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„Weit
und offen“
eigen(ständig)e
Lieder
1
Die Eulen lauschen –
Eulenfiguren oder –abbildungen, die wir seit unserer Hochzeit 1979 sammeln, sind mit das erste, was Besuchern in unserem Hause auffällt.
Bei unseren gelegentlichen Wohnzimmerkonzerten - die wir ganz privat seit
1999 mit zwei Spielzeiten im Jahr und auch namhaften
Gastkünstlern veranstalten - wurde ich irgendwann gefragt, ob ich
denn auch ein Lied über die Eulen hätte. Da hab ich beides kombiniert: Ein
Lied zum Einstieg in einen Konzertabend in unserer „Besenkammer“, in
dem dann auch die Eulen erwähnt werden. Geschrieben 2003
2
Weit und offen –
weist auf eine Perspektive für die neue Zeit zu zweit
nach dem Auszug der erwachsenen Kinder; oft das Schlusslied meiner
Konzert-Programme vor dem Zugabenteil, geschrieben 2002
3
Du nicht bei mir –
Entstand unter dem Eindruck eines Radio-Interviews mit Georg Kreisler, der
über sich und seine Frau Barbara Peters erzählte, sie hätten noch nie
eine Nacht getrennt voneinander verbracht. "Glückliches
Künstlerehepaar" -
sicher
leichter umzusetzen, wenn man als freischaffende Künstler seine Tagesabläufe
weitgehend selbst bestimmen kann.
wer könnte dies durchhalten, wenn beide Partner
einen "normalen" Beruf ausüben, bei dem gelegentlich auch
Dienstreisen unumgänglich sind... So kann es sich ergeben,
dass doch mal einsame Nächte und Tage zu verbringen sind... geschrieben 2003
4
Alles dabei –
hat 2003 meinen Ehrgeiz befriedig, auch mal ein Liebeslied mit leicht
frivolem Inhalt zu schreiben
Die Idee zu diesem Song
entstand aus einem Witz:
Ein erfolgloser Angler mitten auf einem See hat keine Lust mehr und
rudert mit seinem Boot an Land, um Feierabend zu machen. Seine
Angelausrüstung lässt er im Boot liegen. Seine
Frau - eine begeisterte Leserin spannender Schmöker - will ihrem
heimgekehrten Mann aus dem Wege gehen und nützt die Chance, um mit
dem Boot ihres Mannes auf den See hinaus zu rudern, um dort ungestört zu
lesen. Dort wird sie von der Angelaufsicht entdeckt. Der
Aufseher kommt mit seinem Boot zur Leserin und sieht die
Angelausrüstung im Boot. Er sagt ihr, dafür müsse sie Strafe
zahlen. "Wieso", sagt die Frau, "ich angel' doch gar
nicht." - "Tja," sagt der Aufsehen, "aber Sie
haben alles dabei." - Die
Frau überlegt einen Moment und sagt: "Dann zeige ich Sie wegen
Vergewaltigung an!" - "Aber ich habe Ihnen doch gar nichts
getan," sagt der Mann. - "Na und - Sie haben alles
dabei..." Merke: Leg Dich nie mit einer Frau an, die lesen kann...
----- Mir schien, man kann auch
für angenehmere Vorhaben, über die man sich einig ist, "alles
dabei" haben... Der Text hat
meinen Ehrgeiz befriedigt, endlich mal ein eigenes Liebeslied mit
leicht frivolem Inhalt zu schreiben.
5
Was würd ich ohne dich tun –
war im Herbst 2002 mein Geschenk an Martina zu ihrem 50.
Geburtstag.
6
Gegenseitig geschenkt –
Komponieren fällt mir - auch wenn es mitunter anders scheinen
mag - nicht leicht. Ich habe keinerlei musiktheoretische Ausbildung,
bin quasi Analphabet was Noten angeht, und wenn Takte
komplizierter werden, fehlen mir die Fähigkeiten, diese zu begreifen.
Insofern bewege ich mich kompositorisch meist im
Viervierteltakt. Bei diesem Lied hab ich mich an einen Walzer
getraut, der bei mir viel zu kurz kommt, ich weiß auch nicht warum. Geschrieben
2003
7
Lebenslust –
gehört in die Reihe der Lieder, die sich mit den Widrigkeiten des Daseins
in abhängiger Beschäftigung auseinandersetzen, wenn man Druck und
Schikanen erlebt, mit denen Vorgesetzte sich wichtig machen wollen. Auch hier hatte ich die Begleitung zu diesem Lied -
und der Text musste wohl diesen Inhalt bekommen - wie so? Keine Ahnung. war wohl
fällig... Entstand 2003
8
Fang an –
die Suche nach der eigenen Identität fällt mitunter schwer, vor allem
wenn die Antworten auf Fragen ungewiss sind. Entstand mitten in einem
unglaublichen Erlebnis unserer Familie, als unsere erwachsene
Adoptivtochter sich auf die eigentlich aussichtslose Suche nach ihren
leiblichen koreanischen Eltern begab, die sie dann schließlich auch fand
(ich habe darüber ein Buch geschrieben). Doch nicht jeder hat so ein
Glück, und die Furch vor "Pech" kann eben auch bremsen, noch
ehe die Suche richtig begonnen hat. Ende 2003 geschrieben.
9
Jeder kennt einen –
Die Idee zu dem Lied kam mir, als ich mich an eine Geschichte erinnerte,
die mir Colin Wilkie über seinen Sohn erzählt hatte: "Papa",
hatte der eines Tages gesagt, "eigentlich kennst Du ja alle Leute auf
der Welt, denn du kennst einen, der einen kennt, der einen kennt, der
einen kennt..." So gesehen kennt ja eigentlich jeder von uns die ganze Welt...
geschrieben 2003
10
Photosession –
Im Sommer 2002 fiel unserem
Freund Alfons P. Schwickert, der in der Photographie seine
künstlerische Ausdrucksform gefunden hat, mein nach und nach
zuwachsender haariger Schädel als taugliches Objekt für seine Linsen
auf und er bat mich, für ihn Modell zu sitzen
(„Jetzt, wo deine Haaren so lang sind, hast Du einen interessanten
Kopf...“) . So kam es zu einem mehrstündigen Shooting in seinem
Kelleratelier. Einiger der so entstandenen Bilder sind auf dieser
Homepage zu finden: auf meiner Startseite und hier.
Für mich war es ein
eindrucksvolles Erlebnis, weil ich so selbst erleben konnte, wie viel
Konzentration nötig ist, wie viel Kennerblick, um den Auslöser im
richtigen Moment zu drücken, wie viel Geduld und wie viel
Bereitschaft, sich in die Situation hinein zu begeben, damit jeder
Rest von Verspanntheit abfallen kann und ein unbefangener Umgang
miteinander möglich ist - nur dann kann am Ende das Resultat
überzeugen. Es war eine reizvolle Erfahrung, und mit diesem Lied möchte
ich meinen Respekt vor Künstlern mit der Photolinse ausdrücken. Geschrieben
2003
11
Passiert ist passiert –
Mal wieder so ein Lied, das aus einer
musikalischen Idee entstand, zu der dann noch ein tauglicher textlicher
Einfallen passen musste. Sicher kein Lied mit psychologischem Tiefgang, aber
auch nicht so schlecht, das es gleich in die Tonne zu kloppen wäre...
eigentlich also nur ohne Ehrgeiz nach Gitarrenklimperei im Country-Stil wie
Titel 9 als ein belangloses Nebenprodukt entstanden; geschrieben
2003.
12
Woher - wohin –
um unseren Sohn bei seiner schwierigen Suche nach der eigenen Identität
zu begleiten; geschrieben 2003,
13
Wieso frag ich dich –
entstand 2002 unter dem Eindruck eines Erlebnisses mit einer jungen Sängerin,
die über die „Nutzlosigkeit“ ihres begleitenden Gitarristen klagte. Bei einem privaten
Wohnzimmerkonzert in Bielefeld trat außer mir die junge Singer/Songwriterin
Wanda Thod auf, die im Rahmen eigener Überlegungen zur
Programmgestaltung ihren Gitarristen mit der offenen Frage
überraschte: "Wieso frag ich dich - Du weißt doch sowieso nie
was" - eine Steilvorlage für dieses Lied.
14
Reif –
Lieder, in denen versucht
wird, eine ganze Lebensstrecke zu erfassen und in Strophen einzelne
Lebensabschnitte abzubilden, gibt es eine ganze Reihe: Beispiele
wären von Joni Mitchell "Circle Game" oder von Harry Chapin
"Circle". Nachdem ich zuerst die Musik hatte, ohne einen
Text, hatte ich irgendwann - wie so oft: unterwegs in der
Fußgängerzone - den entsprechenden Einfall zu diesem Lied, nämlich
die ersten beiden Zeilen des Refrains. Der Rest schrieb sich wie von
selbst. Der Versuch, die verschiedenen Abschnitte des Reifeprozesses zu
unterteilen und dabei zu fragen, wofür und warum man eigentlich
„reif“ sein soll. Von 2003.
15
Ich kann auch anders –
manchmal stimmt die Selbstwahrnehmung überhaupt nicht mit der
Fremdwahrnehmung überein. Gegen so ein falsches Bild anzugehen, ist gar
nicht so einfach. Entstand irgendwann um den Jahrtausendwechsel...
