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Kinderlieder
A - H
I - Q
R - Z
"Bonbons
gegen Nasenbluten"
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Inhaltsverzeichnis
Abhetzblues
Adventszeit - Bastelzeit
Alle alle da
Alle haben einen Weg
Alleine in der Stadt
Alle Kinder draussen
Andres Kind
Anneli
Anziehlied
Aufräum’
Aufräum' - spätere Fassung
Aufstehn
Auf Wiedersehn
Baby Doll
Bäh
Bande Bande
Bangelied
Bauchweh
Bloß keinen Schiss
Bonbonpapier
Brieffreundschaft
Camping
Camping-Disco
Das merk ich mir
Das peinliche Lied
Das Phantom: Der Opa
Das Weihnachtslicht
Da war doch was
Deine Klamotten
Der Abend vorher
Der geklaute Gameboy
Der Hexenmeister
Der Junge ist tapfer
Der Namenstag
Der qualmende Karl
Der Ranzen
Der Zirkus
Die ist bekloppt 1
Die ist bekloppt 2
Die Lehrerin
Die Schule
Die Tüte
Doch aufgepasst
Du alte Schule
Ein Glas Saft
Eismann
Es ist wie’s ist
Fahrrad fahrn
Fragen Fragen Fragen
Frühstück im Bett
Geh nicht auf den Wecker
Gute Besserung
He, Baby
Heinz, der Elefant
Heute hab ich frei
Heute, liebe Leute
Abhetzblues e/0
Im Haus sind Geräusche - die Nacht geht vorbei.
e
Würd' gern weiter pennen - ich wünscht’, ich hätt’ heut
frei. e
Doch Augen zu, umdrehn hat gar kein’ Zweck:
a
Schon kommt die Mama angerannt und zieht die Decke weg.
e
Ich krieg den Abhetzblues, den Abhetzblues -
H7
a
Du kennst ihn, denn er kommt, wenn Du was zu langsam tust...
H7 e
Aufstehn im Halbschlaf - oh, wie ich das hass’.
Und aus dem Wasserhahn kommt es heut wieder fürchterlich nass.
Waschen und anziehn - ach, lass mich in Ruh.
Was soll ich denn anziehn? Mach den Schrank schnell wieder, schnell wieder
Frühstück ist wichtig - man muss alles gut kau’n.
Und war’n so lang die Augen zu, gibt’s erst so viel zu schaun.
Aufs Brot Marmelade oder nehm ich mir Wurst?
Kann mich nicht entscheiden - hab erst mal nur Durst...
Hab noch ‘n paar Bissen, die Tasse noch voll.
Is gut, is gut - weiß schon, dass ich mich jetzt beeilen soll...
muß mich recken und strecken - was sein muss, muss sein.
Tu, was ich kann - doch Mama fängt schon wieder an zu schrein...
Der Küchentisch ist abgewischt, die Decke weggenommen.
A DE
Schon wird der Teig dünn ausgerollt - Weihnachten kann kommen.
A DE
Mond und Sterne, Herz und Tier - Plätzchen ausgestochen.
E7’ A’ E7’
A’
Weihnachten steht vor der Tür - das hab ich schon gerochen.
> 2 x DEA EA
Kommt nach November der Advent, dann ist so viel zu tun,
DEA DEA
zu backen, basteln, malen, schreiben - keine Zeit, sich auszuruhn,
E7’ A’ EA
zu backen, basteln, malen, schreiben, keine Zeit, zu ruhn.
E7’ A’ EA
Die Schere teilt die Folie gezackt in bunte Sterne.
Die grüßen Dich vom Fenster - ich mag Weihnachten sehr gerne.
Mit Kleber, Faden, Tesafilm kann bunter Schmuck entstehen -
Weihnachten steht vor der Tür - das hab ich schon gesehen. > 2 x
Die bunten Stifte, kreuz und quer - sie färben manche Karten.
Ein Gruß für viele ferne Leut’, die Weihnachten drauf warten.
Für manche gibt es ein Paket, gefüllt mit den Geschenken.
Weihnachten steht vor der Tür - das kann ich mir schon denken. > 2 x
Alle alle da D/0
Die eine, die hat Locken, die andre dunkle Haut,
DA
die Dritte, die hat Schlitzaug’n, und wie sie clever schaut.
GA
Der Vierte hat ‘n Turban, der Fünfte einen Bart,
DA
der Sechste, der ist pleite - hat viel bezahlt für seine Fahrt...
GA
Und nun sind alle, alle da, alle hier -
GAD
hallo Nachbarn, guten Tag - wo wohnt Ihr?
GAD
Nun sind alle, alle hier alle da -
GAD
ob mit blondem oder braunem, schwarzem oder rotem,
A
weißem oder grauem, (grünem oder blauem, buntem oder ohne) Haar.
A D
Die eine geht zur Schule, die andre ins Büro.
Die Dritte geht ins Kaufhaus - das macht sie einfach so.
Der Vierte ist Vertreter, der Fünfte, der fährt Bus.
Der Sechste sitzt zu Hause ohne Arbeit - mit Verdruss..
Die eine hat gern Jeans an, der andere ‘nen Schlips,
die Dritte trägt gern Leder - und der Vierte hat ‘n Schwips.
Der Fünfte läuft in Stiefeln, die Sechste Ton in Ton,
der Siebte riecht was strenger - trägt, was er anhat, Wochen schon...
Der eine hat es eilig, der andere noch Zeit.
Dem Dritten wird der Weg lang, der Vierte hat’s nicht weit.
Der Fünften wird der Platz eng. Der Sechsten ist es kalt.
Der Siebte, der ist einsam - er ist krank und fühlt sich alt.
Die eine hat ‘n Laden, die andere ‘ne Bar,
der Dritte hat ‘ne Werkstatt, macht olle Autos wieder klar.
Der Vierte steht am Fließband, der Fünfte hat ‘n Haus,
der Sechste, der hat Hunger - und das hält er kaum noch aus...
Der eine hilft dem andern, die Dritte ist schon da.
Die Vierte kommt gleich wieder - die war vorhin schon mal da.
Der Fünfte will was mitbring’n, der Sechste hat noch mehr.
Da ist genug für alle - man sieht’s doch, bitte sehr...
Und nun sind alle, alle da, alle hier -
hallo Nachbarn, guten Tag - wo wohnt Ihr?
Nun sind alle, alle hier, alle da -
ob mit blondem oder braunem, schwarzem oder rotem
weißem oder grauem, grünem oder blauem, buntem oder ohne Haar.
Sag, wo kommen all die Kinder mit den großen Tüten her,
F CF
die neben ihren Eltern laufen? Das sind immer mehr.
F CF
Viele Kinder kenn ich gar nicht - andre aber kenn ich schon
F CF
vom Spielplatz, Kindergarten, aus der Straße, wo ich wohn’.
F CF
Alle haben einen Weg - und nun sind sie da.
BFCF
In der Schule, in der Schule - schwupp di wupp - schon da, schon da.
BFCF
In der Schule, in der Schule - schwupp di wupp - schon da.
BFCF
Mach von mir noch ein paar Bilder, mit der Tüte so im Arm,
wie ich auf dem Schulhof stehe - puh, wie ist mir warm.
Ob die andern Kinder alle sich genauso freun wie ich?
Ganz bestimmt! Ist doch was Tolles! Oder etwa nicht?
Kuck doch mal - die ersten Kinder gehn schon in die Schule rein.
Lass uns hier nicht länger warten - ich will pünktlich sein.
Ist das eng und ein Gedränge - jeder will nach vorne hin.
Doch da sitzen nur die Kinder - bald sind alle drin.
Kleiner Mann alleine in der Stadt -
CFG
und er sieht sich dort selber um.
FGC
Er entdeckt, was die Stadt so alles hat:
CFG
Überall Gestank und Gebrumm.
FGC
Und er sieht, wie die Leute hetzen,
FC
wie sie an ihm vorüber wetzen,
FC
durch die Straßen und auf den Plätzen -
FC
er tippt sich an die Stirn und fragt: Warum?
D D7 G
Warum gehn all die Leute nicht nach Haus?
CFC
Dann hält man’s in der Stadt doch besser aus...> 2 x G G7
C
Nun steht er vor der Ampel - die ist "Rot".
Was das heißen soll, weiß er genau.
Aber mancher geht, trotz Gehverbots...
und dazwischen eine dicke Frau.
Und er sieht, wie die Autos jagen,
alte Karren und dicke Wagen,
ihr Gestank ist kaum zu ertragen,
und sie machen so einen Radau...
Jetzt bleibt er an der Straßenecke stehn.
Ein großer Bus rollt zischend vorbei.
Vor sich sieht er zwölf Touristen gehn,
die reden ihren Kauderwelsch-Brei.
In jeder Hand eine Plastiktüte,
auf den Köpfen grüne Gamsbart-Hüte.
Ach, denkt er, du meine Güte -
wann ist denn der Weg endlich frei...
Mit so viel Leuten hält man es kaum aus.
Da bleibt man besser gleich zu Haus. > 2 x
Alle Kinder draussen Melodie:"All Your Beauty" Barry Lowe/Martin White D/0
Hinterm Fenster große Augen - platte Nase drückt ans Glas.
D GD
Aber draußen, auf’m Plätzchen ist was los, da ist Rabatz.
D A
Mit ‘m Skateboard hin und her fahrn - manche nicht so, manche mehr:
D GD
Alle Kinder, die sind draußen - schnell noch hinterher. > 2 x
GD AD
Immer diese blöden Hausaufgaben - die sind viel zu viel.
h A
Keiner mag so viel zu schreiben haben - schöner ist das Spiel.
h A A7
Weg den Bleistift, weg das Mäppchen - Schuhe an und Haustür zu!
D GD
Alle Kinder, die sind draußen - und Du gehörst dazu. > 2 x
GD AD
Hinterm Fenster große Augen, schaun nach draußen, durch das Glas.
Was da vorgeht, auf’m Plätzchen, sehn die Kinder, sehn den Spaß.
Mit’n Rollschuhn hin und her fahrn - manche nicht so, manche mehr.
Alle Kinder, die sind draußen - schnell noch hinterher. > 2 x
Immer diese blöden Hausaufgaben - die sind viel zu viel.
Keiner mag so viel zu rechnen haben - schöner ist das Spiel. -
Weg die Hefte, weg den Ranzen - Schuhe an und Haustür zu.
Alle Kinder, die sind draußen - und Du gehörst dazu. > 2 x
Vor dem Fenster wird es dunkel - hinterm Fenster scheint schon Licht.
Doch da draußen, auf’m Plätzchen, die Zeit vergeht - man merkt es nicht.
Irgendwann kommt dann der Hunger, und der treibt die Kinder rein.
Alle Kinder gehen nach Hause - und das Plätzchen bleibt allein. > 2 x
Andres Kind e/0
Schmale Augen - andre Haut -
e Cmaj7 h7 I2x
rätselnd in die Welt geschaut.
