)
Freunde, seid wach (Nicht als
Eigentum, Nichts ist
ideal,
Sternschnuppen, Diese 1)
Frieden (Stück
des Wegs, Nichts ist ideal,
Sternschnuppen, Diese
3)
Früher war alles besser (Draufgänger)
Frühstück
im Bett (Mama, mach Mam'lade)
Furcht
im Nacken (Nix dagegen)
G
Gamino
(Nicht als Eigentum,
Nichts ist ideal)
Gegenseitig geschenkt (Weit und
offen, Gegenseitig
geschenkt, Diese 2)
Geh
nicht auf den Wecker (Mama, mach Mam'lade)
Gelage
(Stück des Wegs)
Gelebter Traum (Unentdeckt)
Genieß (Spuren,
Diese 4)
Glaubwürdigkeitsmarsch (Nix
dagegen)
Grau in grau (Draufgänger)
Greif zu (Du bist schuld, Diese
4)
Gute
Besserung (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
H
Hab
doch noch Geduld (auch engl.)
(Nicht als
Eigentum, Gegenseitig geschenkt,
Sternschnuppen,
Diese 4)
Halbes Leben (Unentdeckt)
Hallo Kam'raden (So
gesehen)
Harrisburg-Syndrom
(Störfall in Stade) (Nicht
als
Eigentum,
Sternschnuppen)
Haufen Schrott (Bestes Stück)
He,
Baby
Heinz,
der Elefant (Ich bin groß)
Herzlichen
Glückwunsch (Ausgeliefert, Diese
4)
Heute
hab ich frei (Ich bin groß)
Heut
geht M.G. (Im Handumdrehn)
Heute,
liebe Leute (Ich bin groß)
Holz knistert (Ausgeliefert)
I
Ich
bin dran (Papa repariert)
Ich bin
ein Cowboy (Papa repariert)
Ich
bin ja so gespannt (Ich bin groß)
Ich
bin so blank (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Ich bin
stolz (So gesehen)
Ich
hätte und du würdest (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Ich
kam in Jeans (Draufgänger, Woher
- wohin, Diese 3)
Ich kann auch anders (Weit
und offen, Woher - wohin,
Diese 2)
Ich
kann noch mehr (Papa repariert)
Ich
kenn den Weg zu dir (So gesehen)
Ich
mag das nicht (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt, Aufräum')
Ich muss (So
gesehen)
Ich
spür dich bei mir (Stück des
Wegs, Gegenseitig
geschenkt)
Idioten
(Der geklaute Gameboy)
Im
Handumdrehn (Im Handumdrehn)
Immer
hab ich dich dabei (So
gesehen)
Im
Mäppchen ist so viel (Ich bin groß)
Immer Augen
auf (Ich bin groß)
Immer
locker
Im
Zoo (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa backt,
Aufräum')
In der Nacht (Du bist
schuld)
Intensiv
(Spuren, Diese 1)
Intrigantenstadl
(Bestes Stück)
Irgendwo
(Der geklaute Gameboy, Mach die Tür zu)
Is egal
(Mama, mach Mam'lade, Im Handumdrehn)
Ist
vorbei, ich bin groß (Ich bin groß)
J
Ja
du, dann dann
Jammerschade
(Weit und offen, Nichts ist ideal)
Jannik
(Schicksalsglück)
Ja, wenn das
so ist (So gesehen, Nichts
ist ideal)
Jeder kennt einen (Weit und
offen, Nichts ist ideal,
Diese 4)
Jederzeit (Unentdeckt)
Journalisten
(Stück des Wegs, Nichts ist ideal,
Setzt
euch zu mir, Diese 2)
Jugendherberge
(Papa repariert)
Jugendlich
(Spuren, Diese 2)
Jusotod
(Nix dagegen)
K
Kalt
(Draufgänger)
Kann
man das kleben (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach
die Tür zu)
Kann
nicht schlafen (Papa repariert, Papa backt, Mach
die Tür zu)
Kann
nur besser sein (So gesehen,
Woher - wohin,
Diese 3)
Karl der Steife (Nix dagegen)
Kasimir,
das Nachtgespenst (Papa repariert)
Katastropheneinsatzplan
(Nicht als Eigentum, Nichts
ist ideal,
Sternschnuppen, Diese 2)
Kinderarzt
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Aufräum')
Kinderklau (Ausgeliefert)
Kindertag (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Klare
Ansage (Spuren)
Klassenfest
(Mama, mach Mam'lade)
Kleiner Engel
(Draufgänger, Ich bin groß, Papa backt,
Mach die Tür zu,
Schicksalsglück, Diese 2)
Kleiner
Wirbelwind (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Knallkopp
Knibbelei (So gesehen, Papa repariert,
Papa backt,
Diese 3)
Knötterich
(Ich bin groß)
Kohlroulade
(Ausgeliefert)
Komm
doch mal rüber (Im Handumdrehn)
Komm in meine Arme (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt)
Komm
mit in den Park (auch engl.)