16
Papa backt –
das erste Kinderlied nach einer fast achtjährigen Pause, die einsetzte,
als meine Kinder anfingen, andere Musik interessanter zu finden als Papas
Kinderlieder: „Kelly Family“, „Ace of Base“, in der Bravo
hochgejubelte Popmusik für Kids. "Papa backt" entstand nach der
Bitte unserer Nachbarstochter um Backpulver, weil ihr Papa backen wollte.
Ich kann nicht backen – aber ein Lied darüber schreiben, und das war im
Sommer 2002.
17
Manager von Jennifer –
...so bezeichnete sich im Sommer 2002 ein holländischer Freund, dessen
pubertierende Tochter sich bemühte, in ihrem Outfit Jennifer Lopez
nachzueifern. Mir fiel auf, dass es noch eine andere Jenny gab, die gerade
mit einem sensationellen Comeback auf dem Tennisplatz Furore machte – für
einen Manager auch interessant.
18
Jammerschade –
ein politisches Lied in einer Art, wie ich sie gern häufiger
schreiben würde – aber nicht erzwingen kann. Es entstand 2003 kurz vor
Ausbruch des Irak-Kriegs von Bush-Junior und seiner
Kriegs-Kamarilla. Dieser Text ist mir eingefallen, als mich die Ratlosigkeit nicht
verlassen wollte darüber, dass in den USA zwar ein Präsident beinahe
aus dem Amt gejagt worden wäre, weil er wegen eines Techtelmechtels
mit einer Hospitantin den moralischen Ansprüchen der prüden
Fundamentalisten nicht genügt hat - andererseits jedoch keinerlei
moralische Bedenken gegenüber einem Präsidenten zu hören sind, der
"seinen" Krieg führt und sich einen Dreck darum schert, wie
viel Protest dagegen laut wird - aber immerhin betet er ja täglich
für den Frieden... Was wäre, wenn auch er eine Monika
Lewinsky hätte?
Und dann fiel mir auf, dass es eine gewisse
Ranschmeiße schon gab, von einer Frau, die offenbar nie aus dem
Hospitantinnenstaus heraus wächst... und dann kam die Bundestagswahl
2005.. und dann der Regierungswechsel - und dann hat sie, bei aller
Bemühung um glaubwürdige Treuebekundungen, tatsächlich wohl auch
Distanz gehalten und Bush wegen seines Festhaltens am Lager in
Guantanamo Bay kritisiert. Immerhin - Respekt, Respekt
19
Bilanz –
beschließt einen Konzertabend und beschreiben, was in unserem Wohnzimmer
passiert, wenn alle Gäste weg sind und wir allein als Gastgeber
„Bilanz“ ziehen. Geschrieben 2003
Gesamtinhaltsverzeichnis
(plus Angabe der CD,
auf der das Lied zu finden ist,
Kinderlieder kursiv geschrieben)
A
Abhetzblues
(Du bist schuld, Der geklaute Gameboy,
Papa backt,
Aufräum', Diese 1)
Abrechnung
(Nicht als Eigentum,
Nichts ist ideal,
Diese 2)
Acht große Lieben
(Spuren, Diese 2)
Adventszeit
- Bastelzeit (Mama, mach Mam'lade)
Alle alle
da (Mama, mach Mam'lade)
Allein
mit meinen Träumen (Nicht
als Eigentum)
Alle
haben einen Weg (Ich bin groß)
Alleine
in der Stadt (Papa repariert)
Alle
Kinder draussen (Der geklaute Gameboy)
Alles dabei (Weit
und offen, Gegenseitig geschenkt,
Diese 3)
Alles hat
seine Zeit (Draufgänger,
Gegenseitig
geschenkt,
Schicksalsglück, Diese 1)
Alle
Zeit (Bestes Stück)
Andres
Kind (Draufgänger, Mama, mach
Mam'lade,
Schicksalsglück)
Anneli
(Schicksalsglück)
Anziehlied
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Aufräum')
Aufgewacht (Spuren)
Aufräum’
(Du bist schuld, Papa repariert, Papa backt,
Aufräum')
Auf
Reisen (Stück des
Wegs, Sternschnuppen)
Aufstehn
Auf
Wiedersehn (Ich bin groß)
Aufzug
(Im Handumdrehn)
Ausgeliefert
(Ausgeliefert, Diese 1)
Aus,
over, roger (Unentdeckt)
Aussen vorbei (Spuren)
Ausstand
(So ist gut)
Ausziehen
(Ausgeliefert, Diese 4)
Autowäsche
(So ist gut)
B
Baby
Doll (Draufgänger, Igitt, da
drin sind Zwiebeln,
Papa backt)
Bäh (Ich bin
groß)
Bande Bande
(Papa repariert)
Bangelied
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach die Tür zu)
Bauchschuss
(Nicht als Eigentum)
Bauchweh
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach die Tür zu)
Bei
Gelegenheit - Wiedersehen reloaded
(Im Handumdrehn)
Bekenntnis
(Nicht als Eigentum)
Bestes
Stück (Bestes Stück)
Beweise (Unentdeckt)
Big Brother (Nicht
als Eigentum)
Big
Brother 2004 (neu) (Im
Handumdrehn)
Bilanz (Weit und offen)
Bis sie geht (Unentdeckt, Diese
2)
Bloß
keinen Schiss (Ich bin groß)
Blütenträume (auch
engl.) (Stück
des Wegs,
Gegenseitig
geschenkt)
Bonbonpapier
(Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Brieffreundschaft
(Der geklaute Gameboy, Papa backt,
Mach die Tür zu)
C
Camping
(Papa repariert, Papa backt, Aufräum')
Camping-Disco
Computer
(Nix dagegen)
Cool
(So ist gut)
D
Das
merk ich mir (Papa repariert, Papa backt, Mach die
Tür zu)
Das
peinliche Lied (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt, Aufräum')
Das
Phantom: Der Opa (Der geklaute Gameboy, Papa
backt, Aufräum', Im
Handumdrehn)
Das
Recht ein Mensch zu sein (Stück
des Wegs,
Nichts ist ideal,
Sternschnuppen)
Das
Recht ein Mensch zu sein - ergänzt
(Im Handumdrehn)
Das
war's (So ist gut)
Das
Weihnachtslicht (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Da war doch
was (Ich bin groß)
Denk
nun an dich (So gesehen)
Deine
Klamotten (Der geklaute Gameboy, Papa backt,
Aufräum', Im
Handumdrehn))
Der Abend
vorher (Ich bin groß)
Der
ewige Despot (So gesehen, Nichts
ist ideal)
Der
geklaute Gameboy (Der geklaute Gameboy,
Aufräum')
Der
Hexenmeister (Papa repariert, Aufräum')
Der
Junge ist tapfer (Papa repariert, Mach die Tür zu)
Der
Kalender (So ist gut)
Der
Kardinalsfehler (Bestes Stück)
Der Namenstag
(Ich bin groß)
Der
qualmende Karl (Papa repariert)
Der Ranzen
(Ich bin groß)
Der
Tropfen (Ausgeliefert)
Der
Verdacht (Bestes Stück)
Der
Zirkus (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Dicke Decke
(Bestes Stück)
Die
Eulen lauschen (Weit und offen)
Die
ist bekloppt 1 (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Die
ist bekloppt 2
Die
Krise kommt (Im
Handumdrehn)
Die
Lehrerin (Ich bin groß)
Die
Macht des Glaubens (Ausgeliefert,
Diese 3)
Die
Nacht durchwacht (Im Handumdrehn)
Die Schule
(Ich bin groß)
Die
Tage werden kürzer (Nix
dagegen)
Die
Tüte (Ich bin groß)
Doch
aufgepasst (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Domina (Spuren)
Draufgänger
(Draufgänger, Woher - wohin, Diese
1)
Drei alte Kisten (Nix
dagegen)
Drüber schlafen (Du bist schuld)
Du
alte Schule (Mama, mach Mam'lade)
Du
bist schuld (Du bist schuld,
Diese 1)
Du bist zu allem fähig (So
gesehen, Nichts ist ideal)
Du könntest meine Tochter sein (Draufgänger,
Woher - wohin, Diese
3)
Du nicht bei mir (Weit
und offen, Gegenseitig
geschenkt, Diese 3)
Durch den Wind (Draufgänger)
Durchsicht
meiner Konten (So
gesehen)
Dutzendgesicht (Unentdeckt, Diese
4)
E
Eile
mit Weile (So ist gut)
Ein Blick (Draufgänger,
Gegenseitig geschenkt, Diese 4)
Ein
Glas Saft (Papa repariert, Papa backt, Mach die Tür
zu)
Eismann (Mama, mach Mam'lade)
Epitaph
für John Pearse (So ist gut)
Epitaph
für Phil Ochs (auch in engl.)
