sind
manchmal

 

im eigenen WOHNZIMMER

 und manchmal 

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Hauskonzerte sind für Künstler und Publikum eine außergewöhnliche Bereicherung - und können auch für veranstaltende Gastgeber nicht nur Arbeit bedeuten, sondern auch ein außerordentliches Vergnügen sein.

 

Wie lässt sich ein Hauskonzert organisieren:

Vorab muss man sich darüber klar werden, ob man einen geeigneten Raum zur Verfügung hat:

- Er sollte schon mindestens 25 Personen Platz bieten, damit es für alle Beteiligten schon den Eindruck eines "richtigen" Konzertes erweckt. 
- Es muss kein Wohnzimmer, sondern kann auch ein geeigneter anderer Raum sein, ein Ladenlokal, Büroraum, eine Galerie, ein Wartezimmer, eine zum Partyraum umgebaute Garage, ein Foyer...
- Es sollte ein Raum sein, der tatsächlich für ein Konzert vor einer konzentriert lauschenden Zuhörerschaft geeignet ist und nicht nur Musik als Hintergrundgeräusch erlaubt.
- Man sollte sich klar darüber werden, ob man wegen der Akustik ab einer bestimmten Größe des Raumes oder ab einer bestimmten Personenzahl auf eine Verstärkeranlage zurückgreifen sollte. Dies kann eine Rücksprache mit dem Künstler klären, den man einladen möchte.

Man sollte überlegen, wie groß das Publikum sein kann und wie man es erreichen könnte.

- Wie viele Plätze kann man mit Stühlen oder anderen Sitzgelegenheiten anbieten?
Ist der eigene Bekanntenkreis groß genug, um die Plätze alle zu belegen?
Hat man genügend Sitzgelegenheiten?
Verschickt man Einladungen per Post oder Email, oder mobilisiert man telefonisch?
Schriftliche Einladungen (Brief und Email) müssen mit ausreichendem Vorlauf formuliert werden und sollten eine Aufforderung zur eindeutigen Zusage oder Absage enthalten, auch für den Fall, dass eine Absage kurzfristig (nach zuvor erfolgter Zusage) notwendig werden sollte.

Welche Art künstlerischer Darbietung möchte man präsentieren?

- Auch hier ist zunächst die räumliche Gegebenheit zu überprüfen: Wie ist die Schallisolierung? Könnten Nachbarn gestört werden? Beifall kann lauter sein als ein Musikstück! Bässe, Blas- und Schlaginstrumente können deutlich lauter sein als unverstärkte Saiteninstrumente.
- Wie groß ist der "Bühnenplatz"? Wenn Künstler bei der Darbietung sitzen, empfiehlt sich ein Podest. Wo lässt es sich besorgen? Kann man Holzpaletten nehmen, die man rutsch- und wackelfest auf Getränkekästen legt? Quietscht oder knarrt diese provisorische Bühne?
- Es gibt unterschiedliche musikalische Genres, die sich mal besser, mal weniger gut kombinieren lassen, oder will man mit einer ungewöhnlichen Kombination gerade einen besonderen Reiz bieten?

Was soll in der Pause passieren?

- Soll das Rauchen erlaubt sein? Dort, wo Rauchen erlaubt ist, sollten Aschenbecher stehen.
- Welche Getränke stellt man bereit? Man muss nicht die ganze Fülle eines gastronomischen Betriebes anbieten.
- Gibt es genügend Gläser? Für Fassgetränke gegebenenfalls Zapfhähne...
- Sollen Speisen angeboten werden? Nur trockenes "Fingerfood" wie beispielsweise Brezeln oder Käse, Knabberkram, oder braucht man Geschirr und Besteck? 
 - Sind die Toiletten leicht zu finden? Gibt es die dort nötigen Utensilien?