(So gesehen,
Gegenseitig geschenkt,
Diese 2)
Komm' se raus
(Stück des Wegs, Sternschnuppen)
Komm
spielen
Kopf
hoch (Draufgänger)
Krähenfüße (Draufgänger,
Gegenseitig geschenkt,
Diese 1)
Krank
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach die Tür zu)
Krieg
der Knöpfe (Stück des Wegs)
Krölle-Bölle
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa backt,
Aufräum')
Kuck
doch mal her (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Kurzinfo
(Du bist schuld)
Kussräuber
L
Langweilig
(Du bist schuld, Mama, mach Mam'lade,
Papa backt, Mach
die Tür zu, Diese 4)
Lang
ist her (Bestes Stück)
Lätzchen-Schätzchen
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Lass dich fallen (Spuren)
Lass
mich dir erklären (Stück des
Wegs)
Lass
mich lesen (Der geklaute Gameboy, Papa backt,
Mach die Tür zu)
Lass sie
nur (So gesehen, Nichts ist
ideal)
Leben (auch
engl.) (Stück des Wegs,
Woher - wohin,
Diese 3)
Leben lieben (Du bist schuld,
Diese 1)
Leben
mit dir (So ist gut)
Lebenslust (Weit und offen,
Nichts ist ideal)
Logik (Stück
des Wegs)
Lukis
Nuki (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
M
Mach
die Tür zu (Mama, mach Mam'lade, Mach die Tür
zu)
Mach
dir nichts vor (Nicht als
Eigentum, Schicksalsglück)
Mach was, Mama (Spuren,
Diese 1)
Mallied
(Ich bin groß)
Mal
reden (Nicht als Eigentum, Woher
- wohin,
Sternschnuppen, Diese
3)
Mama,
mach Mam’lade (Mama, mach Mam'lade)
Manager
von Jennifer (Weit und offen)
Mein
Bett (Mama, mach Mam'lade, Mach die Tür zu)
Meine
Mode
Meisterschaft
(Unentdeckt)
Melanie
(Ausgeliefert, Diese 1)
Mich traf ein Licht (So gesehen,
Gegenseitig
geschenkt)
Midlifekrise (Stück
des Wegs, Woher - wohin,
Sternschnuppen, Setzt
euch zu mir, Diese 2)
Mordsgelüste
(Bestes Stück)
Museum (Du
bist schuld, Diese 4)
Mutation (Nicht als Eigentum,
Nichts ist ideal,
Sternschnuppen)
N
Nasenlöcher
sehen nichts (Ich bin groß)
Nasenwuchs
(So ist gut)
Neuanfang
(Nix dagegen)
Neubeginn
Neustart
(Im Handumdrehn)
Nicht
als Eigentum (Nicht als Eigentum,
Gegenseitig
geschenkt,
Sternschnuppen, Diese 2)
Nichts ist ideal (Nicht
als Eigentum, Nichts ist ideal)
Nichts
ist so toll (Ich bin groß)
Nichts
zu verliern (Unentdeckt)
Nie verkehrt (Du bist schuld)
Nikoläuse
(Ich bin groß)
Nix
dagegen (Nix dagegen)
Noch
frisch (Im Handumdrehn)
Noten
sind bloß Zahlen (Ich bin groß)
Nur
geklont (Ausgeliefert, Diese 2)
O
Oettinger
Klartext (Bestes Stück)
Oh Mann (Nicht als Eigentum,
Woher - wohin, Diese 4)
Ohne
Ende (Im Handumdrehn)
Ohne Gebiss (Stück
des Wegs, Diese 4)
Olle
Pollen (Papa repariert)
P
Packlied
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Papa backt (Weit und offen, Papa backt, Diese 1)
Papa-Rap
(Du bist schuld)
Papa
repariert (Papa repariert, Papa backt, Aufräum')
Party
(Spuren, Diese 1)
Passiert
ist passiert (Weit und offen,
Diese 3)
Paternoster (Draufgänger,
Nichts ist ideal)
Pazzilozzi-Kindergarten
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Pekinger
Frieden (So ist gut)
Photosession
(Weit und offen, Woher - wohin, Diese
3)
Plapperfrei
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Prima,
sind Ferien (Mama, mach Mam'lade)
Prinzesschen
hat geheiratet (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Pudding
mit Ketchup (Der geklaute Gameboy)
R
Radiotime
(Stück des Wegs)
Regen (Du bist schuld)
Reif (Weit
und offen, Woher - wohin, Diese 4)
Reste
(Der geklaute Gameboy)
Rezepte
(Unentdeckt)
Richtig
wichtig (Bestes Stück)
Rücken
zur Wand (Bestes Stück)
S
Schicksalsglück
(Unentdeckt)
Schlaflied
(Schlaf, mein Schatz) (Stück
des Wegs,
Woher - wohin,
Sternschnuppen, Diese 3)
Schlaflied
(Brav, dreh dich) (Igitt, da drin sind Zwiebeln,
Papa backt, Mach die
Tür zu)
Schlot (Papa
repariert)
Schlotterhosenknabe
(So ist gut)
Schneemann
(Draufgänger, Mama, mach Mam'lade,
Mach die Tür zu)
Schnurr,
Miezi, schnurr (Mama, mach Mam'lade, Mach
die Tür zu)
Schöner
Döner (Ausgeliefert)
Schon
wieder (Nix dagegen),
Schon
wieder frei (Du bist schuld, Mama, mach
Mam'lade)
Sechzehn
Nationen (Nix dagegen)
Sei still (Stück
des Wegs, Nichts ist ideal, Diese 4)
Sie in ihr (Spuren)
Sie lacht (Unentdeckt,
Diese 1)
Sie
schläft nicht gut (Bestes Stück)
So gesehen (So gesehen, Woher -
wohin, Diese 1)
So gut (Spuren)
So
ist gut (So ist gut)
So kann's gehn
(Unentdeckt)
So nah dran (Spuren,
Diese 4)
So’n
Pech für mich (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Sonst nix (So
gesehen, Nichts ist ideal, Diese 4)
Sozialistengesetz (Nix dagegen)
Spekulantensong (Nix dagegen)
Spick
mich (So ist gut)
Spiel
dein Spiel (Ausgeliefert)
Sprechstunde (zum
"Jahr des Kindes") (Nicht als
Eigentum, Sternschnuppen,
Diese 4)
Spurensuche (Spuren,
Diese 2)
Spur zum Glück (So
gesehen, Woher - wohin, Diese 2)
Sternschnuppen
(Stück des Wegs, Woher - wohin,
Sternschnuppen, Mach die Tür
zu, Diese 1)
Stimme
im Ohr (So ist gut)
Stimme seines Herrn (So
gesehen, Nichts ist ideal)
Stück des
Wegs (auch engl.)
(Stück des Wegs,
Gegenseitig geschenkt,
Sternschnuppen, Setzt
euch zu mir, Diese 1)
Suchen
- Finden (Ausgeliefert)
Susanne
steigt aus (Bestes Stück)
T
Taschenlampe
im Bett (Papa repariert)
Träne
im Auge (auch engl.)
(Stück des Wegs, Gegenseitig
geschenkt, Diese 4)
Traumlied
(Ich bin groß)
Trotzige
Alte (Stück des Wegs, Nichts ist
ideal,
Sternschnuppen, Diese 4)
Tschuldigung (Spuren)
T-Shirt (Draufgänger,
Woher - wohin, Diese 1)
Tun als ob
(Ich bin groß)
Tut mir
leid (Der geklaute Gameboy)
U
U-Bahn
fahrn (Ich bin groß)
Überheblich
(Unentdeckt)
Unentdeckt (Unentdeckt, Diese 2)
V
Verklappt
(Ausgeliefert, Diese 3)
Vergessen
(Bestes Stück)
Verwirrung
(Im Handumdrehn)
Vielleicht
ist ja so (Im Handumdrehn)
Voll dabei
(So gesehen)
Vorbei (Spuren,
Diese 4)
Vorfreude (Du bist schuld)
W
Wachtraum
(Spuren)
Warnung (Du bist schuld)
Warum
beeilen (Der geklaute Gameboy)
Was
ich erzählen will (Ich bin groß)
Was ihr wisst
(Ich bin groß)
Was
ist wahr (Draufgänger, Nichts
ist ideal, Diese 3)
Was mach ich da (So gesehen)
Was muss ich noch tun (Draufgänger,
Gegenseitig
geschenkt, Diese 2)
Was
weiß ich schon (So ist gut)
Was würd ich ohne dich tun (Weit
und offen,
Gegenseitig geschenkt, Diese 2)
Weit und offen
(Weit und offen, Gegenseitig
geschenkt, Diese 1)
Wem nützt es (Spuren)
Wenn der Vorhang fällt (Nix
dagegen)
Wenn ich gehn muss (Unentdeckt,
Diese 3)
Wer
kommt (Ich bin groß, Papa backt)
Wie
geschmiert (Unentdeckt, Diese 3)
Wieso frag ich dich (Weit und
offen, Woher - wohin, Diese 3)
Will
aber (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa backt)
Woher,
wohin (Weit und offen, Woher -
wohin, Diese 3)
Wohin der Weg auch führt (Nicht
als Eigentum,
Gegenseitig geschenkt,
Sternschnuppen)
Womit hab ich das verdient (Du
bist schuld)
Woran
denkst du (Bestes Stück)
Wunder (Spuren,
Diese 2)
Wut so doll (Der geklaute Gameboy)
Z
Zähl
mal mit (Nix dagegen)
Zahnspange
(Mama, mach Mam'lade, Aufräum')
Zielsuche
(Im Handumdrehn)
Zu
anderer Zeit (Draufgänger)
Zuhörer
(Der geklaute Gameboy)
Unvertonte
Gedichte
Ausgewogenheit
Denkmal
Die Lichter an Weihnachten
nach Senta Schads Abschied
Fettich
HDH (für Hanns Dieter Hüsch)
Nachlass
Traditionspflege
Trost ?