(Nicht als
Eigentum,
Nichts ist ideal, Sternschnuppen,
Diese 3)
Epitaph
für Rudi Dutschke (Stück
des Wegs, Nichts
ist ideal)
Er tanzt (Unentdeckt, Diese 1)
Es
ist wie’s ist (Du bist schuld, Mama, mach Mam'lade,
Papa backt, Aufräum')
Es
tut mir leid (Nicht als
Eigentum)
Etikette (Unentdeckt)
F
Fahrrad
fahrn (Papa repariert)
Falschgeld
(So ist gut)
Fang an (Weit
und offen)
Fassade
Fast dreißig
Jahre (Ausgeliefert)
Fit
oder fett (Stück
des Wegs)
Flieg
(Ausgeliefert, Diese 2)
Forschung (Du
bist schuld)
Fragen
Fragen Fragen (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt)
Freiheit
(Du bist schuld)
Frei
sein (Draufgänger)
Freispruch
(Ausgeliefert)
Frei
wie der Wind (Im Handumdrehn)
Fremde Augen (Nix
dagegen)
Freund aus Potsdam (Nix
dagegen)
Freunde, seid wach (Nicht als
Eigentum, Nichts ist
ideal,
Sternschnuppen, Diese 1)
Frieden (Stück
des Wegs, Nichts ist ideal,
Sternschnuppen, Diese
3)
Früher war alles besser (Draufgänger)
Frühstück
im Bett (Mama, mach Mam'lade)
Furcht
im Nacken (Nix dagegen)
G
Gamino
(Nicht als Eigentum,
Nichts ist ideal)
Gegenseitig geschenkt (Weit und
offen, Gegenseitig
geschenkt, Diese 2)
Geh
nicht auf den Wecker (Mama, mach Mam'lade)
Gelage
(Stück des Wegs)
Gelebter Traum (Unentdeckt)
Genieß (Spuren,
Diese 4)
Glaubwürdigkeitsmarsch (Nix
dagegen)
Grau in grau (Draufgänger)
Greif zu (Du bist schuld, Diese
4)
Gute
Besserung (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
H
Hab
doch noch Geduld (auch engl.)
(Nicht als
Eigentum, Gegenseitig geschenkt,
Sternschnuppen,
Diese 4)
Halbes Leben (Unentdeckt)
Hallo Kam'raden (So
gesehen)
Harrisburg-Syndrom
(Störfall in Stade) (Nicht
als
Eigentum,
Sternschnuppen)
Haufen Schrott (Bestes Stück)
He,
Baby
Heinz,
der Elefant (Ich bin groß)
Herzlichen
Glückwunsch (Ausgeliefert, Diese
4)
Heute
hab ich frei (Ich bin groß)
Heut
geht M.G. (Im Handumdrehn)
Heute,
liebe Leute (Ich bin groß)
Holz knistert (Ausgeliefert)
I
Ich
bin dran (Papa repariert)
Ich bin
ein Cowboy (Papa repariert)
Ich
bin ja so gespannt (Ich bin groß)
Ich
bin so blank (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Ich
bin stolz (So gesehen)
Ich
hätte und du würdest (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Ich
kam in Jeans (Draufgänger, Woher
- wohin, Diese 3)
Ich kann auch anders (Weit
und offen, Woher - wohin,
Diese 2)
Ich
kann noch mehr (Papa repariert)
Ich
kenn den Weg zu dir (So gesehen)
Ich
mag das nicht (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt, Aufräum')
Ich
muss (So gesehen)
Ich
spür dich bei mir (Stück des
Wegs, Gegenseitig
geschenkt)
Idioten
(Der geklaute Gameboy)
Im
Handumdrehn (Im Handumdrehn)
Immer
hab ich dich dabei (So
gesehen)
Im
Mäppchen ist so viel (Ich bin groß)
Immer Augen
auf (Ich bin groß)
Immer
locker
Im
Zoo (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa backt,
Aufräum')
In der Nacht (Du bist
schuld)
Intensiv
(Spuren, Diese 1)
Intrigantenstadl
(Bestes Stück)
Irgendwo
(Der geklaute Gameboy, Mach die Tür zu)
Is egal
(Mama, mach Mam'lade, Im Handumdrehn)
Ist
vorbei, ich bin groß (Ich bin groß)
J
Ja
du, dann dann
Jammerschade (Weit
und offen, Nichts ist ideal)
Jannik
(Schicksalsglück)
Ja,
wenn das so ist (So gesehen,
Nichts ist ideal)
Jeder kennt einen (Weit und
offen, Nichts ist ideal,
Diese 4)
Jederzeit (Unentdeckt)
Journalisten
(Stück des Wegs, Nichts ist ideal,
Setzt
euch zu mir, Diese 2)
Jugendherberge
(Papa repariert)
Jugendlich
(Spuren, Diese 2)
Jusotod
(Nix dagegen)
K
Kalt
(Draufgänger)
Kann
man das kleben (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach
die Tür zu)
Kann
nicht schlafen (Papa repariert, Papa backt, Mach
die Tür zu)
Kann
nur besser sein (So gesehen,
Woher - wohin,
Diese 3)
Karl der Steife (Nix dagegen)
Kasimir,
das Nachtgespenst (Papa repariert)
Katastropheneinsatzplan
(Nicht als Eigentum, Nichts
ist ideal,
Sternschnuppen, Diese 2)
Kinderarzt
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Aufräum')
Kinderklau (Ausgeliefert)
Kindertag (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Klare
Ansage (Spuren)
Klassenfest
(Mama, mach Mam'lade)
Kleiner Engel
(Draufgänger, Ich bin groß, Papa backt,
Mach die Tür zu,
Schicksalsglück, Diese 2)
Kleiner
Wirbelwind (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Knallkopp
Knibbelei (So
gesehen, Papa repariert, Papa backt,
Diese 3)
Knötterich
(Ich bin groß)
Kohlroulade
(Ausgeliefert)
Komm
doch mal rüber (Im Handumdrehn)
Komm in meine Arme (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa
backt)
Komm
mit in den Park (auch engl.)
(So gesehen,
Gegenseitig geschenkt,
Diese 2)
Komm' se raus
(Stück des Wegs, Sternschnuppen)
Komm
spielen
Kopf
hoch (Draufgänger)
Krähenfüße (Draufgänger,
Gegenseitig geschenkt,
Diese 1)
Krank
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Mach die Tür zu)
Krieg
der Knöpfe (Stück des Wegs)
Krölle-Bölle
(Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa backt,
Aufräum')
Kuck
doch mal her (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Kurzinfo
(Du bist schuld)
Kussräuber
L
Langweilig
(Du bist schuld, Mama, mach Mam'lade,
Papa backt, Mach
die Tür zu, Diese 4)
Lang
ist her (Bestes Stück)
Lätzchen-Schätzchen
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Lass dich fallen (Spuren)
Lass
mich dir erklären (Stück des
Wegs)
Lass
mich lesen (Der geklaute Gameboy, Papa backt,
Mach die Tür zu)
Lass
sie nur (So gesehen, Nichts ist
ideal)
Leben (auch
engl.) (Stück des Wegs,
Woher - wohin,
Diese 3)
Leben lieben (Du bist schuld,
Diese 1)
Leben
mit dir (So ist gut)
Lebenslust (Weit und offen,
Nichts ist ideal)
Logik (Stück
des Wegs)
Lukis
Nuki (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
M
Mach
die Tür zu (Mama, mach Mam'lade, Mach die Tür
zu)
Mach
dir nichts vor (Nicht als
Eigentum, Schicksalsglück)
Mach was, Mama (Spuren,
Diese 1)
Mallied
(Ich bin groß)
Mal
reden (Nicht als Eigentum, Woher
- wohin,
Sternschnuppen, Diese
3)
Mama,
mach Mam’lade (Mama, mach Mam'lade)
Manager
von Jennifer (Weit und offen)
Mein
Bett (Mama, mach Mam'lade, Mach die Tür zu)
Meine
Mode
Meisterschaft
(Unentdeckt)
Melanie
(Ausgeliefert, Diese 1)
Mich traf ein Licht (So gesehen,
Gegenseitig
geschenkt)
Midlifekrise (Stück
des Wegs, Woher - wohin,
Sternschnuppen, Setzt
euch zu mir, Diese 2)
Mordsgelüste
(Bestes Stück)
Museum (Du
bist schuld, Diese 4)
Mutation (Nicht als Eigentum,
Nichts ist ideal,
Sternschnuppen)
N
Nasenlöcher
sehen nichts (Ich bin groß)
Nasenwuchs
(So ist gut)
Neuanfang
(Nix dagegen)
Neubeginn
Neustart
(Im Handumdrehn)
Nicht
als Eigentum (Nicht als Eigentum,
Gegenseitig
geschenkt,
Sternschnuppen, Diese 2)
Nichts ist ideal (Nicht
als Eigentum, Nichts ist ideal)
Nichts
ist so toll (Ich bin groß)
