INFOs in jeder Länge und Form:

Größe "L"

 

Gerd Schinkel
„Du bist schuld“
lieder
übers

leben
 lieben
 lernen

schnörkellos
authentisch
emotional

Gerd Schinkel zieht die Anregungen zu seinen Liedern mitten aus dem Leben 
und greift viele Aspekte aus allen Lebensphasen auf: 
In einem Lebenslauf in Liedern.

Um vom "Heute" aus zurück zum Anfang zu kommen, 
variiert Gerd Schinkel seit Jahren eine Idee, 
die auf eine Erzählung von F. Scott Fitzgerald aus dem Jahre 1921 zurückgeht, 
die "Der seltsame Fall des Benjamin Button" heißt. 
Sie wurde inzwischen nach einem deutlich veränderten Drehbuch verfilmt 
und kam 2009 unter dem gleichen Filmtitel mit Brad Pitt in der Hauptrolle in die Kinos.

Gerd Schinkel lässt ein Leben innerhalb eines Liedes mit vier Strophen 
konsequent vom hoffnungsvollen „Anfang“ am "Ende" 
bis zum schönsten „Ende“ am "Anfang" rückwärts ablaufen, 
um danach mit vielen Liedern wieder ein Leben vorwärts 
bis zum Ausgangspunkt im Heute nachzuzeichnen.

In seinen Texten beschreibt Gerd Schinkel typische Lebenssituationen 
mit sehr viel Fingerspitzengefühl und genießerischer Beobachtungs(hin)gabe. 
Er formuliert mit Augenzwinkern und karikiert menschliche Schwächen mit nachsichtiger Zuwendung. 
Doch wenn er es für angebracht hält, findet er in gnadenloser Unerbittlichkeit 
auch zu beißendem Spott oder kaum zu bändigendem Zorn. 

So besingt er in seinen Liedern 
schnörkellos, authentisch und emotional 
das Leben, die Liebe und das Lernen –
und wie man das Leben lieben lernen kann...

Die Musik seiner Lieder, wenn er sich zur Gitarre begleitet, 
ist mal folkig im Fingerpicking-Stil, mal rockig in der Schlagtechnik, 
mal bluesig im Groove, rhythmisch und auch perkussiv 
und damit äußerst abwechslungsreich.

Gerd Schinkel singt Lieder, 
die das Herz berühren, 
den Verstand erreichen 
und auch bis in den Bauch vordringen 
und dabei an die inneren Wurzeln gehen - 
so gesehen "roots music" in deutscher Sprache mit Inhalten, 
über die sich mal lachen lässt und mal nachzudenken lohnt, 
und die immer eine Kernaussage haben:

Das Leben ist lebenswert.

 

Größe "S"

Gerd Schinkel

Liedermacher, Autor / Sänger eigener und angeeigneter Lieder in deutscher Sprache

"trotzige träume – vom leben lieben lernen"

Gerd Schinkel singt eigene Lieder über Themen, die er mitten aus dem Leben greift: In Beruf und Familie mit Gleichaltrigen, Kindern (auch in einem speziellen Kinderprogramm), alten Menschen: Sturm und Drang der Jugend, Zorn und Kampf ums Dasein, Liebe und Leid in der Partnerschaft, Lust und Frust im Alltag. Als politischer Hörfunkjournalist voll berufstätig, erlaubt er sich trotzig zu träumen: Vom Leben, Lieben, Lernen - vom Leben lieben lernen. Immer wieder geht es dabei um die Suche nach dem "Kick", nach Erfüllung, Zufriedenheit oder zumindest nach einer Spur des Glücks. Seine "normaler" Beruf beschert ihm einen ähnlichen Alltag wie vielen anderen - auch deshalb erkennen sich viele in seinen Liedern wieder. Gelegentlich rockig in seiner solistisch Begleitung liegt seine Stärke doch eher in leisen Tönen: In besinnlichen, lyrischen Liedern mit ausgefeilten, auch humorvollen Texten, die er mit Augenzwinkern singt - überall wo man ihm zuhören mag: in privatem oder öffentlichem Rahmen. 