Wenn
Zum Trotz
Gedichte
und Texte zum Jahresende
Das
Jahr geht rum 1989
Einheitsweihnachten 1990
Weiße Weihnacht in weißen Westen (Dialog)1994
Von Nix kommt nix (Reportage)1995
Die Lichter an Weihnachten 1998
Zehn Minuten Gedicht 2001
Schon wieder Zeit 2002
Frohe Weihnacht wieder mal 2003
Weihnachtsstimmung 2004
Gedichte
über den Weihnachtsmann
Jobsharing
Weihnachtsmann & Osterhase 1991
Der Weihnachtsmann auf Tour in Kur 1992
Der Weihnachtsmann Präsidentschaftskandidat
(Der
Kandidat - gescheit gescheitert) 1993
Glaubst du an den Weihnachtsmann? 1996
Weihnachtsstreik 1997
Weihnachtsmann ohne Dichtlust 1998
Das Weihnachtslicht 1999
Weihnachtsmann mit Frust 2000
Gerd
Schinkel
singt auf deutsch eigene Lieder
CDs
für Erwachsene:
Es gibt CDs mit Liedern
für Erwachsene in quasi chronologischer Zusammenstellung (drei
vorwiegend aus dem vorigen Jahrtausend), eine CD mit meinen besten
Liedern aus dem vorigen Jahrtausend und - als besondere
Zusammenstellung - einen Viererpack mit meinen besten Liedern.
0
- "Nix dagegen" -
eigen(sinnig)e Lieder
1
- „Nicht
als Eigentum" - eigen(artig)e Lieder
2
- „Stück
des Wegs" - eigen(willig)e Lieder
3
- „So
gesehen" - eigen(mächtig)e Lieder
4
- „Weit
und offen“
- eigen(ständig)e Lieder
5
- "Draufgänger" -
eigen(händig)e Lieder
6
- "Unentdeckt" - eigen(tümlich)e
Lieder
7
- "Du bist schuld"
- eigen(wüchsig)e Lieder
8
- "Spuren" - eigen(wertig)e
Lieder
9
- "Ausgeliefert" -
eigen(nützig)e Lieder
10
- "Bestes Stück" -
eigen(brötlerisch)e Lieder
11
- "So
ist gut" - eigen(verantwortlich)e Lieder
12
- "Im
Handumdrehn" eigen(süchtig)e Lieder
CDs in
besonderer Zusammenstellung:
die
besten eigenen
aus dem vorigen Jahrtausend :
-
"Sternschnuppen"
-
- "Schicksalsglück" -
CD mit 19 Liedern
zu meinem Buch :
„Bin
ich ihr ähnlich?"
- Adoptivtochter auf Spurensuche in Korea“ -
erschienen Dez. 2005 bei Books on Demand,
Norderstedt, ISBN 3-8334-33915-7, 260 S.,
14.90 €
Buch ist im Handel und bei mir erhältlich, CD nur bei mir
- "DIE BOX: gnadenlos
anachronistisch - aber nicht hoffnungslos" enthält meine
mutmaßlich besten Lieder:
- DIESE (1)
- AUCH DIESE (2)
- AUCH NOCH DIESE (3)
- WOHL AUCH NOCH DIESE
(4)
"- "1-fach"
Beispielsweisen
vorzugsweise auszugsweise
- "4-fach"
Beispielsweisen
vorzugsweise scheibchenweise
als
4er Box angelegt, aber auch jede CD einzeln
( erschienen 2003, thematisch sortiert mit meinen bis
dahin geschriebenen besten Liedern):
-
„Gegenseitig
geschenkt“
„Beziehungsweisen“
schönste Liebeslieder
-
„Woher
– wohin“ –
„Betrachtungsweisen“
beste Lebenslieder
-
„Nichts
ist ideal“ –
„Sichtweisen“
trotzigste Trotzlieder
-
„Papa
backt“ –
„Singweisen“
aus der Kinderwelt
Es
gibt fünf CDs mit eigenen Liedern für Kindern in
altersentsprechender Zusammenstellung sowie zwei CDs mit den besten
Kinderliedern (einmal laut, einmal leise):
CDs
für Kinder:
- "Igitt!
Da drin sind Zwiebeln" - für
Vorschulkinder
- "Ich bin groß" -
zur Einschulung
- "Papa repariert" -
für "frische" Grundschulkinder
- "Der geklaute
Gameboy" - für
erfahrene Grundschulkinder
- "Mama, mach
Mam'lade" - für
große Grundschulkinder
sowie
als "beste" Kinderlieder:
- "Aufräum'"
(laut genug)
- "Mach die Tür
zu" (leise)
|

Gerd
Schinkel
singt auf deutsch eigene Lieder
|
„So
gesehen" - eigen(mächtig)e Lieder
So
gesehen
Der
Deckel über mir ging auf
und mich traf volles Licht,
Meine Augen warn noch zu,
und etwas blass war mein Gesicht.
Ich konnt’ mich nicht bewegen
und mein Hemd war ziemlich eng.
Irgendwie kam es mir auch so vor,
als roch ich etwas streng.
Man packte mich an Kopf und Beinen,
nahm mich aus dem Sarg,
legte mich auf einen Tisch,
wo noch ein Tuch mein Haupt verbarg.
So gesehen ging’s mir gar nicht schlecht.
Dass es immer besser wurde, war mir recht.
Sah mit viel Erfahrung das, was vor mir lag
und genoss so jede Nacht und jeden Tag.
Um mich herum war Riesenwirbel –
ich war im OP.
Man klemmte mir was in den Bauch –
sofort tat der mir weh,
nahm mir das Messer aus der Haut,
und gleich war diese glatt.
Mit tütata fuhr ich nach Hause,
krümmte mich im Bad,
ging in mein Bett und hab
den ersten Blinddarmreiz gespürt,
bin eingeschlafen, aufgewacht
und hab dich zart berührt.
