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Kinderlieder
A - H
I - Q
R - Z
"Bonbons
gegen Nasenbluten"
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Inhaltsverzeichnis
Abhetzblues
Adventszeit - Bastelzeit
Alle alle da
Alle haben einen Weg
Alle Kinder draussen
Alleine in der Stadt
Andres Kind
Anneli
Anziehlied
Aufräum’
Aufstehn
Auf Wiedersehn
Baby Doll
Bäh
Bande Bande
Bangelied
Bauchweh
Bloß keinen Schiss
Bonbonpapier
Brieffreundschaft
Camping
Camping-Disco
Das merk ich mir
Das peinliche Lied
Das Phantom: Der Opa
Das Weihnachtslicht
Da war doch was
Deine Klamotten
Der Abend vorher
Der geklaute Gameboy
Der Hexenmeister
Der Junge ist tapfer
Der Namenstag
Der qualmende Karl
Der Ranzen
Der Zirkus
Die ist bekloppt 1
Die ist bekloppt 2
Die Lehrerin
Die Schule
Die Tüte
Doch aufgepasst
Du alte Schule
Ein Glas Saft
Es ist wie’s ist
Fahrrad fahrn
Fragen Fragen Fragen
Frühstück im Bett
Geh nicht auf den Wecker
Gute Besserung
He, Baby
Heinz, der Elefant
Heute hab ich frei
Heute, liebe Leute
Ich bin dran
Ich bin ein Cowboy
Ich bin ja so gespannt
Ich bin so blank
Ich hätte und Du würdest
Ich kann noch mehr
Ich mag das nicht
Ich muss
Idioten
Im Mäppchen ist so viel
Immer Augen auf
Immer locker
Im Zoo
Irgendwo
Is egal
Ist vorbei, ich bin groß
Jugendherberge
Ja du, dann dann
Jannik
Kann man das kleben
Kann nicht schlafen
Kinderarzt
Kasimir, das Nachtgespenst
Kindertag
Klassenfest
Kleiner Engel
Kleiner Wirbelwind
Knallkopp
Knibbellei
Knötterich
Komm in meine Arme
Komm spielen
Krank
Krölle-Bölle
Kuck doch mal her
Kussräuber
Lätzchen-Schätzchen
Langweilig
Lass mich lesen
Lukis Nuki
Mach die Tür zu
Mach Dir nichts vor
Mallied
Mama, mach Mam’lade
Mein Bett
Meine Mode
Nasenlöcher sehen nichts
Nichts ist so toll
Noten sind bloß Zahlen
Nikoläuse
Olle Pollen
Papa repariert
Papa-Rap
Packlied
Pazzilozzi-Kindergarten
Prima, sind Ferien
Prinzeßchen hat geheiratet
Pudding mit Ketchup
Reste
Schlaflied (Brav, dreh dich)
Schlot
Schneemann
Schnurr, Mietzi, schnurr
Schon wieder frei
So’n Pech für mich
Taschenlampe im Bett
Traumlied
Tun als ob
Tut mir leid
U-Bahn fahrn
Uhu, Wurm, Hase, Papagei
Warum beeilen
Was ich erzählen will
Was ihr wisst
Wer kommt
Will aber
Wut so doll
Zahnspange
Zuhörer
D/0
Papa hat sein’ Bauch versteckt - er war doch so schön schlank...
D
Papa hat sich dick geschleckt - er ist doch wohl nicht krank.
EA
Der Hosengürtel ist zu kurz, es wölbt sich unterm Hemd.
D
Man sieht schon keine Hüfte mehr - Papa ist ganz fremd...
GAD AD
Das Beste von jedem Feste
GDA
sind für Papa die Reste der Gäste.
A7 D
Und gehn die Gäste nach dem Feste,
GD
passt Papa nicht mehr in seine Weste.
AD
Mama hat ihr’n Po verdeckt - der ist so kugelrund.
Mama hat sich dickgeschleckt - ist schwerer viele Pfund.
Es rollt sich an der Taille, der Hosenbund, der kneift.
Der enge Rock geht nicht mehr zu - was ist denn da gereift...
Das Beste von jedem Feste
sind für Mama die Reste der Gäste.
Und gehn die Gäste nach dem Feste nach Haus,
kommt Mama nicht mehr aus dem Rock heraus.
Die Kinder haben angespeckt - sie warn doch mal so zart.
Die Kinder ham sich dick geschleckt - da warn sie groß in Fahrt...
Man sieht’s an Arm’ und Beinen: Sie sind ganz gut dabei -
so viel ist schon zu eng geworden - denn jeder frisst für drei.
Das Beste vom Kinderfeste
sind auch für Kinder die Reste der Gäste.
