

1. Rezept Besenkammer-Vollkornbrötchen
Zutaten:
350 g leicht lauwarmes Wasser
30 g Hefe
10 g Salz
520 g frisch gemahlenes Weizen- oder Dinkelmehl
Hefe und Salz mit Wasser in Knetmaschine vermischen, Mehl dazu geben und 10 -
12 Minuten kneten lassen (mittlere Stufe) - bei intensivem Kneten von Hand die
gleiche Zeit!
- Teigruhe 10 - 15 Minuten, Teig dabei zudecken.
- Backofen auf 250 °C einstellen, ein Gefäß mit Wasser in den Backofen
stellen.
- Teig zu einfachen runden Brötchen formen, die Teigmenge ergibt etwa 20
Brötchen à 45g (Teig dabei zuerst zu einer langen "Wurst" rollen
und in 20 gleich große Stücke teilen)
- die kleinen Stücke folgendermaßen zu runden Brötchen formen:
"Nehmen Sie in jede Hand ein solches
Teigstück. Stellen Sie sich vor Ihren Küchentisch und legen beide Hände mit
dem Teig darin bequem vor sich auf den Tisch. Dann schlagen Sie mit den
flachen Händen die Teigstücke flach. Sogleich darauf fangen Sie mit den
flachen Händen auf dem Teigstück an zu kreisen, in gegenläufiger
Drehrichtung: Die linke Hand im Uhrzeigersinn rechts herum, die rechte Hand im
Gegenuhrzeigersinn links herum. Sie werden feststellen, dass das Teigstück
sofort eine Kugel bildet. Entsprechend gehen Sie mit der Handfläche etwas
höher und lassen die Finger locker auf den Tisch herunter hängen. Die Hand
bildet jetzt einen "Käfig", in welchem die Teigkugel durch die
kreisenden Bewegungen bewegt und geformt wird. Wenn Sie jetzt die Hand
wegnehmen, stellen Sie fest, dass Sie tatsächlich eine runde Teigkugel mit
glatter, gespannter Teighaut und an einer Stelle einen Teigschluss erreicht
haben. Jetzt müssen Sie nur noch üben, bis Sie den ganzen Vorgang mit beiden
Händen gleichzeitig in fünf Sekunden vollständig abwickeln; dann können
Sie es so schnell wie unsere Bäckermeister!"
- Brötchen auf ein gefettetes Blech legen, mit Handtuch und Plastiktüte
abdecken (damit sie nicht austrocknen)
- 15 - 20 Minuten Teigruhe an einem warmen Ort
- Brötchen vorsichtig mit Wasser einpinseln und direkt in den heißen
Backofen schieben, 20 Minuten backen lassen, Tür dabei nicht öffnen
- nach dem Herausnehmen noch einmal mit Wasser einpinseln und auf einem Gitter
abkühlen lassen
Die doppelte Menge an Brötchen kann auf zwei Blechen gleichzeitig mit Umluft
gebacken werden,
250°C sind aber erforderlich.
2.
Rezept Tschaptsche – Koreanischer Nudelsalat
( etwa 4 Personen )
Zutaten:
- Koreanische
Glasnudeln (250 g)
-
Zwiebeln (1 Gemüsezwiebel )
-
Möhren (2 mittelgroße )
-
Champignon (250 g)
-
Rote Paprika (1 große oder 2 kleine)
-
Blattspinat (tiefgefroren, 300-400 g))
-
Sojabohnensprossen (250 g)
-
Zucchini (wenn vegetarisch, 1 große oder 2 kleine)
oder Rindfleisch (300 g von der Nuss, in dünne Scheiben schneiden lassen)
-
Sojasoße
-
Sesamöl
-
Knoblauch (1-2 Zehen)
Zubereitung:
- Zucchini
halbieren und in feine Scheiben schneiden oder hobeln bzw.
Rindfleisch in ganz feine Streifen schneiden, beides wird auf gleiche
Weise mariniert: zuerst mit etwa ½ Kaffeelöffel Zucker überstreuen und
gut vermischen, 10-15 Min. ziehen lassen, dann Knoblauch dazu, etwa 2 Esslöffel
Sojasoße und 1 Esslöffel Sesamöl dazu und gut mit den Fingern vermischen;
1-2 Stunden ziehen lassen;
- koreanische
Glasnudeln in kochendes Wasser geben und 12 Minuten im geschlossenen Topf
und ausgeschalteter Herdplatte ziehen lassen; danach in Salatsieb schütten
und mit kaltem Wasser gut ausschwenken, abtropfen lassen
- Sojabohnensprossen
in kochendem Wasser kurz blanchieren, abgießen und mit kaltem Wasser überschütten,
abtropfen lassen
- das
restliche Gemüse in sehr feine Streifen oder Scheiben schneiden, Spinat
auftauen; jedes Gemüse separat in einer Pfanne mit normalem Öl (möglichst
wenig!) unter ständigem Rühren kurz!! Anbraten, wenig salzen und nach und
nach in eine große Schüssel geben, zuletzt das Fleisch oder die Zucchini
- dann
in Sesamöl die Glasnudeln in der Pfanne anbraten und mit Sojasoße ablöschen
und gut in der Pfanne mit der Soße vermischen (wenn es zu viele Nudeln sind
in 2 Portionen anbraten, die Nudeln einfach mit der Schere durchschneiden);
die Nudeln auch in die Schüssel zum Gemüse geben
- am
Ende alles gut vermischen und je nach Geschmack mit Pfeffer, Salz und Sojasoße
abschmecken und mit gerösteten Sesamkörnern bestreuen.
Den Salat kann man sowohl warm als auch
kalt essen.
Guten Appetit wünscht
Martina Schinkel aus der Besenküche
