Musik
ist für mich mehr als ein Konsumobjekt,
aber auch nicht der einzige Lebensinhalt.
Es ist für mich vieles gleichzeitig:
ein Kommunikationsweg,
ein Mittel zur Selbstdarstellung,
ein Ventil für Stressabbau,
eine Möglichkeit zur Vermittlung von Freude...
Diesen Weg hab ich mir erschlossen
und will ich mir erhalten.
Er sichert mir geistige Unabhängigkeit.
|

1950 geboren
in Glückstadt in Schleswig-Holstein,
1956 Objekt der Alleinerziehung
1957 Umzug ins Rheinland: Wesseling und Bonn,
1967 untauglicher Versuch der Obersekunda,
1970 Begegnung mit schwäbischem Charme in England,
1971 Abitur in Bonn,
1971 Jurastudium in Bonn,
1975 schwäbischem Charme erlegen,
1977 untauglicher Examensversuch,
1979 gelungener Examensversuch: 1. jur. Staatsexamen,
1979 Umzug nach Schwaben: Stuttgart und Kornwestheim,
1979 legalisierte Verbindung mit schwäbischem Charme (Hochzeit),
1979 Kopfsprung ins kalte Wasser des Journalismus (Volontär),
1980 Lokalredakteur eines schwäbischen Provinzblättles,
1982 Nachrichtenredakteur im schwäb. öff.-rechtl. Provinzsender,
1982 erstes (Adoptiv)kind: Tochter aus
Korea Anneli,
1984 Wahl in den Bundesvorstand von "terre des hommes",
1985 Flucht aus Schwaben (mit schwäbischem Charme) nach Köln,
1985 Nachrichtenredakteur im öffentl.-rechtl. Hörfunk,
1985 zweites (Adoptiv)kind: Sohn aus Korea, Jannik,
1987 Rücktritt vom Vorstandsamt bei "terre des hommes",
1988 Bonner Hörfunk-Korrespondent für eine öff.-rechtl. Rundfunkanstalt,
1994 Politikredakteur im öffentlich-rechtlichen Hörfunk,
1996 stellvertretender Redaktionsleiter,
1998 Redaktionsleiter im Hörfunk einer öff.-rechtl. Rundfunkanstalt,
2001 Befreiungsschlag und Verzicht auf jegliche Leitungsfunktion,
2002 Diagnose Diabetes, |
|
musikalisch/literarischer
Werdegang:
1957 erste Gitarre,
1967 erste Griffe,
1970 erster Mikrophonauftritt,
1971 erste Lieder-Übersetzungen,
1972 erste eigenen
Lieder,
1973 erster Radio-Auftritt im "Kleinen Sendesaal" des WDR-Hörfunks
1973 erste Benefiz-Auftritte...
1974 erste Auftritte
mit bekannteren Künstlern (Hanns Dieter Hüsch, Walter Mossmann,
Christof Stählin),
1975 erste (Folk-)Band "Saitenwind" (bis 1979),
1976 erster Auslandsauftritt
in Basel (drei abendfüllende Konzerte) u. Konzertmitschnitt im WDR Hörfunk,
1976 erstes Plakat (von
Jürgen von Tomei)
1977 erste Solo-LP "Kein Grund zur Aufregung"
bei RCA,. Produzent Knut Kiesewetter,
1977 erster Festival-Auftritt im Ausland beim Folkfestival auf
der Lenzburg/Schweiz
1977 erster Fernsehauftritt mit "Saitenwind"
beim WDR "Folk auf der Domplatte"
1977 zweiter Hörfunk-Konzertmitschnitt
mit internationalen Künstlern im WDR "Kleinen Sendesaal"
1978 erster Festival-Auftritt in Deutschland mit
"Saitenwind" beim Mainzer "Open Ohr"
1978 erste "Homestory"
in der Tageszeitung
1978 erstes abendfüllendes Solokonzert
in Bonn
1979 erster Festival-Auftritt in Deutschland als Solist beim Mainzer
"Open Ohr"
1979 zweiter Festival-Auftritt im Ausland beim Folkfestival auf der
Lenzburg/Schweiz
1979 erstes "Info-Handzettelchen"...