Und gehn die Gäste nach dem Feste weg,
dann bleiben Krümel - und viel Dreck.
Schlaflied (Brav, dreh Dich zur Wand) G/2
Brav, dreh Dich zur Wand.
G G’ C
Schlaf und halt meine Hand.
G G’ C
Augen zu - ja, ich bleib bei Dir.
a D9 G
Licht siehst Du durch die off’ne Tür.
a D9 G
Bleib warm zugedeckt. -
bssss da summt nur ein Insekt.
Dafür lohnt sich bestimmt kein Licht.
Pssst, ganz still - dann bemerkt’s Dich nicht.
War der Tag nicht schön?
So viel ist geschehn.
Lass Dich nun sanft vom Traum berührn.
Er wird Dich sachte durchs Dunkel führn.
Friedlich eingenickt.
Leis, ganz leise entrückt.
Noch ein Streicheln, ein Kuss, ein Blick -
der Morgen bringt uns zurück...
Schlot D/0
Ich hab einen Hund, und der heißt Schlot.
DGA
Der arme Kerl wäre besser tot,
DGA
als dass er hier lebt mit mir -
GA
bin ein Floh, nicht grad ‘ne Zier...
GA
Schlot kratzt sich überall das Fell -
DGA
und ich versteck mich dann ganz schnell
DGA
und schlaf gemütlich ein -
GA
solange, bis die Luft ganz rein.
GA
Ich weiß, das ist sehr gemein von mir,
GAD
doch ich bin nur ein Floh und kann doch nichts dafür.
Kratz, Schlot, roll Dich im Dreck.
GAD
Kratz, Schlot, Du kriegst mich doch nicht weg.
GAD
Tschuka, tschuka, tschuka, tschuka tschu 2 x
GAD GAD
Schlot gewann Preise, kam groß raus.
Ich lebte mit in Saus und Braus.
So ein Leben machte mich froh -
durch ihn wurd ich ein prämierter Floh.
Schlot erhielt Kränze mit breitem Band,
Schleifen und Geschenke, so allerhand.
Doch hatten wir dann endlich Ruh,
biss ich wieder zu.
Schlot wurde alt und zog sich zurück.
Sag mir, was bleibt von Ruhm und Glück.
Vor der Hütte liegt er faul und breit,
und denkt an unsere große Zeit.
Müde gähnt er, wenn die Sonne sticht.
Wir ruhen uns aus, bis die Nacht anbricht.
Doch halt ich es mal nicht mehr aus,
beiß ich zu - dann muss er raus.
Ich hab kein Mitleid mit dem fetten Tier -
ich bin ja nur ein Floh und kann doch nichts dafür....
Schneemann a/0
Wenn der Winter Schnee bringt und es draußen friert,
a7 a6 a a7 a6 a
wird mit dicken Stiefeln draußen rummarschiert.
G6 d E
Warm mit Schal und Mütze und wasserdicht verpackt,
a7 a6 a a7 a6 a
mit Anorak und dicker Hose, und nicht etwa nackt...
G6 E
Schneemann, Schneemann, zieh Dich warm an.
A f#
Schneemann, Schneemann - es ist kalt.
h E
Schneemann, Schneemann, zieh Dich warm an,
A f#
Schneemann, Schneemann, sonst frierst Du bald.
h E A
Schnell hinaus zum Rodeln - ich fahr schon allein.
Wer war das mit den Schneeball - jetzt seif ich Dich ein.
Dafür musst Du mich nun mit dem Schlitten ziehn.
Flatsch - jetzt bist Du ausgerutscht - was machst Du auf den Knien?
Wieso liegt hier kein Schnee mehr? Wer hat da gestreut?
Ich hab mich doch so aufs Schlittenfahrn gefreut...
Matsch liegt auf der Straße und spritzt mir ins Gesicht.
Warum soll das besser sein - mir gefällt das nicht!
Draußen falln die Flocken, decken alles weiß.
Der See ist zugefroren - da ist ein Loch im Eis.
Im Schnee sind tiefe Spuren. Wer weiß, was drunter liegt...
Woher die Spatzenhorde jetzt wohl ihr Futter kriegt?
Schnell ins warme Zimmer und zum heißen Tee.
Rot sind Ohrn und Nase - die Zehen tun weh.
Draußen wird’s schon dunkel - es ist doch noch nicht spät.
Keiner ist schon müde, dass er sich schlafen legt.
D/0
Auf dem Fenstersims draußen steht die Mietzi und miaut.
DAGDh GAD
Sie hat sich für ein paar Stunden mal da draußen umgeschaut.