 

Größe "M"

Gerd Schinkel

Liedermacher, Autor / Sänger eigener und angeeigneter Lieder in deutscher Sprache

"trotzige träume – vom leben lieben lernen"

Gerd Schinkel besingt Lebensphasen, die jeder kennt: Sturm und Drang ins Leben in der Jugend, Zorn und Kampf ums Überleben in der Gesellschaft, Liebe und Leid beim Erleben von Einsam- und Zweisamkeit, Lust und Frust im Zusammenleben in Beruf und Familie – vom Leben mit Gleichaltrigen, mit Kindern, mit alten Menschen. Und immer wieder geht es um die Partnerschaft, die Suche nach dem "Kick" und nach Erfüllung, nach Zufriedenheit oder zumindest nach einer Spur des Glücks. Gerd Schinkel ist ein „Liedermacher“ in der späten Nachfolge der Troubadoure - jener zeitlosen Künstler, die manche Feuilletonisten, Konzertveranstalter oder Musikkonsumenten heute voreilig aussortieren. Unbeirrt davon schreibt Gerd Schinkel seine Lieder. Seine Texte reflektieren – nachdenklich oder spöttisch – über Themen mitten aus dem Leben, die sich mit den Jahren wandeln: Akzente verschieben, Sichtweisen verändern sich. Für Erwachsene singt Gerd Schinkel über seine eigene Lebenssituation, für Kinder über deren junge Lebenserfahrung. Oft und gerne rockig in seiner solistisch Begleitung, liegt seine Stärke doch eher in leisen Tönen, in besinnlichen Liedern, die er mit Humor anreichert. Gerd Schinkel singt seine Lieder dort, wo man sie gerne hören will und zuhören mag: in privatem oder öffentlichem Rahmen. Er lebt er nicht davon. Als politischer Hörfunkjournalist mitten im Berufsleben teilt er die Alltagserfahrungen vieler "normaler" Menschen. Auch deshalb finden sich viele in seinen Liedern wieder. 

Was Gerd Schinkel besingt, fasst er knapp so zusammen:

„Ich singe über das, was mir 
durch den Kopf geht, auf die Seele drückt, die Augen öffnet, aus den Ohren quillt,
in die Nase sticht, auf der Zunge zergeht, zum Hals raus hängt, über die Lippen kommt,
auf der Hand liegt, in den Fingern juckt, auf den Nägeln brennt, durch die Haut dringt,
im Nacken sitzt, übern Rücken läuft, in die Glieder fährt, auf den Magen schlägt,
die Tränen aus den Augen treibt, den Schmerz aus der Brust zieht, 
den Pudding aus den Knien saugt, die Lust in den Lenden weckt.
Alles andere
geht mir am Arsch vorbei.“

 

 

Größe "XL"

Gerd Schinkel

Liedermacher, Autor / Sänger eigener und angeeigneter Lieder in deutscher Sprache

"trotzige träume – vom leben lieben lernen"

Gerd Schinkel singt von Lebensphasen, die jeder kennt: Sturm und Drang ins Leben in der Jugendzeit, Zorn und Kampf ums Überleben in der Gesellschaft, Liebe und Leid beim Erleben von Einsam- und Zweisamkeit, Lust und Frust im Zusammenleben in Beruf und Familie - Leben mit Gleichaltrigen, mit Kindern, mit alten Menschen. Und immer wieder geht es um die Partnerschaft, die Suche nach dem "Kick" und nach Erfüllung, nach Zufriedenheit oder zumindest nach einer Spur des Glücks.

Gerd Schinkel sieht sich als Autor und Interpret seiner Lieder in einer Reihe mit Liedermachern in anderen Sprachkulturen, aber auch in der Tradition der "alten" deutschen Liedermacher und Politbarden, die mit den Protestsängern anderer Nationen mithalten konnten. Wie die meisten von ihnen kommt er vom traditionellen Folksong, mithin vom Volkslied. Seine Kompositionen und seine Gitarrentechnik sind inzwischen durch vielen Formen der populären Musik stilistisch geprägt, soweit sie einfache Liedstrukturen erkennen lassen. Doch längst hat er sich eine eigenständige Klangfarbe erarbeitet und steht heute der amerikanischen „roots music“ nahe: Singer/Songwritern im anglo-amerikanischen Sprachraum, aber ebenso Chansonniers oder Cantautores, deren künstlerische Qualität nicht am kommerziellen Erfolg ablesbar ist. Auch sie kennen ja den Vorbehalt, dass sie ihre eigenen Lieder nur deshalb selbst singen, weil es sonst kein anderer will. Doch wenn diese Lieder gut sind, finden sie auch ein Publikum. Man muss es nur suchen. Und Gerd Schinkel versucht dies mit seinen eigenen Liedern und mit eigenen, angeeigneten Übertragungen aus den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien. Er „recykelt“ diese Lieder und macht sie so zu seinen eigenen, ohne die wirklichen Autoren zu verschweigen. Keine Weltmusik, aber Lieder aus vielen Teilen der Welt, die einem deutschen Publikum genauso näher gebracht werden wie die Autoren der fremdsprachigen Originale. 