1979 erster Essay (Phil Ochs Portrait als dreiteiliger Aufsatz in
der Folkzeitung "Michel"
1979 zweite Solo-LP "Abrechnung"
bei VOX POP/Schweiz, Produzent Knut Kiesewetter,
1980 erster Solo-Fernseh-Auftritt
im NDR,
1982 erstes Buch "Überlebenslieder
- Lieder übers Leben" im
RADIUS-Verlag, Vorwort von H D Hüsch
1982 zweite (Rock-)Band "Krise" (bis
1984),
1987 erste Kinderlieder,
1992 erster Auftritt als Liedermacher in TV-Talkshow (WDR 3)
1993 erste Studio-Produktion mit Kinderliedern für die
WDR-Kinderfunksendung "Lilipuz",
1994 erste "Verfilmung" (Videoclip und Zeichentrick) von
Kinderliedern für "Die Sendung mit der Maus"
1995 erste Konzerte in der Vendée/Frankreich mit der internationalen
Urlaubsband "Elderly Brothers"
1996 zweiter Essay über Phil Ochs: "Der Orpheus mit dem
Januskopf" veröffentl. im "Musikblatt",
1997 erste E-Gitarre,
1998 erstes Phil Ochs Portrait-Programm ("Die Jagd nach Ruhm und
Ehre")
1999 erste live-Doppel-CD "setzt euch zu mir",
1999 erste - nichtöffentliche - Besenkammerkonzerte im eigenen Wohnzimmer,
2000 erste Gesangsanlage,
2001 erste Konzerte in fremden Wohnzimmern als "Export" des
Konzeptes der "Besenkammerkonzerte",
2002 erster eigener Brenner, ab da nach und nach neue CD und
Wiederauflagen alter Lieder,
2003 erster Versuch als Buchautor mit Abfassung des Urmanuskripts für
"Bin ich ihr ähnlich",
2004 erste Notierung in der Liederbestenliste,
2005 zweites Buch: "Bin ich ihr
ähnlich?" - Adoptivtochter auf Spurensuche in Korea,
2006 erste Auftritte in Fernseh-Talkshows als Buchautor,
2007 erster Auftritt als Liedermacher beim Pfingstfestival auf der
Burg Waldeck im Hunsrück,
2008 erster Auftritt beim Festival "Folkfrühling" in Venne,
2008 erstes Solo-Konzert (Phil-Ochs-Portrait) für die
Peter-Rohland-Stiftung auf der Burg Waldeck,
mit mehr
Einzelheiten:
Bemerkenswertes
aus dem musikalischen Lebenslauf:
1957 erste Gitarre, die nach ersten Misserfolgserlebnisse für zehn
Jahre im Schrank verschwindet;
1970 erster „Mikrofon-Auftritt“; erste eigene Lieder und Übersetzungen/Übertragungen;
1973 erster Radio-Auftritt im
„Kleinen Sendesaal“ des WDR;
1975 Gründung der Bonner Polit-Folk-Kombo „Saitenwind“ (dabei bis
1979);
1976 WDR-Ausstrahlung eines als Konzert-Mitschnitt aus Basel, („Hör
zu“-Hörfunk-Tipp des Tages);
Knut Kiesewetter produziert erste LP „Kein Grund zur Aufregung“
(erschienen 1977 bei RCA);
Kurzportrait im Regionalfernsehen des WDR, Zeitungsportrait im
„General-Anzeiger“ Bonn;
1977 erster Solo-Festival-Auftritt auf der Lenzburg/Schweiz
und als Mitglied der Bonner
Polit-Folk-Kombo „Saitenwind“ bei Folkfestival in Tübingen
und in Köln beim TV-Folkfestival des WDR „Folk auf der Dom-Platte“ für
die ARD;
sein Lied „Der besondere Katastropheneinsatzplan“ (Titelsong seiner 1.