Cmaj7 f# 2x
Andre Sprache - nichts verstehn -
und nur fragend um sich sehn...
Ohne Heimat - wo zu Haus?
Haare glatt - die Stirne kraus...
Wenig Freunde - fremdes Land -
Leben noch nicht in der Hand...
Kleines Leben - nackt und bloß -
zu sehr anders - chancenlos...
Anneli Melodie: "Jennifer’s Rabbit" Tom Paxton e/0
Anneli kam um die halbe Welt -
e
seitdem hat sie allerhand angestellt...
De
Anneli flog, in den Korb gelegt,
e
vier Monate alt, einen weiten Weg.
D
Sie kam übern Pol, von Korea her,
eD
und wie’s da war, weiß sie heut nicht mehr.
De
Und als sie ankam, nach diesem Flug
Ce
von zweiundzwanzig Stunden, hatte sie genug. De
Sie weinte erschöpft, aber lachte bald -
Ce
ich glaub, dass ihr Lachen der Mama galt...
Ge
Sie lebte sich ein, ist bei uns zu Haus,
und heut sieht sie schon viel größer aus.
Sie wächst nicht nur - sie wird auch schlau,
und außerdem schon eine kleine Frau...
Sie kann bereits flirten und kokettiern,
andern Männern Honig um den Bart rumschmiern.
Sie dreht sich kess und sie lacht Dich an -
ich glaub, dass keiner so lachen kann...
Seit sie so allerhand zu reden weiß,
läuft ohne Unterlass ihr Mundwerk heiß.
Sie will alles wissen und erzählt auch viel -
doch nicht immer, was man von ihr wissen will...
Ihre Neugier ist ein bodenloses Fass -
erst gefällt Dir das, denn es macht ja Spaß,
ihr zu antworten, bis Dir der Schädel raucht.
Und so fragt sie jedem ein Loch in’ Bauch -
wart ab, Dir auch...
e
Ist nach’ nem langen Tag der Abend da,
wenn das Sandmännchen auch schon bei ihr war,
will sie noch ein Buch oder Liedchen hörn
und mag vielleicht auch noch ‘ne Weile störn.
Bei Licht im Flur und off’ner Tür
schläft dann auch das Eumelchen neben ihr.
Dann sind die beiden warm zugedeckt -
und in ein paar Stunden wieder aufgeweckt.
Anneli kam um die halbe Welt -
seitdem hat sie allerhand angestellt -
unbezahlbar mit Geld...
Wir feiern in unserer Familie mit unseren Kindern nicht nur
Geburtstage, sondern auch "Ankunftstage", sind dies doch die
einzigen verlässlichen Daten zu Beginn ihrer und unserer gemeinsamen
Biographie, die wir genau wissen. Annelis Ankunftstag ist heute - sie
ist seit 18 Jahren bei uns.
In der Phase, als ich ausschließlich Kinderlieder schrieb, hatte ich
irgendwann den Einfall, auf die Melodien der Lieder, die Tom Paxton
über seine beiden Töchter Jennifer und Katy schrieb, Texte über
unsere Kinder zu machen und diese (genau wie Tom Paxton seine Lieder)
ohne Begleitung auf einem Instrument zu singen: a capella, also ohne
Kapelle. Auch Jannik hat so
sein Lied.
Natürlich hätte ich auch selbst zwei Melodien machen können,
aber zu jenem Zeitpunkt führte die Idee zur schnellen Umsetzung auf
dem eingefallenen und dann auch eingeschlagenen Weg unter Verwendung
der Paxton-Melodien, und nachträglich, vielleicht gar noch nach
Jahren, dann den fertigen Texten, die genau in ein vorhandenes
musikalisches Raster (von Tom Paxton) geschrieben wurden, ein neues
Raster aufzudrücken, nur damit es ein eigenes ist, hielt ich für
lächerlich.
mehr Texte
von Paxton
Anziehlied D/2
Wenn ich mich anzieh, geht das so:
D GAD
Ich zieh die Strümpf' bis übern Po,
D GAD
streif den Pullover übers Bein,
C FGC
schlüpf rückwärts in die Mütze rein.
C FGC
Richtig, richtig - das gefällt.
E A
So hab ich mir das vorgestellt.
E A
So bin ich schick. So will ich gehn.
D G
Das mögen alle an mir sehn.
D GAD
Die Unterhose schieb ich dann
den Arm herauf, so weit ich kann.
Sandalen häng ich an die Ohrn -
da gehn sie sicher nicht verlorn...
Den Anorak - so muss es sein -
stopf ich in meine Strümpfe rein.
Die Hose um den Hals gelegt,
dass sich der Kopf noch gut bewegt.
Die Bluse wickel ich beim Gehn
mehrmals rum um meine Zeh’n.
Der Schal geht - rat mal - gut gewusst:
mehrmals rum um meine Brust.
Das T-Shirt flattert mir am Kinn.
Ich weiß genau: Da passt es hin.
Ans Knie gehört das Unterhemd.
Die linke Schulter wird gekämmt.
Aufräum’ a/0 adE
Socken, Sticker, Lineal auf dem Teppich - ist doch normal.
a E E7 a
Filzstift, Flöte, Briefpapier sind nicht weg - sind irgendwo hier.
a E E7 a
Irgendwo wird alles sein - ich werd’s schon finden - lass mich allein.
a7 d E E7 a I dE
Aufräum’, schon wieder aufräum’,
a
ich könnt’ mich aufbäum’ - laß mich in Ruh’.
Ea I a7
Aufräum’, immer nur aufräum’,
a
ich könnt vor Wut schäum’ - gehört doch dazu... Ea
Comikheft, Indianerbuch auf dem Stuhl unterm Badetuch.
Unterhose, Kaugummi - ich weiß, wo die sind - die such ich nie.
Meine Ordnung - so muss sie sein. Ist doch mein Zimmer - misch Dich nicht ein.
Turnschuh, Klebstift, Zauberstab - ich weiß genau, wo ich alles hab.
T-Shirt, Ranzen, Schlafanzug - hinter der Tür ist Platz genug.
Geht die nicht auf - kommste nicht rein - kannste nur kucken - kannste nur
schrein...
Aufräum`- spätere Fassung (für gewachsene Leute...)
Socken, Kippen, Lineal - auf dem Teppich - ist doch normal.
Feuerzeug, Zigarettenpapier sind nicht weg, sind irgendwo hier.
Irgendwo wird alles sein - ich werd’s schon finden - lass mich allein.
CD-Rom, Französischbuch - auf dem Stuhl unterm Badetuch.
Unterhose, Kaugummi - ich weiß, wo die sind - die such ich nie.
Meine Ordnung - so muss sie sein. Ist doch mein Zimmer - misch dich nicht ein.
Chipstüten, Flaschen, alle leer, sind nicht im Weg, störn nicht mehr.
Kapuzensweatshirt, Schlafanzug - hinter der Tür ist Platz genug
Geht die nicht auf, kommste nicht rein - kannste nur kucken, kannste nur schrein...
Aufstehn a/0
Wie soll man aufstehn, wenn die Augen nicht aufgehn?
a e a e
Hat der Tag schon begonnen? Wer weiß das genau?
d FE
Ich will noch liegen, will noch mehr Träume kriegen.
Ist die Nacht schon vorbei? Wer weiß das genau?
Ich bin noch müde. Nun sei doch nicht so rüde.
adad
Hat der Tag schon begonnen? Weißt Du das genau?
FCE
Her mit die Decke! Lass das laute Gewecke!
Ist die Nacht schon vorbei? Weißt Du das genau?
Auf Wiedersehn C/0
Auf Wiedersehn - ich bin schon lange hier und muß jetzt gehn.
CGC CFCG
Ich war gerne hier - doch die Zeit ist rum.
DG
Wenn ich geh, bitte, nimm mir das nicht krumm,
DG
denn ich kann doch nicht ewig hier bleiben -
AD
wenn Du willst, kannst Du mir ja mal schreiben...
FCG
Auf Wiedersehn - ich bin jetzt müde und kann kaum noch stehn.
Es hat Spaß gemacht, doch jetzt ist’s vorbei,
und ich red nicht gern um den heißen Brei.
Kuck - ich hab sicher schon platte Füße.
Mach es gut - ich behalt Deine Grüße.
Auf Wiedersehn - ich komm mal wieder, denn es war doch schön.
Ich hab’s gleich gewusst: Ist gemütlich hier!
Und beim nächsten Mal sehn wir uns bei mir.
Du, ich glaub, das wird gut funktionieren -
wenn’s nicht klappt, könn’ wir telefonieren...
Auf Wiedersehn - ich muss los - lass es Dir wohl ergehn.
Wenn ich länger bleib, werd ich hier noch alt.
Und ich weiß genau, Du, wir sehn uns bald.
Wieviel Uhr ist es? - Was denn - so spät schon?
Wenn ich bleiben könnt’, glaub mir, ich tät’s schon...
Auf Wiedersehn. Auf Wiedersehn. CFGC
Baby Doll D/0
Kleiner Krotz, Nas’ voll Rotz,
D D’ D D D’ 2x
Windeln voll, brüllt wie doll.
D A D 2x
Hungrig wach - schlägt schnell Krach,
vorwurfsvoll, schreit wie doll.
Zufrieden satt, vom Saufen matt -
Sabberlatz voll - grunzt wie doll.
Klein und nackt, gut verpackt,
wundervoll - schläft wie doll - hoffentlich...
1978
Bäh
C/0
Haste auch so’n großes Zimmer? Haste nicht? - Bäh!
C FC
Meine Masern waren schlimmer! Deine nicht! - Bäh!
C FCG
Kuck mal, meine große Puppe! Will ich nicht! - Bäh!
C FC
Was Du sagst, ist mir doch schnuppe! Glaub ich nicht! - Bäh!
C GC
Im Dunkeln hab ich keine Angst mehr,
FC
schnür mir selbst die Schuh zu!
GC
Ich bin größer! Ich bin größer! Größer noch als Du! - Bäh!
FC GC
Wer ist größer? - Ich bin größer! Größer noch als Du! - Bäh!
FC GC
Hör mal, kennst Du die Kassette? Kennste nicht? - Bäh!
Ich hab eine echte Kette! Und Du nicht! - Bäh!
Ich kann schon im Tiefen schwimmen! Kannste nicht! - Bäh!
Was Du sagst, kann gar nicht stimmen! Glaub ich nicht! - Bäh
Wir könn’ im Auto schneller fahren! Könnt Ihr nicht! - Bäh!
Ich muss mein Taschengeld nicht sparen! Aber Du! - Bäh!
Ich bin schon so weit weg gewesen! Du noch nicht! - Bäh!
Ich kann schon meinen Namen lesen! Glaub ich nicht! - Bäh!
Meine Mama ist zu Hause! Deine nicht! - Bäh!