Bin schmusend mit dir aufgestanden,
zog dich küssend an,
speiste gut mit dir beim Kerzenschein,
dann war der Job erst dran.
Gehetze bis zum Frühstück –
furchtbar schnell die Zeit vergeht.
Kinder kommen wieder heim
und in die Pubertät.
Eingeschult, dann Kindergarten –
ich mit dunklem Haar,
Hochzeitsnacht, Examen,
dir am Strand unglaublich nah...
Der erste Blick, den wir gewechselt,
meine Gammelzeit,
Gitarre ohne Hornhaut lernen –
Finger tun mir leid.
Die Eltern zieh’n zusammen,
haben Zoff und sind versöhnt,
Vater fährt zur See
und ich von Muttern so verwöhnt.
Und schließlich geht’s per Kaiserschnitt
ins Dunkle und zum Schluss
neun Monate im Bauch,
Orgasmus – welch ein Exitus.
So gesehen wär’s doch gar nicht schlecht.
Wenn es immer besser würde, wär’s doch recht.
Mit Erfahrung leben, Jahr um Jahr,
am Ende Lustgenuss – dann einfach nicht mehr da...
2000
Du bist zu allem fähig
Der Morgen fängt schon gut an: - Noch bist du nicht frisch,
da beißt du schon vor Ärger in den Küchentisch.
Im Radio hörst du was, das gefällt dir nicht.
Vor Wut entgleisen dir die Züge im Gesicht.
Mit Kloß im Hals greifst du zum Telefon.
Man hat schon damit gerechnet, ja, man kennt dich schon.
Du schnappst nach Luft, bevor du reden kannst,
und mit lauter Stimme alle hintern Mond verbannst...
Du bist zu allem fähig -
keiner weiß es besser als du.
Du bist zu nichts zu gebrauchen -
doch ich trau dir alles zu.
Der Mittag ist noch weit - du läufst jetzt richtig warm.
Du versprühst außer Galle zwischendurch mal Charme,
jedenfalls so etwas, was du dafür hältst,
weil du dir in dieser Rolle manchmal gut gefällst.
Aber dann - ist ja klar - passiert schon wieder Mist.
Du hast es gleich gewusst, dass nichts unmöglich ist.
Deine Sicherung brennt durch und dein Kragen platzt,
vor Ärger hast du dir fast das Gesicht zerkratzt.
Du bist zu allem fähig -
keiner weiß es besser als du.
Du bist zu nichts zu gebrauchen -
doch ich trau dir alles zu.
Du verlangst und forderst, randalierst und tobst.
Eher brichst du dir den Kiefer, eh du einmal lobst.
Über jeden Fliegenschiss willst du genau Bericht.
Du kannst ihn immer wieder lesen - und kapierst ihn nicht.
Aber jeder unter dir ist ein Vollidiot,
der dir nur an den Karren pisst und dich bedroht.
Alle sind verlogen, keiner funktioniert -
ein unfähiger Haufen, der nur intrigiert...
denn nur du bist fähig -
warum sieht das keiner wie du?
zu nichts zu gebrauchen -
trau ich dir doch alles zu...
2000
Spur zum Glück
Wir haben Stunden verschwendet, Minuten gestreckt,
uns ins Dunkle gesehnt, hat uns die Sonne geweckt,
sind vor Blicken gefloh’n, zogen gern uns zurück
ließen unsere Spuren in der Spur zum Glück.
Wir haben Tage verpasst, Nächte durchgewacht,
vor Lust geschäumt, uns um die Luft gebracht,
es blieben Krümel zurück von unser’m Kuchenstück -
Spuren unsere Spuren in der Spur zum Glück.
Wir haben Träume geträumt, Tränen trocken geküsst,
hin und her überlegt, was man tun sollte und müsst,
uns im Kreise gedreht, keinen Ausweg im Blick,
ließen unsere Spuren in der Spur zum Glück.
Wir haben Leben gelebt, unsere Wege gewagt,
selig geschwebt, unser Schicksal beklagt,
spür’n unsere Narben, seh’n wir noch mal zurück,
Spuren unserer Spuren in der Spur zum Glück.
Wir haben Chancen geseh’n, unsere Ziele gesteckt,
sind zu spät aufgewacht, gerädert aufgeschreckt,
sind tief im Nebel verlor’n, kein Hinweis vor und zurück,
lassen unsere Spuren in der Spur zum Glück.
Wir haben Stürmen getrotzt, uns auf Wolken gelegt,
von Liebe geflüstert, uns gemeinsam bewegt.
Wir drängen vorwärts, zieh’n uns auch manchmal zurück,
und prägen unsere Spuren in die Spur zum Glück.
Wir haben Gipfel gestürmt, stürzen haltlos zu Tal,
vom Rausch noch berauscht, ernüchtert tief in der Qual,
geblendet von Licht verlier’n wir uns aus dem Blick,
finden kaum noch Spuren in der Spur zum Glück.
Wehrlos gebannt, verlassen, eingezwängt,
eingekesselt, vom Schicksal aufgehängt,
wir zappeln hilflos, könn’ nicht mehr zurück,
suchen endlos weiter nach der Spur zum Glück.
2000
Komm mit in den Park
D/0 D offen
Komm mit in den Park, du, die Sonne scheint -
was hält uns zurück?
Die frühe Stunde? Das feuchte Gras?
Misstrau’n wir unserm Glück?
Du hast eine Decke, ich ein Herz voll Liebe -
es schlägt bis zum Hals.
Wir finden einen Platz, wo uns keiner sucht -
hoff’ ich jedenfalls.
Leg dich auf die Wiese und dann schau mich an -
ich mag deinen Blick.
Guck nicht so genau hin – ohne Hemd
bin ich viel zu dick.
Lass mich auf deiner Haut auf Reisen geh’n,
als Forscher mit viel Zeit.
Der Jogger, der so müde den Weg lang läuft,
bleibt doch ziemlich weit.
Wolken vor der Sonne schieben Schatten über’s Gras
und du kriegst ‘ne Gänsehaut.
Mach’ die Knöpfe wieder zu, zieh’ die Bluse glatt -
küss’ mich noch mal vertraut.
Ist die Decke wieder sauber im Korb verstaut,
ist der Tag noch nicht vorbei.
Ein paar Stunden aber war’n schon wunderschön,
und wir war’n dabei.
2002
Denk nun an Dich
für H. Sch.
a/0
Weißt du noch - wie sehr hast du gefürchtet,
ae-ae-
nun zu verlier’n, was du für dich grad neu entdeckt hast.
CGae-
Dein Zynismus, der klang so resignierend.
ae-ae-
Es schien, als hätt’ die Krankheit dich schon lang’ besiegt.
CGEa
Doch so wie dich, so traf es viele, und die leben auch noch.
GC
Warum sollte es dann bei dir anders sein? DG
Darum hab Mut, so sagte ich dir damals. Ce
Es geht um dich, doch nur um dich...
aGa
Siehst du jetzt: Was hat sich schon geändert,
was Grund für Ängste und Sorgen wäre?