LP von 1976) erscheint auf der LP
„Bauer Maas“
in alternativer Version mit „Saitenwind“ und danach auch in versch.
„Untergrund“-Liederbüchern der Anti-Atom-Bewegung;
WDR-Hörfunksendung „Lieder auf Erden“ mit 5 Liedermachern aus 4 Ländern
(weitere Künstler: Ina Deter, Ernst Born/CH, Francois Brumbt/F, Cornelis
Vreeswijk/S);
1978 mit „Saitenwind“ beim „Open-Ohr“ in Mainz
(sonst sehr eingeschränkte Auftritte wegen intensiver Vorbereitung auf
den zweiten Anlauf zum Jura-Examen);
sein Lied „Big Brother“ wird mit „Saitenwind“ für die LP „Kalte
Zeit – Lieder gegen deutsche Zustände“ aufgenommen;
1979 zweiter Solo-Festival-Auftritt auf der Lenzburg/Schweiz und
Solist beim „Open-Ohr“ in Mainz;
Knut Kiesewetter produziert die zweite LP
„Abrechnung“ (erscheint 1980 bei VOX POP/Schweiz);
Auftritt bei Großkundgebung gegen Atomkraftwerke im Bonner
Hofgarten;
BRD-weite 10-Konzerte-Tournee u.a. mit Schneewittchen, Gerulf Pannach
& Christian Kunert, Rolf Linnemann;
Umzug nach Stuttgart, Berufsstart als Journalist;
1980:
Teilnehmer am Studio-Brettl des SWR-Hörfunks in Baden-Baden;
Teilnehmer an Knut Kiesewetters TV-Sendung „Norddeutscher Nachmittag“
in Lübeck (NDR für ARD);
Erstmals Autor eines mehrteiligen Phil-Ochs-Portraits in der
Folk-Zeitschrift „Michel“;
1981 Veröffentlichung von fünf Liedern im „Ratgeber für
Kriegsdienstverweigerer“
von Jo Krummacher/Hendrik Hefermehl, erschienen im RADIUS-Verlag,
Stuttgart;
1982 Veröffentlichung des Buches „Überlebenslieder – Texte übers
Leben“ mit 60 eigenen Liedern im RADIUS-Verlag;
Gründung seiner Rockband „Krise – rockt in den Kopf“ (1982-1984); SDR-Nachrichtenredakteur,
1985 Umzug nach Köln;
1986 Übernahme des Liedes „Frieden“ in die „Liederwolke“
(Reihe „Student für Europa, Bd. 7);
1988 Wechsel aus der WDR-Nachrichtenredaktion als Parlamentskorrespondent
ins WDR-Hörfunkstudio Bonn;
1987 - 1994 aus der familiären Situation heraus in Köln als
Vater Konzentration auf Kinderlieder (bis 1995 ca. 130
Kinderlieder);
1992 - 1996 beteiligt an der Kölner „Kinder-Stunk-Sitzung“ mit
eig. Kinderliedern;
1993 sechs Produktionen für den WDR-Kinderfunk („Lilipuz“)
und
1994 zwei für die „Sendung mit der Maus“; Wechsel aus WDR-Hörfunkstudio
Bonn in die WDR Hörfunk-Politikredaktion in Köln;
ab
Mitte der 90er Jahre Konzentration auf Lieder-Übersetzungen und Übertragungen,
z.B. der Singer/Songwriter Phil Ochs (für das überarbeitete
Prosa-Portrait „Der Orpheus mit dem Januskopf“, erschienen 1996
in der Folk-Zeitschrift „musikblatt“, sowie für das
Phil-Ochs-Lieder-Portrait-Programm, 2000 dazu Recherchen in den USA, u.a.