Gerd Schinkel ist ein „Liedermacher“ in der späten Nachfolge der Troubadoure - ein Künstler jener zeitlosen Gattung, die bis heute bei manchen Feuilletonisten und Konzertveranstaltern Skepsis, wenn nicht gar Aversionen auslöst. Gerd Schinkel schreibt davon unbeirrt seine Lieder, ohne krampfhaft nach witzigen Formulierungen zu suchen, um in Zeiten der Comedy-Kultur Heiterkeitserfolge zu erzwingen. Seine Stärke liegt in leiseren Tönen, besinnlicheren Liedern - was nicht heißt, dass in seinen Konzerten nicht gelacht wird.  Doch die Stimmung ist anders als in humoristischen Veranstaltungen. Seine Texte reflektieren – nachdenklich oder spöttisch – über Themen aus seinem Lebensmittelpunkt. Man kann feststellen, wie sich mit den Jahren diese Themen wandeln, Akzente verschieben, Sichtweisen verändern. Gerd Schinkel besingt seine Erfahrungen und Beobachtungen: für Erwachsene in Liedern, die seine eigene aktuelle Lebenssituation widerspiegeln. Und für Kinder in Liedern, die für die jeweilige Altersstufe seines jungen Publikums passen. Seine Konzerte sind also „altersgemäß“ für Erwachsene und für Kinder.

Gerd Schinkel singt seit Anfang der siebziger Jahre eigene Lieder für Erwachsene und Kinder. Ende der siebziger Jahre hat er neben seinen Solo-Auftritten auch mit der Bonner Polit-Folk-Kombo „Saitenwind“ recht erfolgreich Konzerte bei Bürgerinitiativen und auf Straßen gegeben, aber ebenso beim Mainzer „Open Ohr“-Festival. Weitere musikalische Erfahrung sammelte er in seiner Stuttgarter Rockband „Krise“, die ihn Anfang der achtziger Jahre vorübergehend begleitete. Im Mittelpunkt seiner aktuellen Konzerte, bei denen er sich heute meistens allein auf der Gitarre begleitet, gelegentlich von dem Pianisten Thomas Schuld unterstützt wird, stehen seine eigenen Lieder. Er singt sie dort, wo man sie gerne hören will und zuhören mag: In privatem oder öffentlichem Rahmen. Auch wenn die Lieder in großem Umfang seine Freizeit bestimmen, lebt er nicht von ihnen. Als fest angestellter politischer Journalist im Hörfunk steht er mitten im Berufsleben und teilt die Alltagserfahrungen vieler "normaler" Menschen. Deshalb gehen seine Lieder auch so tief unter die Haut. 

Zusammengefasst im Kurzinfo

„Ich singe über das, was mir 
durch den Kopf geht, auf die Seele drückt, die Augen öffnet, aus den Ohren quillt, 
in die Nase sticht, auf der Zunge zergeht, zum Hals raus hängt, über die Lippen kommt, 
auf der Hand liegt, in den Fingern juckt, untern Nägeln brennt, durch die Haut dringt, 
im Nacken sitzt, übern Rücken läuft, in die Glieder fährt, auf den Magen schlägt, 
die Tränen aus den Augen treibt, den Schmerz aus der Brust zieht, den Pudding aus den Knien saugt, 
die Lust in den Lenden weckt. 
Alles andere 
geht mir am Arsch vorbei.“

weitere Informationen  <www.gerdschinkel.de
Kontakt: gschinkel@gerdschinkel.de,   
Tel. 0221 - 43 93 43  

Gerd Schinkel
Liedermacher, Autor &
Sänger eigener und angeeigneter Lieder
Interpret deutscher "Rootsmusic"