Nichts
zu verliern (Unentdeckt)
Nie verkehrt (Du bist schuld)
Nikoläuse
(Ich bin groß)
Nix
dagegen (Nix dagegen)
Noch
frisch (Im Handumdrehn)
Noten
sind bloß Zahlen (Ich bin groß)
Nur
geklont (Ausgeliefert, Diese 2)
O
Oettinger
Klartext (Bestes Stück)
Oh Mann (Nicht als Eigentum,
Woher - wohin, Diese 4)
Ohne
Ende (Im Handumdrehn)
Ohne Gebiss (Stück
des Wegs, Diese 4)
Olle
Pollen (Papa repariert)
P
Packlied
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Papa backt (Weit und offen, Papa backt, Diese 1)
Papa-Rap
(Du bist schuld)
Papa
repariert (Papa repariert, Papa backt, Aufräum')
Party
(Spuren, Diese 1)
Passiert
ist passiert (Weit und offen,
Diese 3)
Paternoster (Draufgänger,
Nichts ist ideal)
Pazzilozzi-Kindergarten
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Pekinger
Frieden (So ist gut)
Photosession
(Weit und offen, Woher - wohin, Diese
3)
Plapperfrei
(Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Prima,
sind Ferien (Mama, mach Mam'lade)
Prinzesschen
hat geheiratet (Igitt, da drin sind Zwiebeln)
Pudding
mit Ketchup (Der geklaute Gameboy)
R
Radiotime
(Stück des Wegs)
Regen (Du bist schuld)
Reif (Weit
und offen, Woher - wohin, Diese 4)
Reste
(Der geklaute Gameboy)
Rezepte
(Unentdeckt)
Richtig
wichtig (Bestes Stück)
Rücken
zur Wand (Bestes Stück)
S
Schicksalsglück
(Unentdeckt)
Schlaflied
(Schlaf, mein Schatz) (Stück
des Wegs,
Woher - wohin,
Sternschnuppen, Diese 3)
Schlaflied
(Brav, dreh dich) (Igitt, da drin sind Zwiebeln,
Papa backt, Mach die
Tür zu)
Schlot (Papa
repariert)
Schlotterhosenknabe
(So ist gut)
Schneemann
(Draufgänger, Mama, mach Mam'lade,
Mach die Tür zu)
Schnurr,
Miezi, schnurr (Mama, mach Mam'lade, Mach
die Tür zu)
Schöner
Döner (Ausgeliefert)
Schon
wieder (Nix dagegen),
Schon
wieder frei (Du bist schuld, Mama, mach
Mam'lade)
Sechzehn
Nationen (Nix dagegen)
Sei still (Stück
des Wegs, Nichts ist ideal, Diese 4)
Sie in ihr (Spuren)
Sie lacht (Unentdeckt,
Diese 1)
Sie
schläft nicht gut (Bestes Stück)
So gesehen (So gesehen, Woher -
wohin, Diese 1)
So gut (Spuren)
So
ist gut (So ist gut)
So kann's gehn
(Unentdeckt)
So nah dran (Spuren,
Diese 4)
So’n
Pech für mich (Der geklaute Gameboy, Aufräum')
Sonst
nix (So gesehen, Nichts ist
ideal, Diese 4)
Sozialistengesetz (Nix dagegen)
Spekulantensong (Nix dagegen)
Spick
mich (So ist gut)
Spiel
dein Spiel (Ausgeliefert)
Sprechstunde (zum
"Jahr des Kindes") (Nicht als
Eigentum, Sternschnuppen,
Diese 4)
Spurensuche (Spuren,
Diese 2)
Spur zum Glück
(So gesehen, Woher - wohin, Diese 2)
Sternschnuppen
(Stück des Wegs, Woher - wohin,
Sternschnuppen, Mach die Tür
zu, Diese 1)
Stimme
im Ohr (So ist gut)
Stimme seines Herrn (So
gesehen, Nichts ist ideal)
Stück des
Wegs (auch engl.)
(Stück des Wegs,
Gegenseitig geschenkt,
Sternschnuppen, Setzt
euch zu mir, Diese 1)
Suchen
- Finden (Ausgeliefert)
Susanne
steigt aus (Bestes Stück)
T
Taschenlampe
im Bett (Papa repariert)
Träne
im Auge (auch engl.)
(Stück des Wegs, Gegenseitig
geschenkt, Diese 4)
Traumlied
(Ich bin groß)
Trotzige
Alte (Stück des Wegs, Nichts ist
ideal,
Sternschnuppen, Diese 4)
Tschuldigung (Spuren)
T-Shirt (Draufgänger,
Woher - wohin, Diese 1)
Tun als ob
(Ich bin groß)
Tut mir
leid (Der geklaute Gameboy)
U
U-Bahn
fahrn (Ich bin groß)
Überheblich
(Unentdeckt)
Unentdeckt (Unentdeckt, Diese 2)
V
Verklappt
(Ausgeliefert, Diese 3)
Vergessen
(Bestes Stück)
Verwirrung
(Im Handumdrehn)
Vielleicht
ist ja so (Im Handumdrehn)
Voll
dabei (So gesehen)
Vorbei (Spuren,
Diese 4)
Vorfreude (Du bist schuld)
W
Wachtraum
(Spuren)
Warnung (Du bist schuld)
Warum
beeilen (Der geklaute Gameboy)
Was
ich erzählen will (Ich bin groß)
Was ihr wisst
(Ich bin groß)
Was
ist wahr (Draufgänger, Nichts
ist ideal, Diese 3)
Was mach ich da (So gesehen)
Was muss ich noch tun (Draufgänger,
Gegenseitig
geschenkt, Diese 2)
Was
weiß ich schon (So ist gut)
Was würd ich ohne dich tun (Weit
und offen,
Gegenseitig geschenkt, Diese 2)
Weit und offen (Weit
und offen, Gegenseitig
geschenkt, Diese 1)
Wem nützt es (Spuren)
Wenn der Vorhang fällt (Nix
dagegen)
Wenn ich gehn muss (Unentdeckt,
Diese 3)
Wer
kommt (Ich bin groß, Papa backt)
Wie
geschmiert (Unentdeckt, Diese 3)
Wieso frag ich dich (Weit und
offen, Woher - wohin, Diese 3)
Will
aber (Igitt, da drin sind Zwiebeln, Papa backt)
Woher,
wohin (Weit und offen, Woher -
wohin, Diese 3)
Wohin der Weg auch führt (Nicht
als Eigentum,
Gegenseitig geschenkt,
Sternschnuppen)
Womit hab ich das verdient (Du
bist schuld)
Woran
denkst du (Bestes Stück)
Wunder (Spuren,
Diese 2)
Wut so doll (Der geklaute Gameboy)
Z
Zähl
mal mit (Nix dagegen)
Zahnspange
(Mama, mach Mam'lade, Aufräum')
Zielsuche
(Im Handumdrehn)
Zu
anderer Zeit (Draufgänger)
Zuhörer
(Der geklaute Gameboy)
Unvertonte
Gedichte
Ausgewogenheit
Denkmal
Die Lichter an Weihnachten
nach Senta Schads Abschied
Fettich
HDH (für Hanns Dieter Hüsch)
Nachlass
Traditionspflege
Trost ?
Wenn
Zum Trotz
Gedichte
und Texte zum Jahresende
Das
Jahr geht rum 1989
Einheitsweihnachten 1990
Weiße Weihnacht in weißen Westen (Dialog)1994
Von Nix kommt nix (Reportage)1995
Die Lichter an Weihnachten 1998
Zehn Minuten Gedicht 2001
Schon wieder Zeit 2002
Frohe Weihnacht wieder mal 2003
Weihnachtsstimmung 2004
Gedichte
über den Weihnachtsmann
Jobsharing
Weihnachtsmann & Osterhase 1991
Der Weihnachtsmann auf Tour in Kur 1992
Der Weihnachtsmann Präsidentschaftskandidat
(Der
Kandidat - gescheit gescheitert) 1993
Glaubst du an den Weihnachtsmann? 1996
Weihnachtsstreik 1997
Weihnachtsmann ohne Dichtlust 1998
Das Weihnachtslicht 1999
Weihnachtsmann mit Frust 2000
Gerd
Schinkel
singt auf deutsch eigene Lieder
CDs
für Erwachsene:
Es gibt CDs mit Liedern
für Erwachsene in quasi chronologischer Zusammenstellung (drei
vorwiegend aus dem vorigen Jahrtausend), eine CD mit meinen besten
Liedern aus dem vorigen Jahrtausend und - als besondere
Zusammenstellung - einen Viererpack mit meinen besten Liedern.
0
- "Nix dagegen" -
eigen(sinnig)e Lieder
1
- „Nicht
als Eigentum" - eigen(artig)e Lieder
2
- „Stück
des Wegs" - eigen(willig)e Lieder
3
- „So
gesehen" - eigen(mächtig)e Lieder
4
- „Weit
und offen“
- eigen(ständig)e Lieder
5
- "Draufgänger" -
eigen(händig)e Lieder
6
- "Unentdeckt" - eigen(tümlich)e
Lieder
7
- "Du bist schuld"
- eigen(wüchsig)e Lieder
8
- "Spuren" - eigen(wertig)e
Lieder
9
- "Ausgeliefert" -
eigen(nützig)e Lieder
10
- "Bestes Stück" -
eigen(brötlerisch)e Lieder
11
- "So
ist gut" - eigen(verantwortlich)e Lieder
12
- "Im
Handumdrehn" eigen(süchtig)e Lieder
CDs in
besonderer Zusammenstellung:
die
besten eigenen
aus dem vorigen Jahrtausend :
-
"Sternschnuppen"
-
- "Schicksalsglück" -
CD mit 19 Liedern
zu meinem Buch :
„Bin
ich ihr ähnlich?"