Mein Papa kauft mir Tütenbrause! Deiner nicht! - Bäh!
Dein Papa, der ist dick und fett! Meiner nicht! - Bäh!
Ich kann abends spät ins Bett! Glaub ich nicht! - Bäh!
Bande Bande
C/2
Keine Zeit zum Essen, nicht für Hausaufgaben,
C
denn wir haben einen großen Plan:
CFC
Hinten auf’m Plätzchen müssen wir uns treffen,
FCC
dass es mit dem Plan auch losgehn kann:
CGC
Wir bilden eine Bande, Bande, Bande
C
bilden eine Bande - Bande, Bande. > 2 x
CG
Was wir dann besprechen, darf nicht jeder wissen -
denn es soll ja ein Geheimnis sein.
Jeder ist verschwiegen, haben wir geschworen,
und wer plaudert, soll verstoßen sein.
Einer soll der Chef sein - jeden Tag ein andrer -
und der soll bestimmen, was wir tun.
Jeden Tag was andres wollen wir erleben -
abends bleibt die Zeit, sich auszuruhn.
Hinter Ecken lauschen, im Gebüsch verstecken,
mit den Rädern unsre Runden drehn.
Detektive spieln, geheime Briefe schreiben -
wie kann nur der Tag so schnell vergehn?
Hat mal einer Pech, dann halten wir zusammen -
das ist unser großer Bandeneid:
"Jeder für die andern - alle auch für jeden,
stets in guten und in schlechter Zeit."
Bange-Lied
G/4
Alle Tage nichts Besond’res -
G
ganz normal, tagaus, tagein.
G
Daran mag man sich gewöhnen.
G
Aber soll das stets so sein?
G
Abwechslung bringt mal was Neues,
a6
daß man staunt und lernt und kuckt.
a6
Doch man kann es nur erleben,
G
wenn man sich nicht ängstlich duckt...
G
Bange, bange, daß sind viele viel zu lange,
a6
Alte, Junge, Groß und Klein -
a6
Angst vor Narren, Clowns mit Masken und Gitarren -
a6
wovor soll die Angst da sein?
a6 G
Sonntag - Nachmittagsvergnügen:
Märchenstück, Theaterspiel:
"Tischlein-deck-Dich - Esel-streck-Dich"
ist schon vorher viel zu viel...
Hände vor’s Gesicht gehalten,
so, als ob der Vorhang beißt
und von vorne, von der Bühne,
Kinder aus den Stühlen reißt...
Zirkus kommt, allein für Kinder:
Beifall und "Manege frei"
für Artisten, Clowns, Jongleure.
Kinder, staunt - was ist dabei?
Seht, ein Mädchen auf dem Balken
Fuß vor Fuß setzt - balanciert,
oder auf ‘nem Ball spazierngeht,
eim Jongliern ‘nen Ball verliert...
Wer sieht überall Gespenster?
Einen Geist, der Stühle schiebt?
Geister zeigen, das kann keiner,
weil’s die nämlich gar nicht gibt!
Wer das weiß, denkt an was Andres,
freut sich auf ‘nen schönen Traum,
von Geburtstagsfest mit Kuchen,
Zoobesuch und Kletterbaum...
Bauchweh Gdim/0
Mir tut der Bauch so weh -
Gdim H7 e
ob ich nun liege, sitz oder steh -
CDG
mir tut der Bauch so weh...
Gdim H7 e
Das zwickt und zwackt mir unterm Nabel,
eDe
als wär’ ein scharfes Messer drin.
CDG
Wie kommt das bloß? Was mag da los sein?
eDG IDI
Wie krieg ich das bloß wieder hin?
eDe
Welcher von den bunten Bonbons
C D
war vielleicht schon alt und schlecht?
G D H7
Ich schmeiß sie alle in den Abfall -
C e
und das geschieht ihn’ grade recht...
Gdim H7 e
Das piekt und sticht mich unterm Gürtel,
als lägen spitze Nadeln rum.
Was hat er bloß, mein guter Magen? -
Er nimmt doch selten mir was krumm...
Welche von den großen Kugeln
aus dem Eiscafe war schlecht?
Ich mag jetzt nur noch Zwieback knabbern -
jetzt sag mir: Ist das noch gerecht?
Das klemmt und kneift im Bauch ganz böse,
als wär’ ein Sack mit Steinen drin.
Die drücken an die Magenwände,
so dass ich wie gerädert bin.
Welche von den Limonaden war
vielleicht nicht mehr ganz echt?
Jetzt will ich nie mehr sowas haben...
mir ist so wack’lig, flau, ganz schlecht...
Das beißt und brennt da ganz tief drinnen,
als ob ein wildes Feuer frisst.
Wie krieg ich’s aus? Wie kann ich’s löschen?
Ich hoff’, dass Sprudel richtig ist...
Welche von den Sahnetorten
aus der Konditorei war schlecht?
Hab den Konditor nie geärgert -
warum hat er sich dann gerächt?
Ach, es gibt so viele Wörter,
C
die ein jeder einfach spricht.
GC
Aber wenn man die dann schreiben soll,
CFC
dann geht das so einfach nicht.
FCG
Mal steht i und mal ein i-e,
FGC
manchmal steht sogar i-h,
FGC
manchmal z und manchmal t-z,
FGC
mal bloß k und mal c-k.
GC
Alles kannst Du lernen, lernen, lernen,
FCGC
alles kannst Du lernen - das ist gewiss.
FCGC
Alles kannst Du lernen, lernen, lernen.
FCGC
Bloß keine Bange und bloß keinen Schiss.
FCGC
Ach, es gibt so viele Zahlen,
die sind alle leicht gezählt.
Aber wenn man damit rechnen soll,
ist so manches Kind gequält.
Wieviel war noch elf plus siebzehn?
Dreiundachtzig minus zehn?
Sechs mal fünfzehn minus sieben?
Wie sich im Kopf die Zahlen drehn...
Ach, es gibt so viel zu lesen -
lange Sätze sind nicht leicht.
Aber wenn Du nur mal tief Luft holst,
hast Du bald den Punkt erreicht.
Lass Dir Zeit - ein wenig üben -
und bald liest Du flott und gut.
Keine Angst - es wird schon werden,
mit etwas Fleiß und etwas Mut.
Bonbonpapier C/0
Was kommt da hervor aus dem Auspuffrohr?
C
Meine Güte, wie das stinkt.
CG
Was ist das für Qualm? Der bringt mich auch die Palme!
FGC
Meine Güte, wie
das stinkt.
GC
Der Dreck ist jetzt entdeckt. Wer hat ihn reingesteckt?
FGC
Wer hat da geschlafen? Ist der schon geweckt?
DG
Soviel Dreck, da und hier - nicht von Dir und nicht von mir,
CGFGCIiiih, wie sieht das aus? Was kommt da bloß raus?
Meine Güte, wie
das schäumt.
Kuck die Brühe an - dass die noch fließen kann...
meine Güte, wie
das schäumt.
Der Dreck ist jetzt entdeckt. Wer hat ihn so versteckt?
Wer hat da geschlafen? Ist der schon geweckt?
Hast Du das gesehn? Wie ist das geschehn?
Warum ist das so passiert?
Was ist das für Gift? Ob das uns betrifft?
Wo ist da was explodiert?
Der Dreck ist jetzt entdeckt. Mann, hat der uns erschreckt!
Wer hat da geschlafen? Ist der schon geweckt?
Kuck doch mal, der Müll... siehste, biste still...
wer hat diesen
Berg gemacht?
Kuck doch mal zu Haus - jeder schmeißt was raus...
dieser Berg ist
selbst gemacht.
Der Dreck ist jetzt entdeckt - hat der Dich auch erschreckt?
Haben wir geschlafen? Sind wir schon geweckt?
Lieber Brieffreund, liebe Brieffreundin,
D A
sei nicht böse, dass ich
schreibfaul bin.
h f#
Es ist lange her, dass Dein Brief dalag.
G D
Es ist höchste Zeit, dass ich Danke
sag -
G D
doch ich hab immer so viele Pflichten
A D
und nicht die Ruhe, um Briefe zu
dichten.
A D
< Mir geht’s gut. Wie geht’s Dir? Ich hab neues Briefpapier. GD
Jetzt ist Schluss, Gruß und Kuss, Dein Julius. > 2
x AD
Lieber Brieffreund, liebe Brieffreundin,
es ist so, dass ich oft nicht zu
Hause bin.
Ist lang her, dass Du mir geschrieben hast.
Deinen letzten Brief - ich
vergaß ihn fast.
Doch ich hab viel zu Hause zu machen,
und das sind lauter wichtige
Sachen...
< Mir geht’s gut. Wie geht’s Dir? Du hast schönes Briefpapier.
Jetzt ist Schluss, Gruß und Kuss, Dein Julius. > 2 x
Lieber Brieffreund, liebe Brieffreundin,
ich sitz vor dem Blatt, und ich
stütz mein Kinn,
denn mir fällt nichts ein, was ich schreiben kann.
Überhaupt - bin ich
wirklich mit Schreiben dran...?
Na, vielleicht schreib ich Dir ein paar Zeilen,
nur ganz schnell, denn ich muss mich beeilen...
Lieber Brieffreund, liebe Brieffreundin,
Du, ich weiß nicht recht - hat
es noch viel Sinn?
Für ‘ne Brieffreundschaft hab ich kaum die Zeit.
Ich hab viel zu
tun... na ja ... tut mir leid...
und ich weiß nicht, wie soll ich’s Dir schreiben...
Du, ich glaub
fast, wir lassen es bleiben...
Camping C/0
Camping, Camping - der Zeltplatz ist schön groß.
CG
Camping, Camping - schon geht der Aufbau los.
GC
Camping, Camping - ist alles sturmwindfest,
CF
dann schließen wir die Reißverschlüsse,
FC
Reißverschlüsse, Reißverschlüsse,
GC
schließen wir die Reißverschlüsse erst mal so zum Test.
FCGC
Camping, Camping - das Toilettenhaus
Camping, Camping - sieht halbwegs sauber aus.
Camping, Camping - da ist ein richt’ges Klo,
da öffnen wir die Reißverschlüsse,
Reißverschlüsse, Reißverschlüsse,
öffnen wir die Reißverschlüsse - das macht man da so.
Camping, Camping - im heißen Sonnenschein.
Camping, Camping - so muss das Zelten sein.
Camping, Camping - und wird es uns zu schwül,
dann öffnen wir die Reißverschlüsse,
Reißverschlüsse, Reißverschlüsse,
öffnen wir die Reißverschlüsse - und der Wind weht kühl.
Camping, Camping - wenn der Regen fällt,
Camping, Camping - ob das Zelt wohl hält?
Camping, Camping - pladdert es aufs Dach,
dann schließen wir die Reißverschlüsse,
Reißverschlüsse, Reißverschlüsse,
schließen wir die Reißverschlüsse und sind lang noch wach.