Nach dem Konzert

- Einige abschließende Dankessätze für die Gastkünstler und an das Publikum sagen.
- Niemanden gleich hinauskomplimentieren.
- die Künstler nicht unnötig lange auf das warten lassen, womit man ihre Leistung "anerkennt". 


nicht-öffentliche

  Hauskonzerte   

 

dann nennen wir es            

"Kultur IN DER 

Besenkammer

 

in dem anderer Leute

 

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Überlegen, ob man den Charakter des Konzertes strikt privat halten will oder nicht.

 Bei privaten Einladungen an eine geschlossenen Personenkreis, zu dem man ein persönliches Vertrauensverhältnis hat, fallen für ein Konzert keine GEMA-Gebühren an!!! Bei der geringsten Form der öffentlichen Werbung über Annoncen, Plakate, Handzettel oder offene Hinweise auf eigenen Webseiten oder denen der Gastkünstler droht eine Rechnung der GEMA, die auch erst Wochen oder Monate später eintreffen kann. Dies kann man ausschließen, wenn man die Veranstaltung strikt privat hält.

 

Wie hält man es mit der Anerkennung der künstlerischen Leistung?

- Honorierung kann durch den Gastgeber erfolgen, wobei man sich ehrlich fragen sollte, ob die Summe, die man zu zahlen bereit ist, der Qualität der künstlerischen Darbietung und dem Aufwand des Künstlers angemessen ist. 
- Über den Daumen kalkuliert sollte bei wirklich guten Künstlern schon ein Honorar drin sein, dass etwa eine Summe erreicht, die durch die Berechnung von 10 bis 15 Euro pro Zuhörer zusammen kommen könnte.
- Es lässt sich auch durchaus rechtfertigen, dass man als Gastgeber eines solchen Hauskonzertes - das für alle Beteiligten ein Genuss ist - von allen Gästen eine Beteiligung an den Auslagen verlangt und ebenso einen Anteil zur Honorierung der künstlerischen Darbietung. 
- Dies sollte dann nur schon bei der Einladung erwähnt werden.

Am Konzertabend (oder Matinee) selbst:

- Für die Künstler sollte ein separater Raum zur Vorbereitung und gegebenenfalls zum Umziehen zur Verfügung stehen, vielleicht auch ein kleiner Imbiss vorbereitet sein.
- Den Künstlern eine klare Zeitorientierung geben, wie lange sie insgesamt spielen sollen, wann Pausen eingeplant sind, wann Schluss sein sollte.
- Ein "Soundcheck" zur Überprüfung der Verstärkeranlage sollte vor Eintreffen der ersten Gäste abgeschlossen sein.
- Die eintreffenden Gäste auf der Anmeldeliste abhaken, um zu erkennen, wann alle da sind und ob man anfangen kann, ohne durch Nachzügler gestört zu werden.
- Die Übersicht über die Platzausnutzung behalten und  spät kommende Gästen  bei der Platzsuche helfen.
- Eine Garderobe bereitstellen und Schirmständer.
- Eine kurze Begrüßung macht sich immer gut und bietet die Gelegenheit, nicht nur die Gastkünstler vorzustellen, sondern auch auf die Rahmenbedingungen und gegebenenfalls an die Kostenbeteiligung der Gäste und an ein etwaiges Rauchverbot zu erinnern. 
- Unbedingt für eine konzertante, ungestörte Atmosphäre sorgen und gegebenenfalls Störer der künstlerischen Darbietung im Interesse der Künstler und der willigen Zuhörerschaft unmissverständlich um Rücksichtnahme bitten. Notfalls vom Hausrecht Gebrauch machen.
- Nach Möglichkeit jede Unruhe während der Darbietung ausschließen: Getränke nur in der Pause anbieten, gegebenenfalls zwei Pausen machen.

Links zu anderen Seiten mit Tipps für Hauskonzerte:

http://www.houseconcerts.org/hc.html
http://www.danielboling.com/id29.htm

http://www.houseconcerts.com/main.php

http://www.houseconcerts.com/hosting.html

http://www.calvertandmims.com/houseconcertinfo.htm

http://web.wt.net/~lsilas/

http://www.davidlamotte.com/hc.html
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mehr konzerte - über kurz oder lang - schau mal wieder rein