- Adoptivtochter auf Spurensuche in Korea“ -
erschienen Dez. 2005 bei Books on Demand,
Norderstedt, ISBN 3-8334-33915-7, 260 S.,
14.90 €
Buch ist im Handel und bei mir erhältlich, CD nur bei mir
- "DIE BOX: gnadenlos
anachronistisch - aber nicht hoffnungslos" enthält meine
mutmaßlich besten Lieder:
- DIESE (1)
- AUCH DIESE (2)
- AUCH NOCH DIESE (3)
- WOHL AUCH NOCH DIESE
(4)
"- "1-fach"
Beispielsweisen
vorzugsweise auszugsweise
- "4-fach"
Beispielsweisen
vorzugsweise scheibchenweise
als
4er Box angelegt, aber auch jede CD einzeln
( erschienen 2003, thematisch sortiert mit meinen bis
dahin geschriebenen besten Liedern):
-
„Gegenseitig
geschenkt“
„Beziehungsweisen“
schönste Liebeslieder
-
„Woher
– wohin“ –
„Betrachtungsweisen“
beste Lebenslieder
-
„Nichts
ist ideal“ –
„Sichtweisen“
trotzigste Trotzlieder
-
„Papa
backt“ –
„Singweisen“
aus der Kinderwelt
Es
gibt fünf CDs mit eigenen Liedern für Kindern in
altersentsprechender Zusammenstellung sowie zwei CDs mit den besten
Kinderliedern (einmal laut, einmal leise):
CDs
für Kinder:
- "Igitt!
Da drin sind Zwiebeln" - für
Vorschulkinder
- "Ich bin groß" -
zur Einschulung
- "Papa repariert" -
für "frische" Grundschulkinder
- "Der geklaute
Gameboy" - für
erfahrene Grundschulkinder
- "Mama, mach
Mam'lade" - für
große Grundschulkinder
sowie
als "beste" Kinderlieder:
- "Aufräum'"
(laut genug)
- "Mach die Tür
zu" (leise)
|

Gerd
Schinkel
singt auf deutsch eigene Lieder
|
„Weit und offen“
- eigen(ständig)e Lieder
Die Eulen lauschen
Hallo,
willkommen hier und heute,
entspannt und stressfrei, wohl gelaunt.
So kann es bleiben. Das gefällt mir:
die Stimmung prächtig, gut der Sound.
Was kann ich bieten: Ein paar Lieder,
die ich aus einer Laune schrieb.
Ich sing’ sie gerne hin und wieder.
Kann nichts dran ändern - ist ein Trieb.
Lieder, die in Versen bündeln,
was ich fühl’, was mich bewegt.
Und die Eulen starren stumm -
keine sich regt, keine sich regt...
Hallo, willkommen hier und heute.
Ich freu’ mich, dass ihr Zeit mitbringt
für ein paar Träume und Gedanken,
für einen, der ganz einfach singt
für euch vertraulich ein paar Lieder -
auch wenn ich sie für euch nicht schrieb.
Ich sing’ sie gerne hin und wieder.
Kann nichts dran machen - ist ein Trieb.
Lieder, die in Strophen bündeln,
was ich spür’, was mich erregt.
Und die Eulen starren stumm -
keine sich regt oder bewegt.
Hallo, willkommen hier und heute.
Ich wünsch euch eine gute Zeit,
voll Vergnügen, ohne Sorgen.
Macht's euch gemütlich, macht euch breit
und seid bereit für ein paar Lieder,
die ich irgendwann mal schrieb.
Ich sing’ sie gerne hin und wieder.
Ich kann's nicht lassen - ist ein Trieb.
Lieder, die vielleicht beschreiben,
was auch ihr fühlt, euch bewegt.
Und die Eulen lauschen leise -
keine sich regt, keine sich regt...
2002
Weit und offen
Lass uns seh’n, welche Träume wir noch haben,
und wie wir sie uns erfüll’n.
Wir wollen sie nicht einfach nur vergessen
oder wie Papier zerknüll’n.
Willkommen fern den Schluchten des Alltagstrotts.
Wir haben vor uns freie Sicht,
seh’n den Horizont, seh’n uns in die Augen,
vertrauen auf den Glanz,
dass er noch hält, was er verspricht.
Weit und offen - ungebremst und frei.
Die Aussicht war nie besser -
werden wir auch grau, wir werden wieder zwei.
Haben uns gut gehalten. Halten uns im Arm,
küssen unsere Falten und streicheln unsern Speck
und rubbeln gegenseitig kalte Füße weg.
Soll’n wir dorthin fahr’n, wo wir noch nicht waren:
Nach Andalusien, Samarkand?
Fernweh haben wir leicht ertragen.
Uns gefiel unser Leben, weil es uns verband.
Willkommen fern den Tälern des Einerleis.
Die Farben leuchten hell und bunt.
Wir seh’n den Nebel steigen, seh’n uns in die Augen,
vertrauen auf den Glanz,
tauchen ein bis auf den Grund.
Weit und offen, ungebremst und frei.
Die Zukunft liegt doch vor uns -
werden wir auch älter - wir werden wieder zwei.
Haben uns gut gehalten. Halten uns im Arm,
küssen unsere Falten und kneten unsern Speck
und rubbeln gegenseitig kalte Füße weg.
Blicken wir zurück auf den Weg, den wir gegangen,
über Höhen, durch die Tiefen, um die Kurven rum,
hat uns nie Kälte oder Dunkelheit geschreckt,
hab’n uns nie verletzt, quälten uns nie stumm.
Die Kinder gehen längst nicht mehr an der Hand -
sie finden ihren Weg allein.
Wir seh’n sie geh’n - und seh’n uns in die Augen,
vertrauen auf den Glanz
und den Sonnenschein.
Weit und offen, ungebremst und frei.
Viele Pläne liegen vor uns.
Werden wir auch alt - wir werden wieder zwei.
Haben uns gut gehalten. Halten uns im Arm,
küssen unsere Falten und kosen unsern Speck
und rubbeln gegenseitig kalte Füße weg.
2002
Du nicht bei mir
D/0 DD
So still in der Wohnung. Du nicht neben mir.
DA-DA-
Irgendwo bist du unterwegs –
xD
irgendwo und fehlst hier.
yzD
Leer all die Zimmer. Nicht ein Wort von dir.
DA-DA-
Viel zu viel Platz für mich allein –
xD
und ich spür’, du fehlst hier. yzD
Ein paar Stunden erst bist du fort,
A’G
für ein paar Tage vielleicht. A’G
Und ich hätte genug zu tun, we
dass die Zeit schnell verstreicht...
wA
So still in der Wohnung. Du nicht bei mir.
DA-DA-
Weiß ich auch, wo du gerade bist,
xD
fehlst du immer noch hier. yzD
Ohne dich schmeckt kein Frühstück, kein Kaffee.
d’A’
Ohne dich lauf’ ich wie Falschgeld durch’s Haus. d’A’
Ohne dich bleib’ ich nah am Telefon.
Cd
Ohne dich - wie halt’ ich das aus...
CA
Trist ist der Alltag. Der Job ruft zur Pflicht.
Er lenkt ab bis du wiederkommst,
für die Dauer der Schicht.
Schließ’ ich die Tür auf - kein Hallo und kein Wort.
Ohne dich das vertraute Heim
beinah ein fremder Ort.
Ein paar Tage nur bleibst du fort –
noch ein paar Stunden vielleicht.
Dabei hätt’ ich genug zu tun,
dass die Zeit schnell verstreicht...
So still in der Wohnung - du nicht bei mir.
Weiß ich auch, wo du gerade bist,
fehlst du immer noch hier
fehlst du immer noch hier
fehlst du hier.
2003
Alles dabei
A/2
High Society, Glimmer, Ahc#DA
Glanz und Scheinwerferlicht,
EDA
Klatsch, Tratsch, üble Gerüchte -
Ahc#DA
ehrlich, brauchen wir nicht.
EDA
Wir haben mehr als genug.
f#c#
Manchmal genügen eben schon zwei.
DAE
Was woll’n wir mehr? Komm’ mal her!
f#c#
Und falls ich was brauch’,
D
das weißt du doch auch,
H7
hab’ ich alles dabei...
E
Dickes Konto, Jet,
Cabrio und Villa am Meer -
wir tun nicht einmal so, als
ob das notwendig wär’.
Wir haben uns und das reicht.
Manchmal woll’n wir keinen dabei...
Und woll’n wir mehr – komm’ mal her!
Und wenn ich was brauch’,
das weißt du doch auch,
hast du alles dabei...
Wir haben Augen und Ohren,
Zungen und Lippen zum Kuss.
Zart auf unserer Haut -
macht uns beiden Genuss.
Wenn das nicht reicht, gibt es mehr.
Uns neu zu entdecken, fällt uns nicht schwer.
Und nachher will ich mehr...
Und was ich dann brauch’,
das weißt du doch auch,
hab’ ich alles dabei...
2003
Was würd’ ich ohne dich tun
Wir schließen hinter uns die Tür, sind endlich ungestört,
bestätigen uns Arm in Arm, was jeder gerne hört,
blicken uns lang’ in die Augen - wissen, was wir seh’n -
wie würd’s mir ohne dich geh’n...
Wir streicheln uns, berühren uns so zärtlich, so vertraut.
Wir küssen, kosen, kitzeln uns, mal leise und mal laut,
noch immer spannend, aufgeregt und heiß im Bauch tief drin -
wo sollt’ ich ohne dich hin...