Camping, Camping - bleibt das Wetter schlecht,
Camping, Camping - dann ist das grade recht.
Camping, Camping - und ist die Wolke weg,
dann öffnen wir die Reißverschlüsse,
Reißverschlüsse, Reißverschlüsse,
öffnen wir die Reißverschlüsse - in unserm Versteck.
Camping, Camping - die Nacht ist sternenklar.
Camping, Camping - im Zelt liegt man sich nah.
Camping, Camping - auf dem Schlafsackbett,
da schließen wir die Reißverschlüsse,
Reißverschlüsse, Reißverschlüsse,
schließen wir die Reißverschlüsse und es ist so nett.
Camping, Camping - hör mal, nebenan -
Camping, Camping - dass man so lärmen kann.
Camping, Camping - die Nachbarn sind so laut.
Das geht durch alle Reißverschlüsse,
Reißverschlüsse, Reißverschlüsse,
das geht durch alle Reißverschlüsse durch bis auf die Haut.
Camping, Camping - draußen wird es hell.
Camping, Camping - die Nacht vergeht so schnell.
Camping, Camping - die Sonne treibt uns raus.
Drum öffnen wir die Reißverschlüsse,
Reißverschlüsse, Reißverschlüsse,
öffnen wir die Reißverschlüsse, ziehn den Schlafsack aus.
Camping, Camping - geht auch mal vorbei.
Camping, Camping - der Platz wird wieder frei.
Camping, Camping - das Zelt ist schnell im Sack.
Und offen sind die Reißverschlüsse,
Reißverschlüsse, Reißverschlüsse,
offen sind die Reißverschlüsse - alles ist verpackt.
Camping-Disco C/0
Aus dem leeren Restaurant flackert’s grün und rot.
C
Die Sonne scheint noch auf das Abendbrot.
C
Der Presslufthammerbass fängt zu wummern an,
G
damit jeder weiß, dass es losgehn kann...
FG
Das Butterbrot springt fast von seinem Teller,
C
und jeder kaut ein kleines bisschen schneller.
C
Die Boxen ziehn magnetisch an -
G
mal sehen, was die Nacht so alles bringen kann.
FG
Denn auf dem Campingplatz ist Disconacht.
FCFC
Die Discomäuse haben sich zurecht gemacht.
CFC
Coole Drinks, coole Typen und heißer Tanz.
G G7
der eine muss noch üben, und der andre kann’s.
FGC
Lange Schlangestehen an der Neonbar -
Gedränge in der Enge - wer ist sonst noch da?
Das Glas ist nur halb voll und kostet einen Schein -
gerempelt und geschlabbert - sowas ist gemein...
Die Mami tanzt mit ihrer kleinen Süßen,
die sucht den Takt mit ihren kleinen Füßen...
Der Papa sitzt derweil beim Bier -
er hört den Presslufthammer, denkt: Was will ich hier...
Die Polonäse zieht durch den ganzen Saal,
um die Tische und nach draußen und dann noch einmal -
und vorneweg zieht einer, der die Stimmung macht.
Was hat er sich als nächstes wohl noch ausgedacht?
Der Presslufthammer wummert auch noch immer -
dem Papa kommt es vor, als würd’ es immer schlimmer.
Die Discomaus dreht sich im Kreis -
der coole Typ rührt lässig seinen Drink mit Eis.
Puh, wie ist das heiß - jeder Tänzer schwitzt.
Der Papa jetzt ganz hinten in der Ecke sitzt.
Die Minimäuse gähnen - es ist Mitternacht.
Sie halten lange durch - wer hätte das gedacht.
Der Presslufthammer hört nicht auf zu schlagen -
der Papa spürt es tief in seinem Magen.
Die Mama schläft schon lang im Zelt -
der coole Typ sich lässig auf dem Hocker hält.
Das merk ich mir D/0 Eà D
Ich find Dich blöde, wenn Du brüllst, und schreist Du laut, bleibst Du allein!
GADGIch find Dich blöde, wenn Du schreist, und wenn Du haust, ist das gemein.
Ich kuck rauf und Du kuckst runter - Du bist groß und ich bin klein.
Ich will auch mal was bestimmen! Wieso geht es nur nach Dir?
Und wenn Du jetzt sagst: "Halt den Mund!", bist Du selbst schuld: Das
merk ich mir!
Es macht Laune, was zu bauen, wenn man selber sagt, wie’s geht,
Einzelteile so zu setzen, dass was Großes draus entsteht.
Manches liegt dann halt beiseite, ist mal nicht grad im Regal.
Warum nennst Du das gleich "Chaos"? So war’s bei Dir auch schon
mal...
Es ist lustig, was zu schnipseln, mit der Schere zu hantiern,
dann den Klebstoff drauf zu drücken und ihn richtig zu verschmiern.
Das ist "Kunst" und kommt von "können" - man muss üben,
bis man’s kann!
Also lass mich weitermachen - irgendwann fängt jeder an...
Oma sagt, sie schnarcht nicht - doch ich kann sehr gut hörn...
DAD A
Wenn ich das mach, ist klar, dass alle sich empörn.
f# h E A
Hat Oma doch geschnarcht, dann sagt sie, sie hat nichts gehört.
DAD A
Dabei wär’s mir egal, wenn’s mich beim Schlafen nur nicht stört.
f# h GAD
Mir doch wurst, piep egal, ................... ist normal.
GDGD GAD
Opa sagt, er rülpst nicht - doch ich kann sehr gut hörn...
Wenn ich das mach, ist klar, dass alle sich empörn.
Hat Opa doch gerülpst, sagt er, der Husten sitzt so fest...
Doch ich hab nichts dagegen, dass man ihn rülpsen lässt...
Mama sagt, sie popelt nicht, doch ich kann sehr gut sehn...
Wenn ich das mach, ist klar, ich soll die Nase putzen gehn.
Hat Mama doch gepopelt, sagt sie, sie kriegt keine Luft -
ist mir doch schnurz, wenn sie mich, wenn ich popel, bloß nicht knufft...
Papa sagt, er pupst nicht - doch ich kann sehr gut hörn...
Wenn ich das mach, ist klar, dass alle sich empörn.
Hat Papa doch gepupst, sagt er, der Stuhl, der knarrt so laut...
Ich hab ihn mit der Nase schon oft genug durchschaut...
Da war doch was E/0
Da war doch was..., was war da noch? Da ist doch was gewesen...
E H7
Irgendwas - ich komm gleich drauf - fällt mir schon noch ein!
E H7
Sag doch mal! Wie heißt es noch... ich hab doch was gelesen...
A E
weiß genau - ich hab es gleich - fällt mir schon noch ein.
H7 A H7 E
Ist heute Muttertag? - Nein. Ist heut ein Ostertag? - Nein.
H7 E
Ham wir den ersten Mai? - Nein. Ham wir heut Hitzefrei? - Nein.
H7 E
Ist denn Karfreitag heut? - Nein. Jetzt helft mit doch, Ihr Leut.
A E
Da war doch was, da war doch was - fällt mir schon noch ein...
H7 A H7 E
Ist heut Dreikönigstag? - Nein. Ist heut ein Weihnachtstag? - Nein.
Ham wir denn Kommunion? - Nein. Sind etwa Ferien schon? - Nein.
Ist denn Sylvester heut? - Nein. Jetzt helft mir doch, Ihr Leut.
Da war doch was, da war doch was - fällt mir schon noch ein...
Kann denn heut Pfingsten sein? - Nein. Advent mit Kerzenschein? - Nein.
Ist heute Schlußverkauf? Nein. Macht heut ein Zirkus auf? - Nein.
Ist Rosenmontag heut? - Nein. Jetzt helft mir doch, Ihr Leut!
Da war doch was, da war doch was - fällt mir schon noch ein...
Da war doch was... was war da noch? Da ist doch was gewesen...
Irgendwas - ich komm gleich drauf - fällt mir schon noch ein...
Sag doch mal - wie heißt es noch? Ich hab doch was gelesen...
Ja - jemand hat Geburtstag heut, fällt mir grade ein...
(Geburtstag war - wenn auch nicht heut...fällt mir gerade ein.)
Wir wünschen ganz viel Glück - ja! Ein großes Tortenstück - ja!
Gesundheit, Fröhlichkeit - ja! ‘ne lange Lebenszeit - ja!
Wir gratuliern Dir heut - Wir gratuliern Dir noch
jetzt helft mir doch, Ihr Leut: Ihr Leute, helft mir doch...
Wir wünschen Glück, wir wünschen Glück - alle, groß und klein.
Wenn Opa früh um fünf schon nicht mehr schlafen kann,
CGC
dann zieht er sich den bunten Bademantel an,
FC
schleicht durch das Treppenhaus nach draußen vor die Tür
GC I ea
und läuft dort Rollschuh - eine ausgefallne Kür.
D D7 G IG7
Er läuft nur kurz, weil er nicht will, dass man ihn sieht.
CGC
Wenn’s einer sieht, weiß er ja nicht, was ihm geschieht...
Fe
Drum zieht er bald schon wieder seine Rollschuh aus
FC
und schleicht auf Socken wieder hoch im Treppenhaus.
GC
Das ist der Opa - das Phantom!
FD
Kuck, wie der kuckt - der steht schon wieder unter Strom...
GC
Warum hat Oma ihn bloß nicht mehr so im Griff?
FD
Was ist sein Trick? Was ist sein Kniff?
GC
Wenn Opa dann die Zeitung lesen will um acht,
dann hat er sich schon mehrmals halb kaputt gelacht.
Vorm Spiegel hat er kurze Hosen anprobiert -
mit langen Unterhosen drunter - das passiert...
Er kuckt die Zeitung durch, wo die Annoncen sind:
Wer ist gestorben, und wer hat ein neues Kind...
Erst neulich hat er inseriert, er sei verlobt -
da hat die Oma aber ganz schön laut getobt...
Hat Opa dann sein Frühstück hinter sich um zehn,
besucht er Schulen, will dort nach dem Rechten sehn.
Er hat ‘nen leeren Werkzeugkasten in der Hand
und sagt: "Herr Lehrer, ist denn Ihnen nicht bekannt:
Ich muss im Klassenraum die Heizung repariern,
damit die Kinder, wenn es kalt ist, nicht mehr friern.
Bestimmt hab ich genug zu tun bis gegen drei -
am besten geben Sie den Kindern einfach frei..."
Wenn Opa mittags sich zum Schläfchen hingelegt,
hat er schon bald ein ganzes Waldstück umgesägt,
springt dann vom Sofa gegen vier und ist so fit
und schleppt die Oma auf ‘ne Joggingrunde mit.
Danach geht er mit Walkman in den Spielpalast.
Er kennt die Tricks und weiß, wann welcher Knopfdruck passt.
Die jungen Leute staunen mit dem Mund weit auf.
Der Opa steigt durch alle Level - ist gut drauf.