DAGDh EA
Und nun will sie rein ins Warme, will mal wieder schmusen gehn.
DAGD GA
Denn nach einem langen Ausflug ist es Zeit, nach Haus zu gehn.
DAGDh GAD
Komm, schnurr, Mietzi, schnurr, Mietzi, schnurr - ja,
D’AD
Du bist meine Gute - schnurr.
DA
An den Pfoten noch Dreck - na, der geht wieder weg -
f# h
ja, Du bist meine Gute - schnurr...
GAD
Auf der Fensterbank drinnen sitzt die Mietzi, die sich putzt.
Denn ihr Fell soll wieder glänzen - schien es da nicht noch verschmutzt?
Und sie leckt mit rauer Zunge jedes Staubkorn aus dem Pelz,
kümmert sich um keinen andern, und fragt auch nicht: Wie gefällt’s?
Auch das Schaukelstuhlkissen, das gehört zu Mietzis Reich.
Eingerollt hat sie das Köpfchen, und sie schläft dort warm und weich.
Irgendwann wird sie erwachen, und dann gähnt sie, macht sich lang.
Doch sie schläft wohl noch ‘ne Runde vor dem nächsten weiten Gang.
Auf das Bett, auf die Decke, springt die Mietzi in der Nacht.
Sie hat mir von ihrem Streifzug mal ein Mäuschen mitgebracht.
Sie ist stolz und will gelobt sein - nur: Was mach ich mit der Maus?
Liebe Mietzi, braves Kätzchen - doch nun bring das Mäuschen raus...
Irgendwo in den Gärten streift die Mietzi durch’s Revier.
Sicher hat sie ihr Vergnügen - doch ich hätt sie lieber hier,
denn ihr Schnurren und ihr Schmusen, ich geb’s zu: Es fehlt mir sehr.
Und ich hoff’, es wird ihr gut gehen, und sie kommt bald wieder her...
Er ruft sie nicht an. Er denkt gar nicht dran.
e
Irgendwann fängt sie an zu zweifeln und fragt sich,
e
ist er denn nun wirklich der richtige Mann?
e e7
Sie sitzt nur rum zu Haus und traut sich nicht raus,
a
denkt: Alles ist aus - doch sie macht sich nichts draus.
e
Soll ihn doch der Teufel holn - bleib mir doch gestohln -
H7 a
so schnell geht’s vorbei - schon wieder frei...
e H7
Er ruft gar nicht an. Er denkt gar nicht dran.
Irgendwann fängt sie an sich maßlos zu ärgern
und fragt sich, wieso denk ich an diesen Mann?
Da steht’s Telefon - jetzt klingel doch schon...
doch da kommt kein Ton - kann noch so viel droh’n...
Er ruft doch nicht an. Er denkt gar nicht dran.
Irgendwann fängt sie an sich sorgsam zu schminken,
will sehn, wen sie sonst noch so aufreißen kann...
Da schellt’s an der Tür. Will einer zu ihr?
Sie denkt: Nicht mit mir! Ist keiner mehr hier.
Jetzt kann ihn der Teufel holn...
G/0
Der Wecker hat schon lang geklingelt - jetzt mal raus aus dem Bett.
GC
Iss nicht soviel Süßes - Du wirst sonst zu fett.
DG
Wasch mal Deine Hände - vorher putz noch Deine Schuh.
CG
Häng mal Deine Jacke auf und < hör mir endlich zu. 3 x
AD
Wer? Ich? Wer? Ich? Wer? Ich?
CGD
Gibt’s da nicht vielleicht noch jemand anders als mich?
CGD
Doch sonst ist keiner da... ist ja fürchterlich!
GDeC
Bloß ich - so’n Pech für mich..
GDG
Du kannst schon mal Kartoffeln schälen - aber wasch sie erst ab.
Bring die leeren Flaschen weg. Sei nicht so schlapp.
Soviel ist zu machen, deshalb fangen wir jetzt an.
Jeder kann was helfen, drum ist < jeder auch mal dran. 3 x
Zum Frühstück hol mal einer Brötchen. Milch ist auch nicht mehr da.
Blumen muss man gießen, das ist völlig klar.
Spül mal das Geschirr ab und dann wisch den Boden auf.
Und wenn Du damit fertig bist, dann < häng die Wäsche auf. 3 x
Im Garten muss man Unkraut jäten. Bring mal Altpapier weg.
Feg doch mal die Treppe. Woher kommt der Dreck?
Schließ Dein Fahrrad ab und mach die Kellertür auch zu.
Geh jetzt besser schlafen, denn Du <brauchst doch Deine Ruh. 3 x
He, ich bin noch nicht müde -
D’DAA7D
schlafen kann ich sowieso noch nicht.