Regen schlägt an’s Glas - nicht alles perlt so einfach ab.
Manches macht uns alt - man sieht’s uns an.
Wir zählen unsere Falten nicht - wir haben sie erlebt -
was fing ich ohne dich an...
Wir geben uns Geborgenheit und Wärme, wenn wir frier’n,
seh’n dies und das verschieden, lassen uns nicht irritier’n,
gehör’n zusammen, sind wir auch für manche Zeit allein -
wo würd’ ich ohne dich sein...
Du schläfst, wenn ich erwache - wenn ich schlafe, liegst du wach.
Du machst dir meine Sorgen, ich denk’ über deine nach,
bettest meinen Kopf bei dir, hilfst mir, mich auszuruh’n -
was würd’ ich ohne dich tun.
Regen schlägt ans Glas - nicht alles perlt so einfach ab.
Manches macht uns alt - man sieht’s uns an.
Wir zählen unsere Falten nicht - wir haben sie erlebt -
was fing ich ohne dich an...
Wir geben uns Geborgenheit und Wärme, wenn wir frier’n,
seh’n dies und das verschieden, lassen uns nicht irritier’n,
gehör’n zusammen, sind wir auch für manche Zeit allein -
wo würd’ ich ohne dich sein...
2002
Gegenseitig geschenkt
a/0
Möchtest du bei mir sein, wenn die Sonne versinkt?
aC’h
Komm mit mir in die Dünen am Strand.
aC’h
Wenn der erste Stern am klaren Nachthimmel blinkt,
aC’h
küssen wir uns um unsern Verstand. E
Allein mit uns beiden umrauscht uns das Meer.
aC’h
Und niemand ist da, der uns sieht.
aC’h
Ich mag mir nicht vorstell’n, wie's ohne dich wär’:
aC’h
Gibt so viel, was mich zu dir zieht, so viel mit uns geschieht..
EFE
Salz auf den Lippen und Sand auf der Haut,
D-C
und ein Mond über uns, der versteht. D-C
Windgeschützt ungestört Traumschlösser bau’n
D-C
und sich einrichten, eh die Nacht geht, eh die Nacht geht.
HA
Mit dir möchte’ ich seh’n, wie die Sonne aufgeht
und erwacht aus dem Zauber der Nacht.
Steht die Welt für uns still, doch die Erde sich dreht.
Und sie weckt uns behutsam und sacht.
Das Zwitschern der Vögel erreicht unsere Ohr’n
und wir spüren uns eh wir uns seh’n.
Wir empfangen den Tag, fühl’n uns wie neu gebor’n,
genießen und lassen gescheh’n, was wir kaum versteh’n...
Trockene Lippen, und Augen voll Schlaf,
und die Sonne entfaltet noch Kraft.
Pläne entwickeln, auf Zukunft vertrau’n,
kein Zweifel dran, dass man es schafft, dass man es schafft.
Im Herbst haben wir genug Wärme getankt,
unser Leben - gereift im August.
Und die Liebe uns wie dichtes Efeu umrankt.
Bunte Farbenpracht weckt unsere Lust.
Und wird uns der Weg auch von Schranken verstellt,
haben wir unser Ziel doch im Blick:
Über’n Horizont, weit - bis ans Ende der Welt,
und seh’n, wenn, dann zufrieden zurück: Ein Leben voll Glück.
Streicheln mit Blicken, mit Worten berühr’n -
ein Hauch, satt mit Liebe getränkt.
Sich ertasten, die Augen geschlossen und spür’n,
sich ganz gegenseitig geschenkt, gegenseitig geschenkt.
2003
Lebenslust
Alles nur Schau - weißt du genau,
dafür woll’n die auch noch dein Geld.
Fall nicht drauf rein! Geh nicht drauf ein -
hast ihre Suppe nicht bestellt.
Drücken sie dir auch 'nen Löffel in die Hand.
Leg ihn hin und rühr nicht um.
Rümpf die Nase - schließlich riecht es angebrannt -
die sind gierig - und verkaufen dich für dumm.
Alles nur Tricks, aber sonst nix -
du interessierst die einen Dreck.
Tun nur als ob, sind darin topp -
nehmen dir was sie können weg.
Schau sie an - doch gib ihnen nicht die Hand -
zähl sonst die Finger hinterher.
Bist du schlau, dann benutz auch den Verstand -
lass sie zappeln und dann beachte sie nicht mehr.
Alles nur flach - also sei wach,
woll’n andere mit dir hoch hinaus.
Wenn das passiert, sei alarmiert:
die zieh’n das letzte Hemd dir aus.
Sei gewarnt, aber nicht vor Angst verwirrt –
behalt die Nerven, cool und klar.
Irgendwann sind sie endlich abgeschwirrt -
dann hol Luft - und Lebenslust ist wieder da,
ist wieder da...
2002
Fang an
Stell deine Fragen –
stell dich nicht an.
Hör auf zu klagen.
Klag dich nicht an.
Lass dich nicht treiben.
Treib dich nicht rum.
Wo willst du bleiben?
Bleib doch nicht stumm.
Lass dich nicht gehen.
Geh gegen an.
Nicht flieh’n, nicht drehen –
denk immer dran.
Lass dich nicht hängen.
Häng dich voll rein.
Wart auf kein Drängen.
Du schaffst es allein.
Lass dich nicht schieben.
Schieb selber an.
Und lass dich lieben.
Nimm Liebe an.
Bleib da nicht stehen.
Steh endlich auf.
Dann vorwärts gehen.
Geh - und dann lauf...
Red dich nicht mutlos.
Mut' dir was zu.
Ist deine Wut groß –
das änderst nur du.
Bleib nicht im Rahmen.
Komm doch da raus.
Spiel nicht den Lahmen –
blick geradeaus.
Bleib doch nicht liegen.
Liegt dir was dran,
es hinzukriegen –
dann, Mann, fang an...
2003
Jeder kennt einen
Jeder kennt einen, der einen kennt,
der einen kennt, der einen kennt,
der immer mit dem Kopf durch die Wand will,
hundert Prozent, hundert Prozent,
den nichts von seinem Ziel abbringt,
auch wenn es schon brennt, und jeder schon rennt,
einer, der sich von seinem Traum
nicht freiwillig trennt...
Jeder glaubt einem, der einem glaubt,
der einem glaubt, der einem glaubt,
der immer schon alles vorher gewusst hat,
und überhaupt, und überhaupt,
hätt’ man ihn nur schon beizeiten gefragt -
es war ja erlaubt, war ja erlaubt -
einer, der sich seiner Freunde
selber beraubt.
Jeder braucht einen, der einen braucht,
der einen braucht, der einen braucht,
der, wenn man ihn braucht, auch für einen da ist,
und nicht untertaucht, nicht untertaucht,
der nicht lange fragt, was gibt es zu tun,
wenn's qualmt und wenn's raucht, beißt oder faucht,
einer, der im Ernstfall durchhält,
auch wenn es schlaucht.
Jeder kennt einen, der einen braucht,
der ihm auch glaubt, gleich ob er ihn kennt.
Jeder braucht einen, der ihm auch glaubt,
dass er nicht pennt, erst recht nicht wenn 's brennt.
Doch wer glaubt einem, den er nicht kennt,
dass er ihn braucht, weil der ihm glaubt,
der ihm erlaubt, was er glaubt, was er braucht -
ganz egal, ob er's kennt und überhaupt...
Jeder kennt einen, der einen kennt,
der einen kennt, der einen kennt,
der immer mit dem Kopf durch die Wand will,
hundert Prozent, hundert Prozent,
den nichts von seinem Ziel abbringt,
auch wenn es schon brennt, und jeder schon rennt,
einer, der sich von seinem Traum
nicht freiwillig trennt...
2003
Photosession
für
Alfons P. Schwickert
Gebannt der Augenblick,
festgehalten der Moment.
Die Zeit kurz angehalten,
obwohl sie weiter rennt.
Ausgeleuchtet, angestrahlt,
hell genug das Licht.
Zwanglos reden, frei bewegen –
halt! - jetzt das Gesicht!
Zeit vergeht, Minuten, Stunden –
wohin weiß man nicht.
Zwanglos reden, frei bewegen –
halt! - jetzt das Gesicht!
Der Blick mal nachdenklich,
träumerisch der Welt entrückt.
Lächelnd, lachend Zähne zeigen,
freudig, strahlend, ganz entzückt.
Kopf ein bisschen seitwärts drehen –
aber nicht zu weit...
locker bleiben, lass dich treiben –
uns bleibt so viel Zeit...
So vergeh’n Minuten, Stunden –
wohin weiß man nicht.
Zwanglos reden, frei bewegen –
halt! - jetzt das Gesicht!
Geschulter Kennerblick –
genauso bleiben - das ist toll.
Klick folgt so auf Klick und Klick –
ein neuer Film schon wieder voll.
Zeit vergeht, Minuten, Stunden –
wohin weiß man nicht.
Zwanglos reden, frei bewegen –
halt! - jetzt das Gesicht!
Zeigt die Seele sich der Linse
ohne sich zu zier’n -
will sie verweilen, nicht enteilen
und lässt sich fixier’n...