Ist Opa schließlich spät beim Fernsehn eingenickt,
hat er am Abend noch ein Stündchen lang gekickt.
Am Plätzchen, da gelingt ihm mancher feste Schuss -
hat er sein siebtes Tor gemacht, dann macht er Schluss.
Er schnappt die Oma, setzt sie in sein Cabrio,
fährt in die Disco - das läuft jeden Abend so.
Da zeigt er, was noch in den alten Knochen steckt -
doch da hat ihn die Oma aus dem Schlaf geweckt...
Das war der Opa - das Phantom!
Er steht in seinem Traum noch immer unter Strom.
Und wenn er träumt, hat ihn die Oma nie im Griff -
das ist sein Trick, das ist sein Kniff!
G/2
Wenn ich Onkel Eduard glauben kann,
G6 a G6 a CDG
kommt auf seinem Schlitten der Weihnachtsmann,
G6 a G6 a CDG
mit rotem Mantel, großem Sack, aus dem tiefen Wald,
a CDG
wo er seine Wohnung hat - und da ist es kalt.
a CDG
Ob das stimmt, das weiß ich nicht - werd es schon erfahren.
a e D8 C e
Scheint am Baum das Kerzenlicht, wie in all den Jahren,
a e D8 C e
dann singt die Oma alle Strophen, und die Mama summt,
a a7 D G6 e
Papa weiß den Text nicht weiter - und der Opa brummt.
a CDG
Wenn ich Tante Monika glauben soll,
fliegt das Christkind auf 'ner Wolke anmutsvoll.
Am Rücken mit zwei großen Flügeln, einen Sack im Arm,
nur ein dünnes Hemdchen an - im Himmel ist es warm.
Aber was Frau Kluge sagt, doch ganz anders klingt:
Es soll ein Knecht Ruprecht sein, der den Sack mitbringt...
Er fährt mit der Rentierkutsche, sitzt auf seinem Bock,
den großen Sack auf seinem Schoß, in der Hand den Stock...
Andre Kinder haben mir, wie’s wirklich ist, erzählt.
Warum hab ich mich denn nur vor Angst so lang gequält?
Am Weihnachtsbaum die Kerzen leuchten - oder etwa nicht?
Ich hab den Finger reingesteckt - es war ein heißes Licht...
Dass das stimmt, das weiß ich jetzt, hab es schon erfahren.
Scheint am Baum das Kerzenlicht, wie in all den Jahren,
dann singt die Oma alle Strophen, und die Mama summt,
Papa weiß... Papa weiß... und der Opa mmmmht.
Deine Klamotten E/0
Mama, mach den Schrank auf - was hast Du für Sachen?
E I AG I A I AG I
Sieht doch gar nicht schlecht aus - kann man was draus machen. E A
Lass mich doch mal anprobiern - wie mir das wohl steht...
H7 A
siehste, passt mir auch schon! Hab’s gewusst: Das geht.
E A H7 E
Deine Klamotten sind auch meine Klamotten,
A I DA I
die fressen sonst nur die Motten -
E H7
komm, rück sie raus, raus, raus, raus -
E E7
Gib mir Deine Klamotten - sei nicht so geizig wie Schotten -
A E
solln die im Schrank bloß verrotten -
H7
komm, rück sie raus, rück sie raus, rück sie raus.
E H7 E
Was hast Du für Hemden? Papa, lass mal sehen.
So locker über’n Jeansbund... könnte mir doch stehen...
gib mal den Pullover her. Den trägst Du doch nie.
Ich laß ihn einfach schlabbern, runter bis ans Knie...
Omi, Deine Bluse hat so hübsche Spitzen...
der Kragen und die Schultern - kuck mal, wie die sitzen...
Die brauchst Du bestimmt nicht mehr...?...Sieh mal, wie die passt.
Kuck, was für ‘ne schicke Enkelin Du hast...
Gib doch mal das Kleid her! Zeig doch mal die Schuhe!
So ein hübsches T-Shirt... Was ist da in der Truhe?
Lass mich mal den Rock anziehn! Die Hose passt mir auch!
He, was für ‘ne Jacke - Oh ne! Du hast da drin ‘n Bauch!
Nichts ist sicher...
Der Abend vorher D/0
Ich bin so furchtbar aufgeregt und schlaf bestimmt nicht ein.
D CGD
Wie krieg ich diese Nacht bloß rum?
D
Warum kann’s nicht schon Morgen sein?
EA
Denn morgen wird mein größter Tag, solang ich denken kann.
GDGD
Dann darf ich endlich lernen gehn, dann fängt die Schule an.
GD EA I A7
Die Decke ist mir viel zu warm, und durstig bin ich auch.
Wo steckt denn nur mein Kuscheltier?
Und knurrt da nicht ganz laut mein Bauch?
Das Frühstück kommt mir viel zu spät, weil ich nicht warten kann.
Ich möchte endlich lernen gehn - bald fängt die Schule an.
Mich juckt so sehr der Mückenstich - ich geh noch mal aufs Klo.
Wann ist denn bloß die Nacht vorbei?
Sag, warum dauert das denn so?
Mama, wann gehst Du ins Bett? Ich denk immer dran:
Morgen, wenn ich aufsteh, dann fängt die Schule an...
GD GAD
Schublade leer - und auch nicht im Regal,
a
auch nicht unterm Bett - verflixt noch mal -
a
wo steckt bloß das blöde Gerät?
Ga
Hab nicht viel Zeit - bald ist’s zu spät...
GE
Hat Papa den Gameboy wieder geklaut?
adE
Ich glaube, ich hab ihn wieder durchschaut.
adE
Wenn Papa nicht aufpaßt, wird er süchtig und krank...
d’ F a
Wo ist er, der Gameboy? Vielleicht auf’m Schrank?
F E a
Ich glaub, es war so: Er kam morgens rein
und hat ihn gemopst - das find ich gemein!
Mensch, Mama sag, wem er gehört!
Und sag ihm, ich bin sehr empört...
Das Klo ist besetzt - ich hab ‘n Verdacht,
was Papa im vierten Level da macht -
da stöhnt es - schnell, Mama, komm her!
Mensch, Papa, das stinkt mir doch sehr...
Nein: Mama - die war’s! Jetzt wird es mir klar!
Sie hat bestimmt ‘ne Mordswut auf Papa -
der hat nur noch Gameboy im Sinn
und kuckt nicht mal mehr zu ihr hin...
Drum hat Mama den Gameboy erst mal geklaut,
und nicht nur der Papa hat dumm geschaut.
Wenn alle normal sind, holt sie ihn vom Schrank,
denn da ist er, der Gameboy - na, Gott sei Dank...
Doch Mama hat nicht bloß den Gameboy versteckt.
Wie man damit spielt, hat sie auch schon entdeckt.
Sie legt ihn kaum mehr aus der Hand.
da riecht es auch schon angebrannt...
Darum haben die Kinder den Gameboy geklaut.
und Mama und Papa, die meckerten laut.
Nun ist er verschwunden - und keiner wird krank.
Wo ist er, der Gameboy? - Vielleicht unterm Schrank...?
Der Hexenmeister D/0 Eà d
Wenn die Kerze flackert - ohne Wind! - die Kaffeekanne leise fiept,
DA
der Radiosender plötzlich rauscht, weißt Du, dass es mich gibt...
DAD
Bin der Hexenmeister Quasimox - mal frech, mal keck, mal dreister,
DC I eaG I DA
verhext die Welt wie’s mir gefällt - ich bin der Hexenmeister.
DADG DAD
Fällt früh Dein Marmeladenbrot auf den Pullover runter,
und macht ‘nen Fleck, schön groß und rot und den Pullover bunter -
solche Streiche falln mir viele ein... muss gar nicht überlegen.
Wenn etwas schiefgeht, find ich’s fein - dann ist das meinetwegen.
Kippt mal Dein Glas: Der Saft fließt weit, tropft auf den Teppich runter,
macht auch ‘nen Fleck, ganz nass und breit und Mama wird putzmunter.
Der Luftballon fliegt an die Wand... das Bild zerschellt in Scherben.
Ist in der Wäsche allerhand - auch Socken, die verfärben.
Kriegt mal die Hose einen Riss, das Fahrrad einen Platten,
die Oma ihr Gebiss vermisst, am Fenster tanzen Schatten,
wenn Blitze zucken, Donner grollt, und trommelt laut der Hagel,
ein Auto von alleine rollt, im Reifen steckt ein Nagel...
Der Zahnarzt hat Bohrer, die bohren so schrill.
Dh
Da sitzt er im Sessel, verhält sich ganz still.
De
Und wenn es mal zwickt, kann sein, dass er zuckt.
G f#
Der Junge ist tapfer - was der alles schluckt.
AD
Der Junge ist tapfer, der Junge hat Mumm.
G f#
Er hat keine Bange und jammert nicht rum.
AD
Und wenn es auch weh tut - er schreit nicht gleich los.
G f# A
Der Junge ist tapfer, so tapfer, der Junge ist groß.
A I GD I A D
Bei jedem Schritt schmerzt der Splitter im Fuß.
Da muss man halt schneiden - er weiß, was man muss.
Er beißt auf die Zähne und ballt seine Hand.
Der Junge ist tapfer, verträgt allerhand.
Der Weg voller Schotter - und weg rutscht das Rad.
Das Knie aufgeschürft - nach Haus schafft er grad.
Auswaschen, abtupfen und desinfiziern -
der Junge ist tapfer, kann ruhig was passiern.
Er muss in die Klinik, kommt ins Krankenhaus.
Im Bauch steckt ein Schlauch und auch das hält er aus.
Er lässt sich erklären, wieso und warum -
der Junge ist tapfer, der Junge hat Mumm.
Der Junge ist tapfer, der hält schon was aus.
Doch kann er auch weinen - was raus muss, muss raus.
Mach mit Deinen Tränen mein Hemd ruhig nass.
Kennst Du Karl? Der qualmt wie ein Kamin.
AE
Am liebsten möcht’ man aus den Zimmern fliehn.
E7 A
Ganz dicke Schwaden hängen in der Luft.
AE
Der volle Aschenbecher - ach, was für ein Duft...
E7 A
Es riecht ganz muffig, schlicht gesagt: Es stinkt!
DA
Ich kann nicht glauben, dass die Stinkerei was bringt.
H7 E
Doch Karl sagt trotzig: "Nein, ich mag’s nicht lassen!" -
DEA
Ist nicht zu fassen! Ist nicht zu fassen!
DEA
Kennst Du Karl? Der qualmt wie ein Kamin.
Man hat ihm schon den großen Schornsteinpreis verliehn.
Er hat ‘ne Tüte, darin steckt der braune Dreck.
Den rollt er in Papier und brennt ihn danach weg.
Dann muss er husten, und das klingt so "kerngesund".
Da kommt der Teer dann aus dem tiefsten Lungengrund.