AA7DAA7
Was soll ich schon unter der Decke -
D’DAA7D
machst Du Licht aus, mach ich selber Licht...
AA7DAD
Ich hab ‘ne Taschenlampe im Bett -
AD
besser ein schwaches Licht, als wenn man gar keins hätt’.
GDA
da kann ich leuchten, sogar lesen -
AD
kommt einer, tu ich so als wär’ gar nix gewesen...
AA7D
Lichtschein an meiner Wand lang,
über die Bilder und übern Schrank...
da - auf einmal ist da ein Schatten -
jetzt ist er weg - Gott sei Dank...
Blinklicht - schwach ist die Birne,
oder ist die Batterie schon leer?
Schade - die soll noch was halten.
Wenn’s dunkel ist, seh ich gar nichts mehr...
Leuchten, an- und ausknipsen -
heimlicher Schimmer aus dunklem Eck.
Morsezeichen unter dem Kissen -
Schritte im Flur - schnell die Lampe weg...
Traumlied C/0
Ich kann schon richtig schreiben und auch lesen, so wie Du.
CFGC
Wenn ich erst zur Schule komme, lern ich kaum noch was dazu.
FCDG
Leider kann ich’s Dir nicht zeigen, ohne Bleistift und Papier -
CFGC
< glaub mir, irgendwann, ein andres Mal, da zeig ich’s Dir. > 2 x
FCGC FCGC
Das ist nicht gelogen - das ist nur erdacht.
GC
Wieso hab ich damit was Falsches gemacht?
GC
Es wär doch so schön, wenn es wirklich so wär...
FC
< Ich träum davon, ich träum davon und wünsch es mir her. > 2 x
GC
Ich kann schon richtig schwimmen, und ich tauch bis auf den Grund.
Dazu muss ich nicht mal Luft holn, und ich tauch im Becken rund.
Leider kann ich’s Dir nicht zeigen - nein, das Wasser ist zu kalt...
< Glaub mir, irgendwann, ein andres Mal, ich zeig’s Dir bald... > 2 x
Hab ein Pferd auf einer Wiese und ein Schiff im Hafen stehn.
Auf der Rollbahn steht mein Flugzeug - nein, Du kannst es jetzt nicht sehn...
Ich hab alles, was es gibt: Fernsehn, Auto und Klavier -
< glaub mir, irgendwann, ein andres Mal, da zeig ich’s Dir. > 2 x
Doch was nützen all die Träume, die ich träum, den ganzen Tag -
keiner will mehr mit mir spielen, keiner glaubt mehr, was ich sag.
Alle meinen, dass ich protze und drehn mir den Rücken zu.
< Ich glaub, irgendwann, ein andres Mal, lern ich dazu.../ bin ich wie Du.
> 2 x
Tun als ob C/0
Komm, mach mit, nur wir allein: Jeder darf was Besonderes sein.
FCFCFCDG
Und das soll unser Geheimnis sein: Wir tun mal so als ob...
CGCFCGC
Wir sind Polizisten, Polizisten, sind von der Polizei.
CGC CG
Wir pfeifen laut, so laut es geht, fangen den Räuber, der dort steht,
FCFCFCDG
verhaften ihn, eh er sich dreht - wir sind von der Polizei.
CGCF CGC
Wir spielen Schule, Schule, Schule - ich will Lehrer sein:
Zeig Dir jetzt das Alphabet, schreib es an die Wand, bis es groß da steht.
Wo kommst Du her? Du kommst zu spät! Ich will Dein Lehrer sein.
Wir spielen Kaufmann, Kaufmann, Kaufmann, ich will Verkäufer sein:
Bitte sehr - was darf es sein? Ein Stück Sandkuchen, nicht zu klein.
Was? - Fünf Mark? - Hab nur ‘nen Schein... Ich will Verkäufer sein.
Jetzt sind wir Affen, Affen, Affen, wohnen tief im Wald.
Klettern hoch in den Baum hinein, ziehen Fratzen und kratzen uns am Bein -
so ungefähr müssen Affen sein - wir wollen Affen sein.
Jetzt sind wir Wölfe, Wölfe, Wölfe - hungrig und ganz wild.
Laufen auf vier Beinen rum, böse und hässlich und knurren dumm,
wolln was fressen, sonst fall’n wir um - wir wollen Wölfe sein.
Wir spielen Doktor, Onkel Doktor - ziehn uns beide aus....
Was ist das da - das hab ich nicht - komm mal ans Fenster, ich brauch mehr
Licht.
Was ist das da für’n kleiner Wicht - wir wollen Doktor sein.