2003
Passiert ist passiert
Scheint die Sonne wieder
nicht so warm wie gewohnt?
Bringt die Arbeit wieder längst
nicht so viel, dass sich's lohnt?
ist dein Portemonnaie zwar dick –
aber so viel drin ist nicht?
Dann mach nicht so'n Gesicht,
solang dein Kreuz nicht bricht.
Bist du ernüchtert und frustriert -
wer aufgibt gleich noch mal verliert -
mach dir nichts draus - passiert ist passiert.
Fährt die Straßenbahn dir wieder
vor der Nase weg?
hast du deinen Chef versetzt
und kriegst 'nen Riesenschreck?
dein Terminkalender hat
für dich selbst keine Zeit?
Dann tu dir selbst nicht leid.
Nimm's mit Heiterkeit.
Bist du verärgert, irritiert,
fühlst dich vom Leben angeschmiert -
mach dir nichts draus - passiert ist passiert.
Du kannst sowieso nichts mehr dran ändern –
hak es ab.
Also blick nach vorne, nicht zurück –
das macht nur schlapp.
Es gießt in Strömen - du hast
wieder keinen Schirm dabei?
Stellst du erst bei der Arbeit fest,
an sich hast du ja frei?
Dein Lieblingssänger kommt,
doch es gibt keine Karten mehr?
Heul nicht hinterher,
als wenn's so wichtig wär’.
Bist du enttäuscht und konsterniert –
das Leben ist so kompliziert -
mach dir nichts draus - passiert ist passiert...
2003
Woher, Wohin
Die Straße vor ihm liegt im Nebel.
Beim Losfahr’n war noch schwarze Nacht.
Er kann sich nicht mehr dran erinnern.
Zu lang die Zeit, die er durchwacht.
Er hält die Augen krampfhaft offen,
weiß nicht, ob er’s noch lange schafft.
Die Hände krallen sich ums Steuer,
konzentriert mit aller Kraft.
Was vorher war, will er vergessen,
hat Angst, dass ihm das nicht gelingt,
will weder Fragen stell’n noch hören,
weil jede Frage tiefer dringt.
Der Motor dröhnt in seinen Ohren.
Das Fenster hoch dreh’n geht nicht mehr.
Der Fahrtwind reißt ihn an den Haaren –
wo willst du hin? Wo kommst du her?
Woher, wohin – draußen oder drin.
Weit weg, gradaus – nach vorn, nach Haus...
Dann sieht er, wie es langsam dämmert,
und er erkennt die tiefe Schlucht.
Zu beiden Seiten schroffe Wände,
nur eine Richtung für die Flucht.
Es dringt kaum Licht bis in die Tiefe,
wo’s nicht nur dunkel ist, auch kalt.
Er haucht die Finger warm und zittert,
hofft, dass der Steinschlag ihm nicht galt.
Dann führt der Weg in eine Öffnung.
Er bremst nicht ab, er fährt hinein
und merkt, die Höhle hat kein Ende,
und hofft es wird ein Tunnel sein.
Und dann erkennt er einen Schimmer.
Nach einer Weile sieht er mehr.
Das Licht wird größer, er hört Stimmen: –
wo willst du hin? Wo kommst du her?
Woher, wohin – draußen oder drin.
Weit weg, gradaus – nach vorn, nach Haus...
Wie greller Blitz trifft ihn die Sonne.
Geblendet wendet er den Blick.
Er sieht, der Berg hat sich geschlossen –
kein Tunnel und kein Weg zurück.
Er blinzelt furchtsam in die Ferne.
Es ist die Weite, die ihn schreckt.
Er macht sich hinterm Lenkrad kleiner,
hätt’ sich viel lieber ganz versteckt.
In Serpentinen geht es abwärts,
nicht in ein Tal – das Land ist flach.
Die Wolken jagen übern Himmel.
Er fühlt sich winzig, fühlt sich schwach.
Dann sieht er, wie der Weg sich gabelt.
Sich zu entscheiden, fällt ihm schwer.
Drum bleibt er steh’n und weiß nicht weiter.
Wo will ich hin ? Wo komm ich her?
Woher, wohin – draußen oder drin.
Weit weg, gradaus – nach vorn, nach Haus...
Über ihm türmt sich ein Gewitter.
Die Donner krachen und es gießt.
Hell zucken Blitze in der Nähe.
Er zieht den Kopf ein und beschließt,
nicht einen Meter mehr zu fliehen,
wenn sich ein klares Zeichen zeigt.
Da sieht er fern den Regenbogen
und ihm fällt auf: Der Donner schweigt.
Dann steigt er aus und steht im Regen.
Der macht ihn frisch und macht ihn klar.
Der Matsch dringt ihm durch seine Sohlen,
und er begreift, nun ist er da.
Er kann den Horizont erkennen
und weiß, dahinter liegt viel mehr.
Sein Herz schlägt laut – er spürt sein Leben,
wenn er es will – was will er mehr...
Woher, wohin – draußen oder drin.
Weit weg, gradaus – nach vorn, nach Haus...
2003
Wieso frag ich dich
Wieso frag ich dich -
du weißt doch sowieso nichts...
Warum red ich mit dir -
du hörst gar nicht zu!
Weshalb sag ich was,
wenn du es sowieso vergisst?
Du interessierst dich nicht
für das, was ich grad tu.
Ich kann machen, was ich will
oder auch tun soll -
immer geht es dir
am Arsch vorbei.
Ob ich schweige oder rede
mit dem Mund voll -
ist dir doch völlig einerlei.
Wieso kommst du mit mir,
wenn du mich nicht seh’n willst?
Warum nimmst du mich
und willst mich nicht berühr’n?
Weshalb holst du mich,
wenn du mich nicht behalten magst?
Kannst du fühlen
ohne irgendwas zu spür’n?
Bin ich Luft für dich
nur wenn du grad nicht atmest?
Zu nichts nütze, sagst du auch,
dass du mich brauchst?
Vielleicht nur als Ballast,
den du beizeiten abwirfst,
wenn du ins volle Leben tauchst...
Und jetzt guck nicht so,
als wenn du ganz zerknirscht wärst.
Es wär’ gelogen und
es passt auch nicht zu dir.
Hak' es ab, der Zug
ist sowieso schon abgefahr’n.
Die Zeit ist rum und
es passiert auch nichts mehr hier.
Ich geh diesen Weg -
doch nur, gehst du den andern.
Will dorthin, wo ich dich
nicht treffen kann.
Und dann kann ich mir auch vorstell’n,
dass ich klarkomm’ -
werd dich vergessen, irgendwann...
2002
Reif
Reif - aber wofür?
Willst du rein oder raus oder durchgeh’n –
nimm diese Tür.
Ob grad’wegs oder in Kurven –
es geht immer nur nach vorn.
Wer das Ziel dabei aus dem Blick verliert,
ist schnell unterwegs verlor’n.
Klein und schmächtig, stolz und prächtig,
für den Ernstfall rausgeputzt.
Lernen, fragen, stöhnen, klagen –
und die Flügel kurz gestutzt –
in der Schule.
Jung und kräftig, cool und heftig,
auf das Leben eingestellt.
Angst vorm Morgen glimmt verborgen,
bis sie dir in den Rücken fällt –
in der Lehrzeit.
Heiß ersehnen, aneinander lehnen,
Zweisamkeit auf engstem Raum.
Dulden, geben, genießen, schweben
überm Boden wie im Traum –
in der Liebe.
Grau, gebrechlich, nebensächlich,
in Erinnerung entflieh’n.
Gebeugt, beladen, am seid'nen Faden
erlöst in's Ungewisse zieh’n –
dann im Alter.
2003
Ich kann Auch Anders
Ich bin höflich und auch nett,
kann geleckt sein und adrett,
und ich kann mich darauf einstell’n,
kommt's drauf an.
Bleibe förmlich distanziert,
wenn jemand Nähe nicht goutiert,
und ich geb’ mir Mühe,
wenn ich was nicht kann.
Ich hab selten einen Schwips,
trag gelegentlich 'nen Schlips,
und, wenn's sein muss,
Bügelfalten ohne Qual.
Ich flieh nicht den Kompromiss,
wenn es so is’ wie es is’
und wenn's sein soll,
bin ich so was von normal.
Doch ich kann auch anders -
und auch dann, wenn ich kann,
sieh genau hin -
bin ich wie ich bin.
Ich bin leise, eher weich,
im Kino heul ich meistens gleich,
und ich bin ein
Schattenparker wie im Buch.
dusche warm, schlaf nie nackt,
hab lang vor Reisen schon gepackt,
und bezieh die Betten selbst,
krieg ich Besuch.
In nehm’ Süßstoff in' Kaffee,
trink manchmal gerne Früchtetee,
und ich weiß, wo es
früh morgens Brötchen gibt,
räum die Spülmaschine aus,
bring den Abfalleimer raus,
trag's mit Fassung,
wenn sich jemand vor mich schiebt.
Ich bin schüchtern, ja fast scheu,
bin ich irgendwo noch neu,
und erschrecke schnell,
wenn irgendeiner schreit.
Ich bin zärtlich und bin soft,
schmuse gern und streichle oft,
und ist es die richtige Zeit,
lass ich mir Zeit.