Du bist noch du. Was sollt’ sich da auch ändern?
Wenn du es selbst willst, dann bleibst du wie du warst.
Doch hoff’ ich, dass du nun von dir aus was dran tust,
dass du lebst, wirklich lebst, wach und offen, und genießt!
Du bist dem Leben doch bisher nur hinterher gelaufen -
denk nun an dich, endlich an dich.
Denk mal nach - auf viel hast du verzichtet.
War’n sie es wert, die vielen Jahre?
Nun bist du aufgewacht, erlebst den Sonnenaufgang,
den du verschlafen hast vorher - nun strahlt er dir.
Greif ihn dir und halt’ ihn fest mit beiden Händen.
Lass’ ihn nicht mehr los, weil du seine Wärme brauchst.
Du machst es richtig, wenn du nicht erst lange grübelst -
denk nun an dich, denk nur an dich.
Glaube mir, ich war so sehr verzweifelt -
doch war ich machtlos ohne deinen Willen.
Nun weicht die Angst - ich sehe, du willst leben.
Das ist dein Recht, und nun nimmst du es endlich wahr.
Lass’ dir den Sonnenschein durch Wolken nicht vertrüben.
Du hast viel bezwungen, wirst auch diesmal Sieger sein.
Meine Angst hast du vertrieben -
denk nun an dich, denk nur an dich.
1978
Kann nur besser sein
Draußen scheint die Frühlingssonne,
taut den letzten Schnee.
Sie will aus der Kälte flieh’n,
aber noch tut es ihr weh.
Allein daran zu denken,
ist noch mehr als sie erträgt.
Sie grübelt, zweifelt, überlegt,
verwirft, was sie erwägt.
Und das Kind an ihrer Seite,
greift voll Vertrau’n nach ihrer Hand.
Sie nimmt es auf den Arm –
es gibt ihr Kraft und festen Stand.
Und sie weiß, dass sie es schaffen wird –
sie ist ja nicht allein.
Was vor ihr liegt, das schreckt sie nicht –
es kann nur besser sein.
Es öffnet sich ein Ausweg –
bietet mehr als eine Flucht.
Sie sucht und findet ihren Kurs
in windgeschützte Bucht.
Dort baut sie ihre Trutzburg auf
aus Kisten und Kartons,
und träumt sich ihren Himmel
bunt voll praller Luftballons.
Der Anker fest, ein schmaler Steg
führt in die neue Welt
mit harter Arbeit, wenig Schlaf
und nie genügend Geld.
Ihr Recht auf Zärtlichkeit
nimmt sie sich dann, wenn sie es mag.
Sie hat die Freiheit, die sie wollte,
nachts und Tag für Tag.
2002
Hallo Kam’raden
Geschlaucht, gerädert, und vor Augen nur ein Ziel:
Das nächste Wochenend’ - um wieder Mensch zu sein.
Ein Selbstzweck in oliv, ab Freitag in Zivil.
Der Intercity rollt im Bahnhof als Befreier ein.
Hallo Kam’raden - und das Bier aus Dosen zischt.
Was nicht gewollt ist, wird mit Alkohol verwischt.
Stunden auf Schienen, Drecksklamotten im Gepäck.
Heimkehrerinvasion, erwartet und ersehnt.
Für eine Weile ohne Anschiss, ohne Dreck -
nach Luft zum Atmen sich der Brustkorb gierig dehnt.
Hallo Kam’raden - auf zu Hause einen Schluck.
Auf ex gekippt - und schon vergessen ist der Druck...
Freiheit auf Raten, im Fünf-Tage-Takt gewährt -
Genuss in Eile, den der Fahrplan kalt diktiert.
Erst späte Einsicht: Die Entscheidung war verkehrt -
zu spät ist nie, eh man die Selbstachtung verliert.
Hallo Kam’raden - schmeckt das Bier noch immer gut? Ja?
Sauft ihr, um zu vergessen, was sich in euch tut?
Gedrillt an Waffen, und den Helm ab zum Gebet.
Von Zapfenstreicheleinheit fürsorglich verwöhnt.
Beim Dienst am Krankenlager auch die Zeit vergeht.
In Zimmer dreizehn ein Manöveropfer stöhnt...
Hallo Kam’raden - und das Bier aus Dosen zischt.
Was ihr gewollt habt, wird so einfach nicht verwischt...
Ende der 70er Jahre
Mich traf ein Licht
offen D
Mich traf ein Licht im tristen Dunkeln,
D
leuchtend klar und strahlend hell.
GA
Wunderbares buntes Funkeln,
D
warm und glänzend, doch nicht grell,
GA
ging mir glatt durch Haut und Poren,
A
stieß gebündelt auf mein Herz.
GD
Hab’ nicht länger mehr gefroren,
GD
war gewärmt, flog himmelwärts.
AD
Spürte, wie ein Wind mich drängte,
zog und zerrte, strich und stieß,
wie er meine Schritte lenkte,
lockend mir die Richtung wies,
ging mir wild durch meine Haare,
schob mich ganz nach seiner Lust.
Und ich lerne und erfahre –
hab’s geahnt, ja, hab’s gewusst...
War ein Regen, der mich spülte,
jeden Flecken meiner Haut,
frisch und prickelnd, dass ich fühlte,
wie ein Eisberg schwimmt und taut.
Bin durchnässt und steh’ in Pfützen,
tropfend wart’ ich hier vor dir.
Magst du mich wärmen und beschützen?
Gib mir, was ich nie verlier’.
Dieses Licht war’n deine Blicke,
die mich trafen in der Nacht.
Und der Wind, das war dein Streicheln,
sanft und zärtlich, weich und sacht.
Deck dich zu mit meinen Küssen.
Gib dich wie dem Regen hin.
Träum von endlosen Genüssen,
auch wenn ich nicht bei dir bin.
2000
Voll dabei
Ob du mir grad jetzt zuhörst?
Kurz bevor es losging hab ich dich geseh’n.
Ich hatte Lampenfieber, wieder
vor diesem schwarzen Loch im Licht zu steh’n.
Das geht vorüber - ist schon vorbei.
Ab geht’s, und ich bin voll dabei.
Verdammt - was ist das bloß?
Ich merk, wie ich dich in dem Dunkel such.
Dein Blick ging durch und durch und durch,
macht, dass ich hier vorne lautlos in mich fluch’.
Irgendwo bist du. Ich will dich seh’n,
nicht noch mal nur vorüber geh’n.
Sag, hörst du - bleib noch da,
bis ich hier vorne fertig bin.
Vielleicht hab ich dann genügend Mut gefasst,
zu dir zu geh’n, mit dir zu reden –
wer weiß, ob ich dich wiederfind’...
Hast du nicht auch zu viele Chancen schon verpasst...
Wer bist du? Und was denkst du so?
Das ist, was mich wahnsinnig interessiert.