Kurzinfo

Ich singe
über das,
was mir

durch den Kopf geht,
auf die Seele drückt,
die Augen öffnet,
aus den Ohren quillt,

in die Nase sticht,
auf der Zunge zergeht
zum Hals raus hängt,
über die Lippen kommt,

auf der Hand liegt,
in den Fingern juckt,
auf den Nägeln brennt,
durch die Haut dringt,

im Nacken sitzt,
übern Rücken läuft,
in die Glieder fährt,
auf den Magen schlägt,

die Tränen aus den Augen treibt,
den Schmerz aus der Brust zieht,
den Pudding aus den Knien saugt,
die Lust in den Lenden weckt,

alles andere

geht mir 
am Arsch vorbei 

 

Gerd Schinkel schreibt und singt eigene Lieder und zwar für Erwachsene und für Kinder. Daneben übersetzt und überträgt er Songs und Chansons aus anderen Sprachen ins Deutsche und eignet sich diese Lieder damit quasi an. Für seine eigenen Lieder aber erhält er den meisten Zuspruch. Deshalb stehen sie im Mittelpunkt seiner Konzerte, bei denen er sich allein auf der Gitarre begleitet. Manchmal wechselt er auch zu einem zweiten Instrument. Hoffnungslos altmodisch. 

Wie hieß das früher? Richtig: "Liedermacher" - ein Begriff, der manche in die Flucht trieb..

Gerd Schinkel schreibt unbeirrt seine Lieder so, wie sie ihm einfallen. Krampfhafte Suche nach witzigen Formulierungen, um Heiterkeitserfolge zu erzwingen, sind nicht seine Sache. Seine Stärke sind eher leisere Töne, besinnlichere Lieder - was nicht heißt, dass Konzerte von ihm zu traurigen Ereignissen werden. Aber die Stimmung ist eine andere als bei Blödelbarden.

Gerd Schinkel sieht sich als Künstler nicht anders als die Singer/Songwriter im anglo-amerikanischen Sprachraum oder deren Entsprechungen in anderen Teilen dieser Welt - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

"Singer / Songwriter"? Auch den Künstlern die sich so bezeichnen, begegnet man mit Vorbehalten: "Das sind doch diejenigen, die ihre eigenen Lieder nur deshalb singen, weil es sonst kein anderer will..." Auch Chansonniers, Cantautores singen ihre eigenen Lieder, und wenn sie gut sind, finden sie auch ein Publikum. Man muß es nur suchen.

Gerd Schinkel versucht diese Suche. Er singt in deutscher Sprache - nicht nur seine eigenen Lieder, sondern auch die verschiedener ausländischer Autoren aus den USA und Kanada, Großbritannien und Frankreich, Italien und Spanien und noch aus anderen Ländern.

Gerd Schinkel macht diese von ihm ausgewählt und übertragenen Songs und Chansons aus der populären Musik dieser Länder zu seinen eigenen Liedern, ohne die wirklichen Autoren zu verschweigen. Was herauskommt, ist keine Weltmusik, aber es sind Lieder aus vielen Teilen der Welt, die näher an sein deutsches Publikum heran rücken. Mit den Liedern versucht Gerd Schinkel auch, die Autoren der fremdsprachigen Originale näher zu bringen.

Gerd Schinkel ist stilistisch geprägt durch die Auseinandersetzung mit vielen Formen der populären Musik, soweit sie sich auf einfache Liedstrukturen zurückführen lassen. Er kommt vom Folksong. Dies zeigen seine Kompositionen und seine Gitarrentechnik.

Gerd Schinkel singt seine Lieder öffentlich, sofern sie seinem eigenen Qualitätsanspruch genügen, und er singt die dort, wo man sie gerne hören will und zuhören mag. Das kann in privatem oder öffentlichem Rahmen sein.

Gerd Schinkel schreibt und singt seine Lieder seit mehr als dreißig Jahren. Wer aufmerksam zuhört, kann an den Texten feststellen, wie sich mit den Jahren die Themen im Lebensmittelpunkt wandeln, wie sich Akzente verschieben, Sichtweisen verändern - und das muss auch so sein. Seine Konzerte für Erwachsene sind genauso "altersgemäß" wie die für Kinder. Für Erwachsene singt er die Lieder, die ihm in seiner eigenen aktuellen Lebenssituation gerade die wichtigsten sind. Und für Kinder sucht er die Lieder aus, die für die jeweilige Altersstufe seines jungen Publikums passen.