Doch Karl sagt hilflos: "Nein, ich kann’s nicht lassen..."
Ist nicht zu fassen! Ist nicht zu fassen!
Kennst Du Karl? Der qualmt wie ein Kamin.
Am liebsten möcht’ man ihn an den Ohren ziehn.
Seine Fingerspitzen, die sind gelb gefärbt.
Auch seine Zähne hat er so doch nicht geerbt...
Und wenn er küssen will: Na, weißte, wie das schmeckt?
Als ob Du ‘n vollen Aschenbecher ausgeleckt - iiih!
Doch Karl sagt einfach: "Och, ich will’s nicht lassen..."
Ist nicht zu fassen! Ist nicht zu fassen.
Der Namenstag C/0
Im Zoo war schönes Wetter - alle waren gut gelaunt.
CFC
Die Leute waren nett - die Tiere wurden recht bestaunt.
CG
Heinz, der Elefant, stand hinterm Gitter und genoss
CFC
das kühle Wasser, das er mit dem Rüssel auf sich goss.
CGC
Schließlich fiel ihm ein, als er im Schatten friedlich lag:
FCFC
Edeltraut, das Känguruh, das hat heut Namenstag.
CGC
Heinz besuchte die Giraffe, die Gazelle und das Gnu
und sagte auch den Affen: "Kommt mal her und hört mal zu.
Die Sache, die ist so, dass man zum Namenstag was schenkt.
Nun streng mal Eure Köpfe an und sagt mir, was Ihr denkt.
Ich geh noch zu den Katzen und danach ins Vogelhaus.
Vielleicht kennt Emu ihren Wunsch - dann wären wir fein raus."
Die Giraffe meinte: "Schenken wir doch einen langen Schal..."
Die Gazelle meinte helle: "Wer die Wahl hat, hat die Qual..."
Auch die Affen dachten nach, doch ohne große Phantasie.
Denn sie meinten: "Mit Bananen, da enttäuscht man sicher nie."
Die Katzen waren träge, und sie wollten ihre Ruh.
Sie fauchten nur: "Was soll das? Was schert uns ein Känguruh..."
Man wurde sich nicht einig, deshalb kam man überein:
Heinz, der Elefant soll gehen, vielleicht fällt ihm noch was ein.
Er beantragte beim Zoodirektor einen freien Tag
und dachte sich, ob der Direktor denn nicht auch was schenken mag...
Dann fuhr er in die Stadt und sah sich dort die Läden an.
Er wusste nicht, womit man Edeltraut erfreuen kann.
Er kam vor ein Porzellangeschäft und sah eine Figur:
Schön bemalt - ein Elefant! Das war’s! Genau! Ja, dieses nur!
Er trat ein und ging behutsam an den großen Ladentisch -
da hörte er um sich herum ein hässliches Gezisch:
"Was will der Elefant hier? Nimm die Vase vom Regal...
So’n Trampeltier schmeißt alles um, dämlich und brutal..."
Der Elefant, der wurde rot und sagte: "Liebe gute Frau,
so vorsichtig wie ich ist keiner, das weiß ich genau.
Ich möchte ein Geschenk für eine Freundin hier erstehn.
Eine Dame mit Geschmack - ich hoffe, dass wir uns verstehn.
Hab an die Porzellanfigur im Fenster dort gedacht..."
Die Verkäuferin ging hin, hat die Figur zu Heinz gebracht.
Heinz ließ die Figur verpacken, mit Geschenkpapier und Band.
In der kurzen Zeit fiel manchem klirrend etwas aus der Hand
Dann bezahlte Heinz und ging und sah sich noch die Scherben an
und dachte, jeder Elefant passt besser auf bei Porzellan.
Dann fuhr er zurück zum Zoo und pfiff zufrieden vor sich hin
und dachte, ich hab ein Geschenk für eine wahre Königin.
Am Namenstag von Edeltraut, da feierte man sehr
und Edeltraut, das Känguruh, das freute sich gar sehr.
Der Ranzen G/4
Da steht er, leuchtend rot, mit gelben Riemen an der Wand.
GD
So ab und zu nehm ich ihn schon mal gerne in die Hand.
GD
Noch ist er leer - das bleibt nicht so, da geht so manches rein.
CGDG
Das ist mein Ranzen - und ich bin für ihn nicht mehr zu klein.
CGDG
Wenn ich ihn auf den Rücken schnall’, und stolz durch die Wohnung geh,
dann bleib ich vor dem Spiegel stehn, in dem ich mich gut seh.
Er steht mir gut. Er passt zu mir und ist auch gar nicht schwer.
Das ist mein Ranzen - nein, den geb’ ich nun nicht wieder her.
Wenn ich den Ranzen pack’, dann ist er voll im Nu:
Bunte Hefte, Pausenbrot, und ein Malblock noch dazu.
Das Wichtigste: Mein Mäppchen geht natürlich auch noch rein.
Das ist mein Ranzen - glaub mir, der gehört mir ganz allein.
Der Zirkus D/0
Da steht ein großes Zelt und es ist bunt erhellt
-
D GAD GAD
das ist bestimmt ein Zirkus.
AD
Da steht man lange an, bevor man reingehn kann -
D GAD GAD
das ist bestimmt ein Zirkus.
AD
Da gehn wir hin, da gehn wir hin -
AD
warten eine Weile und dann sind wir drin.
Ein kleiner Hund fängt an, der Ponyreiten kann -
das gibt es nur im Zirkus.
Dann kommt ein Balljongleur, und was der zeigt, ist schwer -
das gibt es nur im Zirkus.
Die Elefanten fein, die tanzen Ringelrei’n -
das gibt es nur im Zirkus.
Hast Du schon mal gehört: Ein Affe Rollschuh fährt...
das gibt es nur im Zirkus.
Dann kommt ein Schwertartist - wie scharf sein Schwert wohl ist?
Das gibt es nur im Zirkus.
Und dann die Pferddressur - wie lernt ein Pferd das nur?
Das gibt es nur im Zirkus.
Dazwischen jeder lacht, denn was der Clown so macht,
das gibt es nur im Zirkus.
Dann fängt die Pause an, dass man aufs Klo gehn kann -
das gibt es auch im Zirkus.
Dann kann es weiter gehn: Die Raubtiergitter stehn -
das gibt es nur im Zirkus.
Die Tiger fauchen sehr und hörn auf den Dompteur -
das gibt es nur im Zirkus.
Athleten kann man schaun, die Pyramiden baun -
das gibt es nur im Zirkus.
Hast Du auch hin gekuckt - ein Mann, der Feuer schluckt -
das gibt es nur im Zirkus.
Ein Mädchen Seiltanz zeigt - im Zelt ein jeder schweigt -
das gibt es nur im Zirkus.
Der Messerwerfer trifft wohl noch den dünnsten Stift -
das gibt es nur im Zirkus.
Auf einem Nagelbrett liegt einer wie im Bett -
das gibt es nur im Zirkus.
Und zum Trapez hinauf schaun alle zitternd rauf -
das gibt es nur im Zirkus.
Komm alle noch mal raus, dann ist der Zirkus aus -
und jeder klatscht im Zirkus.
Ist die Manege leer, ja dann kommt gar nichts mehr -
und dann ist Schluss im Zirkus.
Da warn wir drin. Da warn wir drin.
Da war viel zu kucken - wolln wir noch mal hin?
Da war was los. Da war was los.
Jetzt bin ich müde - ich will auf den Schoß.
Die ist bekloppt 1 d/0 Eà D
Jeder spricht auf seine Weise:
d
Einer laut, ein anderer leise - jeder wie er kann.
dC
Schreit ein Lehrer, wird er heiser -
d
spätestens dann ist er leiser - jeder wie er kann...
dC I A
Muss auch die Lehrerin dauernd schrein,
B
ist das gemein. Das muss nicht sein.
Bd
Ist sie außerdem noch ungerecht,
B
dann fragen sich die Kinder echt:
BA
Ist die bekloppt? Ist die bekloppt?
dB
Bei der im Kopp bloß Popcorn ploppt!
CF
Ist denn da keiner, der die stoppt?
dB
Die ist bekloppt! Die ist bekloppt!
Cd
Macht ein Lehrer Dich zur Schnecke,
steht er selber in der Ecke - jeder wie er kann.
Immer schnell den Kopf verlieren -
Lehrer könn’ sich auch blamieren - jeder wie er kann...
Wenn eine Lehrerin ganz vergisst,
dass jedes Kind doch anders ist -
warum muss die vor der Klasse stehn?
Kann die denn nicht nach Hause gehn?
Muss der Lehrer sich so wehren,
wenn die Eltern sich beschweren? - Jeder wie ein kann...
Müssen das die Kinder spüren,
ganz egal, wie sie sich führen? - Jeder wie er kann...
Wenn dann die Lehrerin einen Test
in voller Absicht schreiben lässt,
grade wenn sie weiß, der Schlaf war kurz,
zeigt sie, die Kinder sind ihr schnurz.
Kennt Ihr die Frau Schulze-Kogel?
Diese Frau, die hat ‘n Vogel! Ganz bestimmt, oh Mann.
Sie ist der absolute Schrecken
unserer Schule, zum Verstecken - sieh sie Dir doch an...
Kommt sie zur Klasse morgens rein,
dann fängt sie erst mal an zu schrein.
Bei der ist Lernen eine Qual -
die ist halt wirklich nicht normal...
Ist die bekloppt! Ist die bekloppt!
Bei der im Kopp bloß Popcorn ploppt.
Ist denn da keiner, der die stoppt?
Die ist bekloppt! Die ist bekloppt!
Kennt Ihr Nachbar Piepeneder?
Der hat ’n Knall - weiß doch jeder - ganz bestimmt, oh Mann.
Wird es auf der Straße lauter,
kommt er an die Tür, dann schaut er raus und schreit uns an.
Fliegt mal ein Ball bloß übern Zaun,
und wir uns in sein’ Garten traun,
dann droht er mit der Polizei -
der hat im Kopp doch nichts als Brei...
Kennt Ihr Oma Ochsenziemer?
Also ehrlich - die ist prima - geht mal zu ihr hin.
Enkelkinder hat sie keine,
sie ist ganz und gar alleine - geh mal selber hin.
Da kriegste Kuchen und Kakao.
Am liebsten spielt sie dann Mau-Mau.
Die kramt gern alte Fotos raus -
und kennt sich auch in Fußball aus.
Die ist tipptopp! Die ist tipptopp!
Und obendrein noch hell im Kopp!
Da gibt es keinen, der die stoppt!
Die ist tipptopp! Die ist tipptopp!
Die Lehrerin d/0
Die Lehrerin, die Lehrerin will, dass ich was lern.
DA
Sie zeigt mir, wie ich’s machen muss - darum hab ich sie gern.
DA
Die Lehrerin, die Lehrerin weiß so viel mehr als ich.
GDGA
Sie zeigt es uns, und wir verstehn es alle, hoffentlich...