Tut mir leid D/0 Eà D
Da war ‘ne Keilerei, und ich war mit dabei -
D
keine Angst, keine Angst - kann mich wehrn...
AGD
da kam mir einer dumm - ich fackel nicht lang rum -
D
keine Angst, keine Angst - kann mich wehrn...
AGD
Jetzt hab ich blaue Flecken
G
auf den Armen, auf den Beinen - willste sehn?
D AD
Und der Fuß, der tut mir weh -
G
seit einem Tritt kann ich kaum richtig darauf stehn...
D
Vielleicht hätt’s auch ‘nen Weg gegeben,
A
diese Keilerei zu umgehn.
GD
Tut mir leid - doch in der Wut
A
hab ich den Weg nicht gesehn...
GAD
Da gab’s ‘ne Klopperei - fünf andre - wir war’n drei -
keine Angst, keine Angst - ich bin stark...
Und wenn mich einer tritt, dann mach ich das nicht mit -
keine Angst, keine Angst - ich bin stark...
Die Hose ist zerrissen,
und die Nase hat geblutet - kuck mal da...
und die Jacke ist voll Flecken -
nicht erschrecken, weil’s so schlimm ja gar nicht war...
Mag sein, es hätt’ ‘ne Chance gegeben,
diese Klopperei zu umgehn.
Tut mir leid - doch so im Zorn
hab ich die Chance nicht gesehn...
Wir hatten großen Streit - das ging ‘ne lange Zeit -
keine Angst, keine Angst - setz mich durch...
Da war was ungerecht - doch ich hab mich gerächt -
keine Angst, keine Angst - setz mich durch...
Zwar ist mein Rad verbogen
und im Reifen ist wahrscheinlich auch ein Loch...
Wer das getan hat, weiß ich -
und dass ich stärker bin - jetzt glaubt er’s doch...
Klar hätten wir versuchen können,
diese Streiterei zu umgehn.
Tut mir leid - ich hab gekocht -
konnt’ nicht dem Streit widerstehn...
U-Bahn fahrn D/0
Die Rolltreppe rollt immer tiefer hinab -
DGDAD
und daneben rollt sie wieder rauf.
GD
Ein Pappstückchen wird in den Kasten gesteckt.
GDAD
Es macht "Kling" - und ein Stempel ist drauf.
Bist Du auch schon mal mit der U-Bahn gefahrn?
AD
Sie kommt mit viel Krach aus dem Loch.
AD
Tür auf und Tür zu, und dann wieder ins Loch -
AD
und irgendwohin geht es doch...
GAD
Die Großen tun so, als wär’ alles normal -
D
nichts Besonderes und gar nichts dran.
DA
Dabei ist es ganz toll - ja, das musst Du mal sehn,
DGAD
dass man unter der Stadt fahren kann.
EA
Auf dem Bahnsteig sind Lampen, die leuchten so kalt,
D
sonst hat man im Dunkeln kein Licht.
DA
Die Schienen gehn einfach hinein in die Wand -
DGAD
wohin sie gehn, weiß ich noch nicht.
GAD
Grollt es im Tunnel, dann kommt eine Bahn.
Mit lautem Gezisch hält sie an.
Dann geht’s raus und rein, hin und her, ohne Sinn -
so schnell, dass man kaum kucken kann.
Dann wird man geschnappt, durch die Türe gezerrt.
Im Gang drängelt sich Bein an Bein.
Da wird es dann eng - doch nicht jeder fährt mit:
Manchmal bleibt einer draußen allein...
Wer drin ist, sucht sich einen Platz in der Bahn.
Da sieht man durchs Fenster die Wand.
Die fliegt schnell vorbei - aber sieht man ins Glas,
spiegelt sich darin doch allerhand.
Wenn die U-Bahn ganz voll ist, steht man im Gang.
Vielleicht kommt man dann noch auf den Schoß.
Die Stange hängt unter der Decke ganz hoch -
aber nicht jeder ist schon so groß...
Uhu, Wurm, Hase und Papagei D/0
Ich bin ein müder Uhu und kneif ein Auge zuhu.
DAD GA
Für zwei ist mir zu hell - ich mag es nicht so grell.
DAD GAD
Ich nehm mal dies, mal jenes - wie’s mir grad bequem is.
DAD GA
Kuck mal nach hier, nach da und seh auch Dich, na klar.
DAD GAD
Seh auch im Dunkeln viel. Ich bin ein müder Uhuhu -
EAEA
seh nur nichts, wenn ich schiel...
E7A
Uhuhu, nanuhuhu, machst nur ein Auge zuhuhu.
DGD
Sag Duhuhu, Du Uhuhu - mach auch das andre zu.