Gerd Schinkel ist in seinen Konzerten stilistisch abwechslungsreich und hat sich eine eigenständige Klangfarbe erarbeitet. Befürchtungen, seine Konzerte könnten langweilig sein, sind unbegründet, auch wenn es größere sprachliche und musikalische Virtuosen geben mag.

Gerd Schinkel lebt nicht von seiner Musik, auch wenn sie in großem Umfang seine Freizeit bestimmt. Seinen Lebensunterhalt verdient er fest angestellt als politischer Journalist im Hörfunk. Damit steht er mitten im "normalen" Leben und hat selbst Alltagserfahrungen, die er mit vielen "normalen" Menschen teilt. Wenn er diese Erfahrungen in seinen Liedern "mitteilt", sind sie für viele nachvollziehbar, können "miterlebt" werden. Dies ist wohl der Grund, warum manche Lieder auch so tief unter die Haut gehen.

Gerd Schinkel besingt in seinen Konzerten Stationen und Phasen seiner eigenen Lebensentwicklung: Sturm und Drangzeit in den Studienjahren, Zorn und Kampf in den Bürgerbewegungen, Liebe und Leid in Einsamkeit und Zweisamkeit, Lust und Frust in Beruf und Familie - Leben eben mit Gleichaltrigen, mit Kindern und alten Menschen, und immer wieder die Bilanzierung der Partnerschaft, die Suche nach dem "Kick" und nach Erfüllung, nach Zufriedenheit und Glück - zumindest nach einer Spur des Glücks.

Kontakt:

Tel. 0221 - 43 93 43

Mail: info@gerdschinkel.de

weitere Informationen
<www.gerdschinkel.de>

"Liedermacher"? ... da war doch mal was ... richtig - zwei bis drei Jahrzehnte her. 

Damals hat man einige prominente Künstler dieses Genres wahrgenommen: Mey, Wader, Roski, Sulke, oder Biermann, Degenhardt, Süverkrüp, Hüsch und Wecker. Und schon damals schien es so , als ob sich unterhalb der Ebene dieser Prominenten zu viel Mittelmäßigkeit breit machte. Deutsche "Liedermacher" - sie kamen in Verruf, als in den 70er und 80er Jahren zu viele von ihnen zu wenig Talent für ihre Lieder mitbrachten.

Mit zu geringen musikalischen Fähigkeiten und unzureichenden handwerklichen Qualitäten als Autoren bemühten sich allerhand Feierabendklampfer und Freizeitdichter darum, mit ihren zum Teil peinlichen Werken allein durch die Unterstreichung ihres "guten Anliegens" als Qualitätsnachweis ein größeres Publikum zu erreichen. Die Folge: Zu viele aus einem grundsätzlich wohlmeinenden Publikum wandten sich ab mit Grausen. Der Ruf einer ganzen Zunft war mehr oder weniger ruiniert. Bis heute hat sie sich nicht wieder erholt.

Mit der Neuen Deutschen Welle" und den neuen deutschen Rocksängern wie Wolfgang Niedecken und seiner Band BAP, mit Herbert Grönemeyer, Marius Müller-Westernhagen gab es auch lautstarke Alternativen, die zumindest tanzbar waren und mehr auf gute Laune setzten. Protest war out, uncool.

In der nächsten, der neuen Generation derjenigen, die ihre eigenen Lieder nicht nur schreiben, sondern sich selbst auch allein auf der Gitarre begleiten, bemüht man sich um Distanz. Einige dieser neuen Autoren und Sänger eigener Lieder wollen nicht mit den drögen "Liedermachern" alter Schule, den weltverbessernden Protestlern ohne Witz und Pep in einer düsteren Schublade landen.

Daher auch ein bemühter Versuch, sich begrifflich abzugrenzen: Was sie heute machen, nennen sie "Liedermaching" und keck, um nicht zu sagen vorlaut, beanspruchen sie - geschult an Zeitgeist-Comedy - für sich größere Unterhaltungsqualitäten als die geschmähten Vorfahren. Der Beweis der Behauptung steht allerdings noch aus.

Wer da nicht mitmacht, bleibt außen vor.