bei Phil Ochs’ Schwester Sonny), Bob Dylan, Tom Paxton, Eric Andersen,
Harry Chapin, Bruce Cockburn, John Hiatt, Donovan, Richard Thompson,
Townes van Zandt, Edoardo Bennato/Italien, Francis Cabrel/Frankreich und
Joaquin Sabina/Spanien;
1998 Redaktions-„Team-Leiter Desk“ bei WDR 2
1999 Start der strikt privaten Konzerte in der „Besenkammer“, (im
eigenen Wohnzimmer),
Mitschnitt des ersten Konzerts für Doppel-CD „Setzt euch zu
mir“;
Ab
2000 Konzentration auf eigene Lieder und „Internet-Vermarktung“ über
eigene Webseite;
regelmäßige Konzerte in privaten Wohnzimmern zur Wiederbelebung der
Kultur der „Salon-Konzerte“;
2001 die neue „Mundorgel“ übernimmt den
„Katastropheneinsatzplan“; Verzicht auf redaktionelle
Leitungsfunktion beim WDR;
seit 2002 mind. jährlich eine neue CD mit neuen Liedern in
Eigenproduktion („aus der kalten Sauna“),
bislang 13 CDs für Erwachsene, 5 für Kinder, gelegentliche Berücksichtigung
in der Liederbestenliste.
2003 Beginn der jährl., regelmäßigen Zusammenarbeit mit der
argentinischen Sängerin Marili Machado (auch gemeinsame Auftritte zur Erläuterung
der Inhalte ihrer Lieder, auch zweisprachiger Gesang);
zwei Korea-Reisen mit der Familie, Begleitung der Tochter bei der Suche
nach leiblicher Mutter,
Niederschrift des Buchmanuskripts „Bin ich ihr ähnlich?“ über die
Erlebnisse während des vorausgegangenen halben Jahres;
2005 erscheint sein Buch „Bin ich ihr ähnlich?“, dazu CD mit ergänzenden
Liedern;
2006 mehrere TV-Talkshows (Kerner, Frank Elstners „Menschen der
Woche“, 2008 „Dellings Woche“.
Tochter Anneli schreibt ergänzend ihr Buch „Seidentochter“ (ersch.
2007 bei Lübbe/„Ehrenwirth“);
2007 Gastkünstler beim Pfingstfolkfestival auf der Burg
Waldeck;
Beteiligung an WDR-Hörfunk-Aufnahmen mit Marili Machado (ein zweisprachig
gesungenes Lied);
Auswahl seines Liedes „Freunde seid wach“ für die CD 5 „Trau dich-
Bewegte Lieder und Träume von einer besseren Welt“ aus der 12-CD-Box
„Für wen wir singen“ - Liedermacher in Deutschland“, ersch. bei
Bear Family Records;
2008 Gastkünstler beim „Folkfrühling“ in Venne;
Solo-Konzert-Abend für die Peter-Rohland-Stiftung auf der Burg Waldeck
zur Präsentation des kompletten Phil Ochs-Lieder-Portraitprogramms „Die
Jagd nach Ruhm und Ehre“;
erwendung seiner Kinderlieder im bi-ligualen Deutsch-Unterricht an einem
Collège in Volgelsheim/Elsass;
Portrait-Artikel in der Folk-Fachzeitschrift „Folker!“ über die seit
1999 regelmäßigen Konzerte und Lesungen mit Gastkünstlern in seinem
Wohnzimmer – der „Besenkammer“ - in Köln (strikt privat, nicht öffentlich,
vor persönlich eingeladenem Publikum);
2009 Konzert in Volgelsheim/Elsass mit Kinderliedern, Porträt im
regionalen Internet-Fernsehen;
Beginn der YouTube-Präsenz mit eigenem Kanal; Arbeit an zweitem
Liederbuch „Besengesänge“ mit ca. 250 eigenen Liedern für
Erwachsene;
|