Wie ist dein Alltag? Lebst du gut?
Erzähl’, was so um dich herum passiert.
Ich will es wissen. Will dir zuhör’n.
Schick alle weg, die mich beim Zuhör’n stör’n...
Du hast den Blick, der mich betäubt,
der mich mit einem Schlag hypnotisiert.
Ich soll mich konzentrier’n, doch merk ich,
mir ist heiß, und wie mein Hirn gefriert.
Geht das vorüber? Geht das vorbei?
Geht’s ab? Bin ich noch voll dabei?
Sag, hörst du...
Verdammt, was ist das bloß...
1983
Der ewige Despot
Mal
ist er nur einsfünfzig, mal ein Zwei-Meter-Mann,
sein Haar, das ist mal schütter und mal voll.
Manchmal hat er eine Glatze, ab und zu auch einen Bart,
und er weiß stets, was er möchte, darf und soll.
Er kann derb wie ein Prolet sein, formvollendet wär’ er gern
charmant ist er nur, wenn er Kreide frisst,
er lacht laut über Witze, wenn er selber sie erzählt,
lautstark zeigt er gern, wozu er fähig ist.
Er leitet Konferenzen und verhandelt taktisch klug,
er trifft, so glaubt er, stets den rechten Ton,
von dem, was um ihn rum passiert, sieht er nur, was er will,
doch egal, was du ihm sagst, er weiß es schon.
Er tippt gern seine Mails selbst und kennt jedes Formular,
seine Kürzel schreibt er grün oder in rot,
er krempelt seine Arme hoch, sagt seinen Lieblingsspruch:
Wir alle sitzen doch im selben Boot.
Er geht über die Flure im Bewusstsein seiner Macht,
und achtet drauf, dass jeder sie erkennt,
wenn's nötig sein muss, zeigt er seine Sensibilität
wenn er in Eisenstiefeln durch die Räume rennt.
Er ist ein Wichtigtuer, der nur aufgeblasen glücklich ist,
ein unbeherrschter Westentaschenzar,
voll Wut beißt er ins Handy, tobt sich aus als Cheftyrann,
und glaubt selber hinterher, dass gar nichts war.
Er träumt, so wie sein Boss zu sein, der über allem thront,
im Traum steh’n alle Leute vor ihm stramm.
Sein Wort, das soll Gesetz sein, sein Blick schon der Befehl
seine Pläne und sein Wille das Programm.
Er schwingt sich wie ein Adler hoch, in viel zu dünne Luft,
vergisst dabei das Eisen an den Schuh’n,
wie Ikarus blickt er zur Sonne, fern von festem Grund,
und landet schließlich doch als Suppenhuhn.
Er ist der ewige Despot, der keiner Macht gewachsen ist,
sie rinnt durch seine Finger aus der Hand.
Er mobbt hier, da, und dort und merkt es nicht einmal -
und versteht sie nie, die Zeichen an der Wand.
2x
2001
Ja wenn das so ist
Der Laden ist geschlossen und der Kühlschrank leer,
die Batterie verbraucht - da geht schon lang nichts mehr.
Die Hose ist zwar lang genug, aber geht nicht zu.
Ich lern den ganzen Tag so viel - aber nichts dazu.
Ja wenn das so ist, hast du dich wohl leicht vertan.
Ja wenn das so ist, fangen wir erst gar nicht an.
Ja wenn das so ist, hat die liebe Seele Ruh.
Ja wenn das so ist, machen wir den Knopf wieder zu.
Wir haben viel zu viel, aber nicht genug.
Du fühlst dich superschlau, aber längst nicht klug.
Essen gibt es reichlich, doch man wird nicht satt.
Es gibt nichts mehr zu staunen - Mensch, da biste platt.
Nagel mal ‘nen Pudding an die Wand.
Halt mal nasse Seife fest in deiner Hand.
Zeig zum bösen Spiel nicht nur ‘ne gute Miene -
und ein Korinthenkacker kackt
irgendwann mal ‘ne Rosine...
Das Eis ist schon geschmolzen und die Wurst verkohlt,
das Fahrrad repariert, doch noch nicht abgeholt.
Der Tisch ist reich gedeckt, aber der Kaffee kalt.
Ich sage dir, ich liebe dich - doch nur gelallt.
1995
Immer hab’ ich Dich dabei
D/0 D offen
Wenn ich was suche und was finde,
mir was schnüre oder binde,
mich verlaufe, renne, wetze,
ich mich lege oder setze,
mich leicht fühl’ oder schwer wie Blei -
immer hab’ ich dich dabei,
immer hab’ ich dich dabei.
Wenn ich was sage oder denke,
mir was kaufe oder schenke,
etwas lese oder trage,
etwas wünsche, hoffe, wage,
leise flüster’, rufe, schrei’ -
immer hab’ ich dich dabei,
immer hab’ ich dich dabei.
Ich hab’ dich - ich weiß nicht wo:
im Herz, im Hals, im Bauch, im Becken.
Kann dich erkennen, spür dich so -
komm, du sollst dich nicht verstecken...
Wenn ich was rechne oder schreibe,
döse, mir die Zeit vertreibe,
ob ich schlafe, träume, wache,
Trübsal blase oder lache -
bin gefangen - bin so frei:
immer hab’ ich dich dabei,
immer hab’ ich dich dabei.
2000
Durchsicht meiner Konten
Mir gehören keine Wälder,
kein Geschäft und kein Betrieb,
keine Firma mit 'nem Briefkasten,
und hab auch keinen Kiep.
Jeden Tag kommt eine Rechnung
durch den Briefschlitz in der Tür,
sogar wenn ich gar nicht da bin -
und ich weiß gar nicht wofür.
Bei der Durchsicht meiner Konten
fehlt mir immer 'ne Million,
bin nur ein vom Pech Verfolgter -
meistens hat die einer schon -
dabei hätt' ich, dabei hätt' ich,
hätt' ich auch gern 'ne Million -
dabei hätt' ich, dabei hätt' ich,
hätt' ich auch gern 'ne Million.
Bin zu doof für jede Quizshow,
weil ich zuviel Hilfe brauch.
Ich krieg nirgends eine Chance,
kein Big Brother, und kein Jauch.
Ob bei Lotto oder Toto,
bringt mir netto alles nix.
reiß mir Scheine aus der Wand -
die sind verschwunden viel zu fix.
Habe Wünsche, habe Träume,
hab auch Kosten und Konsum,
und natürlich hab ich Schulden -
ohne die kein Eigentum.
Hab Kredit und kenn mein Dispo,
auch wenn ich es überzieh,
werd meine Raten nicht verraten,
wetten, du, die rätst du nie.
Ich leb wirklich sehr bescheiden -
solang bis ich mir was gönn'.
Hab zum Sparen kein Talent -
es gibt halt Leute, die's nicht könn'.
Ich bin ohne reiche Tante,
und mein Opa ist längst tot,
und kein Mensch will mir was spenden -
so als gäb's da ein Verbot.