DAD
Ich bin ein armer Wuhurm. Komm nie auf einen Tuhurm.
Muss unten Runden drehn und krieg nie was zu sehn.
Versuch mal dies, mal jenes, wie’s mir grad bequem is.
Kriech mal nach hier, nach da, wo ich meist schon war.
Kriech meistens ohne Ziel. Ich bin ein armer Wuhuhurm -
komm selten mal nach Kiel...
Wuhuhurm, ein Tuhuhurm schwankt hin und her im Stuhuhurm.
Sag, Wuhuhurm, im Stuhuhurm will keiner auf ‘nen Turm...
Ich bin ein lahmer Hase mit einer feuchten Nase.
Zwei Ohren stehen ab und hängen selten schlapp.
Freß Gras, mal dies, mal jenes, wie’s mir grad bequem is.
Hüpf mal nach hier, nach da, und keiner kommt mir nah.
Hüpf auch im Dunkeln viel -
ich bin einer lahmer Hahase - mein Hüpfen ist kein Spiel...
Hahase mit Nahase - die Vase ist aus Glahase.
Das wahar se, Du Hahase - die Vase liegt im Gras...
Ich bin ein Papagei-ei und red für zwei, für drei-ei.
Mein Schnabel, der ist flink, wenn ich rede, ess und trink.
Ich ess mal dies, mal jenes, wie’s mir grad bequem is.
Red mal nach hier, nach da - das meiste ist nicht wahr.
Red immer reichlich viel,
ich bin ein Papagei-ei-ei und kein Papakrodil...
Papagei, Plapp-Papagei - wann hat Dein Schnabel plapperfrei?
Schlabber Brei, mein Papagei, und schnapp kein schlappes Ei.
Warum beeilen?
Melodie: Graeme Allwright
G/4
Wenn morgens früh mein Wecker klirrt,
G
frag ich mich, hat der sich geirrt?
CG
Ich dreh mich um für eine Weil’ -
CG
doch bald schon will einer, dass ich mich beeil’.
GD7G
Ich steh halt auf, so gut es geht,
CD
kuck nicht zur Uhr - es ist ja spät.
CDG
Ich zieh mich an - so Teil für Teil.
D9 G
Schon wieder will einer, dass ich mich beeil’.
G D9 G
Sitz ich gemütlich auf dem Klo,
hab ein Bein so und ein Bein so.
Und hab ein blankes Hinterteil -
schon wieder will einer, dass ich mich beeil’.
Warum bloß wird man so gehetzt?
Ich komm doch an - wenn auch zuletzt.
Vor mir der Weg ist immer steil -
und immer will einer, dass ich mich beeil’.
Der Schulweg, der ist lang und weit.
Wann ich auch geh - hab immer Zeit,
die ich mir gut, sehr gut einteil’ -
doch immer will einer, dass ich mich beeil’.
Warum bloß diese Drängelei?
Geh vor und halt ‘nen Platz mir frei.
Geruhsam gehn, das ist echt geil -
doch wieder will einer, dass ich mich beeil’.
Ist mittags dann die Schule aus,
geht’s ganz gemütlich ab nach Haus.
Noch für ein Schwätzchen ich verweil’ -
daheim will nur einer, dass ich mich beeil’.
Ist dann der Tisch lecker gedeckt,
sind Löffel, Gabel abgeschleckt -
eh ich an Hausaufgaben feil’,
hau ich ab - glaub mir, dass ich mich beeil’...
Am Abend hab ich wieder Zeit:
Der Weg ins Bett ist viel zu weit,
die Treppe hoch so furchtbar steil -
noch immer will einer, dass ich mich beeil’.
Ist dann das Licht im Zimmer aus,
und sind die Eltern endlich raus,
träum ich die Welt mir schön und heil -
und da will nie einer, dass ich mich beeil’...
Hallo, Ihr Kinder, Eltern, Leut - ich möchte Euch was berichten.
DGAD
Ihr kennt mich nicht, so denkt Ihr Euch - was sind das für Geschichten?
DGAD
Doch wer schon groß ist, weiß es noch. Wer klein ist, wird’s noch sehn:
GDGA
Was ich erzählen will, das handelt vom Zur-Schule-Gehn.
DGAD
Ich hab’s erlebt, ich bin jetzt groß - na ja - ganz schön gewachsen.
Brauch keinen Schnulli, geh aufs Klo, lauf schnell auf meinen Haxen.
Entdeck die Welt um mich herum, will alles gleich verstehn.
Was ich erzählen will, das handelt vom Zur-Schule-Gehn.
Zu klein geworden sind mir schon so viele schöne Kleider.
Manch Hose ging mir nicht mehr zu, auch Lieblingshosen, leider.