DADGDAD
Die Lehrerin, die Lehrerin, die lacht auch gerne mal.
Sie freut sich, wenn wir ihr was zeigen, freut sich jedesmal.
Die Lehrerin, die Lehrerin weiß, ob die Antwort stimmt.
Sie schreibt was an die Tafel, wenn sie sich die Kreide nimmt.
Die Lehrerin, die Lehrerin ist manchmal wie Mama:
Dann kann sie schimpfen, trösten, lieb sein und ist einfach da.
Die Lehrerin, die Lehrerin freut sich genau wie wir,
wenn die Schule aus ist - Feierabend gönn’ ich ihr.
Die Schule G/0
Die Schule ist ein großes Haus mit vielen Kindern drin.
GDG
Solange hab ich mir gewünscht, dass ich auch ein Schulkind bin.
GAD
Nun ist mir dieser Wunsch erfüllt, darf auch zur Schule gehn.
GDG
Ich freu mich und es macht mir Spaß - ich will jetzt öfter gehn...
CDGe CDG
Die Schule fängt früh morgens an - drum steh ich zeitig auf.
Ich schmier mir auf mein Frühstücksbrot dick Marmelade drauf.
Dann pack ich mir mein Pausenbrot und nehm den Ranzen mit.
Der ist nicht schwer, drum geh ich auch den Weg mit flottem Schritt.
Die Schule hat auch einen Hof, auf dem man rennen kann.
Und wenn die Klingel klingelt fängt die Schule wieder an.
Die Schule hat ein Treppenhaus - da rennen wir dann nicht,
damit uns nichts passieren kann und keiner sich was bricht.
Ich glaub’, es wird ‘ne gute Zeit, die Zeit in diesem Haus.
In ein paar Wochen kenn ich mich im Schulhaus auch schon aus.
Die Großen sagen: Ach, die Schulzeit geht so schnell vorbei...
das stimmt - bald schon ist Freitag, und das Wochenende frei...
Die Tüte D/0
Kuck doch mal - da staunst Du wohl - hätt’st Du das gedacht?
D GAD DAD
Was ich in meinem Arm trag, Du das hab ich selbst gemacht.
D GAD DAD
Natürlich nicht so ganz alleine, aber doch beinah.
AD AD
Mit Pappe, Schere, Kleber - und auf einmal war sie da.
EA EA A7
Die Tüte, die Tüte - ach, du meine Güte -
DC’G’D’ 2xSieh mal, wie schön bunt sie ist, mit ganz viel Krepppapier,
und auch so hübschen Bildern drauf - ja, die gehört jetzt mir.
Wenn ich sie schüttel, rumpelt es - was ist denn da bloß drin?
Bald weiß ich es ganz genau, weil ich jetzt Schulkind bin.
Kuck - jetzt ist sie ausgekippt - so viel kam da raus!
Nützliches und süße Sachen - hältst Du das denn aus...
Gummibärchen, Wachsmalstifte, Schreibheft - was ist los?
Noch dazu ‘ne Armbanduhr - als Schulkind bin ich groß...
Doch aufgepasst G/0
Frühstück ist was Feines - da bin ich gern dabei.
GDG
Am liebsten hab ich vor mir ein weich gekochtes Ei.
GDG
Ich kann es selbst schon kochen, piek vorher noch mal rein.
a e C H7
Da - platsch - ist es zerbrochen - au Mann, das ist gemein.
e Gdim H7 e
< Warum muß das grad mir passiern?
Gdim D
Ich hab doch aufgepaßt!
Cdim G
Na ja - klappt halt nicht immer...
CG
doch ganz bestimmt schon fast. > 2 x
DG
Kaffee mach ich gerne - da freut sich die Mama.
Wasser für fünf Tassen - das weiß ich doch, na klar.
Dann in die Filtertüte das Kaffeepulver rein.
Doch kuck - du meine Güte - so dünn kann Kaffee sein...
Blumen mag ich gießen - die Kanne wird schnell leer.
Die Pflanzen könn’ sich freun, denn sie vertrocknen ja nicht mehr.
Doch wie kommt all das Wasser da auf das Fensterbrett?
So nass und immer nasser - das find ich gar nicht nett...
Milch wärm ich, wenn’s kalt ist, mir gerne etwas an.
Das wärmt so schön von innen, dass man sich wohlfühl’n kann.
Den Herd auf volle Hitze, den Topf halbvoll da drauf -
und während ich noch sitze, steigt weißer Schaum herauf...
Es kann ja nicht immer alles klappen, so sehr man sich auch bemühen mag...
Du alte Schule D/0 Eà d
Du alte Schule, du altes Haus -
DA
gehn noch jeden Tag viele Kinder ein und aus?
GD
Du alte Schule - nun muss ich gehen -
DA
mach es gut - Auf Wiedersehn.
GAD
Mein allererster Schultag - ich weiß es noch wie heute -
DGD
im Arm die große Tüte, die war so voll und schwer.
GDEA
Auf dem Schulhof so viele Kinder und aufgeregte Eltern -
DGD
der erste Schultag: Lang ist das her.
GDAD
Meine erste Lehrerin, die war ‘ne richtig liebe Mutti.
Wir hatten sie zwei Jahre - das war ‘ne schöne Zeit.
Wir sprangen über Tische und Bänke und waren kaum zu bremsen.
Die erste Klasse - sie ist so weit.
Die Kinder in meiner Klasse war’n alle prima Kumpel.
Die Nachmittage hab ich mit Freunden oft verbracht.
Wir machten Hausaufgaben gemeinsam und hatten viele Pläne.
Die alte Klasse - was sie wohl macht...
Andere Lehrerinnen, die waren deutlich strenger:
Wir mussten uns benehmen und hatten viel zu tun.
Doch wir waren ja auch schon älter und mussten auch mehr lernen -
es gab ja Ferien, sich auszuruhn...
Schön war’s in dieser Schule - das war’n vier kurze Jahre.
Ich werd sie nie vergessen, sind sie auch nun vorbei.
Doch das Lernen geht immer weiter mit vielen neuen Lehrern -
du alte Schule - mach’s gut, Bye-Bye...
Ein Glas Saft Eà d D/0
Oma, Du schläfst - lass Dein Nähzeug nur los.
D
Jetzt komm aus dem Sessel - wie mach ich das bloß?
eG eA
Leg Dich ins Bettchen - ich zieh Dich auch aus
D
und deck Dich warm zu - mir macht das nichts aus.
eGAD
Papa, Du schläfst - schalt den Fernseher ab.
Komm hoch aus dem Sofa und sei nicht so schlapp.
Vom Fußballspiel hast Du ja kaum was gesehn.
Nun geh mal ins Bettchen - es ist ja schon zehn...
Mama, Du schläfst mit dem Buch in der Hand.
Das Nachttischlicht leuchtet noch hell an die Wand.
Wieviel von dem Krimi hast Du noch geschafft?
Schlaf Du ruhig weiter - ich will nur ‘n Glas Saft...
Eismann
"Hokey Pokey" Richard Thompson
C/0 Eà C
Kleiner Junge rennt, kleines Mädchen auch,
C F C
mit abgezähltem Kleingeld in der Hand.
C F C
Sie laufen um die Ecke und die Straße lang -
F C
da hat der Eismann seinen Stand,
F C
der Eismann hat da seinen Stand.
F C
Jeder kommt gerannt, ist der Eismann da.
Seine Glocke hört man bis in jedes Haus.
Ist es richtig heiß, dann hat er kühles Eis,
deshalb kommen alle Leute raus,
deshalb kommen alle Leute raus.
Das Mädchen an der Ecke mit dem hautengen Dress -
auch sie kennt keinen besseren Genuss.
Sie fühlt sich erfrischt - hat sie die Lippen abgewischt,
ist sie bereit für den nächsten Kuss,
wartet sie auf den nächsten Kuss.
"Hast Du die Zunge verschluckt," fragt Frank seine Anne.
"Seit Minuten bist Du stumm wie’n Fisch..."
Anne grinst ihn an, weil sie nichts sagen kann -
sie schleckt am Hörnchen, und das macht sie frisch.
So ein Hörnchen macht sie wieder frisch.
Manche wolln die Kugeln rund, andre flach
gedrückt,
andre wolln ‘nen Becher oder zwei.
Stelln sich in der Schlange an, sind irgendwann dran,
und sie haben ihren Spaß dabei.
Und sie haben ihren Spaß dabei.
Opa steht am Fenster und kuckt hinaus.
Aus der Schlange winkt die Enkelin ihm zu.
"Zwei Kugeln Schoko-Nuss." - Opa kriegt dafür ‘n Kuss -
und das Eis schmilzt weg im Nu -
und das Eis ist weggeleckt im Nu.
Mama sagt dem Söhnchen: "Nun sei nicht so laut,
oder Du kriegst jetzt kein Eis!"
Söhnchen find’s gemein, drum fängt es an zu schrein.
Auch das ist nicht besonders leise -
Auch das ist nicht besonders leis.
Es ist wie’s ist A/0
Ich steh im Kla-ha-ha-hassenbuch.
A
Ich steh im Kla-ha-ha-hassenbuch.
E
Ich hab mein Matheheft dreimal vergessen.
D
Ansonsten hab ich gar nichts ausgefressen.
A
Ich steh im Klassenbuch, weshalb ich tierisch fluch’ -
ED
so’n Mist, so’n Mist - es ist, wie’s ist...
CEA
Jetzt krieg ich Stre-hä-hä-hä-hä-heß zu Haus.
DGDA
Jetzt krieg ich Stre-hä-hä-hä-hä-heß zu Haus.
DGDA
Ich könnt ja sagen, dass mir das egal ist -
E
obwohl’s doch eigentlich schon ganz fatal ist.
D
Jetzt hab ich Streß zu Haus. Wie komm ich da bloß raus?
GDGD
So’n Mist, so’n Mist. Es ist, wie’s ist.
CEA
Ich krieg ‘ne se-hä-hä-hechs zurück.
Ich krieg ‘ne se-hä-hä-hechs zurück.
Ich konnt vom Text zu wenig übersetzen -
am liebsten würde ich das Heft zerfetzen.
Ich krieg ‘ne sechs zurück - ich hab heut gar kein Glück -
so’n Mist, so’n Mist - es ist, wie’s ist...
Ich krieg ‘n Brie-hi-hi-hief nach Haus.
Ich krieg ‘n Brie-hi-hi-hief nach Haus.
Hab bei der Klassenarbeit abgeschrieben -
jetzt halten die mich da für ganz durchtrieben.
Ich krieg ‘n Brief nach Haus - dafür gibt’s kein’ Applaus...
so’n Mist, so’n Mist - es ist, wie’s ist...