Ich tu keinem gerne weh,
Zoff ist nicht, auf was ich steh,
soll ich mich wohlfühl’n,
brauch ich sie, die Harmonie.
Hab mit keinem gerne Krach -
vielleicht hält man mich für schwach,
doch ich fall’ vor keinem Schreihals
auf die Knie.
2000
PAPA BACKT
D/0
Der Papa backt, der Papa backt
-
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man muss den Kuchen nur versuchen, wie der schmeckt. DA
Der Papa backt, der Papa backt
-
A
den Finger in den Teig gesteckt und
abgeleckt.
AD
Der Papa backt, der Papa backt
-
D
er guckt ins Buch, weil er Rezepte nicht
behält.
D7G
Dann wird der Ofen angemacht bis er ganz heiß
ist
GD
und Papas Kuchen auf das große Blech
gestellt.
ADD7
Alle hoffen, dass was auskommt, was kein Scheiß ist
- GD
der muss was werden, schließlich ist er ja
bestellt.
AD
Der Papa kocht, der Papa kocht -
man muss den Eintopf nur versuchen, wie der schmeckt.
Der Papa kocht, der Papa kocht -
und ist der Topf dann voll, dann wird er zugedeckt.
Der Papa kocht, der Papa kocht -
er guckt ins Buch, weil er Rezepte nicht behält.
Dann wird die Platte angemacht, bis sie ganz heiß ist,
und Papas Eintopf auf den heißen Fleck gestellt.
Und alle hoffen, dass was raus kommt, was kein Scheiß ist -
der muss was werden, schließlich ist er ja bestellt.
Der Papa brät, der Papa brät -
und was da in der Pfanne brutzelt, ist ein Fich.
Der Papa brät, der Papa brät -
was für ein Fich - was weiß denn ich, frag mich doch nich...
Der Papa brät, der Papa brät -
er guckt ins Buch, weil er Rezepte nicht behält.
Steck nicht die Nase in die Pfanne, weil sie heiß ist.
Steh nicht im Weg rum, weil das Papa nicht gefällt.
Maul nich, dass Fich, nur weil er Gräten hat, 'n Scheiß ist,
hast Du den Fich da auf'm Tich auch nich bestellt.
Der Papa schmort, der Papa schmort
-
E
ihm wird der Braten gut geraten, dass er
schmeckt. EH7
Der Papa schmort, der Papa schmort
-
H7
und für den Braten ist der Tich auch schon
gedeckt. H7E
Der Papa schmort, der Papa schmort
-
E
er guckt ins Buch, weil er Rezepte nicht
behält.
EE7A
Dann wird der Ofen aufgemacht, der ja ganz heiß
ist, AE
und Papas Braten mitten auf'n Tich
gestellt.
H7E
Und alle hoffen, dass da auch genügend Reis
ist,
AE
und von dem Braten nix vom Teller runter
fällt...
H7E
2003
Manager von Jennifer
Wär’ ich der Manager von Jennifer –
ich hätt’ ‘n ganzen Haufen Knete.
Ich zög’ von Tennisplatz zu Tennisplatz
hinter Jenny-Baby her.
Und so als Manager von Jennifer
fänd’ man mich auf jeder Fete.
Ich könnt’ bis in die Puppen penn’,
weil ein anderer Jennys Trainer wär’.
In ihrem Tross wär’ ich der Boss,
und da wär’n ‘ne ganze Menge Leute,
die von Jennys Kohle eben
gar nicht übel leben könn’.
Hätt’ meine Finger überall,
falls einer Sand in das Getriebe streute.
Einer muss die Fäden halten –
keiner da, dem ich die Rolle gönn’.
Jennifer, Jennifer,
brauchst du keinen Manager ?
Genau in diesem Job,
ich sag dir, bin ich top.
Jennifer, Jennifer,
brauchst du keinen Manager.
Ich sag mal so salopp:
frag erst gar nicht, ob.
Wär’ ich der Manager von Jennifer,
hätt’ sie von mir die engen Hosen.
Ich wär’ - ob Studio, ob Bühnenshow –
immer nah an Jenny dran.
Und ob beim Fotoshooting oder beim Konzert –
von mir hätt’ sie die Posen.
Und ihre Bodyguards, die ließen
außer mir keinen an sie ran.
In ihrem Tross wär’ ich der Boss,
und da wär’n ‘ne ganze Menge Leute,
die von Jennys Kohle eben
gar nicht übel leben könn’.
Hätt’ meine Finger überall,
falls einer Sand in das Getriebe streute.
Einer muss die Fäden halten –
keiner da, dem ich die Rolle gönn’.
Ich bin der Manager von Jennifer,
besorg ihr Puder, Creme und Windeln.
Schieb den Kinderwagen hin,
schieb den Kinderwagen wieder her.
Wenn Leute rätseln, ob er wohl
der Opa ist - ich würde schwindeln.
Egal ob Opa oder Papa –
Erst mal bin ich Manager.
In ihrem Tross ist sie der Boss –
und da sind ‘ne ganze Menge Leute,
die von Jennys Lachen eben
gar nicht übel leben könn’.
Und ob sie Schnuller oder Rassel
oder Klötzchen übern Teppich streute:
Einer muss ja alles aufsammeln –
keiner da, dem ich das gönn’.
Jennifer, Jennifer,
du brauchst keinen Manager,
denn ich hab diesen Job
und sag dir, ich bin top.
Jennifer, Jennifer,
du brauchst keinen Manager,
denn ich hab diesen Job
und sag dir, ich bin top.
2002
Jammerschade
Stellt Euch vor, die Merkel wär’ für Bush die Monika Lewinsky -
was wär' im Oval Office dann passiert?
Hätt’ er da mit Angela immer nur gebetet,
oder hätt’ er ihr erklärt, wie man regiert.
Wär' Bush der Versuchung da erlegen.
die Praktikantin hätt’ ihn da verführt -
und er hätte lustvoll Lust erfahren -
wüsst’ er, wo man als Präsident bloß nicht dran rührt.
Dann hätt’ da Condoleeza Rice in der Tür gestanden,
als er der Praktikantin zeigt, wie man Zigarren raucht
Condoleezza hätt’ ihm dann den Reissverschluss geschlossen,
und ihn wie 'ne Domina heftig angefaucht.
Dann hätt’ der Donald Rumsfeld angerufen,
und gesagt, dass die Merkel 'ne Ex vom Schröder wär...
und Vater Bush, der hätt’ sich daran erinnert,
die wär' ja von der CIA, genau wie Tony Blair.
Dann würde Clinton seinen Nachfolger verklagen,
weil der Schröders Ex erklärt, wie man regiert.
Aber Bush gesteht und will sich damit retten,
dass er mit Zigarren reagiert und nicht regiert.
Condoleezza will es dann genauer wissen:
„Reagierst du mit 'ner Erektion, wenn du regierst?“
Weil Bush nicht reagiert, erregt sich Donald Rumsfeld:
„Regier’ jetzt endlich, dass du nicht deinen Ruf verlierst!
Mach jetzt einen Krieg, damit die Leute sich erregen.
Ein Krieg lenkt alle ab und ist moralisch einwandfrei!“
Dann wird Monika vergessen - so, als wäre nichts gewesen,
dass der Präsident wieder unser aller Retter sei.
Condoleezza sagt: „Den Präsident bring ich nach Texas,
sonst setzt ihn der Kongress noch einfach ab.
Und Monika besucht uns da mit Angela und Tony -
wir eregier’n und reagier’n, das macht uns so schön schlapp.“
So wär’ auf dieser Erde alles völlig anders,
wenn Angela die Monika beim öligen Texaner wär’.
Condoleezza wär’ mit Rumsfeld ganz allein und könnte lernen -
"Make Love Not War" - das ist gar nicht so schwer…
2003
Bilanz
Alle Gäste weg, die Tür geschlossen,
überall brennt noch das Licht.
Erst mal ausruh’n und tief Luft geholt
vor der letzten kurzen Schicht.
Wie viel hat das Fass noch für uns übrig?
Oder ist schon nichts mehr drin?
Käsereste ehrlich aufgeteilt.
Komm, jetzt setz’ dich erst mal hin.
Wie viele hab’n nicht abgesagt?
Wie viele waren da?
Bilanz gezogen und das Glas geleert...
War es gut so, wie es war...?
Wie viel genau war in der Eule drin?
War der Künstleranteil fair?
Hab’n wir für Getränke draufgelegt?
Wenn nicht - was woll’n wir mehr?
War’n neue Leute da? Hab’n wir Adressen?
Und was steht im Gästebuch?.
Nette Menschen könn' wiederkomm'.
Hol’ das feuchte Tuch...
Ein paar Gläser sind wohl umgekippt.
Das kann passier’n, na klar.
Bilanz gezogen und das Glas gefüllt...
war es gut so, wie es war...?
Alle leeren Gläser eingesammelt,
Kerzen ausgemacht.
Das Salz der Brezeln kehr’n wir morgen auf.
Wer hat Rotwein mitgebracht?
Spülmaschine mit den Gläsern füll’n.
Sie klirren fast im Takt.
Käserinde in den Abfall und
die Brötchen eingepackt.
Hat irgendwer noch was zu dir gesagt?
Wie oft war’n die schon da?
Bilanz gezogen und das Glas geleert...
war es gut so, wie es war...?
2002
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