Jetzt fängt ein neues Leben an, ein frischer Wind wird wehn.
Was ich erzählen will, das handelt vom Zur-Schule-Gehn.
Was Ihr wisst A/0
Wird Zeit, dass ich was lernen kann - die Großen sind so schlau.
AE
Ich bin doch auch ganz schön gewachsen - es gibt viel, was ich mich trau.
EA
Was Ihr wisst, müsst Ihr mir sagen - dazu seid Ihr da.
AD
< Und ich hab so viele Fragen, wie was wann wo war. > 2 x
EA EA
Mit Lesen oder Schreiben, sagt mir: Womit fängt man an?
Wie lange wird es dauern, sagt mal, bis ich es so richtig kann?
Was Ihr wisst, müsst Ihr mir sagen - dazu seid Ihr da.
< Ich will von Euch alles wissen, was wie lang wo war. > 2 x
Wie viele Zahlen kann man zählen? Zahlen mag ich gern.
Das Rechnen ohne Finger, hört mal, müsst Ihr mir noch mal erklärn.
Was Ihr wisst, müsst Ihr mir sagen - dazu seid Ihr da.
< Ich will von Euch alles lernen: Was warum wie war. > 2 x
Wer kommt? D/0
Wenn die Eltern weg wolln, abends in die Kneipe,
DA A7 D
und wir nicht dabei sein solln, dann muss jemand her,
G’D’GDA
der nochmal ein Buch vorliest und dann einfach dableibt,
DA A7D
bis die Eltern wiederkommen - aber fragt sich: Wer?
G’D’GDAD
Hanne kommt? Marita kommt? Oder kommt die Heike?
BFCF
Ute und der Rainer kommen? Kommt der Jörg allein? Nein.
BFCF
Kommt vielleicht die Connie mit? Oder kommt Brigitte?
BFCF
Da könnt schließlich jeder kommen - jeder kann’s nicht sein.
BFCF
Wenn die Eltern weg wolln: "terre des hommes" am Montag,
Jogging Dienstagnachmittag, mittwochs Volleyball,
Jogging wieder donnerstags, freitags in die Sauna.
Wochenende auch noch weg - na, da gibt’s Krawall!
...Jeden Tag hier Babysitter kann ja wohl nicht sein! Nein!
Wenn die Eltern wiederkommen, abends aus der Kneipe,
vom Theater, Kabarett, oder vom Konzert,
sind die Kinder lang im Bett und die Eltern müde.
Vielleicht noch ein Gläschen trinken wäre nicht verkehrt...
Und schließlich Hanne geht, Marita geht, hoch geht auch die Heike,
Ute und der Rainer gehen, geht der Jörg allein ? Mal sehn...
Geht vielleicht die Connie mit? Müde geht Brigitte.
Morgens sind die Kinder wach, dann muss das Frühstück sein...
Und sie fragen beim Kakao, wer am Abend kommt - ? - Genau...
AD
Will aber D/0
Will aber laufen! Will aber malen!
D
Will noch nicht essen! Will nicht zu Tisch!
AD
Will aber kaufen! Will aber zahlen!
D
Will noch nicht essen! Will nicht zu Tisch!
AD
Will aber, will aber wollen! Will aber, will aber wollen!
GDAD
Will aber nicht wie die Ollen - hab meinen eigenen Kopf.
GG’D’DAD
Will aber springen! Will aber rollern!
Will noch nicht reingehn! Will nicht ins Haus!
Will aber singen! Will aber bollern!
Will noch nicht reingehn! Will nicht ins Haus.
Will aber schwimmen! Will aber reiten!
Will nicht spazierngehn! Das ist zu doof!
Will aber klimmen! Will aber streiten!
Will nicht spazierngehn! Ist mir zu doof!
Will aber treten! Will aber beißen!
Will nicht gehorchen! Will nicht pariern!
Will aber kneten! Will aber reißen!
Will nicht gehorchen! Will nicht pariern!
Will aber trinken! Will aber schmatzen!
Will nicht nach drinnen! Will nicht auf’s Klo!
Will aber stinken! Will aber platzen!
Will nicht nach drinnen! Und will nicht auf’s Klo!
Will aber spielen! Will aber schmieren!
Will noch nicht aufräumen! Will nicht ins Bad!
Will aber schielen! Will aber frieren!
Will noch nicht aufräumen! Will nicht ins Bad!
Will aber backen! Will aber reiben!
Will noch nicht schlafen! Will nicht ins Bett!
Will aber packen! Will aber bleiben!
Will noch nicht schlafen! Will nicht ins Bett!