2000
Ich
bin stolz
Ich hab
schon graue Schläfen, aber darauf bin ich stolz,
denn immerhin
sind sie ein Teil von mir.
Bin stolz auf meine Zehennägel,
hab sie selbst gekürzt,
und wenn ich stolz bin,
zeig ich's auch vor dir.
Bin stolz auf meinen Schnupfen
und stolz auf meinen Schlaf,
auf unser Wetter
bild' ich mir was ein,
ein Regenbogen macht mich
richtig stolz und selbstbewusst -
da könnte ich
vor lauter Stolz laut schrei’n.
Stolz auf mein Wasser, stolz auf allerhand,
stolz auf meine Lüfte und Düfte - stolz auf ein Stück Land.
Wenn ich durch die Stadt stolzier',
kriegt mich keiner klein,
stolz wie Oskar schlecke ich mein Eis.
Und stolz kauf ich mir Kaffee,
les die Zeitung voller Stolz,
und weiß auch,
so viel Stolz hat seinen Preis.
Bin stolz auf unsern Kanzler,
bin stolz auf unsern Merz,
er macht, wie der April,
das, was er will.
Bin stolz auf Vater Rhein
und stolz auf Mutter Natur,
so stolz, dass ich
mit Stolz mein Konto füll’.
Das Loch in meinem Socken
füllt mit Stolz mir meinen Schuh,
und stolz verberg’ ich
nicht den Hosenfleck.
Stolz bohr ich in der Nase
und bin stolz, wenn ich was find,
so stolz, dass ich
den Stolz auch nie versteck.
Bin stolz wie eine Eiche,
an der kein Schwein sich reibt,
und wie ein Schornstein
qualm ich voller Stolz,
seh verschwommen meinen Deckel,
und mein Glas ist leer,
doch ich bin und bleibe stolz - aber was soll’s.
2001
Ich kenn’ den Weg zu dir
D/0 DD
Turmhoch die Mauern, ohne Fensterlicht –
D
bist du nicht, das bist du nicht.
GD
Maskenfassade, eiskalt im Gesicht –
D
bist du nicht, du nicht.
GD
Magst du dich auch verstecken,
A
wo keiner sucht und mit dir spricht -
GD
ich kenn den Weg zu dir,
D’
komm wie ein warmer Wind,
D
umstreich’ dich zart, wenn ich dich find’.
GD
Unnahbar, Eisklotz, schwer wie Bleigewicht
bist du nicht, das bist du nicht.
Verstellt, vernagelt, abgesperrt und dicht
bist du nicht, das bist du nicht.
Magst du dich auch verschließen,
wo keiner sucht und mit dir spricht -
ich kenn den Weg zu dir,
komm wie ein Sonnenstrahl,
umstreich’ dich zart, noch mal, noch mal...
Samtweich, wie Blütenblätter, Rose, die nicht sticht,
so kenn ich dich, so kenn ich dich.
Warm und taufrisch, leuchtender Lichtstrahl, der nicht bricht,
so kenn ich dich, so mag ich dich.
Magst du dich auch bemühen:
dich ganz zu schließen, schaffst du nicht.
Ich kenn den Weg zu dir,
komm so wie eine Flut,
umstreich dich zart - das tut dir gut.
Anfang 90er Jahre
Knibbelei
Wenn ich mal hingefallen bin
und rote Tropfen fließen
mir vom Knie am Bein wie nie,
auch Tränen sich ergießen,
dass ich fast im Wasser schwimm,
weiß ich doch, ist halb so schlimm
denn am Ende steht ein Spaß,
den ich mir nicht nehmen lass:
Ich knibbel mir, ich knibbel mir,
solang da noch was dran ist,
die Kruste ab, die Kruste ab,
bis da nichts mehr dran ist.
Und ist dann nichts mehr dran
fang ich irgendwann,
wenn ich kann, wenn ich kann,
woanders an.
Als mir so’n Ding am Nagel hing
und den Finger zwickte:
Eine Nagelstück - ich zog und drück-
te, doch gar nichts glückte.
Es hing da und ging nicht weg –
schien es fast, es hat’ kein Zweck!
Doch am Ende steht ein Spaß,
den ich mir nicht nehmen lass.
Ein Stück Haut hab ich geschaut,
das nicht mehr ganz fest war.
Sah ich’s an und zog daran,
so als ob’s ein Test war:
Lass ich’s? Oder reiß ich’s ab,
bis ich da keine Haut mehr hab?
Und das ist ein toller Spaß,
den ich mir nicht nehmen lass.
Wird mir einmal so recht zur Qual
ein Pickel, rot und grässlich,
so dass ich’s drück’, das dumme Stück,
denn es macht mich hässlich.
Aber kommt er noch nicht raus,
macht mir das nicht sehr viel aus,
denn es bleibt mir doch der Spaß,
den ich mir nicht nehmen lass...
1988
Sonst nix
Er kennt alles, kann alles, weiß alles,
alle die Tricks,
wie man rein, wie man rauf,
wie man durch kommt –
aber sonst nix.
Er hat die Pfanne,
in die er alle gern haut,
immer dabei.
Er macht es leise, ganz subtil,
ganz ohne Geschrei.
Aber hinten rum kennt er sich aus,
kennt er jeden Pfad.
Alle Schleichwege,
jedes Gestrüpp –
ist sich für nix zu schad.
Wenn er die Hände wäscht,
weil er sie dreckig gemacht hat,
grinst er dabei.
Er macht es still, doch effektiv,
als ob es ein Kinderspiel sei...
Keiner weiß, wie er schafft,
was er schafft, so ohne Kraft.
Aber glatt wie geschmiert,
nicht geziert
und nicht abgeschlafft.
Er hat den Hasen dressiert
und weiß so, wo er lang läuft,
hält sich für schlau.
Und das Hakenschlagen hat er von ihm gelernt,
das erkennt man genau.
Er macht und bewacht alles nur
solang es ihm nützt.
Was er baut, wem er traut -
ja er schaut,
wie er sich bestens schützt.
Er kennt alles, kann alles, weiß alles,
alle die Tricks,
wie man rein, wie man rauf, wie man durch kommt –
aber sonst nix,
aber sonst nix,
aber sonst nix.
2002
Stimme seines Herrn
His Masters Voice nur an der Leine kläfft.
Eine peinliche Kopie ihr Original nachäfft -
ohne es zu merken (das ist mehr als Ironie) -
allen fällt es auf - nur er selber merkt es nie.
Ein Speichellecker, der sich willig krümmt und duckt,
und als Schulterschließmuskel große Töne spuckt.
Ohne es zu merken (das ist mehr als Parodie),
fällt er auf als Wichtigtuer - selber merkt er's nie...
Er ist der subalterne Gernegroß,
und auch sonst ist mit ihm nicht viel los.
Ein Wadenbeißer, der nicht höher schnappen kann -
muss er sich nach Zielen recken, kommt er nicht mehr dran.