Fahrrad fahrn a/0
Komm, wir fahrn mit dem Fahrrad.
aCa
Jeder mit seinem Helm - und dann geht’s los.
aChaGa
Es geht ab mit dem Fahrrad.
aCa
Lass das Zwanziger stehn - Du bist zu groß.
aChaGF
< Und wir fahrn wie der Wind, weil wir die schnellsten sind. > 2 x
Ga
Jetzt mal in die Pedalen!
Zeig mal, was in dem alten Stahlross steckt.
Steig jetzt in die Pedalen -
durch die Pfützen - jetzt ist das Hemd verdreckt...
und es klebt auf der Haut - he, jetzt klingeln wir laut.
< Ab mit ‘nem Affenzahn - lass uns freihändig fahrn... > 2 x
Kuck - so schnell in die Kurven -
pass mal auf: Ich fahr jetzt im zwölften Gang.
Leg Dich so in die Kurven,
und dann grade den Fahrradweg entlang.
< Ab mit ‘nem Affenzahn - lass uns freihändig fahrn. > 2 x
Wie alt bist Du? Wie heißt Du?
C
Fragen gibt’s so viel.
FGC
Wo wohnst Du? Und was machst Du da?
C
Sag, ist das ein Spiel?
FCG
Was isst Du da? Was trinkst Du?
FG
Warum nicht noch mehr?
CF
Hast Du auch ein Fahrrad?
CF
Und wo kommst Du her?
GC
Fragen, Fragen, Fragen -
C
Wer kann die Antwort sagen, sagen?
CG
Wer schon alles weiß, das ist ein Naseweis,
FGCF
und der kriegt, und der kriegt ‘n Preis für den Beweis.
GC
Warum geht das nur so rum?
Und was kommt da rein?
Wie tief ist das? Und fährt das auch?
Warum bin ich klein?
Wohin gehst Du? Wer ist das?
Was wird da gemacht?
Gibt’s da was zu essen?
Hast Du an mich gedacht?
Wie lange muss das dauern?
Wann ist es soweit?
Wieviel davon? Was ist das da?
Warum ist es Zeit?
Wo liegt das? Warum find ich’s nicht?
Magst Du sowas auch?
Kann ich das mal haben?
Warum knurrt Dein Bauch?
Fragen, Fragen, Fragen -
Wer kann die Antwort sagen, sagen?
Wer schon alles weiß, der kriegt die Nase weiß -
und der hat, und der hat ‘n Preis für den Beweis...
Frühstück im Bett, das ist, was ich manchmal gerne hätt’ -
denn Frühstück im Bett - das find ich nett.
Frühstück im Bett: Brötchen und Kakao auf dem Tablett.
Erst mit Krümel wird das Bett komplett.
Wach ich morgens auf und muss nicht raus,
richt’ ich mir’s gemütlich ein zu Haus.
Zieh die Decke etwas höher, dreh mich nochmal um
und nehm jeden Aufsteh-Aufruf krumm.
Angelehnt, Tablett auf meinem Schoß -
weichgekochtes Ei: Das ist famos.
Ich mag Marmelade, Honigbrötchen, knusprig-frisch -
wozu brauch ich einen Frühstückstisch?
Käse gibt es mit und ohne Loch.
Quark schmeckt mir am besten, weiß Du doch.
Gieß mir bitte noch was nach - Achtung - so ein Schreck...
auf der Decke ist ein Riesenfleck!
Geh nicht auf den Wecker D/0 Eà d
Hey, geh mir nicht auf’n Wecker!
D
Hey, geh mir nicht auf’n Wecker!
A
Hey, geh mir nicht auf’n Wecker! -
D D7 G
Stell den Wecker mal weg.
AD
Früh um sieben weckt mich schon der Wecker.
Früh um sieben weckt mich schon der Wecker.
Früh um sieben - der verdammte Wecker -
stell den Wecker mal weg.
Früh um sieben hau ich auf den Wecker.
Früh um sieben hau ich auf den Wecker.
Früh um sieben ein bekloppter Wecker -
stell den Wecker mal weg.
Ich bin’s leid: Weg mit diesem Wecker!
Jetzt hab ich ‘nen Elektrowecker.
Wenn der summt, zieh ich halt den Stecker -
steck den Wecker mal weg.
Hey, geh mir nicht auf den Wecker,
blöder Wecker, mit und ohne Stecker.
Hey, geh mir nicht auf den Wecker -
bring den Wecker mal weg.
Gute Besserung A/0
Gute Besserung - alles Gute,
AE
gute Besserung, werd gesund.
DEA
Halt die Ohren steif und den Kopf hoch,
AE
laß Dich nicht unterkriegen, werd gesund.
DEA
Hast Du Pech gehabt, weil Du Fieber hast -
A
so’n blöder Virus hat Dir eins verpasst.
DEA
Du, dann schone Dich und mach nicht zu viel -
A
wieder fit sein ist doch auch ein Ziel.
DEA
War’s ein Missgeschick, bist Du umgeknickt? -
Hast du’n Verband oder auch Gips gekriegt,
dann sei vorsichtig, grade jetzt erst recht -
wieder fit sein wär’ doch auch nicht schlecht.
War’s ein Unglücksfall, so ein tiefer Riss,
mit Wundenähen, was nicht lustig ist?
Du, dann sieh Dich vor, dass es heilen kann
wieder fit sein - ist doch auch was dran...
He, Baby
"Hey, Little Brandnew Baby" Tom Paxton
G/2
He, funkel-niegel-nagel-neues Baby,
GCG
Du bist unser bestes Stück.
GD
He, nagelneues Baby -
GCG
keiner bringt Dich zurück.
GDG
Dein Papa ist so stolz auf Dich,
GC
wie er strahlt über sein Gesicht,
GD
bist Du auch noch nicht ganz dicht -
GC
hat er ‘ne ganz neue Pflicht.
GDG
In Deiner Mama, die lange Zeit -
war das dunkel unterm Kleid?
Jetzt ist sie allzeit bereit -
auch zur Schlaflosigkeit...
Kannst Dich selber noch nicht drehn -
sicher wird das auch vergehn.
Schrei laut, bis sie Dich verstehn -
dann wird schon was geschehn...
Brüll die Tanten richtig an.
Zeig, wie man mit Dir rechnen kann.
Halt sie auf Trab, kleiner Haustyrann -
und dann lach sie noch an.
Eines Tages sprach der Präsident zur Präsidentenfrau:
CG
"Nächsten Sonntag geben wir ein Fest, und das wird eine Show!"
FGC
Sie schickten viele Eintrittskarten in das ganze Land,
CG
< und irgendwie kam eine auch an Heinz, den
Elefant. > 2 x
FCGC
Welche Aufregung im Zoo, welch ein Getöse und Geschrei -
a
wie soll Heinz sich nur benehmen? Wer bringt ihm das Tanzen bei?
G
Und der Boden schien zu beben, und ich glaub, das hält noch an,
a
< als unser Heinz, der Elefant, mit seinem
Tanz begann. > 2 x
FCGC
Alle Lampen im Palast erstrahlten, als der Abend kam.
Und die Musik, das Orchester, spielte sich so langsam warm.
Man fing grad an zu tanzen, da kam einer angerannt:
"Mein Gott, Herr Präsident, da draußen steht ein Elefant..."
Von überall kam Polizei, bewaffnet, viele Mann.
Doch Heinz, der Elefant, stand da und lächelte sie an.
Er trug die letzte Mode und die Zähne frisch poliert
und zeigte seine Karte, abgestempelt und signiert.
Da stand die Polizei Spalier und führte ihn zum Fest.
Das Orchester und die Gäste flohen hinter ein Podest.
Der Präsident nebst Frau - sie waren sprachlos und verschreckt.
Doch Heinz, der Elefant, verbeugte sich ganz voll Respekt.
Die Frau des Präsidenten fand als erste wieder Mut.
Sie sagte: "Lieber Heinz, dass Du gekommen bist, ist gut."
Als die Musik wieder spielte, drehte Heinz sich voller Charme.
Jede Dame wollte mit ihm tanzen, Rüssel unterm Arm.
Man kredenzte kalte Platte und dazu den feinsten Sekt.
Heinz nahm vornehm nur sehr wenig - gerne hätt’ er mehr geschleckt.
Schließlich kam der letzte Tango, und das Fest war schon vorbei.
Heinz sah traurig auf die Uhr - es war so gegen kurz nach drei.
Alle Gäste und der Präsident, sie brachten Heinz zum Zoo.
Dort bedankte sich der Präsident, auch seine Frau war froh.
Die Musik spielte auf und alle waren gut gelaunt.
Und viele wachten auf, ham gekuckt und sehr gestaunt.
Und sie sprachen von der Sache, und ich glaub, sie sind noch dran,
davon, wie Heinz, der Elefant, den Walzer tanzen kann...
Heut geh ich nicht in den Kindergarten - ich bleib zu Haus.
CG
Heut könn’ die lange auf mich warten - macht mir nichts aus.
CG
Aufstehn, anziehn - mit der Ruhe. Keine Hetzerei.
FGCF
< Ganz gemütlich Müsli essen - heute hab
ich frei! > 2 x
C GC
Heut laß ich Kinderturnen sausen - ich bin zu müd.
Ich brauche einfach zwei, drei Pausen, eh wieder was geschieht.
Bude bauen - mit der Ruhe. Keine Hetzerei.
< Ganz gemütlich "Wohnung"
spielen - heute hab ich frei! > 2 x
Ins Wasser fällt das Kinderschwimmen - ich bleib an Land.
Das will ich heute selbst bestimmen - bin lieber Musikant.
Trommel schlagen - mit der Ruhe! Keine Hetzerei.
< Ganz gemütlich Musik machen - heute hab ich frei. > 2 x
Was? Da draußen singen Vögel?
C
Was? Da draußen ist schon hell?
GC
Bin ich etwa eingeschlafen?
C
Aus den Federn, aber schnell.
GC
Sag mir doch - ich will es wissen -
GC
wie lang ich im Bettchen lag.
GC
Hab ich etwa schon verschlafen?
C
Heut ist doch mein großer Tag.
GC
Denn heute, liebe Leute,
FC
heute, gebt mal acht, denn es geht los.
G G7 C
Heute, liebe Leute,
FC
geh ich in die Schule, denn ich bin schon groß.
GC
Schnellstens aus dem Bett geklettert,
flink im Bade frisch gemacht.
Wie spät bin ich eingeschlafen?
Viel zu lang war diese Nacht.
Sag mir doch - ich will es wissen -
was zieh ich am besten an?
Will die schönsten Kleider tragen,
wenn nicht heute - wann denn dann?
Frühstück? - Ich kann kaum was essen.
Ein paar Bissen - will nicht mehr.
Schnall’ mir schon den Ranzen über.
Kann ich tragen! Ist nicht schwer!
Warum noch so lange kämmen?
Meine Haare sind doch schön.
Wie lang solln wir denn noch warten?
Wolln wir denn nicht endlich gehn?
weitere Kinderliedertexte siehe I-Q und R-Z