Wut so doll
Melodie: Graeme Allwright
G/0
Ich spiel gar nicht schlecht Tennis, doch manchmal nicht gut genug.
GCG
Wenn einer dann mal besser ist, dann nur durch Lug und Trug.
GD
Und Sieger kann nur einer sein - ich will, dass ich gewinn.
GC
Denn nur Gewinnen gibt dem Spiel den endgültigen Sinn.
G D9 G
Ich krieg ‘nen riesen Anfall, ‘ne Wut so doll,
C G
wenn’s mal so läuft, wie’s grad nicht laufen soll.
DG
Die Schule ist oft lästig und nicht immer hab ich Lust.
Doch ob ich Lust hab oder nicht - stets heißt es nur: "Du musst!"
Die Mathearbeit kommt - und dann kommt sie auch noch zurück.
Hab nicht gelernt - die Note ist das Gegenteil von Glück.
Durchs Schaufenster, da seh ich ein ganz tolles neues Spiel.
Der Preis da drauf, der sagt mir, "Mensch, das kostet gar nicht
viel..."
Ich lauf nach Hause, Geld zu holen, und bin wieder da.
Das Spiel ist weg. - Im Schaufenster ist nichts mehr, wo es war...
Fürs Taschengeld kauf ich mir manchmal ein paar Kugeln Eis.
Das kühlt so schön den Gaumen, ist es draußen grad so heiß.
Es gibt da ein paar Sorten, die ich gar zu gerne schleck.
Da schmilzt es mir vom Hörnchen weg, macht auf dem Weg ‘nen Fleck.
Es gibt so Tage, da geht einem einfach alles schief.
Neulich fing’s so an, dass ich den Wecker glatt verschlief.
Kakao verkleckert, Hemd verfleckt - und dann das Fahrrad platt.
Dann noch die schlauen Sprüche von den Eltern - hab ich satt.
Ein altes Brettspiel kennt man doch - wir ham es auch zu Haus:
Jeder kriegt vier Männchen, und man schmeißt einander raus.
Man muss ‘ne Runde laufen - ja, die Regeln, die sind schlicht.
Und wenn man rausgeschmissen wird, heißt’s: Mensch, ärger Dich nicht!
Zahnspange D/0
Ich hab ‘ne Zahnspange hinter meiner Wange -
D
diese Zahnspange brauch ich sicher lange.
AGD
Vor der Zahnspange war ich lange bange -
D
und ich weiß, wenn ich beiß, das ist ein schei--
GAG
--nbar schönes Ding, von dem ich jetzt sing.
ADGAD
Wenn ich lache oder gähne, sieht jeder meine Zähne.
D
Paar sind wohl auch krumm und schief.
D
Zur Regelung der Schäden
G
zum Kieferorthopäden ich mit meiner Mama lief.
GD
Und dafür kann ich bürgen: Ich musste schrecklich würgen,
D
bis der Abdruck fertig war
D
im Mund, von meinen Zähnen - ich will das nur erwähnen,
GA
damit Ihr wisst, was mir geschah.
GAD
Will ich essen oder naschen, aus Tüten oder Taschen -
sowas mocht ich früher sehr. -
Nun kannst Du selber schauen: Wie soll man damit kauen?
Mit der Spange geht’s nicht mehr.
Wie soll das Sprechen gehen? Man kann mich kaum verstehen -
das geht mir doch ziemlich quer!
Eins muss ich noch nicht müssen: Ich brauch noch nicht zu küssen -
mit der Spange wär’s auch zu schwer...
na, ich geb's ja zu: ein Lied, in
dem ich auf Kosten armer Betroffener meine Witzchen mache -
aber nicht
bösartig! Darauf bestehe ich.
Zuhörer C/0
Was Ihr da redet, das ist interessant.
C
Dass ich da zuhörn will, das liegt doch auf der Hand...
G
Wieso soll ich davon denn noch nichts verstehn?
FGC
Könn’ wir ja mal sehn - woll’n wir doch mal sehehehen.
FCGFC
Was da erzählt wird, das ist allerhand.
Ich bin so neugierig, da bin ich so gespannt.
Warum soll ich davon denn noch nichts kapiern?
Könn’ wir ja probiern - will ich diskutiern...
Was ich da höre, ist mir nicht bekannt.
Ich sperr die Ohren auf und lausche wie gebannt.
Um das zu begreifen, bin ich schlau genug -
warum soll ich gehn - das ist doch Betruhuhuhug.
Achtung! Red leise, weil uns einer lauscht.
Wenn der das weitersagt, dann wird das aufgebauscht.
Was wir hier bereden, geht den doch nichts an -
wieso kommt der dann so nah an uns rahahahan. > 2 x