Er ist bei Licht ein armer Wicht - weiß Gott - mehr nicht.
Ein Möchtegern-Strippenzieher, der nicht zieht,
der nur am Rockschoß hängt, egal was auch geschieht,
der, ohne es zu spüren, -
soweit geht die Idiotie -
auf Kleinen-Finger-Wink pariert, wie ein dressiertes Vieh.
Ein Platzanweiser, der selbst keinen Sessel hat,
ein Radfahr-Schleimer, aber beide Reifen platt,
der, ohne was zu wissen, immer -
das ist wie Manie -
seinen Senf dazu gibt, - das ist Hirn mit Havarie...
Alle, so träumt er, ham ihn gern,
weil alle grinsen, die ihn sehn,
sich schubsen: "Sag mal, kennste den..."
Vernimmt man ihn als Witzfigur von fern,
feixt jeder prustend in sich rein,
erfrischend ehrlich und gemein,
man nennt ihn nicht mal nur intern –
die Stimme seines Herrn...
Ein Waagscheißerle, das nur Korinthen kackt,
dem nichts gelingen will, egal, was es anpackt.
Ohne es zu spür’n - das übersteigt die Phantasie -
zeigt er seine Grenzen, wie beschränkt er ist, und wie
ein Tütenkasper läuft er auf zu großer Form:
Jede neue Regel fasziniert ihn, jede Norm.
Ohne es zu merken - das grenzt an Schizophrenie –
will er als Zwerg ein Riese sein und reicht nur bis zum Knie.
2002
Lass sie nur
Gegenwind, eiskalt und kräftig,
hält auf Dauer wach,
macht nicht zwangsläufig schwach,
er prickelt auf der Haut
und reizt, dagegen anzugeh’n.
Ich schließ die Jacke, schlag den Kragen
hoch, wenn's frostig wird,
geh weiter unbeirrt,
grab mich nicht ein und such 'nen Platz,
um windgeschützt zu steh’n –
dann wird man seh’n...
Sie können es probier’n,
mich drangsalier’n und schikanier’n,
sie werden sowieso verlier’n,
nein - sie kriegen mich nicht klein.
Auch wenn sie es versuchen,
mich beleidigen, verfluchen,
sie werden kein Erfolg verbuchen
nein - sie kriegen mich nicht klein,
kriegen mich nicht, kriegen mich nicht klein.
Miese Stimmung, ewig Zoff
verschwendet meine Kraft -
doch so kriegt man mich nicht geschafft.
Ich zeig die rote Karte
mit der ausgestreckten Hand.
Tritte vor das Schienbein
tun zwar weh, doch hau’n nicht um,
sie machen auch nicht stumm,
sie treffen zwar empfindlich, doch
blockier’n nicht den Verstand
wie eine Wand.
Nackenschläge, hart und heftig,
werden weggesteckt -
sie haben nur geweckt,
um von der Wut im Bauch
mit neuer Kraft zu profitier’n.
Zieh meinen Stiefel durch
und wird der Weg auch mal verstellt,
wenn sich ein Köter heiser bellt -
solang ich weiß, wohin ich will,
kann mir nicht viel passier’n -
was soll passier’n...
2002
Was mach ich da
Wenn alle schwitzen, und ich frier,
alle sich vergnügen, außer mir,
und ihre dünnen Witzchen
geh’n mir am Arsch vorbei -
was hält mich fest, hält mich dabei?
Schmeckt mir das Bier im Glas nur schal,
wird jedes Lächeln mir zur Qual,
die Themen der Gespräche
interessier’n mich nicht -
bin nicht im Dienst - hab keine Pflicht.
Was mach ich da, sag mir was ich da soll -
die Luft verqualmt, der Raum zu voll,
von Anfang an schon keine Lust -
verkorkster Abend - hab's gewusst.
Ein Blick, ein Nicken - nick zurück...
bloß nicht so tun, als wär's mein Glück.
Und schon kommt jemand
mit zwei Gläsern auf mich zu -
vertrauter Gruß - "sieh an, auch du?"
Weiß nicht - hab ich sie schon geseh’n?
Musik zu laut - kann nichts versteh’n...
"Nein, so ein Zufall..." -
und der Fluchtweg ist verstellt.
Weiß selbst nicht, was mich hier noch hält...
Kann sein, dass es noch schlimmer wird -
hab mich nicht zufällig verirrt,
war wohl zu gutmütig
und hab mich nicht gewehrt -
Hab's gleich gewusst - es war verkehrt.
Ich sing - und doch hört keiner hin.
An sich hat Singen keinen Sinn -
Beim Quatschen, Saufen, Grölen
stört nur mein Gesang,
ein kurzes Lied ist schon zu lang.
Büfett geplündert, Fass längst leer,
der Wein zu trocken, schmeckt nicht mehr,
das Hemd klatschnass,
war im Gedränge ein Glas Bier -
na klar - so'n Pech passiert nur mir...
Der Rest des Abends 'ne Tortur,
nicht mal verschämt der Blick zur Uhr.
Kann manchmal auch befreien,
wenn die Zeit verrinnt -
jetzt nix wie abhau’n - ich verschwind...
2002
Ich muss
Ich sitz auf meinem Sitz,
seh’ aus dem Fenster so bequem,
denk an mein letztes Eis
und ob ich was zu trinken nehm'.
Wir überholen einen Bus
und ein paar Leute winken.
Ich wink ihnen zurück
und dann will ich ein wenig trinken.
Da merk ich, dass es besser wäre,
wär' der Vorrat knapp.
ich fange an zu zappeln
und klemm mir beinah was ab.
Ich muss - weil irgend etwas in mir drängt.
Ich muss - irgend etwas ist beengt.
Ich muss - irgendwas muss aus mir raus.
Ich muss - und kann nicht warten bis Zuhaus’.
Ich muss - hab keine Zeit, um lang zu warten.
Ich muss - sonst mach ich hier gleich in den Garten.
Ich muss - wo ist der vorgeseh'ne Raum ?
Ich muss - sonst reicht mir auch der nächste Baum.
Wir können wieder fahren,
bin erleichtert und befreit.
Das Ziel rückt immer näher,
ist es auch noch immer weit.
Die Sonne brennt aufs Dach,
es brennt genauso in der Kehle.
Ich brauch schnell was zu trinken,
weil ich mich so schrecklich quäle.
Da spür ich, es wär' vorteilhafter,
wär' die Flasche leer -
wenn der nächste Parkplatz
doch bloß schon was näher wär'...
Ich muss - klemm eng zusammen Bein und Bein.
Ich muss - und wenn es sein muss, muss es sein.
Ich muss - denn meine Blase ist so voll.
Ich muss - ich möchte, will und kann und soll.
Ich muss - ich kann es fast nicht mehr ertragen.
Ich muss - ich will ja hier nicht in den Wagen...
Ich muss - ich muss jetzt haben, was ich brauch.
Ich muss - sonst reicht mir auch den nächste Strauch...
2002
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